Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Gepränge
Gepränge
prangen Vb. ‘in Glanz und Pracht erscheinen, leuchten, strahlen, auffällig angebracht sein’, älter auch ‘prahlen’, mhd. frühnhd. brangen, prangen ‘prahlen, großtun, sich zieren’, mnd. prangen ‘prunken’. Aus ‘prahlen, großtun’ entwickelt sich im älteren Nhd. ‘mit Prunk auftreten, stolzieren’, woran sich die heutige Bedeutung ‘sich durch Schönheit und Glanz auszeichnen’ anschließt. Im Nhd. gilt (durch Luther gefördert) der aus dem Nd. und Md. stammende Anlaut pr-. Herkunft ungewiß. Doch ist prangen wohl mit nahestehendem Prunk, prunken (s. d.) zu verbinden und für beide auf Grund einer vorauszusetzenden Bedeutung ‘laut, lärmend, prahlend reden’ lautmalender Ursprung anzunehmen. – Gepränge n. ‘Prunk, Prachtentfaltung, Pomp’ (15. Jh.).