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2. Finne

mnd. bis Dial. · 10 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Adelung
Anchors
24 in 10 Wb.
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

2. Finne

Bd. 2, Sp. 161
2. Die Finne, plur. die -n, ein gleichfalls altes Wort, welches eigentlich der Gipfel, die Spitze eines Dinges und ein erhabenes, spitziges Ding selbst bedeutet, aber nur noch in einigen besondern Fällen üblich, ist. 1) Der Gipfel eines Berges und ein Gebirge selbst, doch nur noch in einigen Gegenden, besonders in den jetzt eigenthümlichen Nahmen mancher Berge und Gebirge, dergleichen z. B. die Finne, das Gebirge in der Grafschaft Beichlingen in Thüringen, ist. Schon im Hebr. ist פבה, Pinnah, der Gipfel eines Berges. Im alt Latein. war Penna, Pinna, alles was hoch und zugespitzt war, daher auch das Penninische oder Apenninische Gebirge seinen Nahmen hat. 2) Die dünnste[] Seite eines Hammers, dem Kopfe gegen über; im Nieders. die Pinne, Französ. la Panne. S. Finnhammer und Abfinnen. 3) Ein kleiner spitziger Nagel, im gemeinen Leben, besonders Niedersachsens, eine Zwecke; Nieders. Pinne, woraus die Hoch- und Oberdeutschen zuweilen Pfinne machen. Schuhfinnen, eiserne Nägel in den Sohlen der Bauerschuhe. Hölzerne Finnen, hölzerne Zwecken der Schuster; im mittlern Lat. Phynnae. 4) Bey den Drechslern, der spitzige eiserne Zapfen in der Docke der Drehbank.
1183 Zeichen · 21 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    finnesw. F.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    finne , sw. F. Vw.: s. vinne (1)

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    2. Finne

    Adelung (1793–1801) · +10 Parallelbelege

    2. Die Finne , plur. die -n, ein gleichfalls altes Wort, welches eigentlich der Gipfel, die Spitze eines Dinges und ein …

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Finne

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +4 Parallelbelege

    Finne , s. Akne u. Blasenwürmer .

  4. modern
    Dialekt
    Finne

    Bayerisches Wörterbuch · +4 Parallelbelege

    Finne Band 2, Spalte 2,583f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit finne

42 Bildungen · 26 Erstglied · 16 Zweitglied · 0 Ableitungen

finne‑ als Erstglied (26 von 26)

Finne I

SHW

Finne I Band 2, Spalte 741-742

Finne II

SHW

Finne II Band 2, Spalte 741-742

Finne(Finnin)

LDWB2

Fin|ne(Fin|nin) m./f. finlandesc(-eja) m.(f.)

Finne, Gabriel

Meyers

finne·gabriel

Finne, Gabriel , norweg. Schriftsteller, geb. 10. Febr. 1866 in Bergen, ist einer der Führer der jungen Naturalisten Norwegens. Sein erster …

Finnegriechen

RhWB

finne·griechen

Finne-griechen fenəjrī:kən uWupp 1870; -xrī:t Mettm n.: griechisches Heu, Bockshornsamen, semen foeni graeci.

Finne II

RhWBN

Finne II f.: 2. Kniffe, Listen, auch Siegld ; in dieser Bed. scheint das Wort durch mhd. vünde ‘Kniffe’, das auch in rhein. Weistümern ersch…

Finne III

RhWBN

Finne III Remschd f.: das spitze Ende des Hammers im Gegens. zur platten Sit; Mettm-Velbert hat dafür fimə.

Finnenblasenbandwurm

Campe

finnen·blasenbandwurm

Der Finnenblasenbandwurm , des — es, Mz. die — würmer , eine mit bloßen Augen nicht sichtbare Art des Blasenbandwurmes mit kegelförmigem Kör…

Finnenkeiker

RhWB

Finnen-keiker -i- Sieg , Berg, Düss , Eup m.: 1. ursprüngl. Trichinenbeschauer (heute nicht mehr). — 2. übertr. hinterlistiger, heimtückisch…

finnenkeikig

RhWB

finnen-keikig -ī- Elbf Adj.: hinterlistig.

Finnenkīker

WWB

finnen·kiker

Finnen-kīker m. [Mark, sonst verstr.] 1. Trichinenschauer. — 2. Person, die alles sehr genau nimmt ( Rek La ). — 3. mißgünstige, schadenfroh…

finnenschmer

DWB

finnen·schmer

finnenschmer , n. das dich einer zwackt mit stichelworten und gerne mit dem finnenschmer .... an dich wer. Ringwald laut. warh. 118 .

Finnensluck

MeckWB

finnen·s·luck

Finnensluck m. wenn das geschlachtete Schwein an der Leiter hängt, werden die Vorderbeine zuerst lose getrennt, dann nimmt der Besitzer eine…

Finnensp¹len

WWB

finnen·spolen

Finnen-spo¹len n. [verstr. nördl.] Finnenspölen ( Bor Rd ) 1. Brauch, anläßlich der Schlachtung eines Schweins Alkohol mit den Nachbarn zu t…

Finnensteªker

WWB

Finnen-steªker m. Finnenstiäker gehässige Person ( Alt Lü).

finnessen

RhWB

finne·s·sen

finnessen finəsə  Sieg-ODollend schw.: einen f., prügeln; se gefinnes krigen.

Finneⁿbank

Idiotikon

Finneⁿbank Band 4, Spalte 1384 Finneⁿbank 4,1384

Finneⁿwandel

Idiotikon

Finneⁿwandel Band 16, Spalte 467 Finneⁿwandel 16,467

finne als Zweitglied (16 von 16)

affinne

BMZ

aff·inne

affinne ( ahd. affinna Graff 1,159. ad. bl. 1,349 ) stf. äffin Stricker s. 39.

Afterfinne

Adelung

after·finne

Die Afterfinne , plur. die -n, bey den neuern Lehrern der Naturgeschichte, eine Art der Finnen oder Floßfedern, welche sich zuweilen bey den…

effinne

Lexer

effinne stf. s. affinne.

kempfinne

MWB

kempf·inne

kempfinne stF. ‘Kämpferin’ (hier nur als ‘Streiterin Gottes, Märtyrerin’): [Juliana von Nikomedia] wart der viende kunst ein spot, / wand un…

kofinne

MNWB

kof·inne

+° kofinne Bischofsmütze, Inful (Mante Nd. Geb. 144; vgl. lat. cophina).

pfefinne

KöblerMhd

pfefinne , st. F. Vw.: s. pfeffīn

pheffinne

Lexer

pheffinne , pheffîn stf. BMZ antistita, presbitera Dfg. 38 c . 456 b , n. gl. 26 b . beischläferin eines phaffen Berth. (115,2). Meran. Kell…

sauffinne

DWB

sauf·finne

sauffinne , f. finne im gesicht, die vom unmäszigen trinken entsteht. Adelung : darnach aber, wo etwas zeit bisz zum mittags mahl ubrig, bri…

wolfinne

KöblerMhd

wolf·inne

wolfinne , st. F. nhd. Wölfin E.: s. wolf W.: nhd. Wölfin, F., Wölfin, DW 30, 1254 L.: Lexer 495a (wolfinne)

wulfinne

KöblerMnd

wulf·inne

wulfinne , F. Vw.: s. wulvinne L.: Lü 597b (wulfinne)