Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ausfall
ausfall , m. nach verschiednen bedeutungen des ausfallens, 1 1) sinnlich, ausfall der haare, defluvium; ausfall der zähne, ausfall der körner aus den ähren. die ärzte nennen den austritt einzelner glieder aus ihrer natürlichen lage ausfall: ausfall des auges, der gebärmutter, des afters, eines darms. 2 2) den fechtern heiszt ausfall das ausstoszen gegen den feind: welches ist denn das eigene des miles veles, das ich dem borghesischen fechter angedichtet hätte? weil beide einen ähnlichen ausfall thun, so hätte ich sie verwechseln können; aber musz ich sie darum verwechselt haben? Lessing 8, 43 …