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lauten

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

lauten verb.

Bd. 12, Sp. 372
lauten, verb. sonare. ahd. hlûtên neben hlûtjan (vergl. unten läuten), altnfr. lûdôn: lûdôn sal tonabit gl. Lips. 655; mhd. lûten neben liuten, was sich im begriff nicht wesentlich unterscheidet; sonare luden, luten, lauten, helle luten o. thonen Dief. 542a; tonare luden, luten, lawten 587b; luten, schellen, donen oder hellen, sonare. voc. inc. theut. n 2b. das verbum folgt bezüglich seiner anwendung im allgemeinen dem subst. und adj. laut sp. 364 fg. Es steht 11) von jedem weithin vernehmbaren tone: lauten, als ein brennender wald, sonare ut sylvae incendio Frisch 1, 588b; bei der nacht lautet alles stärker, omnis sonus per noctem auctior. ebenda; uns klingt das fremd, wir würden im erstern falle krachen oder prasseln, im letztern lieber tönen sagen, aber es ist dennoch der nachklang alter sprechweise: weder krapphen noch daʒ smalz von den werden mannen selten lûte in der pfannen. herzog Ernst 3550; wan si diu sper zerstâchen so vaste daʒ des bruches klac lûte alsam ein donerslac der spaltet daʒ geböume. Engelhart 4816. 22) häufiger schon vom klange musicalischer instrumente, wo aber auch heute tönen oder klingen gewöhnlicher ist: an welchem ort jr nu die posaunen lauten höret, da hin versamlet euch zu uns. Neh. 4, 20; helt sichs doch auch also in den dingen, die da lauten, und doch nicht leben. es sei eine pfeife oder eine harfe, wenn sie nicht unterschiedliche stimme von sich geben, wie kan man wissen, was gepfiffen oder geharfet ist? 1 Cor. 14, 7; wa aber das horn dem blaser versagt und nit lauten will. Frank weltb. 148b; man musz die seiten also stimmen dasz sie zusammen lauten. Lehmann 187; wo wein gebricht laut selten die sackpfeifen. trinklied in Wackernagels leseb. 2, 134, 41; und von den tönen selbst: was auch, in irdscher luft und art, für töne lauten, die wollen alle herauf (ins paradies); viele verklingen da unten zu hauf. Göthe 5, 259. mit näher bestimmendem adverb: pfeifen und harfen lauten wol, aber eine freundliche rede besser denn beide. Sir. 40, 21; wie die orgel so bedumpfet laute? Schuppius 48; die musik hat gar wol gelautet, musica amicum aliquid et dulce resonavit. Stieler 1093; das frauenzimmer auch da stundt in jhrer allerschönsten waht, den emptern (hochamt) zugehöret hat, der music und der orgl gethön. das hat gelaudet also schön, dasz ich frei daran war verstürzt. J. Ayrer 140b (702, 31 Keller); von einem lauten: ich wil ein lied von gütigkeit erzwingen, wie ganz gerecht dein recht ist frölich singen, mein seitenspiel sol lauten für und für, o herr, von dir. Opitz psalm. s. 188. 33) besonders auch von glocken (wo aber heute die schriftsprache läuten ausschlieszlich verwendet): lauten, klinglen, tinnire Maaler 265c; der gans lauten hiesz das läuten der glocken am Martinstage, 11. nov. Haltaus jahrzeitbuch 149; der klocken lauten oder schlagen wird deine träume nicht verjagen. Gökingk 1, 138; denn hörst du wohl? da lautet schon die glocke. lieder zweier lieb. 82. sprichwörtlich von einem der nicht das ganze einer sache übersieht, nicht genau in seinem urtheil ist, nicht ordentlich begreift oder versteht: der mann hat lauten hören, aber nicht zusammen schlagen. Lessing 8, 31; freilich hat er lauten hören: nur zusammenschlagen hat er nicht gehört. denn kurz: die deputation, welche das concilium, zufolge der 18ten session, zu untersuchung der verdächtigen bücher niedersetzte, hat er für das concilium selbst genommen. 11, 527; ein ausdruck, bereits alt (vergl.läuten 3) und hergenommen von einem kirchlichen gebrauch, dem zu folge zum hauptgottesdienst zunächst zweimal mit einer einzelnen glocke, und erst das dritte mal mit sämmtlichen glocken geläutet wird (dieses letztere heiszt zusammen läuten oder zusammen schlagen); so bezeichnet das sprichwort bildlich das kennen blosz eines einzelnen stückes, nicht aber auch ein erfassen des ganzen und eine einsicht in verhältnis und harmonie der theile. 44) lauten, von lebenden wesen, durch die stimme kund geben: antwortet s. Petrus und bekennet, das sie leider allzu viel predigen, und spricht weiter, sie lauten von groszen dingen da doch nichts hinder ist. Luther 2, 125a (randglosse: reden stolze wort, da nichts hinden ist); nun lautet jedermann so ubel dazu, dasz ich keine hoffnung habe. br. 3, 484. transitiv, etwas lauten, bekannt geben, offenbaren: neque opus est adeo mutito, es ist nicht noth, dasz mans so gar heimlich hält, so gar nichts davon lautet. Faber thes. erud. 1686 1547b; lauten lassen: wie unser lieber brueder der kunig von Frankreich mit einer groszen macht in Italia gezogen, und durch ein gemein geschray lawten hab lassen, wie er ... krieg füeren wölle. urk. Max. no. 89, s. 83; wenn gott mit uns redet, und reichlich sein wort unter uns lauten lest. Luther 8, 327b. In der jägersprache: die hunde lauten, geben laut, bellen; ich hœr nu keines mêr ûʒ allen hunden nicht wann alleine Harren, den hœr ich grob lûten understunden. H. v. Laber 561. 55) lauten dann auch von der stimme selbst, laut oder hörbar ausbrechen, erschallen, tönen: wenn ich das wort höre lauten, als von oben herab, so gleube ichs, ob ichs wol nicht kan fassen. Luther 6, 65b; dadurch ich mit einem solchen mordiogeschrei hinaus wischte, das natürlich lautete, wie dasjenige, das mich an denselben ort gebracht hatte. Simpl. 1, 116 Kurz. der infinitiv substantivisch (= laut): hinter den verschränkten lauben dieser zweige, dieser stauden tönt ein menschenähnlichs lauten. Göthe 41, 124. die grammatischen laute einer sprache werden eingetheilt in selbstlautende und mitlautende: die abteihlung der teutschen buchstaben oder lettern geschiehet also, dasz etzliche genennet werden selblautende, und etzliche mitlautende ... es werden die vocales, so wir selblautende nennen, auch von andern genant stimmer. Schottel 185. vgl. auch die verben umlauten, ablauten. 66) mit näher bestimmenden adverbialen zusätzen, dumpf, hell, wol, gleich u. s. w. lauten: du bist ein Galileer, und deine sprache lautet gleich also. Marc. 14, 70; sehet, disz laut den ketzern grell inn oren. Fischart bienk. 121b; es laut zwar herrlich in den ohren, zum herrscher von der welt gebohren, und gröszer noch von würdigkeit! Haller schweiz. ged. 12 (die spätern ausg. klingt). vgl. auch wollautend, übellautend. 77) hier gern auch in mehr innerlicher bedeutung, und auf sinn und gehalt des lautgemachten betonung legend; so bei worterklärungen: sol man aber die wort lassen gelten, was sie lauten nach der sprachen art, das brot brot heisze, leib leib heisze. Luther 3, 373b; hie müssen wir ebreisch lernen, und der sprachen gewonen, denn es laut im deudschen gar nichts, wenn ich spreche, gott erleuchte sein angesicht uber dir, und ist doch nicht wol anders zu geben, noch zu verdeudschen, und müssens also ebreisch nachreden, und bleiben lassen. 5, 481b; comêtes ist ein sterne dem namin im geberne von coma, daʒ hâr lûtit, sô man iʒ dûtsch bedutit. Jeroschin 15579; aber auch sonst: so ist sein wort freilich nicht ein nachwort, sondern ein machtwort, das da schaffet, was es lautet. Luther 3, 445a; also, wie lautet es (was hätte es für sinn), wenn ich einem ein stück brots gebe, und spreche, nim hin und isz, und in diesem darreichen und heiszen essen, flugs drauf folgete, und spreche, das ist ein pfund golts in meiner tasschen? 69b; das der tod uber uns gehet, das sehen wir alle wol für augen, aber das er daher kome, von einer geringen sünde wegen, das lautet zu seltzam, und ist ja ungleich, wenn mans solt mit worten ausstreichen und gegenander halten. 6, 232a; sonst fielen jm solche wort nicht zu, wo er eitel solcher gedanken vol steckete im herzen. darumb lauten sie auch in andern ohren, so nicht mit solchen gedanken umbgehen, gar undeutlich und fremde, als unverstendliche wort. 269b. 88) mit folgendem auf, sich beziehen, deutung haben: das busze mehr laut auf unser werk, denn auf des herzen enderung. Luther 1, 55a; es musz warlich hie nicht ein tuto oder tatta, noch punct noch buchstaben dazwisschen komen, die einen unterschiedlichen und newen verstand anfahen, es laut zu gewaltig auf einander. 3, 69b; der feldwaibel antwortete: disz alles lautet zwar wol auf meinen schrot. Simpl. 1, 61 Kurz. 99) lauten, von einer sich verbreitenden rede, einem gerücht: die menner von Coseba, Joas, Saraph, die hausveter worden in Moab, und Jasubi zu Lahem, wie die alte rede lautet. 1 chron. 4, 22; was lieblich, was wol lautet (griech. εὔφημα, lat. bonae famae, goth. vailamêr) ... dem denket nach. Phil. 4, 8; es lautet nicht wol, wenn junge leute faul sein, fama negligentiae adolescenti dedecori est. Stieler 1093. vgl. verlauten. 1010) lauten, in prägnantem sinne, wol lauten, und zwar in bezug auf das äuszere der stimme und rede, wie auch auf den sinn von etwas gesagtem (5—9): das laut, sprach jener knecht, das were doch einmal gut deudsch, das künd man verstehen. Luther 5, 84b; wer dolmetschen wil, mus groszen vorrat von worten haben, das er die walh könne haben, wo eins an allen orten nicht lauten wil. 143a; itzt soltu das allein merken, das sie rhümen, es sei der unsern bekentnis verlegt, womit? mit den heiligen evangelien (sagen sie). das hat gelaut (ironisch, das ist wol gesprochen). 290a; das die Jüden hie geifern, gott habe mit den engeln geredt, da er spricht, wir wollen menschen machen nach unserm bilde etc., das laut nicht, und helt nicht. 6, 544b; denn es laut nicht, das ein redener wolt sich und sein wort nennen 'wir'. 8, 24b; und laut nicht, das solcher groszer prophet zu falschen büchern weisen solt. 32a; es laut nicht, es taugt nicht, es gefällt gott nicht. br. 5, 477; schaue nun, wie sich dieses zu deiner meinung gar nicht reimen, und das jenige, was du wegen der einstimmung fürgebracht, gar nicht lauten wil. Hoffmannswaldau sterb. Socr. 80; greif mit disen worten nach seiner taschen und sang: drumb beutel auf,gelt mach den kauf! herr wirt! das hört ir geren? 'ja, das laut! sagt der schäfer', antwort der wirt. Uhland volksl. 619. 1111) lauten endlich von kundgebungen und eröffnungen aller art, namentlich auch schriftlichen, wo es nur noch den inhalt derselben betont (vgl.laut no. 3 sp. 365), heutzutage noch die einzige allgemein gebliebene bedeutung des verbums: wie obgelut hat. Reuchlin augensp. 16a; und bracht den brief dem könige Israel, der laut also. 2n. 5, 6; es kam aber schrift zu jm von dem propheten Elia, die laut also. 2 chron. 21, 12; die wort, die sie zu jm sandten, lauten also. Esra 5, 7; und lieszen den bund auf messingtafel schreiben ,.. und lautet also. 1 Macc. 8, 22; dein rächnung laut anders dann meine, unsere rächnungen wöllend einanderen nit träffen, a meis rationibus discrepant tuae. Maaler 265c; oft noch mit ausdrücklichem bezug auf das mündliche kundgeben (vgl.laut a. a. o.): die worte der heiligen schrift lauten folgendermaszen, sagt der prediger bei verlesung des evangeliums auf der kanzel; wie lautet er ungefähr (ein nahme, der nicht einfallen will), quod ad exemplum est? Serz 87b; wie der name lautet, ut nomen cluet. Kirsch cornuc.; popolo ist ein mächtig und drohend lautender gesamtbegriff. Rumohr nov. 1, 201. — Mit näherer bestimmung durch ortsadverbien oder präpositionen: die summe, worüber die schuldverschreibung lautet; das urtheil lautete auf freisprechung; der wahrspruch der geschworenen lautet auf schuldig; war Wilhelm nach der stadt gekommen, wohin sein brief lautete. Göthe 21, 221.
11443 Zeichen · 172 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Lauten

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Lauten , verb. reg. neutr. welches das Hülfswort haben erfordert. 1. Stimme und Laut von sich geben, sich dem Gehöre mer…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    lauten

    Goethe-Wörterbuch

    lauten 1 einen bestimmten Wortlaut haben, heißen Wie lautet der Ausspruch des Orakels? 17,64,17 TriumphEmpfindsamk VI ei…

  3. modern
    Dialekt
    lautenschw.

    Pfälzisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    lauten schw. : ' tönen, sich in bestimmter Weise anhören ', laude [ Schandein Ged. 28, 122 Lambert Penns 97 Beam Penns 6…

  4. Sprichwörter
    Lauten

    Wander (Sprichwörter)

    Lauten 1. Das lautet, wenn man gerade zugeht, sagte jener Schäfer. – Mathesy, I, 20 a . 2. Dat laut, sagt Spiess, hiess …

  5. Spezial
    lauten

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    lau|ten vb.intr. 1 (klingen, sich anhören) soné (sona) 2 (besagen) dí (dij, dit) 3 ‹econ› ester intesté, jí söl inom de.…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit lauten

46 Bildungen · 36 Erstglied · 5 Zweitglied · 5 Ableitungen

Zerlegung von lauten 2 Komponenten

lau+ten

lauten setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

lauten‑ als Erstglied (30 von 36)

Lautenbach

Meyers

lauten·bach

Lautenbach (L. im Elsaß ), Dorf im deutschen Bezirk Oberelsaß, Kreis und Kanton Gebweiler, an der Lauch im Blumental der Vogesen und an der …

Lautenbach, Konr

DWBQVZ

[---] ( übers. unter der vorr. ) Egesippi, des hochberhmten ... geschichtschreibers fnff bcher: vom jdischen krieg vnd endlicher zerstOe…

lautenbuch

DWB

lauten·buch

lautenbuch , m. lehr- und übungsbuch für die laute oder das lautenspiel: 1536 erschien zu Nürnberg ein newgeordnet künstlich lautenbuch von …

Lautenburg

Meyers

lauten·burg

Lautenburg , Stadt im preuß. Regbez. Marienwerder, Kreis Strasburg, an der Welle, die hier durch den Lautenburger See fließt, und an der Sta…

lauteneinklang

DWB

lauten·einklang

lauteneinklang , m. : träume mir wonne, du kind! holdseliger lauteneinklang hallt ins herz dir hinab zärtlichkeit! Voss 2, 17 .

lautener

DWB

laut·ener

lautener , m. lautenspieler: süszere wehmut lohnt auch dem lautener hier heiliger liebe gesang. Voss 2, 18 .

lautenhart

RhWB

lauten·hart

lauten-hart lǫudənha(r)t  Merz-Nunk , Trier-Euren , Daun-Neroth , Prüm-Birresborn , logdən- Prüm-Ihren ; lędən- Bitb-Mettend Adj.: sehr l…

lauten II

RhWB

lauten II schw.: 1. laut sein, u. zwar lrhn. n. einschl. Malm-Weywertz Bütgenb Wirtzf , Prüm-Schüller Steffeln Hallschlag , Schleid-Dreiborn…

lautenist

DWB

laute·nist

lautenist , m. lautenspieler, aus der mittellateinischen form lutanista, lutinista ( voc. inc. theut. n 2 b ) herübergenommen: mit zwaien se…

lautenkasten

DWB

lauten·kasten

lautenkasten , m. kasten zur aufbewahrung einer laute: Bardolph stahl einen lautenkasten. Shakesp. Heinrich V, 3, 2 (Bardolph stole a lute-c…

lautenklang

DWB

lauten·klang

lautenklang , m. : dennoch in verliebtem drange wandl ich durch das grause dunkel mit gesang und lautenklange. Uhland ged. 151 .

lautenklavier

DWB

lauten·klavier

lautenklavier , m. eine gattung der alten klaviere, mit darmsaiten bezogen und von lautenähnlichem tone.

lautenkübel

DWB

lauten·kuebel

lautenkübel , m. trinkgeschirr von der form einer laute: ( dasz man auch beim trinken ) darnach, wann man inn die sprüng kommen, die mutwill…

Lautenkunst

Wander

lauten·kunst

Lautenkunst Die schön lautenkunst macht bey Jungfrawen gunst. – Gruter, III, 22; Lehmann, II, 85, 174; Sailer, 71.

lautenlied

DWB

lauten·lied

lautenlied , n. lied auf der laute zu spielen: lautenlieder, versz oder lieder auf seitenspil zuo schlahen, socianda verba chordis Maaler 26…

lautensack

DWB

lauten·sack

lautensack , m. behälter für die laute: lutensack, forulus, saccus in quo portatur luta. voc. inc. theut. n 2 b .

lautenschläger

DWB

lauten·schlaeger

lautenschläger , m. der die laute schlägt, lautenspieler: lutenschlaher, lutanista, lutinista. voc. inc. theut. n 2 b ; lautenschlaher fidic…

lautenschlagen

DWB

lauten·schlagen

lautenschlagen , n. das schlagen auf der laute, lautenspiel: sonst aber ist er ( der bauer ) ganz thumb und zu allen vortrefflichen geschäft…

Lautenschlager

Wander

lauten·schlager

Lautenschlager Ein lautenschlaher im hertzen (busen) han. – Murner, Nb., 79; Eyering, II, 152; Henisch, 569, 56; Sailer, 307. Einer stillen …

lautenspiel

DWB

lauten·spiel

lautenspiel , n. cantus testudinis. Stieler 2087 : dann stimmt des ewgen lebens erhabenes gefühl ins grosze halleluja mein heilig lautenspie…

lauten als Zweitglied (5 von 5)

anlauten

DWB

anlauten , das wort beginnen. binden lautet an mit b, anlautendes b.

Míßlauten

Adelung

miss·lauten

Míßlauten , verb. reg. neutr. mit haben, übel lauten. Mittelw. gemißlautet.

verlauten

DWB

ver·lauten

verlauten , verb. laut werden. schon in früher zeit zeigt sich, wie oben 6, 372. 375 nachgewiesen, beim einfachen zeitworte im oberd. die ni…

wohllauten

DWB

wohl·lauten

-lauten , n. , consonantia, concentus, harmonia ( ist ) das zusammenstimmen, wollauten, einhelligkeyt Alberus dict. (1540) c 1 b ; um desz w…

Ableitungen von lauten (5 von 5)

belauten

RhWB

be-lauten: einen b., ausschimpfen Schleid-Dreiborn , Mörs-Friemersh (mehr utlūən ).

erlauten

DWB

erlauten , resonare, erschallen, ertönen, mhd. erlûten: dô erlûte sâ zehant vil lûte daʒ gehünde, swaʒ ës den bërn sach. Nib. 899, 2 ; mit k…

Míßlauten

Adelung

Míßlauten , verb. reg. neutr. mit haben, übel lauten. Mittelw. gemißlautet.

unlauten

DWB

unlauten , verb. , absonare Diefenbach gl. 5 b . vgl. miszlauten. —

verlauten

DWB

verlauten , verb. laut werden. schon in früher zeit zeigt sich, wie oben 6, 372. 375 nachgewiesen, beim einfachen zeitworte im oberd. die ni…

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Cotta, M. (2026). „lauten". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 9. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/lauten/dwb?formid=L02446
MLA
Cotta, Marcel. „lauten". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/lauten/dwb?formid=L02446. Abgerufen 9. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „lauten". lautwandel.de. Zugegriffen 9. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/lauten/dwb?formid=L02446.
BibTeX
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  urldate      = {2026-05-09},
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