Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
eingeweide n.
eingeweide , n. exta, viscera, die inwendigen glieder, die inneren weichen theile der brust und des bauchs, herz, mage, lunge, leber, niere, milz und gedärm, wofür es in allen sprachen manigfalte namen gibt. das unsrer sprache eigne geweide und ingeweide hat sich ahd. noch nicht aufgezeigt, besteht aber schon mhd.: under der rippe scërme hanget daʒ gedarme, ein weichiu wamba, diu douwet daʒ geweide. Diut. 3, 46 , und hier bezeichnet es deutlich die zu verdauende speise, nicht den verdauenden theil des leibs, doch für diesen nehmen es andere stellen: eteswâ an im erschein daʒ ingeweide herdurch…