Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
E
E , ein unursprünglicher, darum auch schwankender, unbestimmter vocal, der in unsrer sprache allzusehr um sich gegriffen und ihren wollaut beeinträchtigt hat. wenn im gothischen sechs, zehn, zwölf silben hintereinander das reine, kräftige a zeigen, z. b. afar tvans dagans; vas manna habands ahman; ahak atgaggandan ana ina, drängt bei uns in eben so viele sich das dünne, blasse e. schon mhd. sind wörter wie edele, betelete, begegenen, gemegenet, erdenete unselten, phrasen wie dem lebene ergeben; der werlde gewerldet wesen; des engels bete entwerte; regenender nebel; eʒ enwelle denne der engel b…