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frühling

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

frühling m.

Bd. 4, Sp. 294
frühling, m. , ein von dem adj. früh abgeleitetes wort, dessen l, da die ableitungssilbe ursprünglich -ing lautet, unorganisch ist. 11) die auf den winter zunächst folgende jahreszeit. der greis des silberhaares, der winter, sank ins grab: der jünglingstraum des jahres, der frühling, löst ihn ab. Tiedge eleg. 1, 137; vom eise befreit sind strom und bäche durch des frühlings holden belebenden blick; im thale grünet hoffnungsglück, der alte winter, in seiner schwäche, zog sich in rauhe berge zurück. von dorther sendet er, fliehend, nur ohnmächtige schauer körnigen eises in streifen über die grünende flur: aber die sonne duldet kein weiszes, überall regt sich bildung und streben, alles will sie mit farben beleben. Göthe 12, 52. zu solchen betrachtungen ward unser gehülfe aufgefordert, als er an einem der schönen tage, an welchen der scheidende winter den frühling zu lügen pflegt, durch den groszen alten schloszgarten gegangen war 17, 294. anfang und ende nimmt man im gewöhnlichen leben nach den erscheinungen in der natur (vgl. frühlingsmonat); nach den bestimmungen in unsern kalendern sind beide bei frühjahr angegeben, wo auch die unterscheidung von diesem ausdrucke berührt wurde. frühling aber bezeichnet hier im besondern 1@aa) blosz jene angegebene jahreszeit. in diesem sinne taucht das wort zuerst auf und zwar im 15. jh., aus dessen zweiter hälfte sich anführen läszt: aber esz würde uff den künftigen frieling ain treffenlicher zug von den sant Johansern hern gen Rodisz geschehen. Ehingen s. 11. also uff den selbigen frieling zoch ich allain uff mein aigen kosten mit den cumittern (commenthuren) sant Johans orden usz. s. 12. es trat neben die alten benennungen lenz, glenz, und wenn Dasypodius 294d ver, das glentz oder der früling, 488d glentz oder früling, ver, und darnach Serranus cc 1a ver, der glentz oder früling, Frisius (1556) 1359b ver, früling, oder das glentz und darnach Maaler 144d früling (der) oder das glentz, dann Ölinger in seiner gramm. 36 der früeling, vel glentz vel lentz, und Henisch 1265, 62 früling, lentz, glentz, glänsz noch nebeneinander anführen, so wurde doch glenz ganz aus der schriftsprache verdrängt, lenz aber mehr und mehr der gewöhnlichen sprache entfremdet und auf die höhere und dichterische beschränkt, der es auch bereits in der zweiten hälfte des 18. jh. vorzugsweise angehört. hiernach wohnt dem auch die andern bedeutungen hier unter 1) umfassenden lenz etwas edleres bei, ohne dasz darum das jüngere frühling für unedler gehalten würde. das ist auch der einzige unterschied zwischen beiden wörtern, und wenn Henisch 1266, 4 f. sagt: etliche machen ein unterschid zwischen früling und lentz. der früling ist ein anfang desz lentzens und gleich in den zeilen 23 und 24 anführt im früling gemacht honig ist weisser, lieblicher und köstlicher, als dasz (das) im lentz gemacht wirdt, so ist diese unterscheidung weder begründet noch in der sprache durchgedrungen, sondern, wie es scheint, aus dem gefühle hervorgegangen, dasz die beiden wörter nicht völlig gleichbedeutend sein könnten und frühling neben dem in seinem ursprunge dem volke dunkel gewordenen lenz die frühe zeit d. h. die anfangszeit des lenzes bedeuten müsse. von der oben bezeichneten jahreszeit blosz als solcher ist frühling schon im 16. jh. ganz geläufig, wenn es auch in diesem sinne bei Alberus und Luther nicht vorkommt, welcher letzte hohel. 2, 12 und Sir. 50, 8 lentz setzt. so hat z. b. Herr in seiner zu Straszburg 1538 gedruckten verdeutschung des Columella (1, lxxvii) früling oft genug. dann lesen wir im 17. jh. z. b. bei Henisch der feuchte früling, ver udum 1266, 11; ein truckner früling, ver sudum. 12; zu eingehendem früling, primo vere. 16; wenn der winter nasz ist, so ist der früling trocken, ist aber der winter trocken, so ist der früling nasz. 13 f.; ein schwalb macht kein früeling, ein tag macht keinen weisz (weise) oder unweisz (unweise). 25 f., vgl. schwalbe; er musz viel schwalben sehen, bisz dasz er glaubt, dasz der früeling sei. 29 f., vgl. sommer. eben so in dem 18. jh. und heute trotz dem im 17. jh. noch hinzugekommenen ausdrucke frühjahr (s. d.): Klopstock las mir diesen frühling in Hamburg einige fragmente des siebenjährigen krieges vor. schöne, edle sprache, nur etwas dunkel (im vorlesen wenigstens). Voss br. 2, 288; doch sollte bei eintretendem frühling eine anständige ländliche freiheit dergleichen verhältnisse enger knüpfen. Göthe 48, 42; ich bitte euch, wendet alle mühe an, dasz sie diesen frühling zu uns herüber kommt und mich in meinem witwenstande ein weilchen besucht. Fr. Müller 3, 52. 1@bb) jene angegebene jahreszeit als die zeit des wiedererwachens, der verjüngung der natur, der entfaltung der blätter und blüten, des neuen lebens in der thierwelt. frühzeitiger frühling. Göthe 1, 90 (vgl. frühzeitig). ein später frühling. frühling zumal schaft grüne den pflanzungen, frühling den wäldern, frühling schwellet die erd', und zeugende samen verlangt sie. Voss Virgils landb. 2, 323 f.; der frühling webt schon in den birken und selbst die fichte fühlt ihn schon: sollt er nicht auch auf unsre glieder wirken? Göthe 12, 202; und saht ihr in der nähe je des frühlings durchbruch, saht das streben der blüten. Thümmel der heil. Kilian 23; hier bin ich, dem geräusch entwichen! sei mir gegrüszt, würzreicher hain (Paphos)! ein ganzer frühling von gerüchen lädt mich in deine schatten ein, er hüpft daher auf schwanken ästen, der lenz, in blüten eingehüllt. Gerstenberg verm. schrift. 2, 195; der frühling kommt. auf wiesen und auf feldern streut die natur den bunten teppich hin, die blumen kleiden sich in angenehmes grün, die lerche singt, es lebt in allen wäldern. Schiller 26b; es öffnet sich (im berg) schwarz ein schauriges thor, du glaubst dich im reiche der schatten, da thut sich ein lachend gelände hervor, wo der herbst und der frühling sich gatten. 50a. hiernach bezeichnet dann das wort durch übertragung 1@cc) was der frühling bringt, die blütenfülle, das neue frische leben des frühlings. ich will hieher (spricht der liebende zur geliebten von dem orte, wo diese ihn zuerst geküsst hatte) den ganzen frühling sammeln: die schöne saatrose will ich hier bei der lilie pflanzen. Geszner (1789) 3, 64; rund um uns her war alles frühling. die nachtigall sang, die tauben girrten, die hühner lockten, von ferne liesz sich eine schaar knaben auf weidenflöten hören, und die apfelblüten regneten so auf uns herab, dasz Hölty sie von seinem buche wegblasen muszte. Voss br. 1, 219; der garten war lauter frühling, paradies und reiz. Heinse schriften (Leipzig 1838) 3, 40; Hildegard kam bald nachher in einem kleide von grüner seide, das haar leicht gelegt und gelockt, und brachte in einem körbchen voll blumen den schönsten frühling zur tischverzierung. 53. 1@dd) was, wie die blüten, das neue frische leben, die anmuth des frühlings ist, sich ihnen vergleichen läszt. das erdenstockwerk hat éin zimmer und éinen stall — fuszboden und mauern sind mit sang- und girrvögeln bedeckt und behangen — ein ganzer frühling schreiet durch einander, und der vogler singt als gegenchor dazwischen und gibt pfeifstunden — und im schnee drauszen stehen schlagwände und meisenkästchen offen, um das vogelodeum stärker zu besetzen. Jean Paul leben Fibels 15; welch einen schweren kummer trug er aus der druckerei in sein stübchen zurück! auf den ganzen frühling seiner zukunft war ein tiefer schnee gefallen, so bald sein freudiger bruder die freudigen augen verloren, die er an seiner seite darauf werfen sollte. flegelj. 1, 131. wenn ich in den umarmungen eines jünglings sie seh, der die beredsamkeit dieser augen und euch fühlet, ihr frühlinge dieser lächelnden mienen, und den geist, der diesz alles schuf! Klopstock 1, 46 = oden (1771) s. 107; frühling wohnt auf ihrem antlitz, aber winter in der brust. Dusch schoszhund 14; ach! ein mädchen gieng vorbei! frühling war der wange malerei, zauber war ihr freundlich nicken. Kl. Schmidt im alm. d. d. mus. 1774 s. 12; wenn uns, was Doris (Christiane Dorothee Gärtner, die auch Rost eine Doris feiert) spricht, entzücket: so fühlt man euern (ihrer blühenden lippen) frühling nicht, vergiszt die anmuth, die euch schmücket, und fühlt nur, was sie spricht. J. A. Schlegel verm. ged. 1, 293. so auch von gestickten blumen: sie (Selimors weste) stammt aus Lyon her, von golde starrt' ihr grund, worauf in buntem flor ein ganzer frühling stund. Uz (1768) 2, 169. 1@ee) die erste zeit des tages, der morgen: leih auch meinem gesange vom holden frühling des tages (= dem morgen) ein gefälliges ohr. Zachariä tageszeiten 4. die frühe zeit, die blütenzeit des lebens, die jugend: disz ist des hauses benedeien, des alters früling, glenz und meien. Fischart geistl. lied. 91; also liesz unser prinz sich in des alters frühling lehren. Weckherlin 359; wie tapfer und wie weis ihr euch in ewrem frühling gleich erwisen. 440; thu, was dir noch vergünt der früling deiner jahre. Fleming (1660) 71; in der jahre blüth und frühling. Rompler 110; bei mädchen und bei wein, mit blumen um die haare, will ich euch dankbar sein im frühling meiner jahre. Uz (1768) 1, 29; andre augen, andre wangen, ungetreuer, fesseln dich und mein frühling ist vergangen. Dusch schoszhund 20; die gränzen des frühlings des lebens und der jünglingschaft. Winkelmann 4, 89; hast du, leser! irgend einen frühling deines lebens gehabt? Jean Paul unsichtb. loge 1, 137; ich habe lang genug gelebt! mein frühling sank bald ins welken hin, in gelbes laub, und was das hohe alter schmücken sollte, gehorsam, liebe, ehre, freundestreu, an alles das ist nun gar nicht zu denken! Schiller 579a. aber auch die volle blüte in der jugend: manch mädchen prangt mit scheuer tugend, das ingeheim zu Amorn fleht, wann itzt im frühling muntrer jugend ihr busen in der fülle steht. Uz (1768) 1, 110. dann noch die erste zeit, die erste blüte einer aufstrebenden thätigkeit. so sagt Tscherning in der widmung von deutscher getichte früling: im übrigen lebe ich der gänzlichen zuversicht, es werde mich der titul des büchleins schon voran entschuldiget haben, dasz es meiner poesie früling ist. ebenso Göthe 44, 75: es wäre anmuthig, näher und ausführlicher zu schildern, wie er (Philipp baron von Stosch) in den frühling einer geschichtlichen kunstkenntnisz glücklicherweise eingetreten. es regt sich ein frisches beschauen alterthümlicher gegenstände u. s. w. Des minnesangs frühling herausgegeben von Karl Lachmann und Moriz Haupt. auch die blütenzeit einer neigung: freund meiner seele! lasz uns leben! sei Nanten hold, sei ihr getreu! der liebe frühling sei vorbei, die freundschaft soll uns sommer geben. Ferdinande (Nantchen) Vopel in Göckingk lieder zweier liebenden 11. hierher die eigenthümliche anwendung des wortes bei Jean Paul Titan 3, 19: fliegender frühling (ich meine die liebe, so wie man den nachsommer einen fliegenden sommer nennt), du eilest selber pfeilschnell über uns dahin, warum eilen autoren wieder über dich? 1@ff) das lebensjahr, zumal in der jugendzeit. Damon: izt hab ich sechzehn frühlinge gesehn, doch, liebste Phillis! noch keiner war so schön wie der ... Phillis: und ich, ich hab izt dreizehn frühlinge gesehn. Geszner (1789) 3, 49. schon der sechzehnte frühling hatte Wilhelminens wangen mit einer höhern röthe bemahlt, ihre augen funkelnder gemacht und ihr haar schwärzer gefärbt. Thümmel Wilhelmine 6 = (1769) 29. 22) ein lamm, ein zicklein, das im frühlinge geboren wird, vgl. frühjahrslamm. gegensatz ist spätling. zuerst nachweisbar bei Luther: wenn aber der lauft der früelinge herde war, legte er diese stebe in die rinnen fur die augen der herde, das sie uber den steben empfiengen, aber in der spetlinger lauft, leget er sie nicht hinein. also wurden die spetlinge des Labans, aber die früelinge des Jacobs. 1 Mos. 30, 41 f.; von den erstlingen oder früelingen. werke 4, 33b. auch lämmer und zicklein waren gedrängt in den ställen, und jegliche gattung besonders eingesperrt: wie die frühling' allein, so allein auch die mittlern, und auch die spätling' allein. Voss Odyssee 9, 221. 33) ein zu früh nach der trauung gebornes, also vor dieser gezeugtes kind. eine, wie es scheint, aus der vorhergehenden bedeutung hervorgegangene; denn bei Henisch 1265 »frülingen, früe kinder, verni foetus« deutet auf solche kinder, die im frühlinge, also früh im jahre, hier in gedanken an das erste jahr der ehe, zur welt kommen, und Stieler 572 stellt wenigstens zusammen: »frülinge, etiam dicuntur agni verni, pecora verna. sic dicitur ein früling et frülinchen, spurius aut propr. infans statim post nuptias editus.« bei Steinbach 1, 516 fehlt diese letzte bedeutung und Frisch 1, 301c läszt sie nur im scherz gelten, aber Adelung hat sie mit recht ohne diesen beisatz, doch fügt er hinzu, dasz besonders bei den handwerkern ein solches kind frühling genannt werde. vgl. auch frühlingen. eine andere benennung ist der frühauf (s. d.). s. auch frühpeter. 44) einer der sich früh einer lehre zuwendet, der früh in der religion belehrung und trost sucht. eine ganz ungewöhnliche bedeutung, die aus folgender stelle hervorzugehn scheint: da Judas lange schon ein apostel war, war Nicodemus noch ein angehender neuling, gleichwol ward er der erste und Judas der letzte. darum wie ein erster frühling sich vor übermut zu hüten hat, also soll auch ein letzter spätling nicht zu kleinmütig sein. Otho 261, der bildungen auf -ling, wie dörfling, kränkling, stölzling u. s. w., liebt. Zusammensetzungen mit frühling, in welchen dieses zuletzt steht, besitzen wir nicht gerade reichlich: blütenfrühling, geistesfrühling, jugendfrühling, lebensfrühling, spätfrühling, vorfrühling, weihefrühling, weltfrühling. desto zahlreicher sind die, in welchen das wort zuerst steht, wie sie hernach angeführt werden. dem anscheine nach herscht fast durchweg genitivische, also uneigentliche zusammensetzung, der auch frühlingbrütend als accusativische angehören würde, aber jene genitivische ist, wie die älteren frühlingblume, frühlingmonat zeigen, statt eigentlicher zusammensetzung eingetreten. übrigens darf man als solche nicht Jean Pauls frühlingathem, frühlingblut, frühlingerde u. s. w. ansehen, denn diese bildungen beruhen auf einer Jean Paul eignen grille, das ihm übellautende -s des genitivs in zusammensetzungen auszustoszen, selbst wo es berechtigt ist.
14360 Zeichen · 184 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Frühling

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Der Frühling , des -es, plur. die -e. 1) In der edlen Schreibart, diejenige Jahreszeit, welche auf den Winter folget und…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Frühling

    Goethe-Wörterbuch

    Frühling einmal Frü- B1,83,14 rd 200 Belege, iUz ‘Frühjahr’ häufig dichterisch verwendet 1 die erste der vier Jahreszeit…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Frühling

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Frühling ( Frühjahr, Lenz , lat. Ver , franz. Printemps , engl. Spring ), die Jahreszeit zwischen Winter und Sommer. Ast…

  4. modern
    Dialekt
    Frühlingm.

    Nachträge (Mecklenb.) · +2 Parallelbelege

    Wossidia Frühling m. wie im Hd.; mod. in der Mda. vereinzelt neben Frühjohr Schw AltMeteln.

  5. Sprichwörter
    Frühling

    Wander (Sprichwörter)

    Frühling 1. Auf den Frühling folgt der Sommer. – Parömiakon, 1735. Die Jugend schwindet. – Jedem Frühling folgt ein Herb…

  6. Spezial
    Frühling

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Früh|ling m. (-s,-e) 1 (Jahreszeit) aisciöda (-des) f. 2 ‹fig› (Jugend) aisciöda dla vita f. , jonëza f. ▬ der Frühling …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit fruehling

307 Bildungen · 307 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von fruehling

frueh + -ling

fruehling leitet sich vom Lemma frueh ab mit Suffix -ling.

fruehling‑ als Erstglied (30 von 307)

frühlingblume

DWB

fruehling·blume

frühlingblume , f. , jetzt frühlingsblume ( s. d. ). verni flores, fruolingbluomen, glentzbluomen. Frisius (1556) 1359 b und darnach bei Maa…

frühlingbrütend

DWB

frühlingbrütend , durch wärme den frühling zum dasein bringend. warme frühlingbrütende lüfte. Bettine briefe 1, 88 .

frühlingen

DWB

frueh·lingen

frühlingen , ein kind vor der trauung zeugen, so dasz dieses zu bald nach dieser zur welt kommt. von frühling 3). Adelung bemerkt, das wort …

frühlinghaft

GWB

fruehling·haft

frühlinghaft iSv jugendlich Ew. Wohlgeboren .. Recension [ des ‘West-östl Divans’ ] habe .. gelesen und mir eine wiederkehrende Jugend oder …

frühlingisch

DWB

fruehling·isch

frühlingisch , adj. dem frühling eigen, in ihm daseiend, in ihm vorkommend. wie lang der frülingsch nachtgleicher vorlauf. Thurneisser archi…

frühlinglich

GWB

fruehling·lich

frühlinglich okkasionelle Analogiebildung zu ‘morgendlich, abendlich’ uä im Frühling stattfindend schließe .. in sicherer Hoffnung eines f-e…

frühlingsabend

DWB

fruehlings·abend

frühlingsabend , m. ein abend im frühlinge: wenn ein holder frühlingsabend die fluren vergüldet und die ganze natur ein lachender lustgarten…

frühlingsabendroth

DWB

fruehlings·abendroth

frühlingsabendroth , n. das abendroth im frühlinge: ohne sie ist alles todt, welk sind blüt und kräuter, und kein frühlingsabendroth dünkt m…

frühlingsäther

DWB

fruehlings·aether

frühlingsäther , m. der reine milde obere luftraum im frühlinge: bäll und opern freun den städter, assembleen die städterin: uns entzückt de…

frühlingsahnung

DWB

fruehlings·ahnung

frühlingsahnung , f. eine ahnung, dasz der frühling naht. in der überschrift eines gedichtes bei Uhland (1852) s. 49.

frühlingsanfang

DWB

fruehlings·anfang

frühlingsanfang , m. , ist der tag, an welchem die sonne in das zeichen des widders tritt, was den 20. oder 21. merz geschieht. s. frühjahr …

frühlingsanger

DWB

fruehling·sanger

frühlingsanger , m. ein im frühlinge schön grüner und blühender anger. der die frühlingsanger kleidet. Kosegarten rhapsodien 2, 175 .

frühlingsangesicht

DWB

fruehlings·angesicht

frühlingsangesicht , n. ein frisches, blühendes, anmutvolles angesicht: du mit dem frühlingsangesichte, du schönes blondes himmelskind, an d…

frühlingsanmut

DWB

fruehlings·anmut

frühlingsanmut , f. die anmut des frühlings, der jugend als des lebensfrühlings, dann eine anmut wie die des frühlings.

Frühlingsanmuth

Campe

fruehlings·anmuth

△ Die Frühlingsanmuth , o. Mz . die Anmuth des Frühlings; uneigentlich, die Anmuth der Jugend oder in der Jugend. Und fühlst, wo Frühlingsan…

frühlingsarbeit

DWB

fruehlings·arbeit

frühlingsarbeit , f. eine arbeit, die man im frühlinge vorzunehmen pflegt, besonders in bearbeitung und bestellung des landes. so sind das u…

frühlingsathem

DWB

fruehlings·athem

frühlingsathem (frühlingsatem), m. die sanfte milde erquickende luft des frühlings, dann überhaupt sanfte milde wolthuende luft. Gottwalt sc…

frühlingsau

DWB

fruehling·sau

frühlingsau , unverkürzt frühlingsaue , f. die frischgrüne schön beblümte au im frühlinge: wenn du auf bunter frühlingsaue die sonn im frisc…

frühlingsbach

DWB

fruehlings·bach

frühlingsbach , m. ein hell und anmutig rauschender bach im frühlinge: ihr ( des königs gottheit ) huldige die fläche und lisple um das schi…

frühlingsbäumchen

DWB

fruehlings·baeumchen

frühlingsbäumchen , n. , das dim. des vorigen: auch du bist, David, erkoren, um die ceder gottes ein frühlingsbäumchen zu grünen. Klopstock …

frühlingsbangen

DWB

fruehlings·bangen

frühlingsbangen , n. ein durch das neu erwachte rege treibende leben in der natur entstehendes bängliches gefühl: tiefnacht, doch weht ein s…

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APA
Cotta, M. (2026). „fruehling". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 13. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/fruehling/dwb
MLA
Cotta, Marcel. „fruehling". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/fruehling/dwb. Abgerufen 13. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „fruehling". lautwandel.de. Zugegriffen 13. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/fruehling/dwb.
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