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Uneigentlich

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Campe
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Eintrag · Campe (1807–1813)

Uneigentlich adj, adv

Bd. 5, Sp. 140b
Uneigentlich, — er, — ste, adj. u. adv. nicht eigentlich. Die uneigentliche Bedeutung eines Wortes, welche von einer wirklichen oder eingebildeten Ähnlichkeit hergenommen ist. I uneigentlichen Sinne oder Verstande, da man die Worte in uneigentlicher Bedeutung zu verstehen hat. »Der Sprachforscher und Lexicograph (Wortbuchschreiber) sollte daher in seiner Classification (Abklassung) der Bedeutungen der Wörter die abgeleiteten Bedeutungen, die bereits in der Sprache gemein sind und deßwegen nicht mehr, wenigstens nicht immer den Ausdruck verschönern, weder figürliche noch tropische, sondern uneigentliche nennen, und das um so mehr, da er doch die nicht figürlichen Bedeutungen nicht anders als eigentliche nennen kann, dem nur uneigentlich unmittelbar gegenüber stehen kann.« Eberhard. Uneigentlich reden. Ein uneigentlicher Vortheil, kein wahrer eigentlicher Vortheil, ein solcher, der bloß durch Abwesenheit wirklichen Schadens oder Verlustes erwächst (negativer Vortheil). Davon d. — keit.
1003 Zeichen · 12 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Uneigentlich

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Uneigentlich , -er, -ste, adj. et adv. nicht eigentlich, besonders in der zweyten Bedeutung dieses Wortes. Die uneigentl…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    uneigentlich

    Goethe-Wörterbuch

    uneigentlich [bisher nicht publizierter Wortartikel]

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit uneigentlich

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Ableitung von uneigentlich

un- + eigentlich

uneigentlich leitet sich vom Lemma eigentlich ab mit Präfix un-.

uneigentlich‑ als Erstglied (1 von 1)

uneigentlichkeit

DWB

uneigentlich·keit

uneigentlichkeit , f. Stieler : eine improprietatem und uneigentlichkeit ( quasi possessio ) Hohberg 3, 20 a ; der mythologie Schelling 2, 2…