Eintrag · Campe (1807–1813)
- Anchors
- 16 in 9 Wb.
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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-
1050–1350
Mittelhochdeutschgebrëchstn.
Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +7 Parallelbelege
ge-brëch stn. BMZ gekrach, lärm Geo. Serv. Msh. (3,280 b ). Neidh. 81,33. Heinr. 3538. 44. — ahd. kaprëh zu brëhen od. b…
-
15.–20. Jh.
NeuhochdeutschGebrếch
Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege
Gebrếch , -er, -ste, adj. et adv. im gemeinen Leben, besonders im Bergbaue, mürbe, aber doch weniger als zerbrechlich. E…
- modern
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit gebrech
42 Bildungen · 36 Erstglied · 3 Zweitglied · 3 Ableitungen
Ableitung von gebrech
ge- + brech
gebrech leitet sich vom Lemma brech ab mit Präfix ge-.
Zerlegung von gebrech 2 Komponenten
gebrech setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.
gebrech‑ als Erstglied (30 von 36)
gebrech(en)haft
FWB
1. ›mit Mängeln behaftet, schad-, fehlerhaft‹; 2. ›mit einem körperlichen Gebrechen versehen, gebrechlich, krank‹
gebrech(en)lich
BWB
gebrech(en)lich Band 3, Spalte 3,189
Gebrech(en)lichkeit
BWB
Gebrech(en)lichkeit Band 3, Spalte 3,190
gebrëchafticheit
FindeB
* gebrëchafticheit stf. Mangel Eckh.i
gebrechen
DWB
gebrechen , das zeitwort, verstärktes brechen. 1 1) Ursprünglich auch trans., und nur so bezeugt goth. gabrikan, ags. gebrecan, auch ahd. gi…
gebrechen
FWB
1. ›Mangel, Fehler, Missstand, Schaden‹; 2. ›Krankheit, Gebrechen, Leiden, (körperliche, geistige, charakterliche) Schwäche‹; 3. ›Streit, St…
gebrechenamt
DWB
gebrechenamt , n. eine behörde z. b. im alten Würzburg, regierungs-gebrechenamt Schmeller 1, 247 , für anzubringende beschwerden? s. gebrech…
gebrechenhaft
BWB
gebrechenhaft Band 3, Spalte 3,188
gebrechenhaftig
DWB
gebrechenhaftig , s. gebrechhaftig, vgl. brechenhaft .
gebrechenhalb
DWB
gebrechenhalb , mangels halber, s. sp. 1847.
gebrechenhaus
DWB
gebrechenhaus , n. siechenhaus für pestkranke, z. b. in Bamberg im 16. jh., s. unter gebrechen sp. 1843 ( β ); brechhaus, loemodochium, locu…
gebrechenheit
DWB
gebrechenheit , f. gebrechlichkeit. Henisch 1395, 22 , zu gebrechen gleich gebrechend sp. 1847 ( δ ). ebenso gebrestenheit.
gebrecher
DWB
gebrecher , m. brecher, übertreter: ein misbraucher und gebrecher des gebotts gottes. Paracelsus 2, 288 c , s. gebrechen 1, b sp. 1850.
gebrecherlech
LothWB
ge-brecherlech [-brèχərleχ D. Si. ; –brèχli Ri. ] adj. zerbrechlich. Davon:
Gebrecherlechkät
LothWB
Ge-brecherlechkät (Gebrechliheit) f. Zerbrechlichkeit. — lux. 128 ebenso.
gebrecherlich
PfWB
ge-brecherlich Adj. : = gebrechlich , gebrecheʳlich [ KU-A'glan ]. Rhein. I 951 ; Lothr. 186 .
gebrechhaft
DWB
gebrechhaft , mit gebrechen behaftet, mangelhaft: gebrechhafte und gekürzte worte. notariatsordn. von 1512 § 17. vgl. brechhaft , bresthaft …
gebrechhaftic
KöblerMhd
gebrechhaftic , Adj. nhd. „mangelhaft“ Hw.: vgl. mnd. gebrēkhaftich Q.: MHDBDB (Ende 15. Jh.) E.: s. gebrech, gebreche, haftic W.: nhd. (ält…
gebrechhafticheit
KöblerMhd
gebrechhafticheit , st. F. nhd. Mangel (M.), Mangelhaftigkeit, Schwäche Q.: EckhI (vor 1326) (FB gebrechafticheit) E.: s. gebreche W.: nhd. …
gebrechhaftig
DWB
gebrechhaftig , defectuosus, auch gebrechenhaftig, prechenhaftig, in vocc. Dief. 169 c , geprechenhaftig voc. 1482 l 8 a .
gebrechig
DWB
gebrechig , egens, indigens. Henisch 1395 , zu gebrech III; deficiens, mancus. das., zu gebrech II, 2, e; er hat es aber wol nur aus Kilian …
gebrechlein
DWB
gebrechlein , n. kleiner gebrechen, fehler: am leib hab ich ein kleines gebrechlein ubirkummen. Luther briefe 2, 88 , genauer geprechlin ( D…
gebrechlich
DWB
gebrechlich , das gewöhnliche adj. zu gebrechen ( vergl. gebrechig, gebrechhaft), schon mhd. gebrechelich, gebrechlich ( s. 2, a ), nl. gebr…
gebrechlich
FWB
1. ›mit Mängeln behaftet, schadhaft, fehlerhaft‹; 2. ›anfällig, schwach, gebrechlich; vergänglich‹
gebrëchlicheit
Lexer
ge-brëch-licheit stf. mangelhaftigkeit, gebrechlichkeit Myst. 2. 612,24. 28. 31. 613,5.
gebrechlichheit
KöblerMhd
gebrechlichheit , st. F. nhd. Gebrechlichkeit, Schwäche, Unvollkommenheit, Mangelhaftigkeit Vw.: s. un-* Hw.: vgl. mnl. gebrekelijcheit, mnd…
gebrechlichkeit
DWB
gebrechlichkeit , f. subst. zum vorigen, mhd. gebrechlicheit, mnd. breklichkeit, nl. gebrekkelijkheid. 1 1) fragilitas Henisch 1395 , Stiele…
gebrechlichkeit
FWB
1. ›Streit, Zwiespalt‹; 2. ›Gebrechlichkeit, Schwachheit; Vergänglichkeit‹
Gebrechlichkeitspflegschaft
DERW
Gebrechlichkeitspflegschaft, F., ›(bis 31. 12. 1991) Pflegschaft über einen nicht be- vormundeten Volljährigen der auf Grund körperlicher od…
gebrechlīcheit
KöblerMhd
gebrechlīcheit , st. F. Vw.: s. gebrechlichheit*
‑gebrech als Zweitglied (3 von 3)
Halsgebrech
BWB
Halsgebrech Band 3, Spalte 3,159
Landesgebrech
BWB
Landesgebrech Band 3, Spalte 3,159
Nachbargebrech
DRW
Nachbargebrech, m.? n.? der Verstoß gegen das Nachbarrecht, insb. die Grenzverletzung vgl. nachbarlich (IV 1) de ernanten geschworen anerben…
Ableitungen von gebrech (3 von 3)
gebreche
DWB
gebreche , n. subst. verb. zu brechen, eigentlich fortgesetztes brechen o. ä.; die jäger nennen so den ort, wo die wilden sauen gebrochen od…
ungebrechlich
KöblerMhd
ungebrechlich , Adj. nhd. „ungebrechlich“, fehlerlos ÜG.: lat. indeficiens Gl Hw.: vgl. mnl. ongebrekelijc, mnd. *ungebrēkelīk? Q.: Parad (1…
urgebrechen
DWB
urgebrechen ( ursünde ) Schleiermacher I 3, 386. vgl. grundgebrechen. —