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uneigentlich

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Adelung
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

Uneigentlich

Bd. 4, Sp. 843
Uneigentlich, -er, -ste, adj. et adv. nicht eigentlich, besonders in der zweyten Bedeutung dieses Wortes. Die uneigentliche Bedeutung eines Wortes, welche demselben nicht wesentlich ist, sondern sich auf eine bloße Ähnlichkeit gründet, und wovon die weitere, die engere, die figürliche Bedeutung, Arten sind. So auch der uneigentliche Verstand der Rede, welcher nicht durch die erste eigentliche Bedeutung der Worte, sondern durch Verbindung anderer ähnlicher Gedanken mit derselben verursacht wird. Uneigentlich reden, figürlich.
531 Zeichen · 6 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Uneigentlich

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Uneigentlich , -er, -ste, adj. et adv. nicht eigentlich, besonders in der zweyten Bedeutung dieses Wortes. Die uneigentl…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    uneigentlich

    Goethe-Wörterbuch

    uneigentlich [bisher nicht publizierter Wortartikel]

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit uneigentlich

1 Bildungen · 1 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von uneigentlich

un- + eigentlich

uneigentlich leitet sich vom Lemma eigentlich ab mit Präfix un-.

uneigentlich‑ als Erstglied (1 von 1)

uneigentlichkeit

DWB

uneigentlich·keit

uneigentlichkeit , f. Stieler : eine improprietatem und uneigentlichkeit ( quasi possessio ) Hohberg 3, 20 a ; der mythologie Schelling 2, 2…