Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zofe f.
zofe , f. , dienerin einer vornehmen frau für den persönlichen dienst, ein dem nhd. eigenthümliches wort. form und herkunft. zofe tritt zuerst im 17. jh. auf, und zwar in Obersachsen Corvinus fons latinitatis 623 (1623) , Zesen Helikon 2, 4 a (1656), Duez (1663) , Reyher , Stieler : als ich in ihr haus kahm, so ward ich straks von einer zohffen in ein zimmer begleitet Zesen adriat. Rosemund 41 neudr.; doch sie hörten den bescheid, der edelmann vergäbe seine zofe dem verwalter Chr. Weise (1675) die drey klügsten leute 340. in den wbb. des 15. und 16. jhs., Brack , Maaler, Frisius, Dasypodius, G…