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dumpf

nhd. bis spez. · 12 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

GWB
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17 in 12 Wb.
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Eintrag · Goethe-Wörterbuch

dumpf

Bd. 2, Sp. 1290
dumpfÜb 100 Belege. Dem von EBoucke, Wort u Bedeutung in G-s Sprache, 1901,156 im Anschluß an RMMeyer, Archiv 96, 1896,2—7, konstatierten individuellen Bedeutungswandel: frühe negative Verwendung, dann zw 1776 u 1780 Gebrauch “im positiven Sinne eines träumerischen Zustandes, einer keimenden Stille, eines dunklen Dranges, der zur Klarheit strebt”, danach “nur noch die Bedeutung ‘thöricht, stumpf, dumm’”, widersprechen die (auch von Boucke selbst beschriebenen) Belegverhältnisse. Die negative Bed (B 2) ist auch zeitgleich mit der positiven (B 1 a) belegt.  A in gefühlsbetonter Beschreibung sinnl Eindrücke: dunkel, gedämpft, öfter mit den Stimmungswerten drohend, unheimlich, trauervoll   1 von Klängen: tief, hohl, dunkel tönend  die erste Schaufel [auf den Sarg] hinunter schollerte und die ängstliche Lade einen d-en Ton wiedergab, und d-er und immer d-er AA147,11f Werth1 II  Eben schlug die d-e Geisterstunde GWB1,222 Braut vKorinth 92  [Phorkyas:] Fühlt ihr nicht ein d-es Wettern? | Hört nur die Trompete schmettern, | Das Verderben ist nicht weit GWBFaust II 9423  [Iph zu Orest:] O wenn vergoss’nen Mutterblutes Stimme | Zur Höll’ hinab mit d-en Tönen ruft GWBIph2 1165  [Faust:] Und wenn der Sturm im Walde braus’t und knarrt, | Die Riesenfichte stürzend Nachbaräste | Und Nachbarstämme quetschend nieder streift, | Und ihrem Fall d. hohl der Hügel donnert GWBFaust I 3231 ~ Faust Fragm 1903 GWBIph2 14 Schaubühne 36,14 Regeln fSchausp 1803 [G/Wolff] iSv undeutlich GWB23,295,24 Lj VIII 10 zugl iSv einschläfernd, betäubend  [Mörder zu Adelh:] Rache Geister halten der Hülfe die Ohren zu und summen ihr Gewissen [? < Gehirn] mit einem d-en Schlaflied nieder GWB39,429 Götz1 V Var   2 von der Luft, bes in Höhlen u höhlenähnl Räumen, mehrf metaphor erweitert   a muffig, modrig, feucht  [frühester Belege, wohl Mai 67] Aus d-en Höhlen GWB37,36 Annette Ode anZachariä 6  [Gnome:] Wölben wir in d-en [düstren Var; dunklen Vs 5902] Grüften | Troglodytisch unser Haus GWB152,28 Faust II Var GWBFaust I 399 ~ GWBUrfaust 46 GWBFaust I 3274 in iron Vbdg mit ‘klassisch’ zur Charakterisierung der engl Ruinenliebhaberei (als Bestandteil der heroisch-elegischen Landschaft)1)  [Klass Walpurgisnacht. Pharsal Felder. Meph zu den Sphinxen:] Sind Briten hier? Sie reisen sonst so viel, | Schlachtfeldern nachzuspüren, Wasserfällen, | Gestürzten Mauern, classisch d-en Stellen GWBFaust II 7120   b stickig, eng  [Osterspaziergang. Faust:] sie sind selber auferstanden, | Aus niedriger Häuser d-en Gemächern GWBFaust I 923 GWB43,370,16 Cell II 13 Sonett [Übs AWSchlegel?]   c mBez auf Atmosphärisches iSv unheildrohend  aus der d-en grauen Ferne | Kündet leisewandelnd sich der Sturm an GWB2,73 Seefahrt 27  [Polymetis:] Heraus aus euren Grüften, ihr alten Larven verborgener schwarzer Thaten .. auf! umgebt mit d-em Nebel den Thron der über Gräber aufgebaut ist GWB11,396,30 Elp1 II 3   3 von Licht- u Farbeindrücken: trübe  [Meph in Fausts Studierzimmer:] Die bunten Fenster sind ein wenig dumpfer [?] worden [> trüber Var; Die bunten Scheiben sind, so dünkt mich, trüber Vs 6572] | Die Spinneweben haben sich vermehrt GWB152,40 Faust II Var   B mBez auf Seelen- od Bewußtseinszustände, Gefühlslagen, Stimmungen   1 in überwiegend positiver Akzentuierung   a für eine unklare, aber umfassende u intensive Empfindung, für ein Gefühl naturhafter Kraft u Fülle (Sonderbed der Sturm-u-Drang-Spr2), belegt 1774—77)  kühne Liebkosungen, die ihre Begierden vermehren, umfangen ganz ihre Seele, sie schwebt in einem d-en Bewußtseyn, in einem Vorgefühl aller Freuden AA56,31 Werth1 I  den gegenwärtigen Fassnachts Goethe, der Ihnen neulich einige d-e tiefe Gefühle vorstolperte GWBB2,233,12 Gfin Stolbg 13.2.75  [bei einem Ritt von Apolda nach Weim] wenn du auch das zu verlassen gedrungen würdest .. Es kamen mir die Trähnen in die Augen, und ich fühlte mich starck genug auch das zu tragen — Starck —! das heisst dumpf GWBB3,88,12 ChStein 16.[7.76]  Der Herzog gegen mittag von einem starcken Ritt rein und d. und wahr GWBTgb 8.1.77  Früh aufm Schlossberg gez. Gesang des d-en Lebens [das Gedicht ‘Dem Schicksal’ (1,394), gedruckte Fassung unter dem Titel ‘Einschränkung’] GWBTgb 3.8.76 GWBTgb 27.9.77   b für eine unreflektierte, vom Gefühl geleitete naive Geistesart  [Faust üb Gretchen:] sie, mit kindlich d-en Sinnen GWBFaust I 3352 ~ GWBUrfaust 1419  Helles kaltes wissensch. Streben Wagner. | D-es warmes wissensch. Streben Schüler 3) GWB14,287 Faust I Plp  D-es Anstaunen der Phänomene durch Naturmenschen GWBN52,235,10 FlH Urzeit Plp   2 in negativer Akzentuierung   a für einen durch Tod, Schmerz, Trauer hervorgerufenen Zustand der Empfindungs- u Fühllosigkeit  Finster ist dein Bett, o Daura! D. [deep] ist dein Schlaf in dem Grabe AA142,15 Werth1 II Ossian  [Fernando:] Ein Dolchstich würde allen diesen Schmerzen den Weeg öfnen, und mich in die d-e Fühllosigkeit stürzen DjG35,100,18 Stella1 III  [Stella:] Es ist ein d-er Todenblik in dem Gefühl! Nicht wieder sehn? .. O .. daß ich in d-en Schlaf .. mein Leben hingäbe! DjG35,110,12u15 Stella1 V  [Beaum:] Er verräth uns! .. Hier! hier! es ist alles so d., so todt vor meiner Seele, als hätt’ ein Donnerschlag meine Sinne gelähmt GWB11,113,15 Clav IV GWBFaust II 11606   b für eine betäubende Wirkung od einen Zustand der Benommenheit, der Lähmung, des Rausches  Götter, ist’s in euren Händen, | Dieses d-e Zauberwerk zu enden GWB2,91 Lilis Park 131  [Antonio:] Besinne dich! Gebiete dieser Wuth! .. [Tasso:] Laß mir das d-e Glück, damit ich nicht | Mich erst besinne, dann von Sinnen komme Tasso 3368  Tief bedrängter Nationen | Lang ertragne d-e Schmach GWB4,172 Laßt geschaffne Ritter 6  da sie [Wilh u Mariane] sich in diesen Freuden übernahmen, hatte es eine Wirkung .. als wär’ er in Bier berauscht, er ward d. und unbehaglich in seinem Sehnen GWB51,65,16 ThS I 17  was für Begriffe .. von dem männlichen Geschlechte .. Wie d., dringend, dreist .. war ein jeder, den sie herbeireizte GWB52,246,6 ThS VI 10 übertr auf den Puppenzustand des Schmetterlings GWBN6,411,13 MetamIns   c von gedrückter, düsterer Gemütsverfassung  sein trübes Gemüth .. ein d-er Druck lag auf seiner Seele, die traurigen Bilder hatten sich bey ihm festgesetzt und sein Gemüth kannte keine Bewegung als von einem schmerzlichen Gedanken zum andern AA118,1 Werth2 II  Hab’ oft einen d-en [Druck 1776, in der 1. Fassung von ca 74 dummen] düstern Sinn, | Ein gar so schweres Blut! GWB1,18 Christel 1  [Hzg:] Laß eines d-en dunkeln Traumgeflechtes | Verworrne Todesnetze mich zerreißen! GWBNatT 1713   d von Bewußtseinszuständen od intellektuellem Handeln iSv gedankenlos, verworren, unaufgeklärt  Ach, so viele tausend Menschen kennen, | D. sich treibend, kaum ihr eigen Herz, | Schweben zwecklos hin und her GWB4,97 Warum gabst du uns 10 [14.4.76 an ChStein]  ich .. komme diesmal gesund, ohne Leidenschafft, ohne Verworrenheit, ohne d-es Treiben GWBB4,50,20 CEGoethe 9.8.79  Dem Vater [in Claud] würde ich mehr d-en Glauben an das Geister und Goldmacher Wesen geben GWBB7,168,14 Kayser 23.1.86  colossale, d. und tüchtig vor sich hinblickende Professoren, als rechte Pfeiler dogmatischer Schule GWB492,231,5 Mantegna,Triumphzug Plp  dieses Bewußtsein, womit man seinen Mängeln nachsieht .. kann von der klarsten Verruchtheit bis zur d-sten Ahndung sich in mancherlei Subjecten stufenweise finden GWBN4,103,22 FlH VI  So verwirret mit d. [so im Erstdr 1796, vorher: seltnen] willkürlich verwebten Gestalten, | Höllisch und trübe gesinnt, Breughel den schwankenden Blick GWB1,317 Vs 215 VenEpigr 41 GWBN52,384,7 Üb:Neumann GWBB20,73,24 August 3.6.08 pejor verschärft iSv borniert, dumm; in falschen Vorstellungen od Aberglauben befangen  Diese d-en [d-e Erstdr] Pfaffenchristen GWB1,212 Die ersteWalpurgisnacht 50 [1799]  [Herold üb die nach dem Scheingeld greifende Menge:] Was soll euch Wahrheit? — D-en Wahn | Packt [< Ihr flieht hier doch absurden Wahn | Faßt] ihr an allen Zipfeln an GWBFaust II 5735  So steh ich nun gegen die Farbenlehre .. inzwischen daß die übrigen guten Menschen [sich] d-er als dumm und die Physiko-Mathmatiker absurder als absurd dagegen verhalten GWBB49,409,17 Boisserée 11.1.32 K GWB28,203,21 DuW 13 Gespr Kanzl Müller 6.6.24 GWB7,43,21 DivNot physiogn: stumpf, geistlos GWBTgb 15.5.08 Gespr Eckerm 26.2.24 übertr auf die Sprache  wie ihre Sprache schroff, d. [sourde], schwerfällig, schwer, pedantisch und eintönig ist GWB45,116,10 RamNeffe Horst Umbach H. U.
8310 Zeichen · 79 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Dumpf

    Adelung (1793–1801) · +9 Parallelbelege

    Dumpf , -er, -este, adj. et adv. für dumpfig. 1) Dem Schalle nach, welches im Oberdeutschen einheimisch ist, aber um des…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    dumpf

    Goethe-Wörterbuch

    dumpf Üb 100 Belege. Dem von EBoucke, Wort u Bedeutung in G-s Sprache, 1901,156 im Anschluß an RMMeyer, Archiv 96, 1896,…

  3. modern
    Dialekt
    (dumpf

    Elsässisches Wb. · +3 Parallelbelege

    ( dumpf in ) verdump f e n [fərtùmpə Wh. Dehli. ] Part. als Adj. dumpf. Di e Lüt han e verdump f eni, ungesundi Stub Deh…

  4. Spezial
    dumpf

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    dumpf adj. 1 (gedämpft klingend) surt (surc, surda), assordí (-dis, -dida) 2 (muffig, moderig riechend) da müfa, che tof…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit dumpf

37 Bildungen · 30 Erstglied · 2 Zweitglied · 5 Ableitungen

dumpf‑ als Erstglied (30 von 30)

dumpfbrausend

DWB

dumpfbrausend , adj. s. dumpf 2. herbeigeströmt von fern und nah der Griechen völker wartend da, dumpfbrausend wie des meeres wogen. Schille…

dumpfbrütend

DWB

dumpfbrütend , adj. s. dumpf 3. all derer, die dumpfbrütende kerkerluft frühzeitig wegraft, all der gequälten geist Platen 116 b .

dumpfdonnernd

DWB

dumpfdonnernd , adj. und adv. s. dumpf 2. dumpfdonnernd, wie die hölle in Ätnas tiefen rast, kracht an des bergstroms quelle des gletschers …

dumpfec

MWB

dumpfec Adj. ‘verschleimt’ daz cruͦt [Kresse] gesoten mit zigenmilch, oder der same, daz ist gut getrunken, swen di brust dumpfech ist Macer…

dumpfen

DWB

dumpfen , m. engbrüstigkeit mit keuchen verbunden, niederd. dumpen Schambach 51 a . vergl. dumpf m. bedumpfen.

DUMPFER

DWB2

dump·fer

DUMPFER adj. seltene parallelbildung mit r- suffix neben suffixlosem dumpf adj. – auch literarisch überwiegend mit md., nd. unverschobenem p…

dumpferbrandend

DWB

dumpferbrandend , adj. und adv. ich höre fern das ungeheure meer an seine ufer dumpferbrandend stoszen. Schiller 498 a .

dumpfgedrückt

DWB

dumpf·gedrueckt

dumpfgedrückt , adj. und adv. niedergedrückt. durchglühter schutz stürzt, flammenrauchstaub kraust empor, und unten krachend, schwerbelasten…

dumpfgleichgültig

GWB

dumpf·gleichgueltig

dumpf-gleichgültig zu B 2 a [ genaue Charakterisierung der hinter dem Totengott Charon schwebenden Alten auf Leybolds Preiszeichnung ] bitte…

dumpfhallend

DWB2

dumpfhallend adj. : 1793 Voss ilias ( 1802 ) 2,205. 1911 Bekker Beethoven 392. 2 zu dumpf I C :

dumpfheit

DWB

dumpf·heit

dumpfheit , f. der zustand in welchem man geistig ab gespannt, abgestumpft ist, geistige empfindungslosigkeit, erstarrung, blindheit. Grönlä…

dumpfic

KöblerMhd

dumpfic , Adj. nhd. verschleimt, engbrüstig Q.: Macer (13. Jh.), Myns E.: s. dumpfe W.: s. nhd. dumpfig, Adj., dumpfig, feucht, DW 2, 1527 L…

DUMPFICHT

DWB2

dumpf·icht

DUMPFICHT adj. parallelbildung zu 1 dumpfig adj. 1 entsprechend 1 dumpfig A 1: 1623 dz sie ( die kardinäle ) .. im conclavi .. so dümpficht …

dumpfig

DWB

dump·fig

dumpfig , dumpficht, dümpfig , adj. und adv. wie dumpf, doch zeigt es sich früher. niederd. dumpig, dumstig Brem. wörterb. 1, 271. fries. tu…

Dumpfigeng

Campe

dumpfig·eng

○ Dumpfigeng , adj. u. adv. eng, der Luft verschlossen, und daher auch zugleich dumpfig. — in sein dumpfigenges Schiff gepreßt. Schiller.

dumpfinzen

DWB

dump·finzen

dumpfinzen , den geruch der fäulnis von sich geben, edere odorem vel saporem fracescentem. Steinbach 1, 305 .

dumpflin

DWB

dumpf·lin

dumpflin , der katzenkopfapfel Nemnich wörterb. 116 .

dumpfrauschend

DWB

dumpf·rauschend

dumpfrauschend , adj. und adv. sein gesprudel ergieszt dumpfrauschend sich über die glatten kiesel herab Voss Virgils landbau 1, 109 .

dumpfriechend

DWB2

dumpfriechend adj. : 1954 Kirst null-acht 1,203. 3 zu dumpf II C :

dumpfschmetternd

DWB

dumpfschmetternd , adj. und adv. so übersetzt Voss βαρύκτυπος ein beiwort des Zeus; s. Hymne an Demeter, erläuterungen 3, 3. da scholl in de…

dumpfsinn

DWB

dumpf·sinn

dumpfsinn , m. stumpfsinn, bewusztlosigkeit. die erkenntnis unserer unwissenheit, unseres dumpfsinnes Sulzer. der dumpfsinn eitler polyhisto…

dumpfsinnig

DWB

dumpf·sinnig

dumpfsinnig , adj. und adv. gestern nachts lieg ich im bett, schlafe schon halb, Philipp bringt mir einen brief, dumpfsinnig les ich dasz Li…

dumpfstarrend

DWB

dumpfstarrend adj. und adv. die augen umzieht dumpfstarrende trägheit. Voss Virgils landbau 3, 523 .

dumpftosend

DWB

dumpftosend , adj. und adv. wenn die wolken gethürmt den himmel schwärzen, wenn dumpftosend der donner hallt. Schiller 510 b .

dumpf als Zweitglied (2 von 2)

Pfudumpf

Idiotikon

Pfudumpf Band 5, Spalte 1056 Pfudumpf 5,1056

Ableitungen von dumpf (5 von 5)

bedumpfen

DWB

bedumpfen , offuscare, obtundere, machen dasz etwas dumpf, gedämpft schalle: dem alten mann ist seine stimme bedumpft; wie die orgel so bedu…

dumpfe

Lexer

dumpfe swm. rauch, dampf? Jer. 80 b . vgl. dazu Germ. 7,95 ;

erdumpfen

DWB

erdumpfen , obtundi, stupore opprimi, verdumpfen: seine stimme erdumpft.

verdumpfen

DWB

verdumpfen , verb. dumpf werden, mit dunst erfüllen, zusammensetzung des schwachen zeitworts dumpfen ( theil 2, 1526). 1 1) intransitiv, dur…

verdumpfung

DWB

verdumpfung , f. 1 1) das dumpfwerden durch dunst, dann besonders in geistiger beziehung, geistige beschränktheit, enge. 2 2) dumpf werden i…