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Begraben

mhd. bis spez. · 18 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Wander
Anchors
27 in 18 Wb.
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Eintrag · Wander (Sprichwörter)

Begraben

Bd. 1, Sp. 295
Begraben 1. Der wär besser wol begraben, der ein untrüw Wib muoss haben. – Eiselein, 63. 2. Wer weiss, wer den andern begräbt. – Simrock, 887; Eiselein, 63. 3. Damit mag er sich begraben lassen. – Würzbach II, 25. Er mag seine Ansprüche, Forderungen, Pläne u.s.w. dahin mitnehmen, wo man nicht mehr an die Ausführung denkt. 4. Den sind se ock et begrawen vergeten. (Meurs.) Firmenich, I, 407, 406. Um zu sagen: er sieht aus wie der lebendige Tod. 5. Der ist begraben und verdorben (verscharrt.) 6. Es ist bei dir begraben. – Tappius, 55b; Eiselein, 63. Lat.: Terra defossum habes. 7. Es ist mislich, wer den andern begraben wird. – Lehmann, 156, 149. 8. Ich (ma) möchte mich (sich) goar begroaben. – Gomolcke, 552, 743. 9. Ich will mich mit dir begraben lassen. Eine Versicherung der Liebe, Treue, Anhänglichkeit, die nicht gerade wörtlich zu verstehen ist. 10. Lass dich begraben! 11. Ma möcht sich begroben. – Robinson, 78. [Zusätze und Ergänzungen] 12. Wer nicht will früh begraben sin, nehm Speise und Trank als Medizin. Holl.: Wilt gij niet vroeg gedolven zijn niem spiss en drank als medicijn. (Harrebomée, II, 289b.) 13. Begruben1 zehn Eilen (Ellen) ünter der Erde. (Warschau.) 1) Begraben. Jüdisch-deutsch: Jemanden hart mitnehmen, aber auch nachhaltig schaden. 14. Er hat sich begraben zu lassen vergessen. – Frischbier, II, 311. Wenn Jemand sehr krank und elend aussieht, vielleicht auch, wenn er Ansichten einer längst verflossenen Zeit zu Tage bringt. 15. Es sol bey dir begraben sein. – Eyering II, 581.
1530 Zeichen · 55 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    begrabenswv.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +12 Parallelbelege

    be-graben swv. BMZ mit einem graben umgeben En. j.Tit. 4919. Gr.w. 5,238 ;

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Begraben

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Begraben , verb. irreg. act. S. Adelung Graben , in die Erde graben; besonders von einem Todten, beerdigen, zur Erde bes…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    begraben

    Goethe-Wörterbuch

    begraben 1 jdn bestatten, beerdigen 1) ; vereinzelt mit Lagebestimmung im Akk In dem alten Testament steht [ 5. Mose 34,…

  4. modern
    Dialekt
    begraben

    Elsässisches Wb. · +3 Parallelbelege

    begrabe n [pəkrâwə Gebw. ; pəkrôwə Breitenb. b. Schlettst. K. Z. ] begraben. Ich begrob dich jo noch! sagt ein Alter, de…

  5. Sprichwörter
    Begraben

    Wander (Sprichwörter)

    Begraben 1. Der wär besser wol begraben, der ein untrüw Wib muoss haben. – Eiselein, 63. 2. Wer weiss, wer den andern be…

  6. Spezial
    begraben

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    be|gra|ben vb.tr. 1 (eingraben) sopolí (-lësc), ciavé ite, ciavé sot 2 ‹fig› (aufgeben: Hoffnung) dé sö, arbandoné (-nëi…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit begraben

3 Bildungen · 0 Erstglied · 2 Zweitglied · 1 Ableitungen

Ableitung von begraben

be- + graben

begraben leitet sich vom Lemma graben ab mit Präfix be-.

Zerlegung von begraben 2 Komponenten

beg+raben

begraben setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

begraben als Zweitglied (2 von 2)

umbe graben

Lexer

umbe·graben

umbe graben die erde muost du umbe gr. Gen. D. 19,9. Schb. 268,7. mauren, türne umb gr. und schleufen Chr. 10. 322,17. den paum umb gr. Mgb.…

unbegraben

Lexer

unbe·graben

un-begraben part. adj. Msh. 3,25 a . Basl. hss. 22 a . Cäc. 778. Apoll. ( Goth. hs. ) 19896.

Ableitungen von begraben (1 von 1)

unbegraben

Lexer

un-begraben part. adj. Msh. 3,25 a . Basl. hss. 22 a . Cäc. 778. Apoll. ( Goth. hs. ) 19896.