lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

flehen

ahd. bis spez. · 13 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
Anchors
17 in 13 Wb.
Sprachstufen
7 von 16
Verweise rein
19
Verweise raus
19

Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

flehen

Bd. 3, Sp. 1749
flehen , precari, supplicare, blandiri, goth., mit þl für fl, þlaihan, þaiþlaih (nicht þlaihaida, weil der imp. 1 Tim. 5, 1. 6, 2. 2 Tim. 4, 2 gaþlaih und nicht gaþlaihai, tertia sg. 1 Tim. 5, 8 gaþlaihiþ, nicht gaþlaihaiþ lautet), part. þlaihans. zweifeln könnte man, ob ai in þlaihan diphthongisch (ái) oder gebrochen (aí)? die ahd. form scheint zwischen ë und ê zu schwanken, mhd. überwiegt ê, das jedoch gleich dem â in hâhen, fâhen unorganische production sein mag. für die kürze streitet das lat. ĕ von precari, dessen pr sichtbar unserm fl entspricht und dem lit. praszyti, sl. prositi gleichsteht. ob man θέλγειν, mulcere zu þlaihan halten darf? θήρ gibt lat. fera, goth. dius, mithin andern anlaut als prex und flêha. wol aber klingt an þlaihan in der bedeutung von trösten, kosen ahd. fluobaran, ags. frôfrian, frêfrian. die reduplication þaiþlaih würde nun ein ahd. flîah, fliah, mhd. vliech nach sich ziehen, welche nirgends erscheinen, neben dem seltneren inf. flëhan gilt ein schwaches flëhôn, flëhôta, mhd. vlêhen, vlêhete oder vlêgen, vlêgete, nhd. flehen, flehte und selbst unsere volksmundarten, die geneigt sind unorganische praet. auf ie (kief, pries für kaufte, preiste) zu bilden, geben dem flehen niemals fliech. þlaihan ist mahnen, kosen, trösten, παρακαλεῖν, flehen ist demütig, schmeichelnd mahnen, darum inniger als bitten, den schwächsten grad bezeichnet ersuchen (requérir), den zweiten bitten (prier), den dritten flehen (supplier). wenn flehen den dat. der person bei sich hat, steht es intransitiv, wenn den acc. aber transitiv. 11) das goth. gaþlaihan regiert den dativ (gramm. 4, 685), ebenso das mhd. flêhen in folgenden stellen: daʒ wir ze vlêhen immer hân unsern goten. Parz. 21, 6; ërne wolt ouch in niht vlêhen, dën alten noch dën kinden. Wh. 126, 30; [] (mîn hërze) daʒ flêd dir bit flîʒe, daʒ dû mir willes genâden. Haupt 2, 196, he sal deme heiligin geiste vlên. Wernh. v. N. 37, 17; man muoʒ im flêhen undin biten. Freidank 2, 20; sô man dën hërren flêhen muoʒ, daʒ man vellet an ir fuoʒ. 29, 16; swër dën tôren flêhen muoʒ, dëm wirt sëlten sorgen buoʒ. 83, 3; ëʒ ist wætlich âne nôt, daʒ ich dir geflêhe sô vil. Flore 2345. nhd. und bekeren sich und flehen dir im lande ires gefengnis. 1 n. 8, 47; und Esther redet weiter fur dem könig und fiel im zun füszen und flehet im (doch 1545 in). Esth. 8, 3; so du aber dich bei zeit zu gott thust und dem allmechtigen flehest. Hiob 8, 5; ich rief meinem knecht und er antwortet mir nicht, ich muste im flehen mit eigenem munde. 19, 16; mein weib stellet sich frembd wenn ich ir rufe, ich musz flehen den kindern meines leibs. 19, 17; dem herrn wil ich flehen. ps. 30, 9; ich flehe dem herrn mit meiner stimme. 142, 2; in fesseln werden sie gehen und werden fur dir niderfallen und dir flehen. Es. 45, 14; wenn man eim bawrm flehet, so wechst im der bauch. Luther 4, 539b (br. 3, 75 verderbt); lasz dir flehen. Scheid grobianus K 4; so wil ich ihm auch flehen weil ich bin. Opitz psalmen p. 220; was ist das für ein feind, der seinem feinde fleht? Fleming 109 und du, o stifter dieser noth, Cupido, dem ich flehe, bist du des himmels stärkster gott, so wehre diesem wehe. 541; nun fleht ihm mit gesenkten waffen! Günther 125; disz, herr, befiehlt dein zorn, der mir das herze bricht, und dem sonst niemand als die unschuld widerspricht, die dir so ängstlich fleht. 1021; o wie werden wir da den hügeln flehen 'bedeckt uns'! Messias 4, 493; und ihn sandte vielleicht des bedrängten mutter, und fleht ihm, hingesunken in thränen vor ihm, dasz er gieng und vom tode, ach vom tode befreite der söhne besten und liebsten. 6, 356; ich will dir fluchen, und kann nicht! fluchen, dasz ich um hülfe dir flehte. 10, 143; wenn ich, mit heiszer stirn voll andacht, dir um die ewige ruhe flehte. Klopstock 1, 60; dies fleh der mutter! 2, 237; hör unser thränenvoll gebet, das dir um ewigs leben fleht. 7, 87; beweg ihn, fleh ihm, dasz er frage. 9, 133; wär dieses nicht, so hätt ich früher dir für Salomo gefleht. 10, 85; soll ich hingehen und seine hand umfassen? und sie festhalten? und ihn kindlich ansehen? und ihm flehn, dasz er nicht traurig sei? 8, 13; von noch mehr völkern verlassen flehte er dem Caesar vergebens um beistand. 12, 230; dafür flehten er und sein volk auch dem feldherrn der Römer vergebens um unbewohnte felder in ihrem vaterlande. 12, 234; wie er ihr so nahe war, dasz sie nicht mehr entfliehen konnte, so fleht sie, sagt die fabel, dem fluszgotte, dasz er sie verwandeln soll. Wieland 1, 206; als ich um meinen hals zum letzten male dir mit heiszen thränen flehte, wars menschlichkeit, was mich dazu betrog. 10, 350; die winselnd dem langsamen tode flehen. 16, 52; wir flehten ihm, umsonst! taub blieb er unserm flehn. 27, 7; allmächtiger, der seinen thron in himmeln hoch erhöhet, o höre mich, der erde sohn, der dir im staube flehet! Zachariä allgemeines gebet; so fleht er allen Achaiern, Atreus söhnen am meisten, den beiden völkergebietern. Bürger 185b; und flehete allen Achaiern aber zumeist den Atreiden, den zween heerfürsten der völker. Voss Il. 1, 15; dir fleh ich, deine macht zum heil des besten mannes zu beweisen. Gotter 1, 221, flehet den blitzen, ihn zu zerschmettern, flehet dem abgrund, ihn zu verschlingen. 2, 498; ihm flehen und auf ihn schauen. Claudius 4, 45. die heutige sprache ist diesem dat. abgeneigt geworden und setzt lieber die praeposition zu: so flehe zu den unsichtbaren, dasz sie zum glück den schmerz verleihn. Schiller 57a; [] hin zu knien an heilger stätte, zu der göttlichen zu flehn. 498b; und flehte zu allen Achäern und zu den beiden Atriden zumeist, den völkergebietern. Uschner Il. 1, 15, früher auch vor: Mose aber flehet fur dem herrn seinem gott. 2 Mos. 32, 11. 22) oft steht flehen ohne casus. mhd. wie lange sul wir flêgen. Nib. 2202, 1; man hôrt in sêre vlêhen. Parz. 414, 12. wer denn bittet und flehet. 1n. 8, 38; er seufzt, er fleht, er schwört, er küst. Gellert 1, 49; sie fleht, sie weint, sie schreit. 1, 59; er klagt und fleht verzweiflungsvoll. 1, 239; zu bitten dacht ich, flehenð siehst du nun die dringende. Göthe 9, 340; aber ihn hielt der sohn und sagte die flehenden worte. 40, 322. 33) transitives flehen mit dem acc. mhd. flêget dih diu irdiske diet. Mones anz. 1839, 59; von diu schult ir mit vil diemuotliher stimme hiute got vlêgin. Kelle spec. eccl. 70; und vlêget got vil sêre. Iw. 3315; und wil alle bœse hërren dëster minre flêhen. Walth. 28, 33; und flêhe in (d. ime) umbe dîne nôt. Parz. 119, 23; doch muose man in (illum) vlêhen. 421, 25; unz daʒ in Gunthêr sêre vlêgen began. Nib. 499, 8; dën künc ich vlêgen began. kl. 582. nhd. ein adelicher jüngling, frölich vom geblüt, hinter dem man den tod (um schonung) hätte flehen sollen, der legt sich und wird krank. Otho 879; geh hin, das bitt ich, Joab, fleh ich dich. Klopstock 10, 39; o dann gräbt sich meinem busen jeder kleine triller ein, o dann fleh ich alle musen, bald von dir geliebt zu sein. alm. d. d. musen 1776 s. 257; du flehst ein taubes ohr, erniedrige dich nicht! ich kenne diesen mann, er weisz von keiner pflicht. Weisze trauersp. 1, 147; vergebens flehten sie den wütrich, den barbaren. 1, 215; alle götter in der höh fleht sie lindernd öl zu gieszen in die sturmbewegte see. Schiller 60b. was erbeten wird, konnte sonst gleichfalls im acc. stehn: alles was schmücket, was zieret, was mahlet, kumme mit eile genade zu flehen. Logau 3, 212; so in der angeführten stelle Klopstocks 10, 39. heute wird die praep. um gesetzt: sie flehten in gemeiner noth ihn insgesammt um ihrer männer leben. Gellert 1, 139; da liegen sie vor ihm, zu des tyrannen füszen, flehn um erbarmung, flehn ihn unter thränengüssen. Weisze trauersp. 1, 221; dreimal kam er wieder als bittender, um liebe dich zu flehn. Schiller 245b; ohne acc. der person: von fern her kommen wir gezogen und flehen um ein wirtlich dach. 57b. einen um hilfe, schonung, rache flehen. ungewöhnlich, ich flehte von ihm einige früchte. Aug. Lafontaine der naturmensch 1801 s. 356 statt erflehte, oder flehte ihn an um einige früchte. s.anflehen, erflehen.
8154 Zeichen · 164 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    flhensw. v.

    Althochdeutsches Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    flEhen sw. v. ( vgl. Daab S. 135, Schatz, Germ. S. 364. 370; es könnte bei den Glossen auch späte Abschwächung von -ôn b…

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    flêhen

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    flêhen , flêhnen s. vlœhenen.

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    1. Flehen

    Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege

    1. * Flehen , verb. reg. act. et neutr. welches nur noch im Oberdeutschen üblich ist, für fliehen. S. Adelung Fliehen .

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    flehen

    Goethe-Wörterbuch

    flehen meist ‘(zu, bei jdm) um etw f.’, mehrf ‘etw f.’, vereinzelt ‘jdn (jdm) f.’, auch absol u PartPräs; gelegentl subs…

  5. modern
    Dialekt
    flehen

    Rheinisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    flehen flēə Simm ; vleijə Selfk schw.: wie nhd.; bitten; sonst fehlt das Wort; aber Trier-Stdt gebitt o gefliht; enen of…

  6. Sprichwörter
    Flehen

    Wander (Sprichwörter)

    Flehen 1. Flehen ist härter (schlimmer, schwerer) denn laufen. Wortspiel mit flehen und flöhen. 2. Man muss ihn stets fl…

  7. Spezial
    flehen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    fle|hen vb.tr. perié (prëia), imploré (-rëi a), supliché (-chëia).

Verweisungsnetz

39 Knoten, 32 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 7 Kompositum 22 Sackgasse 10

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit flehen

35 Bildungen · 3 Erstglied · 30 Zweitglied · 2 Ableitungen

flehen‑ als Erstglied (3 von 3)

flehenswort

DWB

flehen·swort

flehenswort , n. supplex verbum, flehendes wort: wenn ihr mich anschaut mit dem eisesblick, schlieszt sich das herz mir schaudernd zu, der s…

flehenswunsch

DWB

flehen·s·wunsch

flehenswunsch , n. hinauf zu dir in heiszem flehenswunsch, in deine himmel send ich meine seele. Schiller 485 a .

flehentlich

DWB

flehentlich , supplex: flehentliche reden, geberden; mit flehentlichen worten, jammerworten. pol. stockf. 261. 362.

flehen als Zweitglied (30 von 30)

aberflehen

DRW

aber·flehen

aberflehen vgl. aberbitten, abweinen nu welt ir mir daz abe ervlehen oJ. GesAbenteuer II 344

abflehen

DWB

abflehen , implorando obtinere, flehentlich von einem erbitten: solche vermahnung nehmet für gut, die mir euer sohn mit groszem fleisz abgef…

anerflehen

GWB

aner·flehen

anerflehen etw er-, heranflehen (od anflehend erbitten?) [ Epos zu Kaiserinmutter Maria Feodorowna: ] Nur Augenblicks an dieser Stelle halte…

anflehen

DWB

anflehen , implorare, noch mit doppeltem acc., oder der praep. um: das flehen wir und unsre kinder vorsehung dich an. Klopst. 1, 160 ; laszt…

ausflehen

DWB

aus·flehen

ausflehen , expetere, ausbitten: nur für meinen sohn da will ich mir etwas ausflehen. J. Paul Fibel 36 .

beflehen

DWB

beflehen , commiserari, plangere, delinire, vgl. DWB flehen und goth. flêkan plangere: ich bin todkrank, ich warte mit begier, ob einer mich…

EINFLEHEN

DWB2

ein·flehen

DWB2 EINFLEHEN vb. DWB2 spätmhd. in-, învlœhen. nhd. nbf. einflöhen. jmdn., etwas an einen sicheren ort bringen: DWB2 ⟨n1385⟩ dar ist eyn bo…

emporflehen

DWB

empor·flehen

emporflehen , supplicare: beim Apoll, zu welchem du empor, o Kalchas, flehst. Bürger 143 a .

erflehen

DWB

erf·lehen

erflehen , ahd. irflêhôn, mhd. erflêhen, wb. 3, 339 a . s. DWB flehen . 1 1) einen erflehen, precando cogere, adigere: mhd. ir habet uns doc…

herüberflehen

GWB

herueber·flehen

herüberflehen diese geistigen Wunder [ Sakramente ] entsprießen nicht .. dem natürlichen Boden .. Aus einer andern Region muß man sie h. GWB…

hinanflehen

GWB

hinan·flehen

hinanflehen ‘jdm h.’: zu jdm flehen GWB 13 1 ,27 Vorsp EröffnWeimTheat 1807 Vs 65 Elke Dreisbach E.D.

hinflehen

DWB

hin·flehen

hinflehen , verb. : dort wohnt, nach der mein herz hinfleht. Rückert ges. ged. 1, 258 .

hoflehen

DWB

hof·lehen

hoflehen , n. feudum guardiae, gastaldiae, in curte, quando dominus aliquem de feudo eo pacto investit, ut in aula sua aliquo munere fungatu…

kauflehen

DWB

kauf·lehen

kauflehen , n. feudum emtum Stieler 1126 , feudum venditum, auf wiederkauf Frisch 1, 504 b . anders Adelung, als fem.: lehen oder lehenwaare…

liebeflehen

DWB

liebe·flehen

liebeflehen , n. : wann sie kosend mich umfing, und mit süszem liebeflehen brünstig mir am halse hing! Bürger 43 b .

minneflehen

DWB

minne·flehen

minneflehen , n. : ( ich hab ) gelernt bis zur geberde die sprache zu verstehn, bei euern wilden fehden, bei euern stolzen reden, bei euerm …

Niederflehen

Campe

nieder·flehen

◬ Niederflehen , v. trs . durch Flehen niederbringen, von oben her bewirken. Segen auf eines Haupt niederflehen. D. Niederflehen .

Reiflehen

DRW

reif·lehen

Reiflehen, n. "Name einer eigentümlichen Art von Bauernlehen" Unger,SteirWsch. 499 das wir haben gehabt einen zehent ... auf einem raif lehe…

schaflehen

DWB

schaf·lehen

schaflehen , n. : dâ ligent ouch 2 lêhen, diu heissent schâflêhen, der giltet ietweders ein schâf. quelle des 14. jahrh. bei Lexer mhd. hand…

Schifflehen

DRW

schiff·lehen

Schifflehen, n. eine Schiffgerechtigkeit, für die Dienste (Warentransport per Schiff) oder Abgaben zu leisten sind bdv.: Schiffgericht (I) S…

Schuldkauflehen

DRW

schuld·kauflehen

Schuldkauflehen, n. käuflich erworbene Lehensbesitzung, deren Weiterveräußerung laut Kaufvertrag an Bedingungen geknüpft ist? vgl. Kauflehen…

schupflehen

DWB

schupf·lehen

schupflehen , n. lehen, das nur auf lebenszeit verliehen wird, von dem die erben nach dem tode des erblassers also geschupft werden, s. DWB …

Seelenflehen

GWB

seelen·flehen

Seelenflehen gebethaftes mentales Beschwören [ Geist zu Faust: ] Du flehst..mich zu schauen,|..Mich neigt dein mächtig Seelenflehn,|Da bin i…

straflehen

DWB

straf·lehen

-lehen , n. , aus den eingezogenen gütern ( dem allod ) eines verbrechers gebildet Campe. —

Wegflehen

Campe

weg·flehen

Wegflehen , v. trs . durch sein Flehen entfernen. D. Wegflehen .

Ableitungen von flehen (2 von 2)

beflehen

DWB

beflehen , commiserari, plangere, delinire, vgl. DWB flehen und goth. flêkan plangere: ich bin todkrank, ich warte mit begier, ob einer mich…

erflehen

DWB

erflehen , ahd. irflêhôn, mhd. erflêhen, wb. 3, 339 a . s. DWB flehen . 1 1) einen erflehen, precando cogere, adigere: mhd. ir habet uns doc…