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Aust

mnd. bis Dial. · 12 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

MeckWB
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12 in 12 Wb.
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Eintrag · Mecklenburgisches Wb.

Aust m.,, f.,, f.

Bd. 1, Sp. 490
Wossidia Aust m., f., in ä. Spr. Oost 1. Ernte, Erntezeit; das ursprünglich aus dem Ndl. stammende Wort dringt schon früh von SO herein und setzt sich gegenüber dem nds. Oorn (s. d.) weitgehend durch; Zss., in denen es Grundwort ist, haben heute den ganzen O bis zur Küste hinauf völlig erobert, sind im SW bis zur Landesgrenze vorgedrungen und lassen nur den äußersten NW frei (s. Karte); Zss. mit Aust- als Bestimmungswort zeigen geringere Eroberungskraft, dringen zwar ebenfalls im W weit vor, gelten ausschließlich jedoch nur im SO; Vorpommern schließt sich dieser Entwickelung an, vgl. Kais. Atl. Karte II, 13 (s. Karte zu Austköst); die ursprüngliche Lautform Oost wandelt sich unter der Einwirkung des Monatsnamens in Aust, s. die Belege unten; heute häufig f. gebraucht, wohl in Anlehnung an Oorn, auch schon bei Babst und Bri. (s. u.), sonst meist m., so stets bei Reut.; gegenständliche und zeitliche Bedeutung nicht streng zu sondern. Belege: '... daß solche (Zusammenkunft) bis nach instehenden Ost angestellt werden möge' (1572) Spald. Land. 1, 105; Oost tempus messis Niem. Idiot. 18; de Spatziergang in de Oost Babst 1, 57; 'in deme ouste' Slagg. 153; 113; 'in den owesth' (1529) Jb. 9, 85; 'Anno 1561 up Jacobi im Auste' D. Schröd. Kirchenhist. 2, 292; die Verbindung mit dem Monatsnamen zeigt: 'in dem Augst' (1608) Kühl 223; jüngere Belege: Dat was inne Aust Bri. doublecol 1, 157; Bet taum Aust Reut. 2, 70; 7, 45 und öfter; de Hoffnungen up 'n gauden Aust Hey. Punsch. 216; Loep. 60; 't wir grad' midden in de Aust Stillfr. Blanck 69; up den Aust täuwen Müll.-Friese 108; Mi 4b; de Aust Goss. mein 76; in Aust un Ornt Seem. Leb. 7; Hack. Papp. 20; 25; 69; 128. a. Das Simplex meint stets die wichtigste Ernte des Landmannes, die Kornernte; die Ernten der übrigen Feldfrüchte und des Heus werden durch Zss. bezeichnet (s. u.); die Kornernte beginnt Ende Juli mit der Roggenernte und endet mit der Weizen- und Haferernte; als Tag des Beginns wählte man früher gern einen festen Tag, gewöhnlich den 25. Juli (Jakobi), heute hält man sich nur an den Reifezustand des Getreides; die Statistik der letzten Jahre ergibt für die Roggenernte Daten zwischen dem 17. und 29. Juli, wobei den küstennahen Gebieten die früheren, dem südlicher liegenden Landesteil die späteren Zeitpunkte zufallen, s. Mecklenburg Gau, Karte 5 b; vgl. zum Folgenden die reichhaltigen Belege bei Wo. Ernt.; um die Reife zu bestimmen, zerbeißt man ein Korn und stellt dabei den Grad der Härte fest; weniger zuverlässig ist eine in älterer Zeit geübte Methode: man schlug mit dem Hut ins Korn; fielen (drei oder elf) Körner hinein, so hielt man die Zeit für gekommen; die alte Feldeinteilung in Gewanne vor der Verkoppelung machte den gemeinsamen Erntebeginn aller Bauern eines Dorfes nötig; die Entscheidung darüber hatte der Dorfschulze, in domanialen Bauerndörfern das herzogliche Amt; mit dem Anmeigen (Sp. 344) begann man niemals am Montag, meistens am Sonnabend; zwei verschiedene Arten des Mähens werden unterschieden: Winterkuurn würd bihaugt, Sommerkuurn utswad't (darüber s. anhaugen Sp. 323); das Mähen und Binden geschah ehemals, als man noch keine Maschinen kannte, nach festem Herkommen: dem Grotknecht folgte als Binderin die Grotdiern, dem Lüttknecht die Lüttdiern; die gebundenen Garben werden sogleich in Hocken zusammengestellt (Näheres s. Hock), damit das Korn trocknen kann; diese Arbeit übernahm meistens der Bauer selber; die lose umherliegenden Halme (dat Harkels, Nahharkels, Los', Risch, Rug', Schürr) werden mit der handgezogenen Harke (dem Köter, Swinägel) oder der von Pferden gezogenen Hungerhark zusammengekehrt; die Hocken bleiben auf dem Felde stehen, bis Wind und Sonne sie genügend getrocknet haben; um dies festzustellen, greift man mit der Hand in die Garben hinein; mit dem Einfahren begann man früher ebenso wie beim Anmähen gleichzeitig; der Austwagen (s. d.) fährt an der Reihe der Hocken entlang, die Knechte staken die Garben mit Forken up, die Mägde laden; dabei werden die Garben so gelegt, daß die Ähren nach der Mitte hin, die Halmenden (Boltenn') nach außen kommen; das Weiterführen, Bettauführen (s. d.), des Wagens von Hocke zu Hocke besorgen meist die Schulkinder; um zu verhindern, daß die Garben auf der Fahrt in die Scheune herabfallen, legt man einen langen runden Balken, den Wäs'bom (s. d.), in der Längsrichtung oben auf das Fuder und schlingt um dessen überstehende Enden ein Tau, das unten am Wagengestell befestigt wird; statt dessen oft auch einfach ein Seil, den Austbinner (s. d.); s. die Abbildungen bei Austwagen; diese Befestigung ist jedoch unnötig, wenn das Feld in der Nähe der Scheune liegt und der Weg gut ist; das fertig beladene Fuder wird afhalmt (Sp. 123), d. h. die lose anhängenden Halme werden entfernt; in der Scheunen- oder Hausdiele wird es von den Afstakern (Sp. 195) entladen; die Garben werden im Fack oder Tass verstaut; bei Mangel an Raum setzt man runde Mieten auf dem Felde, die oben durch eine Lage Stroh gegen das Eindringen von Feuchtigkeit geschützt werden; das abgeerntete Feld wird gewöhnlich gleich umgebrochen, damit die Stoppeln verfaulen; an der Erntearbeit nehmen alle Mitglieder der Familie des Bauern und alle Dienstleute teil, häufig werden noch fremde Leute für die Dauer der Ernte eingestellt; die Güter ziehen gewöhnlich ausländische Snitter (s. d.) hinzu, früher meistens Polen, heute Ungarn und Jugoslawen; die Austlüd' erhielten, als noch mit der Sense gemäht wurde, Austgeld (s. d.), wofür sie Sense und Streichbrett halten mußten; außerdem bekamen sie eine leinene Austhos' oder Austbücks (s. d.), eine Austwest (s. d.) und ein buntes Halstuch geliefert; to Aust kreg jede Knecht 'n bunt Vörhemd, dat würd bi 't Hengahn un bi 't Nahhusgahn anleggt WaWaren@WredenhagenWred; die Binderinnen erhielten Aust- oder Binnerhandschen (s. d.), auch: Armhandschen, -maugen (Sp. 438; 440), Oorn-, Ulen-, Distelhandschen (s. d.); die Beköstigung der Erntearbeiter war fest geregelt und reichhaltig, gelegentlich sogar üppig: to Aust würd anricht't as to Hochtit un Kinnelbier HaHagenow@ZarrentinZarr; für LuLudwigslust@LeussowLeuss ist folgender Speisezettel bezeugt: zum ersten Frühstück Kaffee und Kuchen, zum zweiten Frühstück Kaffee, geräucherter Hering, Käse, Butter und Brot, mittags heiße Brühe, Schaf-, Kalb- oder Rindfleisch, Erbsen und Wurzeln, zum Vesper die gleiche Kost wie beim zweiten Frühstück, dazu Kuchen, als Abendessen aufgewärmtes Fleisch, Brühe mit Einlage, Rosinen als Kompott gekocht; ältere behördliche Vorschriften für die herzoglichen Untertanen schränken die oft überaus reichliche Kost ein und geben einen festen Speisezettel: '... alles übrige mutwillige und unnötige Gefresse und Gesöffe aber, als kalte Schalen machen und dergleichen, soll ... abgeschaffet seyn' Hofd.Ord. vom 6. 4. 1709; vgl. Horn Selmsd. 2, 87 und Wo. Ernt. 10 ff.; das Essen wurde stets auf dem Felde, niemals im Hause eingenommen. Bezeichnungen für eine nasse, verregnete Ernte: ne bruddelig, klœterig, leg', natt, slecht, utwussen, verfuult, verrägent, versapen Aust, Frät-, Mess-, Schit-, Smeraust; eine trockene Ernte: ne drög', fix, gaud', heit, moi, spröd' Aust, Arbeits-, Asch-, Drink-, Spor-, Supaust. b. Erntebrauch. Die ganze Erntezeit wurde als ein Fest angesehen und war von Brauchtum erfüllt, das zum Teil auf sehr alte Vorstellungen zurückgeht; vgl. zum Folgenden die Belege bei Wo. Ernt. und Wo. Reut. 106—129, auch Horn Selmsd. 2, 87; heute ist vieles abgekommen, manches jedoch noch lebendig; vor Beginn der Ernte wurde auf den Gutshöften das Strikelbier (s. d.) gefeiert, das seinen Namen vom Striken (Schärfen) der Sensen hat; das Mähen begann erst, nachdem die Kirchenglocken geläutet hatten; der Schulze gab durch Blasen auf einem Horn oder durch Emporheben seines Hutes das Zeichen; es wurde viel gesungen, und Scherzreden gingen hin und her; jeder Mäher trug einen Strauß am Hut; ein buntes Band, de Schann' (s. d.), wurde am Arm und zugleich an der Sense befestigt; die Binderinnen bekamen eine eigens dazu von den Knechten verfertigte, durch Schnitzereien und Bemalung verzierte Binnerhark oder Austhark (s. d.); die einheimischen Mäher gingen den fremden bei der Arbeit voran; diese mußten, wenn sie zum ersten Male auf dem Hofe arbeiteten, anhänseln (Sp. 322) und Hamergeld geben (für das Hämmern der Sensen, s. Ambolt Sp. 273 ff.); die Sense durfte nur dann gestrichen werden, wenn das Swad zu Ende war, nie am Anfang; kein Mäher durfte sich zum Ausruhen hinlegen, er mußte sitzen; gegen den Durst trank man selbstgebrautes Austbier (s. d.); wenn jemand schlapp machte oder krank wurde, sagte man: denn' hett de Austbuck (s. d.) stött (vgl. Austkalf, Roggenwulf, Oornkind), auch: Mariken (die Sonne) hett em dalwöhlt Wo. Hum. 7; besondere Bräuche: dat bunt Water oder Austwater (s. d.); de Austbom (s. d.); der Gutsherr oder einer seiner Angehörigen, auch ansehnliche Fremde, die vorübergingen, wurden bunnen un sträken, d. h. man hielt sie an, band ihnen ein buntes Seidenband um den Arm und sagte einen Spruch auf; ein anderer strich die Sense dazu; dann mußten sie sich durch eine größere Geldsumme loskaufen; diese Sitte gab es nur auf den Gütern, sie wird heute im allgemeinen nur noch von den Schnittern, den fremden Erntearbeitern, ausgeübt; selten wurden Bauern bunnen un sträken; vgl. Bartsch 2, 296, dort auch Bindereime; die letzte Kornecke spielt eine große Rolle im Volksglauben; man ließ sie stehen, damit de Waur (Wode) Futter für sein Pferd habe, oder auch damit der Acker im nächsten Jahre bessere Frucht trüge; häufig beobachtete man, daß sich das Wild in die letzte Kornecke zurückzog; vom letzten Mäher hieß es daher: he jöggt den Hasen, den Wulf rut, oder auch: he kriggt den Wulf; dafür auch: den Ollen; de Wulf und de Oll sind außerdem Bezeichnungen für die letzte Garbe, die unter allerlei Bräuchen mit dem letzten Fuder auf den Hof gefahren wurde; gelegentlich wurde statt dessen ein Mäher mit Kornhalmen umwickelt; s. auch Austbund, -popp; Bräuche zur Abwehr der Mäuse vgl. Wo. Ernt. 29; über Erntefeste s. Austbier, -köst, Kranzbier; vgl. im Übrigen die Komposita. c. in übertragener Bedeutung: dat Glattis is de Smäd' ehr Aust un de drög' Tit ok günstige Zeit für das Handwerk StaStargard@GrammertinGramm; Ernte des Todes: Sin trurig Aust hält hüt de Dod Camm. Tüg 70; des Teufels: dunn was mit eins sin Angst för sin Aust weg Bri. 5, 17. d. Rdaa.: lat de Aust verrägen (verregnen), wi köpen uns' Brot von 'n Bäcker GüGüstrow@TarnowTarn; Landstrich mit schlechtem Boden: dat is ok ne Gegend, wo de Sparling in de Aust dothungert GüGüstrow@BützowBütz; dor (im fremden Land) gifft 't ok man een Aust dort ist es ebenso wie bei uns GüGüstrow@GülzowGülz; Wennihr büst du geburen? Oh, so midden in de Aust Ro; in der Schnurre: Wo wist du hen? (fröhlich jauchzend:) Nah 'n Aust! Wo kümmst du her? (müde sprechend:) Von 'n Aust StaStargard@Alt StrelitzAStrel; In dei Aust sünd alle Häuna dohw Raabe Proph. 1848, 41; im Anruf an den Storch: wenn de gäle Aust vör uns' Dönsk rauscht Wo. V. 2, 1252. 2. Name der Eintagsfliege, die Zeit ihres hauptsächlichen Auftretens bezeichnend Arch. Landesk. 1864, 23. — Zss. mit der zu erntenden Frucht: Arwtaust (Sp. 457); Gasten-, Hawer-, Heu-, Kuurn-, Rapp-, Roggen-, Tüffel-, Tüffelrakker-, Tüffelsammel-, Weitenaust; andere Zss.: Anaust (Sp. 292); Arbeits-, Asch-, Drink-, Frät-, Frugens-, Kraunen-, Krœpel-, Mess-, Schit-, Smer-, Spor-, Supaust. — FN.: Austmeierwisch, Austwinkel, -wisch. — Da. 7b; Da. 18b; Kn. 1, 4a; Me. 1, 188; Schu. 25; Teu. 1, 153.
11458 Zeichen · 174 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    austM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    aust , M. Vw.: s. august

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Aust

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    * Der Aust , des -es, plur. car. bey den Fischern ein Nahme desjenigen Insectes, welches im Hochdeutschen unter dem Nahm…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Aust

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Aust , s. Eintagsfliegen und Ernte .

  4. modern
    Dialekt
    Aust

    Schweizerisches Idiotikon · +3 Parallelbelege

    Aust Band 1, Spalte 337 Aust 1,337

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit aust

484 Bildungen · 474 Erstglied · 9 Zweitglied · 1 Ableitungen

aust‑ als Erstglied (30 von 474)

Austabend

MeckWB

aust·abend

Austabend m.: den iersten Austabend Abend des ersten Erntetages Wa Rog .

Austadeln

Campe

aust·adeln

Х Austadeln , v. intrs. aufhören zu tadeln. Das Austadeln.

austäfeln

DWB

aus·taefeln

austäfeln , tabulis munire: ein zimmer, den fuszboden austäfeln; um das täfelwerk aus seiner wohnstube zu reiszen, hergegen selbige stube au…

Austäten

MeckWB

aus·taeten

Austäten n. Ernteessen, im besonderen die gemeinsame Mahlzeit aller Erntearbeiter am Sonntag nach der Roggenernte; es gab dick Arwten un fri…

Austafeln

Campe

aus·tafeln

Austafeln , v. intrs. aufhören zu tafeln. S. d. Das Austafeln.

austag

DWB

aus·tag

austag , m. dies peremptoria, in einer urk. bei Schöpflin Als. dipl. n o 1268 heiszt es: und dasz diser tag ein ustag und ein endtag sin sol…

austag

FWB

1. ›Schlußtag, letzter Tag der Sitzung eines Gerichtes‹; 2. ›Zeitspanne vom Winterende bis zum Vorsommer; Frühling‹ als Phase des ländlichen…

austagen

DWB

aust·agen

austagen , peremptorie citare, in jus vocare, auffordern: musz endlich deine rach aus ihrem traum erwachen! so ists, sie tagt uns aus, wenn …

austagen

FWB

1. ›jn. vor ein auswärtiges Gericht laden‹; 2. ›bei der Behandlung von bestimmten Gegenständen oder Geschäften den Versammlungsort verlassen…

Austagfrönung

DRW

Austagfrönung "citatio peremptoria" oJ. Scherz-Oberlin 79 Faksimile

austakeln

RhWB

aus·takeln

aus-takeln: usdā:kələ, etwas a., austifteln, ersinnen Mülh-Rh-BGladb; -tag- Sieg-Fussh .

austaldus

DRW

aust·aldus

austaldus unabgeschichteter Vasall vgl. augustaldio, Gastaldio, Hagestolz als Eigenname Astaldus comes et procer 653 Westgot. Glosse/LVis. 4…

austan

KöblerAn

aus·tan

austan , Adj. nhd. von Osten her Hw.: s. austr (2) E.: germ. *austano, Adv., von Osten; vgl. idg. *au̯es-, *ā̆us-, *u̯es-, *us-, *h₂eu̯s-, *…

austanzen

DWB

aust·anzen

austanzen , saltationem absolvere: sie war zu ermüdet, um den walzer auszutanzen; welchen ich auf dem titel mein letztes komisches werk nenn…

Austapeziren

Adelung

aus·tapeziren

Austapeziren , verb. reg. act. inwendig mit Tapeten bekleiden. Ein Zimmer austapeziren. S. Adelung Tapeziren . Daher die Austapezirung

Austappel

WWB

aust·appel

Aust-appel ⟨ Augustappel ( Vch Lf , Ben Wm , Lin Es , Mes Br , Alt Ei ), Oustappel ( Osn Klön ) ⟩ Augustapfel. → Appel .

Austappen

Campe

aus·tappen

Austappen , v. I) trs. 1) Х Alles nach der Reihe betappen, überall herumtappen. Die ganze Stube austappen. 2) Durch Tappen, Tasten, auffinde…

Austarbeiter

MeckWB

aust·arbeiter

Austarbeiter m. Erntearbeiter, fremder Arbeiter, der sich für die Aust verdingt allgem.

austarieren

RDWB1

aus·tarieren

austarieren выравнивать / выровнять, уравновешивать / уравновесить, сбалансировать Das zeugt von seiner assoziativen Methode, die Leichtes u…

Austasten

Campe

aust·asten

Austasten , v. I) trs. 1) Alles nach der Reihe, überall betasten. Alles austasten. 2) Durch Betasten genau untersuchen und erkennen. Der Bli…

austauben

RhWB

aus·tauben

aus-tauben: ytdōwə das Feuer a., ersticken, auslöschen durch Entziehung des Sauerstoffs Klev , Rees ; -- Rees-Haldern .

aust als Zweitglied (9 von 9)

Drinkelaust

MeckWBN

drinkel·aust

Wossidia Drinkelaust m., f. wie Drinkaust Ha Hagenow@Bantin Bant . Syn. s. Supaust.

flaust

KöblerAn

fla·ust

flaust , st. N. (a) nhd. Schiff Hw.: s. flaustr L.: Vr 129b

Frätelaust

MeckWBN

Wossidia Frätelaust f. wie Frätaust Ha Hagenow@Gammelin Gammel .

gnaust

KöblerAn

gnaust , st. N. (a) nhd. Lärm Hw.: s. gnauð, gnaustan, gnjōstr L.: Vr 178a

knaust

DWB

knaust , knust , m. knorren, ein nd. wort (knûst), das doch hier nicht fehlen kann, da es ins md. und hd. hereingreift ( s. am ende ). pl. k…

nūflaust

KöblerAn

nūflaust , Adj. nhd. freundlich Hw.: s. hnūfa L.: Vr 412b

skællaust

KöblerAn

skællaust , Adv. nhd. fehlerlos L.: Vr 510b

traust

KöblerAn

tra·ust

traust , st. N. (a) nhd. Trost, Stärke, Hilfe Hw.: s. -trausti, traustr E.: germ. *trausta-, *traustam, st. N. (a), Vertrauen, Schutz, Hilfe…

Ableitungen von aust (1 von 1)

auste

AWB

auste s. euuist st. m.

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „aust". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 18. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/aust/meckwb?formid=A03895
MLA
Cotta, Marcel. „aust". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/aust/meckwb?formid=A03895. Abgerufen 18. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „aust". lautwandel.de. Zugegriffen 18. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/aust/meckwb?formid=A03895.
BibTeX
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