Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
weichling m.
weichling , m. mhd. weichelinc Lexer 3, 737 , nnl. weekeling Kramer (1759) 2, 571 . wie dümm-, finster-, klüg-, wüst-, zärtling aus adj. und -ling zur bez. einer person und mit verächtlichem sinn, den bereits Schottel haubtspr. 95 § 44 bemerkt und den Ramler einl. in die schönen wiss. 4 3 364 aus der demin. bed. des suffixes erklärt. zuerst beim Meissner : her Weichelinc, ir sît ein man mit wîbes muot minnesinger 3, 90 a v. d. Hagen, der ersonnene eigenname angelehnt an die vielen patronymen bildungen auf -ing. unabhängig davon tritt das wort 250 jahre später bei Luther 7, 405. 8, 14. 10 i 1, …