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Michel

mhd. bis Dial. · 20 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
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32 in 20 Wb.
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Eintrag · Rheinisches Wb.

Michel

Bd. 5, Sp. 1116
Michel miχəl, –e-, –ø- [uSieg, LRip auch -ēχ-, –ī-, –ei-; Merz-Bergen moχ-] [in Bauernregeln auch miχēl, –χīəl; Heinsb-Millen maxeil; Aach-Merkst maxēl; Geilk-Übch mašēəl]; Kurzf. miχ, miš Saarl, Merz, Saarbg, Trier, Bitb, Prüm; meš Prüm-Leidenborn, Malm-Hinterhsn; mip Köln-Stdt; mībəs Eusk-Lechenich; χēl Monsch-Mulartzhütte Zweifall, Jül-Hottorf, Geilk-Prummern; -ei- Aach-Stdt; šēl Monsch-Rohren Witzerath; jēl Heinsb, Dür-Stdt; -ei- Heinsb-Millen; jīəl Kemp-SHubert, MGladb-Giesenk; jīələs Kemp-Süchteln m.: 1.a. der Erzengel M. M. mom Schwert schleht den Düvel en de Erd; M. mom Zabel schl. den D. en den Schnabel; M. mom Stecken verdrif all Gecken; M. om Perd, en der Hand de Gert, er blift Her om Herd; M. om Drachen schlog em en den Rachen; helf ons bekämpe, die Feinde zu bedämpe, St. Michəel! Sieg-Fussh. St. M. met dem Schwert haut all de Mecke (Fliegen) dut May-Gering. He leəg ich mich schloəpe; op osen Herrgott well ich mich verloəte; der Erzengel zint Michiel, de befeəhl ich Lif on Siəl; Maria soll mich decke, on der Name Jesus soll mich opwecke! Abendgebet der Kinder MGladb-Viersen. Kreiz, M., di Katz! Fluch Saargeb. — Bauernregeln zum Michelstage (29. IX.). Wie M. sich verhält, ös de ganze Herres bestellt Eusk-OGartzem, Verbr. Rent (regnet) et of Mechelsdag, dann get et en loəse Wonter (Winter) Koch-Laub, Verbr.; rent et zint M. net, dat ke got Frühjohr verspreckt Kref-Lank, — e drüg Fr. es en schönn Sach Monsch; wenn et Michelsdag rent, r. et de ganze Herwscht Ottw-Theley; brengt St. M. Ren, kann mer em Winter der Pelz ömlege Köln, Kreuzn-Daxw.; wenn et am Mechelsdag rent we döarch e sire (seiden) Doch, da bliwt käng (keine) Bras (Rasen) e kainem Broch Siegld-Cromb. Nass fir M., kalt fir Krestdag Mos. Michelsdag streiden de Winn (Winde) Saarl-Knausholz; wo M.dag de Wend herkommt, do k. er det ganz Johr her Wend-Urw. M.dag met Nord on Ost deit (deutet) of en stärke Frost Zell-Peterswald, Verbr. Donner op M. bedöck (bedeutet) grusse Wöngk (Wind) Altk-Birken. Viel Ächeln um M., v. Schni um Krestdag Bernk-Graach. Stehn zu M. die Fisch hoch, kommt viel schen Weder noch Saarbr-Quierschd. — Hülsenfrüchte dürfen nur bei Neumond gesät werden, sos blehden se bes Mechelsdag un gen nit zeidig Wittl-Binsf. Voar dem Mechelsdag darf mer de Duffeln net usmache Siegld; wenn der M. kommt, sat die Grumber (Kartoffel): wenn de mich willscht hon, muscht de mich hole Wend-Steinb; de M. höllt die Sichel on schneid det Gromberekraut Goar-Liesenf. Wenn öm zint M. de Röbbe so deck send wie 'ne Wiərl (Spinnwirtel), dann konnen et noch R. geəve Kemp. Möhren nach M. ausgemacht, werden wurmstichig Saarbg-Cahren. M. es alles (Obst) rif (reif) MülhRh, Sol, Kref; Micheldag es et Obst knippelfrei Allgemeingut Wittl-Cröv; no M. fällt der Appel vam Still Sieg-Elthsn; fir M. hiren de Äppel gehull, sos weren se gestull (gestohlen) Zell-Burg; Hannes deift (tauft) se, de Jäb salzt se, de M. wirft se erob Trier-Schleidw. No Mechelsdag darsch (darf) mer net mih an den Kli gohn Sieg-Rhönd. De Mechelsma es ken Grummetsma (-mann) Siegld. Mechelsdag eas erem, wer ebbes ejauss hat, der eas drem Merz-Büschf, Ottw, Saarbr. Wenn öm Mechelsdag de Haver net rif äəs, moss mer se esuə miəhne (mähen) Malm-Honsf. Sen op M. de Vüəl noch net fort, küt füər Kresdag kene Wöngkter en den Oərt Altk-Birken, Verbr; trecke de Mösse (Vögel) för M., kickt de Wenter ok all scheel Klev. Lorenz mät (macht) de Flege, Barthelemies fänd (pfändet) se, M. fängk se, Märten hängk se Eusk, Rheinb. Acht (drei) Dag füər on acht (drei) D. no M. moss et Koərn (Roggen) gesät sen Sieg, Allg. (am Tage selber soll nicht gesät werden) (s. weiter bei Korn); uf Michelsdag gesät es net se frih un net se spät Nahe; M. is Roggensäijestit, sint Jokob es Baut (Ernte) Rees-Haldern; we no Michelsdag sät, krit nüs widder Sieg-Seelschd; Michelssäätchen geft en M.kärchen (-körnchen) Bernk-Hinzerath; M.kor is halb verlor, Mattheweskor is ganz verlor Zell-Sohren; ber sei Kor bos M.dag net gesät haət, moss no M. of jed Simmer Säät en Hot voll zogen (zugeben) Koch-Laub; st. M., dann gett et öwer hoch on läg (niedrig) beim Säen Mörs-Lassfonderf. M. es Gerschtenpatröner die Wintergerste muss gesät werden Jül-Boslar. St. Mechelswein es Herenwein Bernk-Dhron; wenn de M. helft, gebt's ne gure Troppe; wann awer alle Heilige helfe misse, is er nicks notz Kreuzn-Heddesh. Jakobs Hangk (wenn die Trauben dann hängen), M.s Dank Mos. Möchelnewel ös e braver Man der Winzer hat um diese Zeit gern Nebel zum Traubenreifen Saarbg-Schoden. Johannis Newel kreit kan Brut geborgt, er muss seine Broder M. als Birge brenge Goar-Alken. Wenn de Wangert fir Michelsdag erfriert, soll en am nechste Mai näs (noch einmal) erfrieren Trier-Mehring. — Termintag. Von Michelsdag bis Fasenacht, dann geht mer of die Hasejagd Rhfrk. Michelsdag missen de Stägen (Steigen, Abschlagszahlung) op et Haus bezohlt gen Trier, — stenkt et no der Hauszins Trier-Conz; de M.newel kriet es (uns) äwer Bernk-Dhron; der M.dag de Pächter schrecke mat Schleid-Hellenth; st. M. mahnt, st. Martin bezahlt Malm-Bülling; der M.tag ist Wohnungswechsel Birkf, ist Pachttermin noch in Altk-Biersd Kötting Schönst. — Michelsdag gen de Wiese preis, get et opgedohn der Grummet muss geerntet sein (M.dag es erem, wer sei Grummet net hat, dem fahre mer enen Ottw-Humes), u. alle Wiesen, auch die privaten, standen für die Viehweide jedermann offen bis Gertrudis Birkf-Nockenth Siesb Bundenb, Goar, Koch, Bernk, Wittl, Trier, Bitb, Prüm, Daun, Schleid, Gummb. — Früher wurde zu St. M. der Gemeindehirt u. der Schäfer gewählt Siegld, Trier, Wittl, Bitb, Prüm, Daun. Op M. donnt de Schiffer (Schäfer, Hirten) un de Schmedde (Schmiede) usrisse (ausreissen) wechseln ihre Stellen Köln-Widdersd. — Michial hängt de Schnider de Lampe an't Hiahl (Lampenhahl) Elbf, Düss, Ruhr; Schneider u. Schuster arbeiten von da an bei Licht Prüm-GrLangenf. — Vom Michelsdag an krig et Densvolk kene Kaffe mih (nachmittags) Eusk, Prüm-GrLangenf; no M. git et kene Weck on och ke Ber (Bier) Bergh-Hüchelhv; zent M. verbet (-bietet) der Nommedagskaffe on de Strühhöt Dür; es heisst dann mittags schnell gegessen: Hot an de Wangk (Wand) on den Lepel en de Mongk (Mund) Düss-Unterb; zink M. hürt der Enunger (Mittagsschlaf) op Grevbr-Kapellen; zent M. verbütt (-bietet) de line Bockse (leinene Hosen) on de l. Kiəl (Kittel) die kalte Zeit beginnt Heinsb, — de flässe Hoəse (Strümpfe) on de kämpe (hanfene) Keil Heinsb-Millen, — verwöəhrt de line Keəl on söəkt (sucht) de wölle weər Heinsb-Kirchhv, — verbütt der Önger (Mittagsschlaf) on der Kel Geilk-Bauchem. — Im Volksbr. M.tag ist einer der drei Hofabende: M.dag en Hohn, Märtesdag en Koh, Dreikinnecksdag e Schwein (geschlachtet), lisst sech got Hihowend sein Bitb. S. M.feuer. — b. der nicht seltene männl. Vorn. [Hammichel Johann M. Bernk-Rhaunen; Schammeschel () Eup]. Neckverse. M., kromm Sechel! WMosfrk. M., klopp de S.! Kreuzn-Langenlonsh, Aden-Antw. M., klopp dei S. (kl. dei Hummer (Hammer)) met dem Hummer op de Kummer (Kammer), mor is et Summer (guck en de Lut (Luft), et get bal Frut (Frucht))! Saar. M., kl. dein S., geih en de Kummer, do leit dein Hummer; geih bei de Köuh, do leit dei Schöuh; geih en de Krepp, do leit dein Schepp (Mütze)! Merz-Schwemml — kl. se net ze deck, sos kreste än of de Peck; kl. se net ze dinn, sos kr. än of de Kinn! Wittl-Kinh. M., kr. S., mach semm, s.! Saarl-Lisd. M., kr. S., schääle Möddig (Mittag), Guguck (drei Elen lang)! Trier, Bitb, Prüm, — schääle Mäjer, Guguck! Saarbg, — scharf Messer, drei Eier, Guguck! Merz-Bachem. M., kr. S., schär et Messer, fress besser! Merz-Bachem Riml, — schlih de Äər (Eier) an (in) de Pan; Mathes an der scheele Guckuck essen se al! Bitb-Körperich. Mechelchen, schärf Sechelchen! Merz-Losh. M., dou bes en Sechel! Ahrw-Walporzh. M., klop de S., mach et Dirchen (Türe) op, kimmt den Hund eraus, wau, wau! Trier-Schleidw. M., schneid S., schn. huh, schn. nidder, komm se Lewe net mih widder! May-Rieden, Prüm. M., krig de S., gangk nom Acker, schnick (schneide) wacker, schn. sihr (schnell); do kris och en Döppche Bier! Köln-Poulh, Schleid-Urft. M., S., rude Bort (Bart), fährt de Gess (Ziege) op de Mort (Markt); da kennt e Man vo Wettelich, de schlecht dich krummp un kreppelig; da kennt e Man von Trer, de göt der e Glas Ber! Wittl-SpangDahlem, WEif verbr., — Mort; wellste se net verkofe, da loss se lofe! Daun, Wittl, Ottw-Uchtelfang, — Geissenbart, hat de Katz geheirat! Merz-Büschf, — von Hosenbort, wen het (hütet) de Schwein? En ale Man. Wie singt en dan? Guguck! Bitb-Bickend. M., Drichel, Häringsnos, zopp dein Nos ön de Boddersoss! Trier-Stdt. M., treck de Kapp ower't Gesech! Ess-Kettwig. M., Böchel (Butterfass) Bungestaf (Bohnenstab), de Vader hat ke Bruckt (Brot) en't Schaf (Schrank)! Malm-Atzerath. De Mond geht op, de Mond g. op, de M. lig em Bett un kihrt den Hingersch (Gesäss) am Fenster rus un schreit: ech han ken Deck! Sieg-Braschoss, Bitb-Hütting, Ottw-Heinitz. M. ging de Trapp erop on hatt en Komp voll Käs, kom de Katz on dress (schiss) em drop, wor de M. büs! Ahrw-Bodend, Neuw-Hardert. M. mat dem Besemstiel schläht de Kanner (Kinder) viel ze v., v. ze v. as ongesond, M. as e Schweinhond! Bitb-Feilsd, Meiderich. Vedder M., V. M haət Gald (Geld) om Sack; V. M., V. M. haət me't (mir es) erausgeschwatt (-geschwatzt)! Koch-Laub. — RA.: Ijo, Veder M.! sagt man ablehnend Trier-Stdt. Onse Vedder M. wull en Rüter (Reiter) weren; he har ken Perd, so kunn he kenen weren; do nohm de Frau en Hippenbock (Ziegen-) un satt den M. oəwen drop Gummb-Berghsn. Lis-che woll sich bade en en grusse Tonn; de M. wuərd gelag, dat wor gar net domm! Dür-Girbelsr. Einer, dem alles aufgehalst wird, sagt, wenn er in den Himmel komme, werde es heissen: M., häng de Sonn eraus; M., loss de Mond eraus; M., botz de Steren (blos de St. aus)! Trier; M., renn, lauf, awer net: M., fress un sauf! Saarbr-Quierschd. Wart (schrei udgl.) mengetwege (meinet-), bös M. tüt (tutet)! Sieg. Hall dich net dran wie de geckige M. am Leide (läuten)! Kobl. Dat Holz reisst (spaltet sich), bie der M. scheisst von oben nach unten Neuw-Dierd. E Kerl wie M. Mort aus Kreiznach (ein Metzger aus Kreuzn., der im Mittelalter eine Schlacht entschied, dessen Denkmal in Kr. steht) Birkf-Idar. — 2. übertr. a. persönl. α. dummer Mensch uWupp. — β. Möchelchen behaglicher, friedlicher M. Birkf, Prüm-Mürlenb 1860. — γ. grower M. Grobian Saarbr-Sulzb, Birkf; äbscher M. täppischer Mensch Simm-Laub; sänkte M. Faulpelz Kemp; Heumechel ungeschickter Mensch Rheinb-Queckenbg; e Spazemichel unhöflicher M. der die Mütze nicht lüftet Trier-Mehring; et zeckeleg Mechelche kleiner, unruhiger Mann Neuw-Kurtschd. — δ. deitscher M. grade, offen, ehrlich Saarl-Berus; guter, dummer, schwerfälliger Bauer Merz-Saarhölzb. — ε. det Sudderter Mechelche ein Spukgeist im Walde Koch-Urschmitt. — ζ. für Tiere. αα. Rufn. für ein Pferd Trier-Fell. — ββ. scherzh. Spatz Trier-SMatthias, Rees-Wesel. — γγ. Grasmücke Schleid-Dahlem. — δδ. Michelche Kosew. für Kalb Monsch-Kalterherbg. — b. sachl. α. der Ringfinger, im F.märchen: Deimeling hot Ochse käft (gekauft), de Fingerling hot se hämmgetrieb, Langemann hot se dut gestoch, M. hot Worscht gekocht, 's klä Bibche (Bübchen) hot alles gefress Kreuzn-Bockenau, Simm-Ellern, Zell-Raversbeuren. — β. scherzh. der Mond Wend, Ottw, Saar (auch Vedder M.), Trier-Reinsf, Bernk-Bollenb Cleinich Merschd, Simm-Hecken, Koch-Eppenbg, Neuw, Sieg; Irscher M. Saarbg-NLeukem (der M. kommt von Irsch hinauf); Backes M. Sieg-Birkenf; M. met der Bird (Bürde) Ottw-Scheuern; M. hat nit gebutzt bei trübem Monde Saarl-Hülzw. — γ. en eiche M. schwerer Reisestock; grober, blauer Bauernkittel für Werktags Schleid-Dollend, Aden-Antw. — δ. Mechelcher gegälzte (s. d.) Kartoffeln Merz-Saarhölzb. — ε. der hölzerne Stösser, zur Zerkleinerung des Futters, im Rätsel vom Schweinefuttertopf: En hohle Mojjer (Topf) en enne kromme Vojjer (Henkel) en enne höltere Mächiel en drij Kender (Füsse) sonder Sil (Seele)? Klev-Keeken. — ζ. Gevedermichels (Gevetter-) Unsinn Bitb-NWeis.
12225 Zeichen · 291 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    micheladv.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +11 Parallelbelege

    michel adv. daʒ was michel reht Nib. 76,2. daʒ zimet iu recken michel baʒ das. 1152,4. michel harter Iw. 113. 166. miche…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    MichelM.=PN

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +4 Parallelbelege

    Michel , M.=PN Vw.: s. Michael

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Michel

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    * Michel , adj. et adv. welches groß bedeutete, im Hochdeutschen aber völlig veraltet ist, dessen Spuren sich aber noch …

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Michel

    Goethe-Wörterbuch

    Michel Kontraktionsform des Personennamens Michael; meist in Anspielung auf den sprichwörtl tölpelhaften „deutschen Mich…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Michel

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +2 Parallelbelege

    Michel , volksthümliche Form für Michael mit der Nebenbedeutung des Schwerfälligen, symbolischer Name für das deutsche V…

  6. modern
    Dialekt
    Michel

    Elsässisches Wb. · +5 Parallelbelege

    Michel [Mìχl O. neben dem im U. allg. üblichen Meχl; Miχl Str. ] Koseformen: Michi [Mìχi S. ], verächtlich Much, –e [Mùχ…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit michel

110 Bildungen · 81 Erstglied · 27 Zweitglied · 2 Ableitungen

michel‑ als Erstglied (30 von 81)

Michelbach

SHW

Michel-bach Band 4, Spalte 651-652

Michelfeld

SHW

Michel-feld Band 4, Spalte 651-652

Michelangelo

Meyers

Michelangelo (spr. mikel-ándschelo, eigentlich M. Buonarroti ), ital. Bildhauer, Maler und Architekt, geb. 6. März 1475 im toskanischen Städ…

Michelau

Meyers

mich·e·lau

Michelau , Landgemeinde im bayr. Regbez. Oberfranken, Bezirksamt Lichtenfels, am Main und an der Staatsbahnlinie München-Bamberg-Hof, hat ei…

Michelaue

PfWB

michel·aue

Michel-aue f. : FlN, Michelau [ ZW-Contw ]. a. 1382: Item 2 fuder hauweß in michelaw [HornbGb.]. — Bestimmungsw. zu mhd. michel 'groß' ( Lex…

Michelbacher

Wander

michel·bacher

Michelbacher Die Michelbacher wiegen alles auf der Holzwage. – Scharfenberg, Historie von Oberhessen, S. 113.

micheles

KöblerMhd

mich·e·les

micheles , Adv. nhd. viel, um vieles Q.: Lei, StrAmis, LvReg, SHort, EvPass, EckhIII, EvB (FB michels), Berng, Bit, BvS, En, Enik, Er, Eracl…

Michelet

Meyers

mich·e·let

Michelet (spr. mīsch'lä), 1) Jules , franz. Geschichtschreiber und Philosoph, geb. 21. Aug. 1798 in Paris, gest. 9. Febr. 1874 in Hyères, wa…

micheleⁿ

Idiotikon

micheleⁿ Band 4, Spalte 61 micheleⁿ 4,61

michelgeræte

Lexer

michel·geraete

michel-geræte stn. s. v. a. michel geræte. nâch dem michelgeræte und nâch dem wîne Prl. 61.

michelgeræte

KöblerMhd

michel·geræte

michelgeræte , st. N. nhd. ein Gerät? Q.: HvMelk (1150-1190) E.: s. michel, geræte W.: nhd. DW- L.: LexerHW 1, 2132 (michelgeræte)

michelhaftigen

KöblerMhd

michel·haftigen

michelhaftigen , sw. V. nhd. verherrlichen E.: s. michel W.: nhd. DW- L.: Lexer 139b (michelhaftigen)

michelheit

KöblerMhd

michel·heit

michelheit , st. F. nhd. Dauer, Größe, Ausmaß ÜG.: lat. magnificentia PsM, magnitudo PsM Q.: PsM (vor 1190), Secr (FB michelheit) I.: Lüt. l…

michelhœhe

KöblerMhd

michelhœhe , st. F. nhd. Überheblichkeit Q.: BambGlB (1070/1080) E.: s. mihhil (1), hōh L.: Karg-Gasterstädt/Frings 6, 574 (mihhilhôhi), EWA…

michelic

BMZ

michelic adj. bedeutend. [ sollte es michellîch sein? vgl. Graff 2,627 u. das folgende wort. ] ûf sînen kopf er im sluc einen micheligen sla…

micheligen

KöblerMhd

michel·igen

micheligen , sw. V. nhd. verherrlichen E.: s. michelen, michel W.: nhd. DW- L.: Lexer 139b (micheligen)

michelĩk

MNWB

mich·e·lik

+ michelĩk , michlĩk , michelk , adj. , adv. , groß, gewaltig, grôten m.en schāden nēmen sehr großen Schaden erleiden, hoch mit m.en êren, m…

Micheling

DRW

michel·ing

Micheling "wohl ... die Michaelis-Prästationen von Korn an den Prediger ..., die hier mit Geld abgelöst ist" JbEmden 1, 2 (1873) 56 Anm. 8. …

michêlinge

MNWB

michel·inge

° michêlinge Geldablösung für Kornabgabe an den Pfarrer zu Michaelis (Emder Jb. 1, 2, 56 ff.).

Michēlis

Meyers

mich·elis

Michēlis , Friedrich , kath. Theolog, bekannt als einer der Führer der altkatholischen Bewegung, geb. 27. Juli 1815 in Münster, gest. 28. Ma…

michellich

Lexer

michel·lich

michel-lich adj. BMZ s. v. a. michel Pass. Jer. Eilh. 1023. 1230. 3152. Karlm. 47,37. 198,52. 67. 200,36. iʒ ist ein michellîch genâde Fdgr.…

michellîche

BMZ

michel·liche

michellîche swv. ahd. michillîchôn Graff 2,627. erhöhe, mache gross. vgl. Scherz 1042 und der herr michelicht Josue. und wir werden gemichel…

michel als Zweitglied (27 von 27)

Chuchimichel

Idiotikon

Chuchimichel Band 4, Spalte 61 Chuchimichel 4,61

Citirmichel

Wander

Citirmichel Es ist ein Citirmichel. »Ich habe noch nie gefunden, dass ein allezeit fertiger Citirmichel eigene Gedanken aus produktiver Seel…

Drëckmichel

Idiotikon

Drëckmichel Band 4, Spalte 61 Drëckmichel 4,61

Geldmichel

Wander

geld·michel

Geldmichel Das ist ein Geldmichel. So nennt man in Oberösterreich einen Mann, von dem man annimmt, dass er viel Geld besitzt, dass er reich …

giftmichel

DWB

gift·michel

giftmichel , m. , menschenfeind, mit beziehung auf den misanthrop Timon: meine lebenssäfte sind ausgetrocknet oder erstarrt bis auf die gall…

Knullmichel

Wander

Knullmichel Er ist ein Knullmichel. – Dähnert, 245 b . Ein grober Mensch ohne alle Lebensart.

Küchenmichel

Wander

kuechen·michel

Küchenmichel Kuchenmichel sein. ( Schwaben. ) Von einem, der in der Küche in alle Häfen guckt.

Lugeneⁿmichel

Idiotikon

Lugeneⁿmichel Band 4, Spalte 61 Lugeneⁿmichel 4,61

Schmiermichel

Wander

schmier·michel

Schmiermichel Er ist a Schmiermichel. ( Ulm. ) (S. Dreckfinke und Schmerborst.) Auch Schmuzjockel, Drecksau, Sauigel.

Sǖ(w)michel

Idiotikon

Sǖ(w)michel Band 4, Spalte 61 Sǖ(w)michel -ū- 4,61

Tige(n)michel

Idiotikon

Tige(n)michel Band 4, Spalte 61 Tige(n)michel 4,61

Tschōlimichel

Idiotikon

Tschōlimichel Band 4, Spalte 61 Tschōlimichel 4,61

urmichel

KöblerMhd

urmichel , Adj. nhd. sehr groß Q.: Apk (vor 1312) (FB urmichel) E.: s. ur, michel W.: nhd. DW- L.: Lexer 260b (urmichel), FB 397b (urmichel)

Weize(n)michel

Idiotikon

Weize(n)michel Band 4, Spalte 61 Weize(n)michel 4,61 o.

Ableitungen von michel (2 von 2)

michele

KöblerMhd

michele , st. F. Vw.: s. michel

urmichel

KöblerMhd

urmichel , Adj. nhd. sehr groß Q.: Apk (vor 1312) (FB urmichel) E.: s. ur, michel W.: nhd. DW- L.: Lexer 260b (urmichel), FB 397b (urmichel)