Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
fürsorge f.
fürsorge , f. 1 1) eine etwas zukünftigem vorausgehende unruhe und bekümmernis, die, im gedanken und hinblick auf zukünftiges, beängstigende unruhe im innern. ahd. begegnet noch kein furisorga, das wort taucht erst mhd. auf und zwar in folgender stelle, in der auch der begrif deutlich sich zeigt: dâ muose michel riuwe sîn, wan ze diseme tegedinge sâʒen dâ ze ringe tûsent frowen unde mê: dën tët diu fürsorge wê und diu bitter leides grimme. mit weinlîcher stimme wunschtens alle heiles dër künegîn. Lanz. 5260 . nhd. so stärkt solches unsern wahn und fürsorge nicht geringlich, dasz man mit betrug…