Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gebrechlich
gebrechlich , das gewöhnliche adj. zu gebrechen ( vergl. gebrechig, gebrechhaft), schon mhd. gebrechelich, gebrechlich ( s. 2, a ), nl. gebrekkelijk, mnd. brekelik, breklik Sch. u. L. 1, 418 b , auch hd. einst brechlich, wie das subst. gebrech auch brech hiesz. s. auch gebrestlich. 1 1) zu wirklichem brechen, zerbrechen ziehen wirs jetzt halbbewuszt, wie z. b. auch J. Grimm unter brechlich, und schon im 17. jh. stellt das Henisch 1395 voran: gebrechlich, schwach, fragilis, quod fractu facile est, ebenso Stieler ; auch Logau braucht es schon gleich zerbrechlich ( doch im doppelsinne mit der fol…