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ful

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WWB
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Eintrag · Westfälisches Wb.

ful Adj. Adv.

Bd. 2, Sp. 922
ful 1. Adj. voll [verbr.]. — 1.1.1. bis zum Rand gefüllt, bedeckt, besetzt. Stoppte vull übervoll (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). Stręikenech ful gestrichen voll (Kr. BrilonBri Ah). ’n vullen Pott (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@StadtlohnSt). Dat Riängenfatt löüpt vull (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@StiepelSp). Dat Jaukelock es vull (Kr. LemgoLem Kr. Lemgo@BarntrupBa). De Balke is vull (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BödefeldBö). Git mui dat Glas ful! (Kr. HöxterHöx Sb). De Kuäf is hǖpet ful (Kr. SteinfurtStf Rh). De Kerkhoff es baule vull (Kr. LemgoLem Kr. Lemgo@HumfeldHf). Dat Kind häff ’n Dook vull hat in die Windeln gemacht (WMWB). — Ra.: He sett sick auk nett innen vullen Pott er hat gut und reich geheiratet (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@MetelenMe). Hai ies vüör dat vulle Bräotschapp kuemen dass. (Kr. SoestSos Kr. Soest@AmpenAm || mehrf.). He häff alltied vöör vulle Pötte sääten er kennt keine Armut (WMWB). Hä niämt dä Muule te vull er verspricht mehr, als er halten kann, er übertreibt (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr || mehrf.). He kann de Augen nich vull kriegen er nimmt mehr, als er essen kann; er hat großen Hunger (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@RheineRh || mehrf.). De kann [] denn Hals nich vull kroegen er/sie kann nicht genug bekommen, ist gierig, nicht zufriedenzustellen (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@GohfeldGo || mehrf.). He hïet de Döette (Därme) vull er ist völlig gesättigt (Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@HattingenHt). Hä kan kän ful un kän lïech Glas sain er ist ein Alkoholiker (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). He is so full bet an’n Hals er ist völlig betrunken (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe). He heff de Hacken vull dass. (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr); he heff ’t Gatt vull dass. (Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@Klein RekenKl); hä hïet de Fuet ful dass. (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl); he hiät de Hucke vull (Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@GevelsbergGb || mehrf.); hai heät ’n Stïewel ful dass. (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Al). Hei is full up de Bust er leidet an Asthma (Kr. HöxterHöx Kr. Höxter@DriburgDb). Heu hiärt de Nase vull er ist einer Sache überdrüssig (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@BrunskappelBk || mehrf.). He hew en Kopp vull er macht sich viele Sorgen (Kr. WiedenbrückWie Kr. Wiedenbrück@GüterslohGü || mehrf.). Hesse de Hucke vull? hast du Prügel bekommen (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@GohfeldGo). Hei hefft Fell vull kriegen er hat Prügel bekommen (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LeedenLd || (ähnl.) mehrf.). Hai ha’ de Bückse vull (bis an’n Kwäl (Borte)) er fürchtet sich sehr (Kr. SoestSos Kr. Soest@AmpenAm || mehrf.). De Pott / dat Mote es vull die Geduld ist zu Ende, es ist genug (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LangendreerLd). Män (nur) ’n Händken vull sehr mager (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@LegdenLe). Et is so vull äs ’n Pöttken met Pieren (Regenwürmer) es ist (in einem Raum) sehr voll (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). Et was säo vull imme Saale, dat kein Fläoh mehr derinne hüppen konn dass. (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@NeheimNh). Et iß dr so vull äß int Bambeer (→ Warm-bēr ’Brotsuppe’) dass. (Kr. WarendorfWdf Kr. Warendorf@WarendorfWd || ähnl. mehrf.). Do es et sou voll asse im Fürdoüseken (Streichholzschachtel) dass. (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@ImmeckeIm). Et is hui seo ful ose inn’n Binehiuse dass. (Kr. HöxterHöx Sb || mehrf.). ’t kümp ub’m Naihout ful nich an es kommt auf ein bißchen mehr oder weniger nicht an (Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@BillerbeckBb). Et es keene Handvull, et es en ganz Land vull sagt man einem jungen Mann, der gerade von einem Mädchen abgewiesen wurde (Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@HattingenHt || mehrf.). Ick hebb de heele Hilde vull Dank sagt man, wenn sich jmd. nur mit Worten bedankt (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). — Sprichw.: Wenn de Maute vull is, dann swappket se öwer (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LienenLi). Vull makt dull von der Völlerei (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@HeidenoldendorfHd). Met vullem Buuk es gued trösten (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr || mehrf.). Wörde maket den Buk nich vull (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LienenLi). De Mearn (abgemagerten alten Pferde) schlott sick äär (eher) an de liegen Tröäge as an de vullen (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LangendreerLd). — Sagw.: Et helpet nix, saggte Johann, at hei sinem Härn dat Glas voll geiten soll, hei drinket ’t doach wier ut (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü). — Bauernregel: Wenn de Pütte voll sind, freiset se tau (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@ImmeckeIm). — Rätsel: En Hus vull, en Land vull, en Hoff vull un doch kine Hand vull: Rauch (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@KatenhornKa || mehrf.). — Reim: Stripp, strapp strull; / is de Emmer boele vull (Kr. MindenMin Kr. Minden@VennebeckVe || mehrf.). Tol, tol, tol; / moin Pot is ful (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HerdringenHe). — 1.1.2. mit, von etwas, jmdm. ganz gefüllt, bedeckt, besetzt. ’n Wāgen ful Mist (Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Wh). ’n Hūs vull Lüe (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe). Dai gantsen Stuäb’m sǟten ful Männer (Kr. IserlohnIsl Is). Kr. HalleHal mi äs en Emmer vull Wāter (Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@GaupelGp). Voll Faollen faltig (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@BoyerBo). — Ra.: De mäck nen Gesicht äs nen Pöttken vull Müs „er sieht ernst und brummig aus“ (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@MetelenMe || mehrf.). — Sprichw.: En Liepel vull Doun is biäter os en Schiepel vull Raut (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LienenLi). ’n Pann’n vull Oeia es beda [] oss ’n Sack vull Gedanken (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@GohfeldGo). Wat hälpt ät, dat de Koh ’nen Emmer vull Miärlk giff un stott ne üm sagt man, wenn jmd. viel Geld verdient, damit aber nicht umgehen kann (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@DreierwaldeDr || mehrf.). Me kann äh ’n Haut vull Floaih hoaihn es oaine wiällige (übermütige) Doaiern (Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@HemmerdeHm || mehrf.). — Sagw.: Viel Köppe, viel Sinne, sag de Biuer, däo schmoit hai en Wagen vull Kumsköppe (Kohlköpfe) üme (Wortspiel mit verschiedenen Bedd. von → Kop) (Kr. SoestSos Kr. Soest@AmpenAm). — 1.1.3. erfüllt, durchdrungen von. He was Luäwes ful f Pēiter (Kr. BeckumBek Vh). Dai hiät en Kopp vull Infälle (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BrachtBr). — Ra.: Hä sitt sou vull Kumpelmenten as de Buck vull Küettel er ist mehr als höflich (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LangendreerLd || ähnl. mehrf.). He sitt vull Stolz es de Buck vull Köttel er ist sehr stolz (Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@RamsdorfRd). — Sprichw.: Wo ’t Hiärt von vull is, dao flött ’n Mund von üöwer (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@OchtrupOc). — 1.2. betrunken. Hai is vull (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@FinnentropFi). He hett en vullen Kopp er ist betrunken (Kr. LübbeckeLüb Kr. Lübbecke@SchnathorstSn). — Ra.: Dull un vull übermütig, weil angetrunken (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@AhlenAl). Vüller as ’n Säot sehr betrunken (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@SpengeSg); so vull os en Ömmer (Eimer) dass. (Kr. MindenMin Kr. Minden@HahlenHa); säo vull ärrne Sprützkanäone dass. (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@DrewerDr); sęu ful wi sipsich Man (Kr. HöxterHöx Sb); sou foll as ne Üle dass. (Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@AttendornAt || mehrf.); säo vull, datt hai op en Pinnen nit mehr stohn kann dass. (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg); säo vull, dat de Bäine iut em Hiuse hanget dass. (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg || mehrf.). — Sprichw.: Bäter vull as unwies (Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@BorkenBo). Oawens full, morgens null (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü || mehrf.). — 1.3.1. füllig, rundlich. ’n vull Gesichte (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@StadtlohnSt). — 1.3.2. eine kräftige, reiche Entfaltung habend. Hä hïet ’n fullen Bass (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). — 1.4.1. völlig, vollständig, ganz, uneingeschränkt; vollwertig. De fulle Mn (Kr. BeckumBek Vh). Dat fulle Lecht Vollmond (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). Vullen Staot vollständige Sonntagskleidung (WMWB). Met fuller Mach (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Al). Ek sech de fulle Wōarait (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). He is neggensemmzig vull (WMWB). ’n Fullen liggen lten beim Eggen eine Ecke freilassen (die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-EickelGel Üd || mehrf.). Dat lütt füller das klingt ehrerbietiger (als die andere Variante) (Kr. HöxterHöx Sb). — Ra.: Ful un gants ganz und gar (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). Hä es in fulle Arbǟit er ist mitten in der Arbeit (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). Me kann ne nit vöä ful neäm’m man kann ihn nicht ernst nehmen (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl || mehrf.). Ik hewwe full sagt man, wenn man beim Versteck- oder Fangenspiel den Anhalteplatz erreicht hat (Kr. MindenMin Kr. Minden@TodtenhausenTo). — Sprichw.: Wann am Dahler ’n Pennink fählt, is ’e nit vull (Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn Kr. Unna u. die krfr. Stadt Hamm@HemmerdeHm || mehrf.). — 1.4.2. bezeichnet bei der Uhrzeit die volle Stunde: De Ūe slät ful (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). — 1.5. „selbstbewußt, streng; barsch, böse“ (WMWB). — 2. viel [Kr. LübbeckeLüb Kr. MindenMin Münsterl, sonst verstr.]. — 2.1. Pron.Indef. — 2.1.1. (Sg.) vielerlei; eine beträchtliche Menge von, ein beträchtliches Maß an etwas. — 2.1.1.1. Attributiv: Full Smauk in’n Hūse (Kr. TecklenburgTek Li). Et giw düt Jaor vull Aohrswink (alles, was beim Wannen vom guten Korn abgesondert wird) (Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@DarfeldDf). En haugen Baum fäng vull Wind (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LienenLi). — Ra.: He häw so vull Geld os de Poggen Hoare er ist sehr arm (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LienenLi). Do sitt noch vull Kalffleeß an [] er ist noch nicht erwachsen, ist noch unreif (Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@RamsdorfRd || ähnl. mehrf.). Dao löpp noch vull Water dörn Rhin das kann noch lange dauern (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@OchtrupOc || mehrf.). Et is di wall te vull Mähl in’n Stuten sagt man, wenn jmd. zu viel Alkohol getrunken hat und nicht frühstücken will (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@WessumWe). — Sagw.: Vull Geschräi un wennig Wulle, sägg de Düwel, dao scheren he ne olle Sogge (Sau) (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). — Wetterregel: Up vull Newwel in’n Januar gifft ’n natt Fröhjaohr (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@WessumWe). — 2.1.1.2. Alleinstehend: Wat düch die, wu vull is dat? (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@LembeckLb). Du hes em full dn (gegeben) (Kr. AhausAhs We). Se häf vull in’n Kopp (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@AhausAh). Hei stellt vull up den Kopp er fängt vieles an (Kr. LübbeckeLüb Kr. Lübbecke@AlswedeAl). — Sprichw.: De Minnste heff genauso vull äs de Meerst „der Klügere gibt nach“ (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@OchtrupOc). — Berufsspott: ’n Bur is nimmer tefräi: Schitts em in de Taske, is ’t te vull; schitts em upt Land, is ’t te wennig (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). — Bauernregel: Draffs usse Häär vull anevötruen, männ kinn drüg Hei (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@KatenhornKa). — 2.1.2. (Pl.) eine große Anzahl von Personen oder gleichartigen Sachen; zahlreich. — 2.1.2.1. Attributiv: Fuel Lǖde (Kr. SteinfurtStf Rh). Vulle Wichter (Kr. MünsterMün Kr. Münster@RoxelRo). Dōr ligg’t so full KöttelbEren (kleine halbwilde Birnen) up de Grund (Kr. AhausAhs We). — Sprichw.: So vull Kinner, so vull Vaterunser (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@DreierwaldeDr). Et küent woll vull Lüde tohaupe singen, ower nich kwatern (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LienenLi). Arbeidersweit un Burenflid helpet vull Mensken dür de Tid (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LienenLi). Vull Hand’n makt licht Wiärk (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@OchtrupOc). — 2.1.2.2. Alleinstehend: So full sind se auk nich (Kr. TecklenburgTek Me). — Sprichw.: Geduldige Schoope goht vull in enen Stall (Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@BorkenBo || ähnl. mehrf.). — 2.2. Adv. — 2.2.1. eine beträchtliche Zeit dauernd, in Anspruch nehmend; wiederholt, oft, häufig. He kamm vull bi us (WMWB). He löepet te vuell (Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@HattingenHt). — Ra.: De kürt vull, wenn de Dag lang is er sagt viele Dinge, die man nicht ernst nehmen muß, auf die kein Verlaß ist (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@OchtrupOc). Nich so vull küern, mähr müern ermahnt man Arbeiter, die sich zu viel unterhalten (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@OchtrupOc). — Sprichw.: Wer vull fraget, werd vull wieß (Kr. MindenMin Kr. Minden@IlserheideIh). Rüens, de vull blieket, bitet nich (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LienenLi). De sick ährlik will erniähren, mott vull lappen un wenig vertiähren (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LienenLi). — Bauernregel: Wann de Blagen vull singt un kriäölt, dann gifft Rägen (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). — 2.2.2. Vor Komparativ oder dem Gradadv. tō¹ verstärkend: wesentlich, bedeutend, weitaus. Ful klāiner (Kr. WarendorfWdf Ob). Ful biäter (Kr. BeckumBek Vh). Dai Steine sind vull hatter (Kr. LübbeckeLüb Kr. Lübbecke@Preußisch OldendorfPo). Full te lang (Kr. AhausAhs We). Ful te ful (Kr. TecklenburgTek Me). — Sprichw.: Arbeit macht das Leben süß, un Fulhäit noch vull söter (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). ⟨ful [verbr.], fol [Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Olp, sonst verstr. bes. Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch Enr], ›fuᵉl‹ [bes. Olp], föl(le) [WMünsterl]. — Flexion: Bed. 1 wie ein Adj.; Bed. 2 bis auf wenige Ausnahmen indeklinabel. — In Komposita mit dem GW -ful kann es zu Verkürzungen kommen: „Emmwel“ < ›Emmer ful‹, „Kowel“ < ›Kāre ful‹, Lïefel < ›Liᵉpel ful‹ u.a. (Kr. HalleHal Bh)⟩ Zus.: → Arm~, Bak~, Bek~, Beªrstende~, biᵉwende-beªrstende~, biᵉwend~, Bō²m~, borde~, dēmō¹des~, Dō¹k~, drīten~, drubbel~, emmer~, Gäpse~, granat~, hand~, hūpen~, hǖped~, hǖpeken~, hǖpende~ [] up-hǖpende~, hūs~, Kanit-sak~, kanūnen~, Kāre~, kartaunen~, kartūnen~, knatter~, knitse~, koªrf~, kriᵉmel~, küᵉder~, Kūle~, kump~, Liᵉpel~, möie~, molde~, Mund~, mut~, nest~, Ō²gen~, opper~, Oªwen~, pǟle~, pikke~, pikke-pakke~, pin~, pinne-pǟle~, pīpen~, pot~, proppen~, pukkel~, riᵉwel~, Schürte~, Siᵉwe~, Sleif~, slēk~, slē²p~, Slip~, snūten~, stǟrn-hāgel~, stieke~, stikke-lappich~, stinke~, stoppede~, stoppendig~, striᵉke(n)~, strīken~, strīpede~, stürte~, ge-swakkede~, swakkenig~, swikke~, swikkende~, schwippe~, swup-tō¹~, swuppe~, Tasken-dō¹k~, teller~, wan~, wǟrd~, wō¹~, würde~.
16235 Zeichen · 606 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 9.–12. Jh.
    Altsächsisch
    fulst. N. (a)

    Köbler As. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    ful , st. N. (a) nhd. Becher, Krug (M.) (1), Gefäß ne. mug (N.), jug (N.) Hw.: vgl. lang. fol* (2)? (Sb.) Q.: H (830) E.…

  2. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    fûladj.

    Althochdeutsches Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    fûl adj. , mhd. vûl, voul, nhd. faul; mnd. vûl, mnl. vuul; ae. fúl; an. fúll; got. fūls. — Graff III, 494. fuul: Grdf. G…

  3. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    fulAdj.

    Köbler Mhd. Wörterbuch

    ful , Adj. Vw.: s. vol (1)

  4. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    fulAdj.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    ful , Adj. Vw.: s. vul (1)

  5. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    ful

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    ful , für fiel, das praet. von fallen. Fischart Garg. 120 b ; ful im ( ihm ) ... in die red. 263 b ; ( dasz ihnen ) der …

  6. modern
    Dialekt
    ful

    Elsässisches Wb. · +6 Parallelbelege

    ful [fýl, Komp. fílər, Sup. fílt S. O.; fyl Komp. fylər, Sup. fylt Mittelels. K. Z. und nö. bis Buchsw. W.; fýl, Komp.…

Verweisungsnetz

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit ful

747 Bildungen · 554 Erstglied · 189 Zweitglied · 4 Ableitungen

ful‑ als Erstglied (30 von 554)

Fulacker

ElsWB

ful·acker

PfWB Fulacker m. unbearbeitete Stelle im Getreidefeld. Wenn beim Schneiden einer, namentlich ein jüngerer Schnitter, zurückbleibt, so lassen…

fulächtig

ElsWB

ful·aechtig

fulächtig [fýlatik Obhergh. ] Adv. faul, träge und nachlässig in Gang und Haltung. Was ge h s t wi e der so f.? Syn. fulärtig Mü. Geberschw…

Fūlǟrs

WWB

Fūl-ǟrs m. [Hellweg Arn] 1. nicht gerne tätige, bequeme, träge Person; Faulenzer. — 2. (kleine) runde, gelbliche Pflaume, Reneklode. ⟨ Bed. …

fulärtig

ElsWB

fulärtig faul, träge: e fulärtige r Mënsch; bi dem Wëtter wurd mër f. Lobs. — Idiotikon Schweiz. 1, 477.

fuläseln

MeckWB

Wossidia fuläseln faul und langsam arbeiten: sachten fuläselt de Daglöhner wider Feierab. 1929, 7, 4 b .

Fulah

Herder

Fulah , afrikan. Stamm in dem Sudan, der sich von den Quellgebirgen des Senegal unter dem Namen Fellatahs (s. d.) im Nigerlande ausgebreitet…

Fūlaks

WWB

ful·aks

Fūlaks m. [OWestf SWestf] Faulenzer; jmd., der faulenzt, der faul ist.

fulanus

MLW

ful·anus

* fulanus (phu-), -i m. (arab. fulān; cf. Stotz, Handb. 1,IV § 41.1) ille (nomine nominando), talis sine nomine, innominatus – ein Gewisser,…

Fular

LothWB

Fular [fulár fast allg.; fylâr Pfb. ] m. Hals- od. Kopftuch, gewöhnlich aus bunter Seide. — ElsWB els. 1, 112 ebenso; frz. foulard.

Fulard

PfWB

Fulard (Gen. ?) : ' seidenes Kopftuch (auch Halstuch) ', Fulaa [ IB-Bebh ]; vgl. PfWB Fulardtuch , PfWB Flor 2. — Frz. foulard. — RhWB Rhein…

Fulardtuch

SHW

Fulard-tuch Band 2, Spalte 997-998

Fulardseide

PfWB

fulard·seide

Fulard-seide f. : 'eine Art Kunstseide', Fulaaseid (ˈfulāsaid) [LA-Siebdg Mörzh Land]. —

Fulardtuch

PfWB

fulard·tuch

Fulard-tuch n. : 'seidenes Halstuch, Umhängetuch', -duch [ Kühn Hamet 107]. Die laaft ganz fligg im Fulladichel, im blumig Säckche macht se …

Fular(e)

ElsWB

ful·are

Fular(e) [Fylârə f. Olti. ; Fylâr m. Sier. ; Fylár n. Obhergh. , f. Hattst. M. ; n. Co. ; Fylâr f. Dü. Heidolsh. Bisch. Illk. K. ; n. Z. Zin…

fulasen

WWB

ful·asen

ful-asen V. a) „vollschmieren“, „Schmierereien zum Besten geben“. — b) „andauernd stinken“ ( Kr. Meschede Mes Fi).

fulatati

AWB

fulatati [ definitionis suae ] exsecutionem [ instanter aggressus est, Cass., Coll. p. 1182 B ] Mayer, Glossen S. 100,22 ( clm 18 556 a, 10.…

Fulatsch

RhWB

ful·atsch

Fulatsch , Pl. -tšə Bergh-Heppend m.: fauler Kerl .

Fulatz

RhWB

ful·atz

Fulatz , Pl. -tsə Aach f.: Obsthöckerin.

fulatāti

KöblerAhd

fulatāti , Sb. nhd. Ausführung (?) ne. realization (?) ÜG.: lat. exsecutio Gl Q.: Gl (10. Jh.) E.: s. follatāt? L.: Karg-Gasterstädt/Frings …

Fulax

PfWB

Fulax m. : 1. 'ungestümer, wilder Mensch, Rauhbauz', Fullax [ NW-Dürkh ]. — 2. Neckname für die Bewohner von NW-Dürkh, nur. Pl. Fullaxe [ NW…

Fulbänk

MeckWB

ful·baenk

Wossidia Fulbänk f. Kanapee, Chaiselongue: 'dewyle ock disse Leddichganck des Dvels vulbanck ... ys' Gry. Lb. 2, V 3 a ; up de Fulbänk ligg…

Fūlbalg

WWB

ful·balg

Fūl-balg m. [verstr. Mark] nicht gerne tätige, bequeme, träge Person; Faulenzer. He es ’n Fulbalg, liett oppe fule Hut ( Ennepe-Ruhr-Kreis E…

Fūlbank

WWB

ful·bank

Fūl-bank f. [verstr.] 1. Bank für Schüler, die irgendwie unangenehm aufgefallen sind. — Abzählreim: Up de fiulen Bank / satt de fiule Stinke…

Fulbārd

WWB

ful·bard

Ful-bārd m. [verstr.] Vollbart. Dei har ne mächtigen Vullbort ( Kr. Brilon Bri Kr. Brilon@Rixen Ri ). Sik en Fulbōat stōan lōaten ( die krfr…

Fulbe

Meyers

Fulbe (Einzahl Pulo ; bei den Mandingo Fulah , bei den Haussa Fellani , bei den Kanuri Fellata ), ein durch Mittelafrika weitverbreitetes Vo…

fulbeªrsten

WWB

ful·bearsten

ful-beªrsten V. vullbassen wild, ungestüm sein; ein Anliegen unverblümt vortragen ( Kr. Halle Hal Bh).

ful als Zweitglied (30 von 189)

driful

KöblerAn

*-driful , F. Vw.: s. Geir- Hw.: s. drīfa (2) E.: s. drīfa (2) L.: Vr 84a

honagapful?

KöblerAhd

*honagapful? , st. M. (i) Hw.: vgl. as. hunegappel*, hunegappul

scæþful

KöblerAe

*scæþful , Adj. nhd. schuldig Vw.: s. un- Hw.: s. scéaþa E.: s. germ. *skaþjan, sw. V., schaden, schädigen; germ. *skaþōn, sw. V., schaden; …

waful?

KöblerAhd

*waful? , Sb. Vw.: s. *wapulidi? Hw.: vgl. as. *wapul?

ēragrehtful?

KöblerAhd

*ēragrehtful? , Adj. Hw.: vgl. as. ēgrōhtful

apful

EWA

apfulAWB m. a-/i-St. ‚Apfel‘ (Frucht von Malus communis), auch mythologisch oder in künstli- cher Nachbildung, gelegentlich den ganzen Baum …

Armful

WWB

arm·ful

Arm-ful ⟨ › -full ‹ ( Kr. Aschendorf-Hümmling Asd Kr. Aschendorf-Hümmling@Ahlen Al Kr. Aschendorf-Hümmling@Düthe Dü Kr. Aschendorf-Hümmling@…

awful

GWB

awful wohl als charakterist Stimmungsadj aus der engl empfindsamen Naturbeschreibung übernommen: schaudererregend 1) 3/4 auf 8 dem Schwizer …

Bakful

WWB

bak·ful

Bak-ful gewöhnl. m., doch n. (SOldbg WWB-Source:32:Böning Böning ) ⟨ -ful; häufig zu -f geschwächt: ( Kr. Bersenbrück Bbr Kr. Bersenbrück@B…

bealuful

KöblerAe

bealuful , Adj. Vw.: s. bealuful

beªrstendeful

WWB

beªrstende-ful ⟨ bàsnfúl (schwebende Betonung) Kr. Herford Hfd Kr. Herford@Hiddenhausen Hi , ( Kr. Minden Min Kr. Minden@Hahlen Ha ), bässen…

Bekful

WWB

bek·ful

Bek-ful. ’n bekfəl eine Schüssel voll Kr. Wiedenbrück Wie Kr. Wiedenbrück@Gütersloh Gü , dat Bekkfel „Becken voll“ ( Kr. Halle Hal Bh).

biᵉwendebeªrstendeful

WWB

biᵉwende-beªrstende-ful Adj. Adv. übervoll. „ Datt Water sitt biebenbastenvull Öilen “ (Blutegel) ( Kr. Minden Min Ve).

biᵉwendful

WWB

biᵉwend-ful Adj. biëbendfull, biëwendfull überfüllt (Saal etc.), reich, überreich behangen (Obstbaum usw.) ( Kr. Halle Hal Bh).

Bō²mful

WWB

bom·ful

Bō²m-ful n. ’N Bōmwel docken einen neuen Streifen über ein Strohdach legen. Hat der Wind ein Loch in das Dach gerissen, wird nicht das Loch …

brdeful

WWB

brde-ful bis an den Rand voll ( Kr. Ahaus Ahs Ah).

britful

ElsWB

brit·ful

britful [pretfyl Geisp. K. Z. ] Adj. durch und durch faul. Die se Äpfel sin d b. Geisp. — vgl. Idiotikon Schweiz. 1, 790 brandful?

büdelful

MeckWB

buedel·ful

Wossidia büdelful geizig, zum Zahlen unlustig Ro Rostock@Ribnitz Ribn ; So schnackt he jümmer looß, de Buhr de sparrt dat Muhl Un kaapt en g…

carful

KöblerAe

car·ful

carful , Adj. nhd. vorsichtig, aufmerksam, ängstlich E.: s. caru, full (2) L.: Hall/Meritt 64b, Lehnert 43a

ceareful

KöblerAe

ceareful , Adj. Vw.: s. carful

cearful

KöblerAe

cearful , Adj. Vw.: s. carful

dēmō¹desful

WWB

dēmō¹des-ful Adj. bescheiden, ergeben. Hei kik deimutsvull iut’n Äagen ( Kr. Lübbecke Lüb Is).

Dennful

MeckWB

denn·ful

Wossidia Dennful Adj. ist ein Mensch, der nicht aus dem Bett finden kann Pa Parchim@Dobbertin Dobb .

Dō¹kful

WWB

dok·ful

Dō¹k-ful n. idW.: Mit’n Deokfull gaon einer Wöchnerin einen Krankenbesuch machen und ihr im Tuch etwas zum Essen mitbringen ( Kr. Minden Min…

drītenful

WWB

driten·ful

drīten-ful Adj. stark betrunken. Bäter drietenvull as vull ( Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt Bor Bo).

drög'ful

MeckWB

droeg·ful

Wossidia drög'ful trockenfaul sind Kartoffeln, welche schwarze, anfangs feste, später einschrumpfende Flecken aufweisen Sta; Syn. drög'krank…

drubbelful

WWB

drubbel·ful

drubbel-ful Adj. dichtgedrängt, übervoll. De Iärften höngen drubbelvull von Schaunen (Schoten) ( Kr. Beckum Bek Vh).

²duᵉneful

WWB

duene·ful

²duᵉne-ful Adj. dunnefull vollkommen betrunken ( Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil) Wal Bh).

Ableitungen von ful (4 von 4)

erfulen

ElsWB

erfule n verfaulen Urbis . — Idiotikon Schweiz. 1, 790.

Fūle

WWB

Fūle m.(f.) [Hellweg Kr. Paderborn Pad Kr. Büren Bür KSauerl] 1. Strohpuppe, die in der Nacht zum 1. Mai zum Spott in noch nicht bearbeitete…

unful

MeckWB

Wossidia unful verfault, verdorben: de Wind hett dat unful Holt ruthaalt die morschen Bäume umgebrochen Schö Schönberg@Schlagsdorf Schlagsd …

verfulen

ElsWB

PfWB RhWB verfule n verfaulen, verwesen allg. Er is t schon ganz verfult Z. D schöne n Tote n bäüm v. wie d wüeste n Bf. — Idiotikon Schweiz…