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düster

mhd. bis spez. · 14 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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20 in 14 Wb.
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

düster adj. und adv.

Bd. 2, Sp. 1761
düster, adj. und adv. dunkel, finster, trüb, nächtlich. mittelniederd. duster Marienlieder in Haupts zeitschrift 10. 55, 15. 88, 9. 90, 27. 100, 30, neuniederd. düster (das ü lang) Brem. wb. 1, 277. Schambach 52a, niederl. duister, ags. þŷstre þeostre. duster ohne umlaut Diefenbach Gloss. lat. germ. 389a. Henisch 780, mnd. duuster Diefenbach 90b, tuster Mathesius, und noch heute bei einzelnen. es gehört zu dus, dust, und ist aus dem niederdeutschen aufgenommen, erscheint aber schon im 16ten jahrhundert. das gleichbedeutende ahd. dinstar, mhd. dinster Ben. 1, 361 wird (Gramm. 2, 184) einem verlornen verbum diman tenebrescere zugetheilt und dem altsächs. thimm obscurus, opacus (Gesch. der sprache 327). in düster ist n weggefallen; vergl. dust und dunst. unorganisch ist das vielleicht nach lüstern gebildete düstern, das aber häufiger in düsternheit sich zeigt: ist er nicht so düstern, so verdrieszlich! Hamb. theater 1, 29 bei Heynatz antib. 1, 318, der es Lessing zuschreibt. ohne grund weist Adelung das wort zurück, es war schon zu seiner zeit bei guten schriftstellern im gebrauch. 11. eigentlich. düster caliginosus Schottel 1307. es fängt an düster zu werden die nacht bricht an. die dinster kempnate Joh. Rothe Düring. chronik von Liliencron cap. 421. leuchte mir durch düstre höhlen Gryphius. ein düsteres gewölbe. es ist ganz düster in dem hause Stieler 352. düstere luft, nacht Frisch 1, 212c. die düstre nacht ist hin, die sonne kehret wieder. ermuntre dich, mein sinn, und dichte freudenlieder Uz Werke 1, 17 die düstern eichenwälder ders. wie bei der lampen düstrem brand uns jedes glas scheint ein demant, sehn wir beim feuer der begierden Haller an Geszner str. 10. ich will in meinen düstern schatten süsze früchte dir auftischen Geszner. zwar den jäger erfreuet der morgen mit düsteren nebeln, denn ihn merkt nicht so leicht am anstand das sichere wildpret Zachariä Tageszeiten 18. unter den hohen linden die den alten dom verstecken, wo so viele leichen der vorwelt in ihren düsternen gewölbern schlummern Weisze Briefwechsel der familie des kinderfreundes 9, 201. das düstre schattenreich Gotter 1, 266. sieh, wenn ich dich so betrachte, Romeo, glaub ich einen todten zu sehen, den sie in das grab legen. sind meine augen düster oder bist du wirklich so bleich? ders. Romeo und Julie (Leipz. 1779) 19. düsteres augs verläszt sie die angefangenen faden Voss Ovid nr. 26, 30. schwarz dem fernen betrachter, wie düstere schwärze des peches, scheint sie (die wolke) das meer durchschwebend, und führt unermeszlichen sturmwind ders. Ilias 4, 277. er zog sie zur laube so düster und still, von blühenden bohnen umdüftet Bürger 61a. hoch über dem steine vom rade blickt hohl und düster ein schädel herab 62b. sieh, naher felsen düstre zinn entglüht der rose gleich, die über trümmern blüht Salis 5. o das entwölket den düstersten tag 14. dich (gott) loben flocken die das grüne haar des dustern tannenhains versilbern Hölty Lob der gottheit (ged. 1858 s. 208). die schule dumpf und düster, umrankt vom wintergrün, wo uns der ernste küster ein weltgebieter schien Matthisson 19. wie in todtenhallen düster wirds im pappelweidenhain ders. als in sein düstres musäum der freudige Niklas herein trat Thümmel Wilhelmine 12. dort steht die donnerwolke wie düster düster sie droht! Kosegarten. die lampe warf ihr bleiches licht auf ihn und düster flosz das blut aus seiner wunde Göthe 7, 220 im Mahomet, ein zusatz, bei Voltaire kommt es nicht vor. flüchtend sah ich durch rauch und glut und der züngelnden flamme lohe gräszlich zürnender götter nahn, schreitend wundergestalten, riesengrosz, durch düsteren feuerumleuchteten qualm hin 41, 188. nun zaudert sie (die seele) und will den düstern ort, des schlechten leichnams ekles haus nicht lassen 41, 323 das ist mächtig anzuschauen, doch zu düster ist der ort (eine wilde gegend), schüttelt uns mit schreck und grauen; edler, guter lasz uns fort! 41, 336. wer wird nach dem düstern strande (der unterwelt) meines grames bote sein? Schiller 54a. auf der donnerwolke duftgem thau schimmert durch der wehmut düstern schleier hier der ruhe heitres blau 73a. es ward mir wunderbar zu muth, als ich aus vollem tageslichte schnell herein trat, denn eine düstre nacht umgab mich plötzlich, von seltsamer beleuchtung schwach erhellt 317b. treten wir in tempelhallen, wo in düstrer einsamkeit dumpf die tritte widerschallen Uhland Ged. 13. es zieht sich (die schwarze schar) herunter in düsteren reihn, und gellende hörner schallen darein und erfüllen die seele mit grausen Körner Leier und schwert 66. diese grosze düstere kirche Bettine Briefe 1, 182. düstern rosmarin zu tragen flechte sich mein braunes haar, denn er fiel im kampf erschlagen, der mein anverlobter war Platen 2a. da gieng ich einmal bei düsterm weichlichen winterwetter durch die stadt v. Holtei Vierzig jahre 5, 268. s.nebeldüster. tannendüster. 22. uneigentlich. 2@aa. traurig, bedrückt, trübselig, schwermütig, unbelebt. der blinden und tustern welt Mathesius 129a. ein düsternes wesen Lohenstein Arminius 1, 169. 255. durch den umgang mit büchern wird sie todt und düster Gellert. kurz was die eule spricht sind düstre vorurtheile J. A. Schlegel Fabeln 251. die wilde zunge quillt aus einem düstern grunde, verfinstert den verstand und haucht mit heiszem munde der seel ein dunkles bild des bös und guten ein, dadurch wir, unbedacht, uns kränken oder freun Lichtwer Recht der vernunft 46. Wilib. der sol dein mann werden! Char. wer? der steife düstre Florian? Lessing 2, 459. ist der Deutsche, wenn er ein gründlicher kopf ist, so gar düster und allen grazien so gar fremd? 5, 61. nie zieht, wie bei manchem alten, klag und unzufriedenheit deine (ein alter ist angeredet) stirn in düstre falten, diesen sitz der fröhlichkeit Chr. Fel. Weisze Briefwechsel der familie des kinderfreundes 8, 6. welch trauriges gewölk verfinstert meine blicke! ein tiefer düstrer gram ders. Trauersp. 1, 111. düster lodert mein geist wie das tannenfeuer um der legionentödter grab Klamer Schmidt Elegie an Minna 55. ein düstrer traum der einem heitern folgt Wieland 28, 85. der düstre jammer des volks Klinger 2, 103. das düstere schicksal 2, 109. der düstere schauder und düstere bilder 2, 112. wenn das denken in einem staate nicht mehr erlaubt ist, so fühlt man nur, und das endlich so gewaltig, dasz man vor lauter düsterm starken fühlen wirklich nicht mehr denkt 11, 333. welch ein stoff zum düstern nachsinnen über das menschengeschlecht! 12, 157. das düstere gemählde voriger erfahrung an der welt und ihren bewohnern 12, 168. ein düsterer sinn Fr. Müller 1, 22. zu düster und einsiedlerisch entschwebt das wort der zelle, erheiterts nicht am frohen tisch der unterredung helle Voss. nicht heitere lust, du (mond) weckest düstere schwermuth ders. wie so düster, mein freund! rings um dich lächelt die freude, aber ihr lächelnder grusz rühret den düsteren nicht Kosegarten. hab oft einen dumpfen düstern sinn, ein gar so schweres blut Göthe 1, 19. so düster es oft und so dunkel es war in drängenden nöthen, in naher gefahr, auf einmal ists lichter geworden 1, 137. und ich über mein ich, des unbefriedigten geistes düstere wege zu spähn, still in betrachtung versank 1, 269. wie ist mir doch heut zu muthe! so vergnüglich und so klar! da bei frischem knabenblute mir so wild, so düster war 22, 79. bei der dritten zeile (des liedes) ward der gesang dumpfer und düsterer 18, 234. Vitruv liest sich nicht so leicht: das buch ist an sich schon düster (unklar) geschrieben und fordert ein kritisches studium 27, 153. ich habe behaupten hören man werde sich aus einem schmerzlichen selbstquälerischen düstern seelenzustande nur durch naturbeschauung und herzliche theilnahme an der äuszern welt retten und befreien 30, 228. denn wie oft hatte ich erfahren müssen dasz der mensch den werth einer klaren wirklichkeit gegen ein trübes phantom seiner düstern einbildungskraft von sich ablehnt 30, 230. seine gesichtszüge hatten nichts anlockendes aber auch nichts eigentlich abstoszendes, sein düsteres wesen erschien nicht unhöflich 30, 231. das Griechenvolk es taugte nie recht viel! doch blendets euch mit freiem sinnenspiel, verlockt des menschen brust zu heitern sünden: die unsern wird man immer düster finden 41, 110. denn ruf und schicksal bestimmten fürwahr die unsterblichen zweideutig mir, der schöngestalt bedenkliche begleiter die an dieser schwelle mir sogar mit düster drohender gegenwart zur seite stehn 41, 181. den sinn der rede konnt ich nicht verstehn. es klang so nach als hiesz es 'noth', ein düstres reimwort folgte 'tod'. es tönte hohl, gespensterhaft gedämpft 41, 313. eigentlich ist es nicht mein bestreben in den düstern regionen der geschichte bis auf einen gewissen grad deutlicher und klarer zu sehen ders. an Zelter 769. schwesterliche wollust mildert düstrer schwermuth schauernacht Schiller 2b. düstrer zukunft nebelferne goldet sich in deinem sterne 4a. öffnen den düster gebundenen sinn, und empfangen die göttliche lehre aus dem munde der königin 56b. die mutter ewig ernst und düster, der vater fröhlich immerdar 74a. noch einmal laszt des dichters phantasie die düstre zeit (Wallensteins) an euch vorüber führen 318b. da danket ihrs (der kunst) dasz sie das düstre bild der wahrheit in das heitre reich der kunst hinüber spielt 319b. der düstre räuber und der heitre spielmann 544b. und will dich düstrer ernst umwallen, so denk an künftgen festestag Uhland 113. den brautkranz den der düstre schnitter (der tod) mähte ersetz ein todter kranz im üppgen haare Rückert Ged. 93. er stand in düstern gedanken. er schaute düster umher. düstre harmonien hör ich klingen Körner Leier und schwert 20. in der zwietracht düsteren tagen A. Grün Ged. 230 bb. betäubt. als wir geträumt werden sollten, wurde ein engel düster und entschlief und träumte J. Paul Hesperus 2, 219. von dem nicht völlig ausgeschlafenen rausche war ihm der kopf düster 19, 215. cc. schrecklich, furchtbar. indem ich mit ihnen (den kranken geistlichen) rede, so hören wir einen grausamen düstern knall und poldern. meine begleitenden herrn fratres erschraken und giengen, weil ihnen ein staub entgegen kam, des klosters lang bisz an die kirchthür mit, da sahen wir dasz das haus von dem einfallenden dache durchschlagen und verwüstet war Ettner Hebamme 738. s. düsterlich 3. 33. substantivisch finsternis in eigentlicher und uneigentlicher bedeutung. in dem dinstern Joh. Rothe Düring. chronik 664. wir stoszen uns am mittage als in der demmerunge, wir sind im düstern wie die todten Jesaia 59, 10. du aus Norden, im nebelalter jung geworden im wust vom ritterthum und pfäfferei, wo wäre da dein auge frei! im düstern bist du nur zu hause Göthe 41, 408. ins düstre röthet sich sein feuer 41, 152. stünd ich, natur! vor dir ein mann allein, da wärs der mühe werth ein mensch zu sein. das war ich sonst, eh ichs im düstern suchte, mit frevelwort mich und die welt verfluchte 41, 314. ewiges düstre steigt herunter, sonne geht nicht auf noch unter, bei vollkommnen äuszern sinnen wohnen finsternisse drinnen 41, 316 du blinde welt, wo grubbelst du im düstern! sagt man um mitleid bei irrthum oder unverstand an den tag zu legen Brem. wb. 1, 277. im dustern ist gut schmustern Simrock Sprichw. 1742. im düstern ist gut flüstern aber nicht gut flöhe fangen 1743. im düstern maust die katz am besten 1744.
11440 Zeichen · 184 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    düsteradv.

    Findebuch (Mhd. Wortschatz)

    dinster adv. düster RhMl.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    dü̑sterm.

    Mittelniederdeutsches Wb. · +2 Parallelbelege

    dü̑ster , m. , = dü̑vel.

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Düster

    Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege

    Düster , -er, -ste, adj. et adv. welches nur in den gemeinen Mundarten, besonders Ober- und Niedersachsens, für dunkel, …

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    düster

    Goethe-Wörterbuch

    düster rund 350 Belege, mehrf ‘das D-e’; mit 20 Belegen auffallend häufig in Faust II in versch Bed (kein Beleg in Faust…

  5. modern
    Dialekt
    düster

    Rheinisches Wb. · +3 Parallelbelege

    düster Rhfrk bis zur st/št- L. uNahe -aišd-, –ęi- ; n. davon -ęisd-, –ei- [ -u- WHunsr. Birkf (u. -ęi- ), Bernk ; um Sim…

  6. Sprichwörter
    Düster

    Wander (Sprichwörter)

    Düster 1. En et Düstern es gud schnüstern, mâr nît gud Hase fange. ( Meurs. ) – Firmenich, I, 403, 174. 2. Hier is 't dü…

  7. Spezial
    düster

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    düs|ter adj. 1 (dunkel) scür (-s, scöra) 2 ‹fig› (negativ, bedrückend) deprimënt (-nc, -a), pesoch (-oc, -cia) 3 (unheim…

Verweisungsnetz

50 Knoten, 37 Kanten

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit duester

68 Bildungen · 63 Erstglied · 3 Zweitglied · 2 Ableitungen

Zerlegung von duester 2 Komponenten

due+ster

duester setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

duester‑ als Erstglied (30 von 63)

düsterblau

DWB

duester·blau

düsterblau , adj. und adv. schwarzblau. siehe, da breitete Zeus ein düsterblaues gewölk aus über das räumige schiff; und es dunkelte drunter…

düsterblickend

DWB2

düsterblickend adj. : 1878 Heyse ges. w. [ 1924 ] I 5,301.

dǖsterdāge

WWB

dǖster-dāge Pl. [verstr.] De düstern Dage ( Tek La ) die Zeit zwischen Weihnachten und dem 6. Januar (Dreikönige).

Düsterdieck

Meyers

Düsterdieck , Friedrich , luth. Theolog, geb. 14. Juli 1822 in Hannover, wurde 1840 Repetent am theologischen Stift in Göttingen, 1848 Studi…

Dǖsterfos

WWB

duester·fos

Dǖster-fos m. [verstr.] dunkles (z.B. dunkelrotes oder schwarzes) Pferd.

düstergelb

DWB

duester·gelb

düstergelb , adj. schmutzig gelb. wach, gleichwie ihr blick das düstergelbe matte kerzenlicht, so wach vernahm jüngst ihr ohr den ruf Bürger…

düstergluticht

DWB

düstergluticht , adj. und adv. in dunkler glut brennend. selbst dem düsterglutigten tartarus sang seine ( Orpheus ) leier ergötzen ein Willa…

düsterheit

DWB

duester·heit

düsterheit , f. häufig düsternheit, wie schon Lohenstein Armin. 11, 984 schreibt. niederl. duisterheid. 1 1. dunkelheit, undurchsichtigkeit;…

düsterig

RhWB

duste·rig

düsterig -ūšd- Kreuzn-Langenlonsh ; -ūsd- Bernk-Rhaunen Adj.: dämmerig. — Dat es so ebbes Deischterisches ein Hindernis; mer bohrt (im Bergw…

Dǖsterkāmer

WWB

duester·kamer

Dǖster-kāmer f. kleiner, fensterloser Raum im Kammerfach hinter dem Herd ( Kos Ow = SCHEPERS 238).

DÜSTERKEIT

DWB2

duester·keit

DÜSTERKEIT f. abl. von düster adj. konkurrenzwörter sind dunkelheit f., finsternis f., düsterheit f., düsternheit f., düsternis f. 1 im bere…

Düsterklar

Campe

duester·klar

◎ Düsterklar , adj. u. adv. so viel als helldunkel, dunkelklar. C. S. dessen Verdeutschungswörterb. Clairobscur.

duester als Zweitglied (3 von 3)

stofdü̂ster

MNWB

stof·duester

° stofdü̂ster , adv. , s. wērden sich verfinstern (Nic. Gryse Laienbibel I J 3 r).

(swart)dü̂ster

MNWB

swart·duester

*° (swart)dü̂ster , schwart- , adj. : (bildl., von Stimmungen oder Gedanken:) sehr düster, finster, de melancholia des minschen dê dâr sîn u…

Ableitungen von duester (2 von 2)

düstere

DWB

düstere , f. beginnende oder schwindende finsternis, dämmerung, wie düster n., düsterheit. vergl. ahd. dinstrî, mhd. dinstre Ben. 1, 361 a .…

verdüsterung

DWB

verdüsterung , f. das dunkelwerden: verdüsterung des himmels durch wolken; übertragen: es kamen augenblicke, wo er, in dieser grämlichen ver…