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Base

mhd. bis spez. · 24 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

GWB
Anchors
33 in 24 Wb.
Sprachstufen
8 von 16
Verweise rein
87
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52

Eintrag · Goethe-Wörterbuch

Base

Bd. 2, Sp. 80
1 BaseIn Jugendschr mehrf (eigenh) -aa-. Die ältere Bed ‘Tante’ klingt nur einmal (1 b) an, in 1 a ist sie eindeutig auszuschließen. Von den übrigen zeitübl Bed (Nichte, Cousine, weibl Verwandte überhaupt) ist nur Cousine mit einiger Wahrscheinlichkeit zu erschließen  1 als Verwandtschaftsbezeichnung   a für jüngere (gleichaltrige) Verwandte, also wohl Cousine; einmal iUz Tante  Die Baase [von Werthers Tanzpartnerin] sah mich mehr als einmal mit einem spöttischen Näsgen an AA23,17 Werth1 I  [in Sesenheim] die Mädchen setzten jenes Gespräch fort .. Sämmtliche Nachbarn und Verwandte wurden abermals vorgeführt, und es erschien meiner Einbildungskraft ein solcher Schwarm von Onkeln und Tanten, Vettern, B-n .. daß ich in der belebtesten Welt zu hausen glaubte GWB27,352,16 DuW 10 AA19,30 Werth1 I   b für ältere Verwandte  Ein Missverständniss zwischen der [MJ] Serviere und der Kleinen [Sophies Tochter Maximiliane, die seit Jan 74 mit PABrentano verheiratet ist] .. heut war ich bey der alten Baase [der siebzigjähr FKAllesina, einer geb Brentano], die recht gut ist GWBB2,218,1 Sophie LaRoche [23.12.]74   2 in versch (konventionellen) Übertragungen u Typisierungen   a Klatschbase, neugierige, hyster, umständl Alte; auch in der begriffl verfestigten Vbdg ‘Frau Base’1)  Verdacht, Missdeutung pp. im schwäzzenden Publikum .. sag ihr [Lotte]: Ihren Nahmen von tausend heiligen Lippen mit Ehrfurcht ausgesprochen zu wissen, sey doch ein Aequivalent gegen Besorgnisse, die einem kaum ohne alles andere im gemeinen Leben, da man jeder B. ausgesetzt ist, lange verdriesen würden GWBB2,208,12 Kestner 21.11.74  Und weil es denn überall Frau B-n giebt, die vom Müssiggange mit dem Rechte beliehen sind sich um andrer Leute Sachen zu bekümmen, so wollte man hier den Herzog von der Reise in die Savoyischen Eisgebürge .. mit den ernsthaftesten Protestationen abhalten GWBB4,118,22 ChStein 2.11.79  Der Gesandte .. Es ist der pünktlichste Narre, den’s nur geben kann. Schritt vor Schritt und umständlich wie eine Baase AA73,5 Werth1 II GWB4,215 Ein jeder hat sein Ungemach 6 GWB411,156,5 Rez:Arnold,Pfingstmontag   b in iron Bezeichnung eines physiognom Typs  [Auslegung von Charakterköpfen] 6) Bürgerliche Stands Person. Herr Vetter oder Frau Baase GWB53,392 PhysiognomFragm Plp   c in ehrerbietiger u zugl vertraul Anrede; nur in der Inhaltswiedergabe einer obd Mundartdichtung2)  Der Dichter redet mit dem Frauenzimmer durch’s ganze Gedicht [‘Alte Liebe rostet nicht’] in einer Art von vertraulichem Complimententon, und nennt sie Jungfer Bas’ und Sie; in den letzten zwei Zeilen .. nennt [er] sie bei ihrem Vornamen GWB40,246,24 Rez:GrübelGed   GWBFraubasereivgl zu 1 a GWBCousine zu 1 b Tante zu 2 a GWBGevatterin 1) auch als Kompos auffaßbar, vgl Sanders s v Base u DWb s v Fraubase, vgl ferner die bei G belegte Weiterbildung ‘Fraubaserei’ 2) möglicherweise in Anknüpfung an den von Adelung für den obd Adel erwähnten Gebrauch als ‘Ehren- u Freundschaftswort’Gertrude Harlass G. Ha.
2968 Zeichen · 28 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    BASEswf.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +4 Parallelbelege

    BASE ( nd. wase Herb. 2568 ) swf. meines vaters schwester ist meine base; meiner mutter schwester meine muome. ( Gr. 1,6…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    base

    Mittelniederdeutsches Wb.

    base , base- s. auch basse, basse-.

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    1. Base

    Adelung (1793–1801) · +8 Parallelbelege

    1. Die Base , plur. die -n, der Grund, worauf etwas ruhet, die Unterlage, Grundlage; ohne Noth aus dem Latein. Basis.

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Base

    Goethe-Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    2 Base s Basis Gertrude Harlass G. Ha.

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Base

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +2 Parallelbelege

    Base , s. Basis .

  6. modern
    Dialekt
    Base

    Bayerisches Wörterbuch · +6 Parallelbelege

    Base Band 1, Spalte 1,1242–1244

  7. Sprichwörter
    Base

    Wander (Sprichwörter)

    Base 1. Eine Base ist gut – am Ende der Landzunge. ( Finn. ) 2. Wer gegen seine Base blöde ist, bekommt keinen Knaben vo…

  8. Spezial
    base

    Ladinisch-Deutsch (Mischí) · +3 Parallelbelege

    bas-e [bas-ę̄] m. ‹mus› E-Bass m.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit base

142 Bildungen · 120 Erstglied · 21 Zweitglied · 1 Ableitungen

base‑ als Erstglied (30 von 120)

Baseball

Pfeifer_etym

base·ball

Baseball m. ‘Schlagball(spiel)’. Das Spiel wird, aus England stammend, 1796 erstmals in Deutschland erwähnt. Seine heutige Form erhält es im…

basebotter

KöblerMnd

base·botter

basebotter , F. nhd. frische Butter? E.: Herkunft ungeklärt L.: Lü 27b (basebotter)

Basedow

Meyers

base·dow

Basedow , Johann Bernhard (eigentlich Joh. Berend Bassedau ), philanthropischer Reformator des Erziehungs- und Unterrichtswesens, geb. 11. S…

Basedowisch

GWB

basedow·isch

Basedowisch mBez auf den Pädagogen JBBasedow wiederholen sie [ Newtons Schüler ] ihr ewiges ergo bibamus, das eben so lächerlich und noch vi…

Basedowsche Krankheit

Meyers

Basedowsche Krankheit ( Glotzaugenkrankheit , nach einem Merseburger Arzt, der sie 1810 beschrieb), charakterisiert durch Pulsbeschleunigung…

basedīsleⁿ

Idiotikon

basedīsleⁿ Band 4, Spalte 1661 basedīsleⁿ 4,1661

Bsehucht

WWB

base·hucht

Base-hucht. Basenhucht Antwort auf die Frage „ein in sumpfigem Gelände stehendes Büschel Gras oder Binsen“ ( Bür Ei).

Baseilhac

Meyers

Baseilhac (spr. basäjáck), Jean , Wundarzt, geb. 1703 in Pouyastruc bei Tarbes, gest. 1781, war Leibchirurg des Erzbischofs von Bayeux, trat…

Baseität

Herder

Baseität , das Vorhandensein einer chem. Basis.

Basel N

Idiotikon

Basel N. Band 4, Spalte 1662 Basel N. 4,1662

Basel(i)tang

Idiotikon

Basel(i)tang Band 4, Spalte 1663 Basel(i)tang 4,1663

Baselak

RhWB

base·lak

Baselak  Sieg-Fussh m.: Wanze, Stechmücke.

baselaken

RhWBN

basel·aken

baselaken  Gummb-Homburgisch schw.: übermässig, lange arbeiten.

Baselarsch

RhWB

basel·arsch

Basel-arsch Simm-Laub m.: aufgeregter Mensch, durch einen andern veranlasst, der seine Ruhe u. Besonnenheit verliert u. in seiner aufgeregte…

Baseldeutsch

FiloSlov

basel·deutsch

Baseldeutsch , n диалект , м , базельский → FiloSlov Baseldütsch, n → FiloSlov Baseldytsch, n → FiloSlov Baaseldytsch, n

Baseldütsch

FiloSlov

basel·duetsch

Baseldütsch , n диалект , м , базельский → FiloSlov Baseldeutsch, n → FiloSlov Baseldytsch, n → FiloSlov Baaseldytsch, n

Baseldytsch

FiloSlov

Baseldytsch , n диалект , м , базельский → FiloSlov Baaseldytsch, n → FiloSlov Baseldütsch, n → FiloSlov Baseldeutsch, n

baseleca

MLW

baseleca sim. v. 1. basilica . Baader

base als Zweitglied (21 von 21)

Klatschbase

RDWB1

Klatschbase f auch Klatschtante сплетница; кумушка; сорока перен. ; балаболка разг. ; трепло сниж-.разг.; у кого-л. язык как помело идиом. ,…

fraubase

DWB

frau·base

fraubase , f. plauderhafte verwandte, die freien zutritt hat, neuigkeiten bringt und besprechen hilft. eigentlich der titel frau base. schwe…

Großbase

Adelung

gross·base

Die Großbase , plur. die -n, die Schwester des Großvaters oder der Großmutter.

oberbase

DWB

ober·base

oberbase , f. die groszbase ( vgl. obermuhme ) Amaranthes frauenzimmerlex. 1347 .

Schnupfbase

Wander

schnupf·base

Schnupfbase Schnupfbasen sind langsam. – Schweiz, I, 192, 100; Sutermeister, 140.

stadtbase

DWB

stadt·base

stadtbase , f. in Basel bezeichnung einer klatschsüchtigen person, die alle neuigkeiten der stadt sogleich weisz. stadtbäsi, schweizerisches…

Ableitungen von base (1 von 1)

Gebase

PfWB

Ge-base n. : ' törichtes Geplauder, Geschwätz 1 a ', Gebas (gəbās) [ KU-Schmittw/O Kaulb Kreimb RO-Dielkch KL-Reuschb KB-Kriegsf LU-Opp ]; v…