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letzt

mhd. bis spez. · 13 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
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15 in 13 Wb.
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Eintrag · Rheinisches Wb.

letzt

Bd. 5, Sp. 408
letzt das Wort ist allg., u. zwar Rhfrk u. mosfrk. Saar bis zur št/st-L. letšt, –ę-; n. davon lętz(t) [Trier-Ld (Mos, n. Mos), Bitb, Wittl, Bernk (Mos) lEtst]; doch n. u. w. Malm-Wirtzf, Monsch-Simmerath, Schleid-Hellenth Dreiborn, Dür-Brandenbg Heistern Winden, WErk, WMGladb, nach Kemp-Süchteln, Erk-Elmpt, Heinsb umbiegend Formen mit -s(t), u. zwar Malm, Monsch lEst; Schleid lęis; Dür, Jül lęzs, lęis, –E-; Aach lęis; Eup, im sndfrk. Teil lEs [MGladb lEs u. lęts]; Grevbr, OMGladb, Neuss, Kref, Kemp haben lęts, das nach Mörs hinein bis Labbeck Neuk Orsoy reicht [Kemp-SPeter UWeiden lEts]; im übrigen Mörs, Geld, Klev, Ruhr, n. Ruhr lęst Superl.: 1. Adj. räumlich u. zeitl. wie nhd. [den ēmn:lEtstən zweitletzte, vorletzte Trier-Mehring; en n·ə.lętstə Kemp; sonst der zweit-, dritt-, viertl.]. a. mit Subst. verb.; merke de letzte Weək letzter Teil der Woche, am Ende der W.; des anger l. W. Ende der nächsten W. SNfrk; die l.ə Garf s. Garbe; et l.ə Mol (de l.ə Kihr) Rip, Allg.; l.ə Liffrauw Maria Geburt Geld-Kevelaer. RA.: De moss emmer gucke, wo der l.ə Ma hingeaht er hockt bis zuletzt im Wirtshaus Siegld. De mott (muss) der l.ə Mann der Sock (Sack) ophelpe der bleibt immer lange aus Heinsb. Et as beim l.ə Man sagt man von einem Gegenstande, bes. Porzellan, der in Gefahr kommt, zerbrochen zu werden Trier-Mehring. Wenn de l.ən Hond van Ochen (Aachen) könnt zu unbestimmter Zeit Prüm. Irschter Gewenner (im Spiel), l.ər Verspiller Mos. De l.ə Koh beschisst der Stall gesagt, wenn beim Spiel der letzte die höchste Treffzahl hat Aach-Merkst. Den ersten Oss (Ochse) meckt et Hecke (Fallgitter zur Weide) los, de l.ə Kuhw meckt et tu Klev. Ech well och sehn, wo de l.ə Stohl (Stuhl) hingestallt werd gesagt, wenn man bei einer Sache nichts mehr zu tun hat, aber doch bis zum Ende dabei bleibt, um zu sehen, wie die Sache ausläuft Neuw-Datzeroth. De l.ə Mai es de Stert vam Wengter MGladb. Et l.ə Kleid (Totenkleid) het keng (keine) Täsche Elbf. Der l. Einsatzklicker es et l.ə Blot (Blut) Jül-Hottorf, Kemp-Breyell; von ihm heisst es: et l.ə Gut steht op Hande en Fut (Fuss), op Stewels en Spore, et geht (niet) verlore Emmerich; l. Brötsche geht net vom Höttsche; l. Bruət schmeck emmer got MGladb-Geistenbeck; l. Foder (Futter), hal mech an, dat ech noch as (einmal) spelle kann May; wer ihn verliert hat et l. Bruət verloəre Grevbr-Garzw. Ech söchen (suche) den l.ən Groschen net ich sehe bei diesem Handel nicht auf den äussersten Preis Neuw-Rodenb. We'n l.ən Droppen ut en Kruk drinkt, de fällt en Deckel op de Nas Ess. De l.ə Schlag (Nachtschlag der Kinder) nemmen eich net on (an), moren kümmt dei Breidigam! sagen die Kinder bei dem Nachtschlag Altk-Bachenbg. Met döm hat ühr et l.ə Engd (Ende) noch net gesiəh mit dem werdet ihr noch bittere Erfahrungen machen Aach-Stdt. Der Mildtätige gef den l.ən Brock Dinsl-Walsum, — scheut de l.ə Penning nit Mörs. Jet der l.ə Najel us jen Mur koste Dahingabe des Restes seiner Habe zur Erlangung seiner Gesundheit Aach-Stdt. Dat es der l.ə Dreck, de der Düvel gedriəte (geschissen) hät von schlechten Sachen, vom Wetter Kref-Fischeln. En hat de l.ən Dr. geschass wenn ein Stück Vieh geschlachtet wird Trier-Mehring. Dat as de l.ə Kresch (Kreisch, Schrei), den de Gess (Ziege) deht das L., was zur Aufrechterhaltung eines Geschäftes möglich ist Bitb-Dudeld. Et l. Wort han (spreche) mosse Rip, Allg. (hollen Saarl). Dat l.ə Broat het Gott im Schot über das Lebensende verfügt Gott MülhRuhr. Mer darf et l. Brot net eweggin, wemmer noch net an (in) de Mihl geduhn hat Bernk-Neumag. Der dem Tode nahe hat och et l. Himm (Hemd) un (an) WEif, Aach-Warden, — der l.ə Rock a Aach-Stdt, — sich de l.ən Trunk ageschott (eingeschüttet) Bitb-NWeis, — et l.ə Brut gebacken NBerg, — et l. Fuder (Futter) em Räf (Reifen) Saarbr, Saarl, — et l.ə Heu op der Räupe NBerg, — de l.ə Pif geschmokt Düss-NCassel, — de l.ə Surkohl op Emmerich; der geht (löf) met dem l.ə Kopp Rip, Berg, SNfrk, — of de l.ə Bän (Fössen) Mosfrk, Allg., — op de l.ə Söck (Schohn) MGladb, Allg., — en sinne l.ə Schoh Siegld, — flöt (peift) om l.ə Loch Rip, Allg., — treck am l.ə Sel (Seil) Rheinb-Mömerzh, — hat et om l.ən Enn (Ende) gepackt Bitb, — hät an der l.ər Dür gesonge Schleid, — es am l.ə Kapitel Allg. He steht an de l.ə Mämm (Zitze) er hat nicht verstanden, sich eine günstige Stellung zu erwerben Rees-Ringenbg. Der wart emmer bes op der l.ə Stipp (Augenblick) Rip, SNfrk. Et fend sich alles im l.ə Deppchen (Topf) (in der l. Tut) Birkf, Kreuzn. Op dem l.ən Del (Teil) es he hangen bliwen er hat das L. übernehmen müssen, z. B. bei einer Versteigerung Gummb. — Meddels en l. Lifrow en Oktov der 15. August u. 8. Sept. mit Oktaven, die Hauptpilgerzeit in Kevelaer. — b. unverb. (mit zu ergänzendem Subst. u. bei adv. präpos. Verb.). RA.: Ech ben l. (u. l.ər) in der Reihenfolge der Klickerspieler Allg., wo nicht leck(ert), lech, lesch (s. lech III) steht [ech han l. SNfrk o. O.; lętsərt Gummb-Rospe Stdt]; moschte donn emmer der letscht sen; das sen die l.ə aus em ganze Dorf die sozial am tiefsten Stehenden Saarbr, Allg. De L.ə mott (muss) de Sack (Pann) lappen für alles einstehen Verbr. — moss bezahle Sieg. Der L.ə deəht de Dör (Türe) zou der überlebende Ehegatte wird, wenn keine Kinder der Ehe entsprossen sind, mit Ausschliessung aller übrigen Verwandten des Verstorbenen einziger Erbe Aach-Stdt. Den L.ən bitt (kriet) der Hongd (Hund) sagt der, der zur Eile mahnt OBerg. Der L., der kriet de Quetsch Saarl-Kerprich Hemmersd. — Et L. vam Mai es de Stert (Sterz) vam Wengkter Kref. Et L.ə ös et Beiste der Abschiedsschmaus, l. Gewinnmöglichkeit Aach; et L., et beis Schleid; et L. es et best Mörs-Xanten. Öt L. tröck en e Täsch beim letzten Geld, das man einsetzt, gewinnt man Kemp-Süchteln. Hej well et L.ə üt et Tüttje hämme er will alles haben Klev-Warbeyen. De git et L.ə fort der Mildtätige Rip, Allg., — dat L.ə us dem Mull Siegen, — dat L.ə, wat et hät Rip, Allg. Dat as dem sein Erscht un sei L. er gebraucht dieselben Ausdrücke immer wieder Bitb. Eich haən deich, dat de mänscht (meinst), et wer dei L.! Merz-Bergen, Wittl-Dörb. Hei deht sin L. en Best alles, was er leisten kann Geld. — Dau bist ach (auch) acht Da en ordlich brav Kind, awwer haut (heute) is der l. (von den acht Tagen) Simm-Schlierschd, — drei Do merssi, haut as de l.ə Saarbg-Nittel. On (in) den irschten (Tagen, anfänglich) kennt de Kranke noch gohn, on de l.ən (zuletzt) musst he steif leien (liegen) Prüm-Ihren. Dat hei (hier) es de l.ən (Schnaps, Glas Bier udgl.), den drenken mer zu Ehren des Pluwiger Hannes, den iwer'm Schnudeln erwirgt es sagt der Leichtsinnige, der angeblich das Wirtshaus bald verlassen will u. sich immer noch ein Glas bestellt Saarbg-Greimerath. Die L.ən gohn net got vam Hetzen (Herz) die l. vier Klicker, die man noch hat, verliert man selten, da man gewöhnlich wieder andere hinzugewinnt Sieg-Rhönd. De L.ən sin de Beschten Lose im Lotteriesp. Saarl-Berus. — Den L.ən utgeəwen seinen Freunden (vor der Verheiratung) in der Wirtschaft zum l. Male einen (Schnaps, Bier) ausgeben Gummb-Berghsn; den L. gevve Sieg; die (der) L. geəve MGladb, Erk, Heinsb, Birkf (die). — Die L. gewen den L.schlag, Nachtschlag. den sich die Kinder geben, wenn sie, bes. nach dem Spiel, abends auseinandergehen Rhfrk, Mosfrk; der L.(ə) Rip, Berg, SNfrk, Klevld (auch et L.); der Allerletz Neuss; et Letzche Sieg-Ägid; den L.ə afschlohn Geld-Kevelaer; dabei sagt das schlagende Kind: De L. äs ming, de Deubel äs ding! Neuw-Asb, Köln Trier-Mehring; L.ər miner! Wippf; der L.ə ohne Widderschlag! Kobl-Vallendar, — öm W.! Bergh-Bottenbr, — ohne W. bis am gröne Donnerschdag! Jül-Linnich, Remschd; de L.ən äəs de beəsten! Malm-Bütgenb; der L.ə, der beiste, der Duətschlag! Aach-Stdt; hä, L., märge krigste de Krätz! Mörs-Orsoy; de L. holen eich net an, dei Vadder äs e Bedelman! Trier. — L. lope alle Kinder laufen bis auf eins; dieses sucht ein anderes zu schlagen, das dann an seine Stelle tritt Geld-Aldekerk Pont Straelen; L.ən jagen Barm; L.ən Gummb-Lantenb. — Jetz es Matheies am l.ən (Kapitel) am Ende, vor dem Ruin Allg. Am L.ə küt e net schliesslich, wahrscheinlich Sieg; an et L.ə Aach. Uf die L. schliesslich, am Ende Simm; op et L.(ə) Rip, Nfrk; op et L. van de Leikel Eup; op et lange L. Eup, Selfk; et geht op et L. zu Ende Mörs; et geht bei mech op et L. van de Weək (Woche) an ich bin schwach bei Kasse Kref; et geiht bes op et L.ən af er arbeitet, bis er nicht mehr kann; er säuft bis zum letzten Groschen Selfk; se geht op et L. ist schwanger, wird bald niederkommen Mörs-Friemersh. — in et L. Mörs-Neuk. An (in ) der L. schliesslich Trier-Ld. On met der L. (wonn's eromkommt) hon ich gar necks meh Saarbr. Fir et L. zum letzten Male, z. B. wer fir't L. lacht, de lacht am besten Saarbg, Trier, Bitb; för et L. well ech et noch ens beigeəve (zugestehen) MGladb. Zu (ze) guder L. schliesslich Allg. (te goden L. Elbf; te guje L. Klevld). — 2. Adv. a. zuletzt, im Gegens. zu ‘zuerst’, u. zwar delętšt, –lętst (usf.) Rhfrk; dər- Mosfrk, Siegld; et l. Rip, Nfrk [Mosfrk, Rip daneben nach dem Nhd. am l.ən u. Rip daneben seltener zol., zəl.; Prüm auch zum l.ən]. RA.: Wemmer mänt (meint), et wier am beschten, dann es et am l. Saarbg-Faha. Ze l. könnt et auch a der Rottmeister zuletzt erfahre auch ich von der Sache Aach-Stdt. Der Langsame kimmt zu allerletzt un dann noch net Trier-Schleidw. Wer et l. en de Sack krüch, kr. et iərsch wedder drus wer zuletzt zu einer Versammlung kommt u. zuerst wieder fortgeht Sieg-ODollend, Prüm-Ihren. Wer et irschte kömmt, de schurt de Fuhr (Furche), we et l. kömmt, de kickt derdur Dür. De es et iərsch en der Schottel on et l. bei der Ärbet Rip. De beste Gäs (Gäste) komme et l. MGladb. Wer et l. küt (zum Essen), de setz kolleg (übel) odder he iss k. Schleid, Eusk, Rheinb, Bo, Bergh, Dür, Eup. De Hengeschte (Hinterste) kommen et l. der lange zögert, hat das Nachsehen Aach-Stdt. Ene Fohrmonn geht et l. gohns noə de Schmeck (Peitsche) Heinsb-Myhl. We et l. lach, lach et beste (fröh genog) Rip, Allg. Wer am l.ən isst, left am längsten Prüm-Burb; wen am l.ən do os, kregt et Gromberesland all Prüm-Ihren; wer et l. lef, de kann de Dessem (Sauerteig) metbacke Ahrw. De et l. us der Kann drink, dem fällt (schleht) der Deckel op de Nas Rip, Nfrk. — b. dərlEtst, –ę- kürzlich, vor einiger Zeit, neulich Bitb, Prüm, Wittl. — c. (ə)l:lętst (usf.) kürzlich, neulich Birkf-Idar Oberst, Merz, Saarbg (et l. Saarbg-OLeuken), Trier, Bernk, Zell, Koch-Leienkaul; lǫtlętšt Saarl; d:- Ottw, Saarbr-Friedrichsth, Trier-Mehring, Schleid, Monsch, MüEif, Dür-Brandenbg. — d. lętzt (usf.) jüngst, vor einiger Zeit, kürzlich Birkf, Wittl, Trier-Ld n. Mos, Prüm, Malm, dann Neuw, Altk, Rip geschlossen, Eup, SNfrk; šlEs (kaum noch gebraucht) Geld-Straelen; u(n)lęis Aach-Breinig Walh, Geilk-Frelenbg; nu l. Aach-Waldh; do l. Dür-Brandenbg; itslętst Siegld; itsəlętzt Sieg-Fussh; lęstən, meist nu l. Mettm, Barm, Sol (u. -ts), uWupp; lętstən Wermelsk, Gummb; lEstən Heinsb-Dremmen; lętstə Kemp-Stdt; l. wor ech noch bei em. RA.: Leis (letzthin), sat de Beis (Grossmutter) Aach-Stdt.
11256 Zeichen · 318 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    letzt

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +2 Parallelbelege

    letzt sup. s. laʒ;

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Lêtzt

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Lêtzt , adj. et adv. welches von Dingen gebraucht wird, welche kein anderes Ding ihrer Art nach sich haben, so wohl der …

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Letzt

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    Letzt auch -e fast nur in der Formel ‘zu guter L.’, einmal ‘auf die L.’: (ganz) zum Schluß, am Ende Wir nehmen zu guter …

  4. modern
    Dialekt
    letztadv.

    Mecklenburgisches Wb. · +3 Parallelbelege

    letzt a. Spr. lest letzt; die a. Form lest ist bis Laur. bezeugt, vgl.: 'de gy lest vul pekes soden' Red. Ost. 1415; 'da…

  5. Spezial
    letzt

    Russ.-Dt. Übers. (de-ru)

    letzt (nicht immer "последний") bis auf den ~en Platz besetzt - битком, битком набит an dem ~en Platz landen (z. B. über…

Verweisungsnetz

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit letzt

68 Bildungen · 59 Erstglied · 5 Zweitglied · 4 Ableitungen

letzt‑ als Erstglied (30 von 59)

letztert

SHW

letzt-ert Band 4, Spalte 309-310

letzthin

SHW

letzt-hin Band 4, Spalte 309-310

letztabgesendet

GWB

letztabgesendet Wenn eine Correspondenz von Zeit zu Zeit stockt, so ist es dagegen auch wieder gut wenn zuweilen die Briefe im Wechsel gehen…

Letztäsche

PfWB

letzt·aesche

Letz-täsche f. : 'Innentasche der Männerjakke', Letzdäsch [ BZ-Schweig ], Latz- [ BZ-O'ottb ]. —

letztäuszerst

DWB

letzt·aeuszerst

letztäuszerst , adj. : auch musz ich dafür nun tot umgehn und vielleicht bis meines geschlechtes, das viel unglück in der gabel ererbt, letz…

Letztatsche

PfWB

letz·tatsche

Letz-tatsche f. : 'Linkshänder', Letzdatsch [ BZ-Steinf ], Latz- [ PS-Bruchw ]; Syn. s. Linkstatsche .

letztbetrübt

DWB

letzt·betruebt

letztbetrübt , adj. schlieszlich betrübt: die hochbelibten und letztbetrübten eitelkeiten der welt. Butschky Patm. 280 .

Letzte-Jahrs-Geschichte

GWB

Letzte-Jahrs-Geschichte Heut hab ich wieder W[ieland] viel meiner lezten Jahrs Geschicht erzählt und wenn ihr mich warm haltet; so schreib i…

letztemal

DWB

letzte·mal

letztemal , eine zusammenrückung von das letzte mal ( vgl. unter letzt II, 9 sp. 815), die sich neuere schriftsteller erlauben; die flexion …

letzten

DWB

letz·ten

letzten , adv. neulich, letzthin: nuper nulichis ł lestend Dief. 385 c ; als ich letsten zu Roma war. B. Waldis Esop 4, 14, 43 .

Letztende

RhWB

letzt·ende

Letzt-ende lęisę·ŋ.t Aach-Stdt n.: Hintertuch, in der Tuchweberei.

letztens

DWB

letz·tens

letztens , adv. 1 1) wie zum letzten sp. 820, schlieszlich, bei aufzählung einer reihe: erstens .., zweitens .., drittens und letztens; fünf…

Letzte Ölung

Meyers

letzte·oelung

Letzte Ölung , Sakrament der römischen und der griechischen Kirche, bei bedenklich Erkrankten angewendet, besteht darin, daß der Priester Au…

Letzter

Wander

letz·ter

Letzter 1. De leste, de beste. ( Hannover. ) – Schambach, 282. Dähnert (275 a ) bemerkt dazu: Ein Trostwort an Kinder, denen die Zeit lang w…

letztere

GWB

letz·tere

letztere öfter in Korrelation mit ‘erste(re)’ od (assimilatorisch) neben anderen Komp 1 am Ende einer numerischen Folge od Aufzählung stehen…

letztergangen

GWB

letzt·ergangen

letztergangen ‘l-e Fragen’: zuletzt angestellte Erkundigung Döbereiners Beantwortung der letztergangnen Fragen B26,301,24 CarlAug 22.3.16 Li…

letzternfalls

DWB

letzternfalls , adv. aus letztern falls zusammengerückt, vergl. ähnliches unter falls theil 3, 1289: andern gehülfen des bischofen sollte di…

letzterwähnt

GWB

letzt·erwaehnt

letzterwähnt (in einer Aufzählung) zuletzt genannt dessen [ Corregios ] Gemählde vom heiligen Georg .. Denken wir uns aber die Bilder der ge…

Letztes

Wander

Letztes 1. Das letst muss den last tragen. – Franck, II, 14 a ; Gruter, I, 10. 2. Das letst, das best. – Franck, II, 7 a ; Gruter, I, 11; Le…

letzteste

GWB

letzt·este

letzteste nur im Vers als bewußte irreguläre Neuschöpfung Goethes 1) allerletzte Selbst nach dem letzten Kuß mich noch ereilte, | Den l-n mi…

Letztgeborene

GWB

letzt·geborene

Letztgeborene 1 das innerhalb der Familie zuletzt geborene Kind Das Talent ist freilich nicht erblich, allein es will eine tüchtige physisch…

letztgedacht

GWB

letzt·gedacht

letztgedacht wie letzterwähnt Die Treuherzigkeit der jüngern Jacobischen Schwester, die große Heiterkeit der Gattin von Fritz Jacobi .. Die …

letztgedehnt

DWB

letztgedehnt , adj. : mein gebirg ist alt, steht in ursprünglicher gestalt. verehre schroffe felsensteige, des Pindus letztgedehnte zweige. …

letzt als Zweitglied (5 von 5)

unvorletzt

KöblerMnd

unvorletzt , (verneintes Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. unvörlettet* (1)

zeletzt

KöblerMhd

zeletzt , Adv. Vw.: s. zuolezzist*

zuallerletzt

RDWB1

zuallerletzt verstärkt gegenüber "zuletzt, zum Schluss" итак, наконец, в самом конце

zuletzt

DWB

zuletzt , adv. , zusammenrückung der präp. zu mit dem superlativ des adj. lasz, nd. lat, vgl. engl. at last, s. th. 6, 820. ahd. zi lazost, …

Ableitungen von letzt (4 von 4)

letzte

DWB

letzte , letzt , f. , in denselben bedeutungen wie letze sp. 797 fg. 1 1) wie letze 1, ende, ausgang: denn das jtzt dasselbige römische reic…

unletzt

RhWB

un-letzt: s. o. l. 2 d.

Verletzte

GWB

Verletzte [bisher nicht publizierter Wortartikel]

verletztlich

RDWB1

verletztlich ранимый, чувствительный, трепетный, обидчивый, уязвимый der Wunsch nach Harmonie macht ~ - стремление к гармонии делает человек…

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APA
Cotta, M. (2026). „letzt". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 11. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/letzt/rhwb
MLA
Cotta, Marcel. „letzt". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/letzt/rhwb. Abgerufen 11. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „letzt". lautwandel.de. Zugegriffen 11. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/letzt/rhwb.
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  author       = {Cotta, Marcel},
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