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ochse

mhd. bis spez. · 13 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

ochse m.

Bd. 13, Sp. 1129
ochse, ochs, m. bos. goth. aúhsa, ahd. ohso (oxsso Isid. 39, 2 Weinhold), mhd. ohse, md. ochse, osse; nhd. ochse, ochs (mundartlich, cimbr. ochso Schm. 151a; schles. uchse Weinhold 66a); alts. ohso, mnd. osse, nd. osse, oss; mnl. os, nnl. os, osse; ags. und altfries. oxa; altn. oxi, uxi. urverwandt mit sanskr. uxa (uksha), der stier, wahrscheinlich von der wurzel ux (uksh), bespringen, befruchten Fick2 23. 701 (anders in der 3. ausgabe 3, 33). L. Meyer goth. spr. § 436. Curtius3 542. — der im 17. jahrh. neben ochsen vorkommende genetiv ochsens (wie funkens, glaubens, willens u. s. w. Opitz 1637 1, vorrede 2a. Harsdörfer gesprächsp. 8, 503. Hofmannswaldau [] pastor Fido 105. Zinkgref apophth. 1, 253. Schuppius 355) ist nun wieder veraltet, doch wird mundartlich, seltener in der schriftsprache die gekürzte form ochs auch starkformig gebraucht: den ochs .. zulassen. Michelsen Mainzer hof 41; den wilden ochs. Freytag ahnen 1, 8; dem ochs. Auerbach ges. schriften 17, 120; köln. der ohs, plur. ohse und öhse Hönig 120b. Bedeutung. ochse ist überhaupt das männliche thier vom rindviehgeschlechte und wird nur in naturwissenschaftlichen werken auch statt rind gebraucht. 11) ochse oder wilder ochse, bubalus Dief. 82c, urus gemma gemm. E 4d (s.auer-, büffelochs), auch vom weiblichen thiere: und welcher ochs (büffelkuh) fast vol milch ist, an des euter oder dutten henkt sie (die boa) sich. Steinhöwel Es. 159b. 22) das zahme männliche, unverschnittene und verschnittene rind. 2@aa) der stier, taurus Megenberg 159, 14. Dief. 574b, zum unterschiede vom verschnittenen stiere auch der ganze ochs genannt. weisth. 3, 569 (vom j. 1410). Schm.2 1, 25; den ochs rechter zeit zulassen. Michelsen Mainzer hof 41 (vgl.fasel-, herd-, zuchtochse); (die Spanier) haben auch vil kampf, schawspil und ritterschaft mit den wilden ochsen, mit den zuo gelegener zeit die kn wöllen gesehen sein, zwischen schranken in ein sundern kampf tretten, und ist ein ritterliche that, so er den ochsen von freier gewörter handt on würf und schüsz umbringt u. s. w. Frank weltb. 70a; die spilleut .. hetten auch ein leuwen, der solt mit einem ochsen kempfen. F. Platter 254 B.; im aprillen brilt der ochsz. Fischart groszm. 18 neudruck; der ochs röhret .., der wolf heulet. Abr. a S. Clara Jud. 3, 93 (vergl.brüll-, brummochse). 2@bb) besonders der verschnittene stier, als zug- oder schlachtvieh (vergl.acker-, pflug-, zug-, mast-, schlachtochse): ahd. er lôsit sînan ohson ... fon crippu (solvit bovem a praesepi). Tatian 103, 4; iuhhidu ohsôno (jugum boum). 125, 4; mhd. er hiete gechouffot funf gewet (joch) ohsin. Milstäter genesis 112, 32; si begunden sæn, dar nâch egen, ir gart (treibstecken) ob starken ohsen wegen. Parzival 124, 30; nhd. dann sie (die bauern) die stier klemmen und machen also ochsen darausz. Sebiz feldbau 196; der ochsz oder rind wirdt eigentlich genant der, so verschnitten ist, damit er in dem pfluog anzewätten oder auch zuo mesten dester fuoglicher seie. Forer Gesners thierbuch 116a; mit den ochsen pauen wir unser traid. Aventin. 4, 357, 13; die ochsen .., so den acker bawen. Jes. 30, 24; du solt dem ochsen, der da drischet, nicht das maul verbinden. 5 Mos. 25, 4 (goth. ni faurmuljais auhsan þriskandan. 1 Cor. 9, 9); wie ein ochse zur fleischbanck gefrt wird. spr. Sal. 7, 22; wer einen ochsen schlachtet. Jes. 66, 3; ochsen schlagen (schlachten). Albertinus narrenhatz 109; geschlagner ochsz, mactatus bos Maaler 310d; ochsen anspannen. Simplic. (1669) 8 neudruck; der ochs wird an den pflug gespannt. Eyering 1, 513; sie half mir manchesmal die faulen ochsen treiben. Hofmannswaldau heldenbr. 64; der ochsen schwerer schritt führt ihre winterspeise. Haller die alpen 209; dann uns bewirtend, tischet' er ochsen auf, so ganz geschmort im ofen. Voss Arist., Acharner 85; um den gebratnen ochsen aber wurde .. ein ernsterer kampf geführt. Göthe 24, 325; (er) trieb die ochsen; da ging der wagen. 40, 247; knecht ..., der den acker mit ochsen umreiszt. 21, 20; er spannt ja auch die ochsen nicht ins doppeljoch. Auerbach ges. schriften 1, 290; ich hab ein paar ochsen kaufen wollen zum mästen. 17, 167. 33) viele sprichwörter und redensarten knüpfen sich an den ochsen (vergl. 4). Simrock nr. 7847 ff. Wander 3, 1093 — 1111, z. b.: man begreift ein ochsen bei den hörnern und den man bei den worten. Pauli 35 Öst.; wer einen ochsen wil bestan, musz ihn bein hörnern greiffen an. Eyering 1, 103; viel besser ist ein kraut mit dank, dann ein gemester ochs mit zank. Frischlin 121 Strausz; man kann nicht stets mit eigenen ochsen pflügen. Simrock nr. 7644; sonst mögen die fürsten sich wol erinnern, dasz allewege mit eigenen ochsen pflügen am gerathensten. Wedel hausb. 26; ein metzger fürcht sich vorm ochsen nicht. Lehmann 228, 53; wie die ochsen am berge stehen, nicht weiter [] können, auf schwierigkeiten stoszen (th. 1, 1505): die ochsen stehen am berg. Lehmann 386, 11; wenn die ochsen gar am berge stehn und aller menschen hülf aus ist. Hibeldeha Susanna, epilog; aber da stehn d'ochssen maistentheils am berg. Schwabe tintenf. 55; da stehen die ochsen wieder am berge. Günther 1109; die ochsen stehen am berge und der karren steckt bis an die achsen im sumpfe. Siegfr. v. Lindenb. (1781) 3, 209; das ist jetzt der lohn für die mühe, die ich gehabt habe, als du gestanden bist, wie der ochs am berge. Pestalozzi 3, 220; aber wenn man sagt: komm, jetzt erzähl einmal — da stehen die ochsen am berg. Auerbach ges. schriften 18, 71; plattd. nu staan de ossen am barge, nun weisz ich nicht weiter fortzukommen. Dähnert 340a. 44) da der ochse sprichwörtlich als grob und (wie kalb, kuh) als dumm gilt, so wird auch ein grober, dummer, tölpelhafter mensch ochs genannt (vergl.büffel, rind, rindvieh), z. b.: mhd. swâ der ohse krône treit, dâ hânt die kelber werdecheit. Freidank 139, 17; nhd. glaubt ihr mir nit, ir groszen ochssen? Lindener schwankb. 108 Lichtenst.; ein grober ochs, baeotico ingenio natus Stieler 1379; unverständige ochsen ... soll man billich unten lassen und ihrer in keiner wahl gedenken. Abr. a S. Clara Jud. 4, 195; der schulmeister müszte sie doch gar für ochsen ansehen. rockenphil. 359 (3, 17); du bist ... ein ungeschickter esel und grober tölpischer ochs. 783 (5, 58); ihr ochsen, die ihr alle seid! euch flegeln geb ich den bescheid. Gellert 1, 205; der musz ein ochse, ein rindvieh, ein altes weib sein. Lessing 1, 415; was ein ochse ist denn das da? Lenz 1, 221; bedeuten sie dem teutschen ochsen, dasz er das maul halten soll. Schiller 3, 106 (Fiesko 3, 11); gar manche, die ich als kälber verliesz, fand ich als ochsen wieder. H. Heine 17, 199. 55) ochs in bildlicher darstellung (vergl. ochsenbild). 5@aa) den Aerinen ochsen der Pergamener. Bechius Agric. 9; Perillus verfertigte einen groszen hohen metallenen ochsen. Abr. a S. Clara Jud. 3, 543; hier erfanden schlauere Perille ein noch musikalischer gebrülle, als dort aus dem ehrnen ochsen schrie. Schiller 1, 222, vgl. 2, 162 (räub., schausp. 4, 5); das grosze gruppo des sogen. farnesischen ochsen. Winkelmann 6, 127 f. 5@bb) als sternbild (des stieres). voc. 1482 x 7b. H. Sachs 7, 131, 22; gestirnter ochs. Lohenstein Arm. 2, 406a; der weisze ochse, arab. el bakar, wahrscheinlich die grosze magellanische wolke des südlichen himmels. Humboldt kosmos 2, 328. 5@cc) als wirtshausschild und mit einem solchen schilde versehenes wirtshaus: beim schwartzen ochsen ... ludert der metzger. Abr. a S. Clara Jud. 3, 175; ihrer anweisung nach bin ich in dem ochsen abgetreten, aber es ist der goldne ochse, und ohne zweifel nicht der rechte. Lessing 12, 430; im wirthshaus zum ochsen. Göthe 48, 120; der ochse über ihr auf verwettertem brette zeigte an, dasz hier ein wirthshaus sei. Gotthelf erz. 2, 153; ist man eben gerades oder auch krummes wegs, wie nun die strasze war, in den bären, ins lamm, in den ochsen .. gegangen. Auerbach ges. schriften 18, 172. 5@dd) in Ulm wurde die beste gattung barchent ochs genannt (nach dem stempelzeichen). Schmid 413. 66) schles. der uchse, eine luftblase, die sich unter der eisdecke bildet und darunter hinfährt, wenn man durch ein kleines loch hineinbläst. Weinhold 66a.
8266 Zeichen · 239 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    ochsesw. M.

    Köbler Mhd. Wörterbuch

    ochse , sw. M. Vw.: s. ohse

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    ochseM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    ochse , M. Vw.: s. osse (1)

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Ochse

    Campe (1807–1813) · +4 Parallelbelege

    Ochse ), — en, (— n), Mz. — en, (— n ); Vw. das Öchschen , O. D. Öchslein, Öchsel , in weitester Bedeutung, das Männchen…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Ochse

    Goethe-Wörterbuch

    Ochse auch ‘Ochs’; 110 Belege iUz ‘Rind’, das nur ein Zehntel so häufig belegt ist 1 Rind a für die zool Gattung der Eig…

  5. modern
    Dialekt
    Ochsem.

    Pfälzisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Ochse m. : 1. a. 'als Zug-, seltener als Masttier dienendes kastriertes männliches Rind' (beim Nebeneinander von Stier u…

  6. Spezial
    Ochse

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Och|se m. (-n,-n) 1 bo (bos) m. 2 (Ochsenfleisch) cern de bo f. 3 (Jungochse) röch (röc) m. 4 ‹pop› (Grobian, roher Mens…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit ochse

573 Bildungen · 456 Erstglied · 117 Zweitglied · 0 Ableitungen

ochse‑ als Erstglied (30 von 456)

Ochse(n)alp

Idiotikon

Ochse(n)alp Band 1, Spalte 195 Ochse(n)alp 1,195

Ochse(n)augeⁿ

Idiotikon

Ochse(n)augeⁿ Band 1, Spalte 135 Ochse(n)augeⁿ 1,135

Ochse(n)bei(n) N.

Idiotikon

Ochse(n)bei(n) N. Band 4, Spalte 1298 Ochse(n)bei(n) N. 4,1298

Ochse(n)bir(eⁿ)

Idiotikon

Ochse(n)bir(eⁿ) Band 4, Spalte 1484 Ochse(n)bir(eⁿ) 4,1484

Ochse(n)brunz

Idiotikon

Ochse(n)brunz Band 5, Spalte 769 Ochse(n)brunz 5,769

Ochse(n)brëch

Idiotikon

Ochse(n)brëch Band 5, Spalte 313 Ochse(n)brëch 5,313

Ochse(n)brǟmeⁿ

Idiotikon

Ochse(n)brǟmeⁿ Band 5, Spalte 605 Ochse(n)brǟmeⁿ 5,605

Ochse(n)deisch(eⁿ)

Idiotikon

Ochse(n)deisch(eⁿ) Band 13, Spalte 1893 Ochse(n)deisch(eⁿ) 13,1893

Ochse(n)drëck

Idiotikon

Ochse(n)drëck Band 14, Spalte 745 Ochse(n)drëck 14,745

Ochse(n)fisel

Idiotikon

Ochse(n)fisel Band 1, Spalte 1075 Ochse(n)fisel 1,1075

Ochse(n)furt

Idiotikon

Ochse(n)furt Band 1, Spalte 1044 Ochse(n)furt 1,1044

Ochse(n)fīrtag

Idiotikon

Ochse(n)fīrtag Band 12, Spalte 839 Ochse(n)fīrtag 12,839

Ochse(n)g(e)schir(r)

Idiotikon

Ochse(n)g(e)schir(r) Band 8, Spalte 1162 Ochse(n)g(e)schir(r) 8,1162

Ochse(n)gart

Idiotikon

Ochse(n)gart Band 2, Spalte 432 Ochse(n)gart 2,432

Ochse(n)hatz

Idiotikon

Ochse(n)hatz Band 2, Spalte 1831 Ochse(n)hatz 2,1831

Ochse(n)hirti

Idiotikon

Ochse(n)hirti Band 2, Spalte 1652 Ochse(n)hirti 2,1652

Ochse(n)horn

Idiotikon

Ochse(n)horn Band 2, Spalte 1619 Ochse(n)horn 2,1619

Ochse(n)joch

Idiotikon

Ochse(n)joch Band 3, Spalte 7 Ochse(n)joch 3,7

Ochse(n)müli

Idiotikon

Ochse(n)müli Band 4, Spalte 188 Ochse(n)müli 4,188

Ochse(n)rëcht

Idiotikon

Ochse(n)rëcht Band 6, Spalte 276 Ochse(n)rëcht 6,276

Ochse(n)schlang(en)

Idiotikon

Ochse(n)schlang(en) Band 9, Spalte 581 Ochse(n)schlang(en) 9,581

Ochse(n)schlitteⁿ

Idiotikon

Ochse(n)schlitteⁿ Band 9, Spalte 770 Ochse(n)schlitteⁿ 9,770

Ochse(n)schnaps

Idiotikon

Ochse(n)schnaps Band 9, Spalte 1267 Ochse(n)schnaps 9,1267

Ochse(n)schëlleⁿ

Idiotikon

Ochse(n)schëlleⁿ Band 8, Spalte 565 Ochse(n)schëlleⁿ 8,565

Ochse(n)schǖr N.

Idiotikon

Ochse(n)schǖr N. Band 8, Spalte 1219 Ochse(n)schǖr N. 8,1219

Ochse(n)stand

Idiotikon

Ochse(n)stand Band 11, Spalte 971 Ochse(n)stand 11,971

ochse als Zweitglied (30 von 117)

Altochse

GWB

alt·ochse

Altochse wie Altstier(sd) daß auch des jenaischen Alt-Ochsen Abbildung und Würdigung hier [ in den ‘Acta’ der Leopoldina ] zum Vorschein kom…

Auerochse

Pfeifer_etym

auer·ochse

Auerochse m. ausgestorbenes europäisches Wildrind von beträchtlicher Größe, Kraft und Schnelligkeit, ahd. ūro (um 900), mhd. ūr, ūre, aengl.…

beetochse

DWB

beet·ochse

beetochse , m. der zur linken hand ( gegen das beet gerichtet ) pflügende ochse. vgl. gesch. der d. spr. 996.

Bergochse

RhWB

berg·ochse

Berg-ochse Saar m.: scherzh. Akkumulatorenlokomotive im B.bau.

Bisamochse

Herder

bisam·ochse

Bisamochse (Bos moschatus) , dieser Ochse, der kleinste unter allen. hat in seinem Ansehen Aehnlichkeit mit dem Schaf, wird deßhalb auch Sch…

Bretterochse

RhWB

bretter·ochse

Bretter-ochse -s Jül-Tetz m.: Ungeschickter, bes. einer, der leicht etwas zerbricht.

Brüllochse

PfWB

bruell·ochse

Brüll-ochse m. : 1. 'Kind, das viel und laut weint', Brillochs (ˈbrilǫgs) [verbr.]. Das isch en B. [LA-Gommh, verbr., auch Gal]; auch Schelt…

Brummelochse

PfWB

brummel·ochse

Brummel-ochse m. : 1. = PfWB Hummel , Brummelochs [Gal-Landtr]. — 2. = PfWB Brummbär [KU-Schmittw/O Pirmas Heeger Tiere I 6]. — SHW Südhess…

brummochse

DWB2

brumm·ochse

brummochse m . männliches rind, zuchtochse; häufig als schimpfwort: ⟨1562⟩ urkb. Berge 494 H. ⟨1979⟩ Stade präsentkorb (1983)183.

büffelochse

DWB2

bueffel·ochse

büffelochse m . : 1624 Christian d. j. zu Anhalt tgb. 226 K. 2006 zeit (26.12.), onlinearch.

bullochse

DWB2

bull·ochse

bullochse m .: 1598 Colerus oecon. 4, V 4 b . 1999 thür. wb. 1,1067. Gante

Däuochse

RhWB

dau·ochse

Däu-ochse WMosfrk m.: 1. Zugochse. Eso steif wie en D. — 2. dummer, steifer, ungeschickter Mensch, der sich nicht zu helfen weiss. — Mensch …

Deisochse

RhWB

deis·ochse

Deis-ochse doysəs Koch-Sesterb m.: einer, der stets mit vorgeneigtem Kopfe geht.

Dreschochse

Wander

dresch·ochse

Dreschochse Man muss dem Dreschochsen das Maul nicht verbinden. – Luther.

Drückochse

PfWB

druck·ochse

Drück-ochse m. : 1. 'verschnittener Ochse, der als Zugtier (früher mit Stirnjoch) verwendet wird', -ochs (-ǫgs) [ KU-A'glan ]; vgl. PfWB drü…

erdochse

DWB

erd·ochse

erdochse , m. larva scarabaei stercorarii, larve des mistkäfers, vgl. DWB erdglime .

Fahrochse

RhWBN

fahr·ochse

Fahr-ochse (s. S.) Bo-Brenig , Gummb-Ründeroth , Aach-Breinig m.: O., der als Zugtier verwandt wird; verschnittener O.

Far(ren)ochse

RhWB

farren·ochse

Far(ren)-ochse far- Kreuzn ; par- Kreuzn-Norh , Neuw-Leutesd ; pfār- Simm ; frogs Simm-Laub ; fārs(ə) MülhRh (uWupp), Sol , Wippf , Waldbr…

Faselochse

RhWB

fasel·ochse

Fasel-ochse RhWBN PfWB m.: 1. -s Pflugochse Bergh-Hüchelhv . — 2. -ǫgs Stier Goar ; -ōəsən Wippf-Biesf .

feuerochse

DWB

feuer·ochse

feuerochse , m. wenn Jason mit fewrochsen pflügt, bricht den acker, bis er sich fügt und in sich nimmt die trachenzeen daraus new kriegsheld…

gabelochse

DWB

gabel·ochse

gabelochse , m. in einem spiele bei Fischart : den verkauften gabelochsen mit wasser zahln. Garg. 165 b ( Sch. 306 a ). schweiz. gäbeli eine…

gangochse

DWB

gang·ochse

gangochse , m. ochse der zur weide geht oder angespannt wird, im gegensatz zum mastochsen, z. b. thür., henneb. ( Fromm. 4, 308 ). vgl. gang…