Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
spielerin f.
spielerin , f. quae ludit. Steinbach 2, 628 . zuerst im 15. jahrh. bezeugt: an die sechsten ürten so sicht die reich mAessikayt und manet die armen spilerin die frauszhayt. Ingold gold. spiel s. 52, 13 . 1 1) von einem beliebigen unterhaltungsspiel ( so selten ): als sie an deinem ufer sasz, ... und, blumen auf dem schoosz, an ihnen sich ergötzend, mich sehen liesz ein traurig spiel! ... 'begräbnisz' hiesz sie es, ein röschen war die leiche, ein binsenkörbchen war der sarg, sie selbst die spielerinn. Gleim 2, 71 . 2 2) schauspielerin: vielleicht, dasz die sterbende Sara nicht éinen wollüstling…