Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
je
je , mit kurzem e, nebenform zu ja, vgl. sp. 2187. es steh am häufigsten für das fragende, zweifelnde, bedenkende ja ( vgl. sp. 2190): da das seine jünger höreten, entsatzten sie sich seer, und sprachen, je, wer kan denn selig werden ( τίς ἄρα δύναται σωθῆναι )? Matth. 19, 25 ; und in dieser bedeutung der sprache des gemeinen lebens gewöhnlich, vgl. Schm. 1, 853 Fromm., wo eine stelle aus Abr. a S. Clara g = je als laut der verwunderung gibt: wohl recht fangt das wort gelt und golt von dem buchstaben g an, welcher buchstab ein verwunderung in sich hat. g, was richt das gelt nit? g, was thut da…