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Vieh

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Eintrag · Wander (Sprichwörter)

Vieh

Bd. 4, Sp. 1630
Vieh 1. Das beste Vieh im Pfarrhaus ist die Katze. 2. Das dümmste Vieh schreit am lautesten. Nicht blos auf dem Bauernhofe, sondern auch, und hier noch mehr, in Politik und Religion. »In der Politik geht es, wie in der Natur, das dümmste Vieh schreit am lautesten.« (Witzfunken, IVb, 109.) 3. Das Veh isch guet, numme frisst's keine Ofethürli. (Solothurn.) – Schild, 99, 13. Vieh, das fett und schön bleiben soll, will gut genährt sein. 4. Das Vieh ist leicht zu treiben, das selber nach dem Stalle (Felde u.s.w.) läuft. 5. Das Vieh ist wie der Stall. (Sachsen.) – Simrock, 10961; Boebel, 138. n.: Det kveg er let at gjenne til byes, som selv bisser for. (Prov. dan., 363.) 6. Dat will ok en Veh verstand, see de Bûr, da tell he de Kraien (?). – Biernatzki, 58. 7. Decke todtes Vieh ab auf offener Strasse und nimm deinen Lohn dafür. (Hebr.) Keine Arbeit schändet. 8. Eisern Vieh stirbt nicht. – Blum, 531; Pistor., III, 78; Hillebrand, 106, 140; Grimm, Rechtsalt., 593; Simrock, 10956; Körte, 6302; Graf, 269, 281. Bei Verpachtung von Landgütern wird häufig das dazu gehörige Vieh nach vorgängiger Abschätzung dem Pächter mit der Bestimmung überlassen, nach Ablauf des Pachts die gleiche Stückzahl derselben Art zurückzuerstatten. Und dies heisst eisern Vieh, stählern Rind oder Immerkuh und kann nicht untergehen. Alles, was ein abgehender Pächter eines Gutes an den Nachfolger wieder abliefern oder was er an die Stelle des Abgegangenen von gleicher Güte zu setzen hat, ist eisern. Man spricht in diesem Sinne von eisernen Schafen, Pferden u.s.w. 9. Es ist eben das vich als der stal. – Hauer, Miij; Franck, II, 60b u. 107b; Gruter, I, 36; Egenolff, 103a; Eyering, II, 613; Jähns, I, 89. 10. Es ist eben Vieh als Stall, sagte der Teufel, und jagte seiner Mutter Schnaken und Mücken in den Hintern. – Hoefer, 1045. Lat.: Mali thripes, mali ipes. 11. Es ist eben Vieh wie Stall, Gurr wie Gaul, Mann wie Ross, Deckel wie Hafen, Maul wie Salat. – Eiselein, 620; Simrock, 1754. 12. Für ungeboren Vieh braucht man keinen Stall. Schwed.: Barukkt aer rosa for offöth nöt. (Reuterdahl, 618.) 13. Geschenktem Vieh besieh die Zähne nie! 14. Geschorenes Vieh frisst weit um sich. (Köln.) Boshafte Anspielung auf die angebliche Habgier der Priester. 15. Gibst du deinem Vieh, so gibt es dir wieder. – Henisch, 1383, 8; Petri, II, 338; Körte, 6301; Simrock, 10962; Braun, I, 4779. »Pflegen die alten Haussväter zu sagen.« (Mathesy, 39b.) 16. Glich Veh läck sich gêr (gern). (Düren.) – Firmenich, I, 483, 69; für Aachen: Firmenich, I, 493, 76; hochdeutsch bei Simrock, 10959. 17. Gross Vieh braucht viel Futter. Mhd.: Grôszes vich wil michel gras. (Ring.) (Zingerle, 160.) 18. Gut genährtes Vieh bringt in Einem Jahre mehr als schlecht genährtes in zwei. 19. Gutes Vieh, gute Streu, reichlich Futter gibt fetten Mist, reiche Ernten, viel Milch, viel Käs' und Butter. – Bair. Hauskalender. 20. Gutes Vieh, gute Streu und reichlich Futter geben viel Milch, Käse und Butter. – Wunderlich, 8. 21. Jung Vieh hat Muth. – Klix, 114. Holl.: Jong vie is dartel in de weide. (Harrebomée, II, 364b.) 22. Kein ärmer Vieh auf Erden ist, als Priesterschaft, der Nahrung gebrist. 23. Kein Vieh verbüsst Gewette. – Blum, 689; Hillebrand, 200, 787; Pistor., IX, 82; Estor, II, 1165; Sachsenspiegel, II, 40, 3; Grimm, Rechtsalt., 656; Simrock, 10957. Wette (Gewette) war im Mittelalter eine an den Richter zu zahlende Geldstrafe. Da ein Thier keiner Handlung fähig ist, kann es auch nicht in Strafe genommen werden, natürlich für dasselbe auch nicht der Herr. 24. Klein Vieh macht auch Mist. – Simrock, 10058. In Ostpreussen: Klênet Vieh müsst't (mästet) ok. (Frischbier2, 3922.) Man soll auch kleine Vortheile nicht verachten. So pflegt der zu sagen, der kleine Trümpfe ausspielt. 25. Mager Vieh gibt wenig Mist; und wo kein Mist, da erntet wenig auch der frömmste Christ. Holl.: Mager vee geeft mageren mest, en magere mest schrale vruchten. (Harrebomée, II, 364b.) 26. Man kann sich auch am unvernünftigen Vieh versündigen. 27. Man muss sich halten an das Vieh, das trägt Hörner, und nicht an das Federvieh, das lebt von Körnern. (Kurhessen.) 28. Me cha mit dem Veh rede, we me Menscheverstand het. – Sutermeister, 145. 29. Mein Vieh ist sehr ausgelassen, sagte der Bettelbube, als ihm die Sechsfüsser auf dem Kopfe herumgingen. Holl.: Hoe is mijn vee zoo moedig, zei de jongen, en hij voelde de zesvotige miterij op zijn kop vechten. (Harrebomée, II, 364b.) 30. Uebel erworbenes Vieh frisst Wolf und Compagnie. 31. Vieh bleibt Vieh. – Frischbier2, 4319. Holl.: Beesten moeten beesten blijven. (Harrebomée, I, 41b.) Poln.: Bydło było, bydlo będzie. 32. Vieh und Menschen muss man nicht zusammenrechnen. – Simrock, 10960. 33. Vieh wie Stall, Gurr wie Gaul, Mann wie Ross, Deckel wie Hafen, Maul wie Salat. – Blum, 690; Eyering, I, 576. Schlechte, unreinliche Ställe hindern, das Gedeihen des Viehes. 34. Viehe vnd elementen müssen dem Menschen fronen vnd jhr schicht fahren. – Henisch, 870, 46. 35. Von jedem Vieh gibt man Zehnt ausser von Hühnern. – Graf, 123, 335. Wie viel oder wenig die Henne auch Küchlein ausgebrütet hatte, es wurde nur eins abgegeben. (S. Henne.) Mhd.: Jewelkes veis gift man den tegenden sunder hunre. (Sachsenspiegel, II, 48, 5.) 36. War ock a Vieh1 wär, sagte der Pathe beim Taufessen, als ihm Noth war und er nicht vor konnte. (Oberlausitz.) 1) Er konnte das r nicht aussprechen und sagte a vieh statt o für, vor. 37. Was aus meinem Vieh erzogen wird, das ist mein. – Graf, 110, 252. 38. Wenn das Vieh die Herbstweide rein abätzen kann, wird der Heuboden vor dem Sommer ebenso rein werden. 39. Wenn man das viech verleust, so verspert man den stal. (S. Kuh 387.) – Hofmann, 35, 111. 40. Wenn man das vieh im stall vnd vogel im bawr beleugt, so sterben sie. – Henisch, 209, 53; Petri, II, 662. »D.i., wenn man sagt, man hab jhnen zu essen gegeben vnd ist nichts daran.« 41. Wenn man das Viehe wol hält, so hälts einen wieder wol. – Coler, 80, 1. 42. Wer dess Vieh hütet, soll der Milch geniessen. – Lehmann, 558, 6. 43. Wer für sein Vieh sorgt, der sorgt für seinen Geldbeutel. 44. Wer lebt mit Vieh, wird selbst ein Vieh. 45. Wer pflegt sein Vieh, den verlässt es nie. Die Spanier wissen das auch, sie sagen: Wer's Vieh züchtet, braucht nicht zu arbeiten. (Crianza quita labaranza.) (Mortelet, Reisen in Centralamerika, deutsch von Hertz, Jena 1872.) 46. Wer sein Vieh gut nährt, dem bringt es in Einem Jahre mehr ein als schlecht gefüttertes in zwei. – Wunderlich, 8. 47. Wer sein Vieh verlässt, der verlässt sein Brot. Wer es in der Pflege vernachlässigt, der kommt in seiner Wirthschaft zurück und endlich in Nahrungssorgen. Böhm.: Kdo se dobytka spoušti, chleba se spoušti. (Čelakovsky, I, 425.) 48. Wer seinem Vieh gibt, dem gibt es wieder. – Masson, 112. 49. Wer sich zum Vieh macht, muss Heu fressen. In Warschau hat man die jüdisch-deutsche Redensart: Bist a Behejme (Vieh), kâu Strohj. Zur Erklärung wird mir folgende Anekdote beigefügt: Zu einem Rabbiner kam ein junger Mann und bat um Auferlegung einer Busse für eine grosse Sünde, die er begangen. Befragt, worin diese bestehe, erzählte er, wie er auf einer Reise mit einem jungen, hübschen Mädchen zusammengetroffen sei, der er, der Versuchung nicht widerstehend, einen Kuss gegeben habe. Weiter, fügte er hinzu, sei nichts mehr geschehen. »Nun denn«, sagte der Rabbi, »ich sehe wol, dass du ein Vieh bist; du sollst daher zur Busse drei Wochen Stroh kauen.« 50. Wer sik ton Veh mak, mutt ock as Veh behandelt waren. (Rendsburg.) 51. Wer über ein Vieh kommt, den treibt niemand ab. – Graf, 281, 331. »Der kummet vbir ein Vyhe, den trybet kein man dar ab.« (Nering, V, 2.) 52. Wess das Vieh Schaden thut, da urtheilt man keinen Frevel. – Graf, 291, 50. Das Thier ist unzurechnungsfähig und hat deshalb für sein Thun nicht wie ein Verbrecher zu haften. Zum Sündigen gehört Bewusstsein; unwissend (s.d.) sündigt nicht. Mhd.: Was daz vihe schaden tut, da teylt man dem vihe keinen freuel umb. (Zöpfel, Bamb. Recht, §. 127.) 53. Wie das Vieh, so ist der Stall. – Lehmann, 326, 20; Sailer, 81; Grubb, 84. Das Sprichwort liebt die Form: Wie – so. (S. Dienst 52, Gurr 3, Pfarre 3 und Pfarrer 34-36.) Holl.: Gelijk het vee is, zoo is de stal. (Harrebomée, II, 364a.) 54. Wie das Vieh, so ist Hirt vnd Stall. – Eyering, III, 555. 55. Wie 't Veh, so de Stall, söä' de Düwel, doa drêw 'r sin Muo'r de Flêgen in'n Oars. – Schlingmann, 390. 56. Wo ein Vieh hingeht, da geht auch das andere hin. (S. Drei 66.) – Graf, 68, 44. »Va ain vehe gät, da sal auch das ander gän.« (Reyscher, 37.) 57. Das Vieh ins Korn lassen (führen). Dahin, wohin es eben nicht kommen soll. Schlechte Hut oder Verführung. n.: Han vii gierne føre foe i kom. (Prov. dan., 151.) 58. Doas bringt a Vieh um. (Steiermark.) Das ist zu arg. Von etwas sehr Widerwärtigem und Unerträglichem. 59. Er g'hirt zum liebe Vieh. (Luzern.) 60. Er ist ein Vieh durch und durch. Holl.: Het is een beest zijn geheele lyf over. (Harrebomée, I, 42b.) 61. Er ist unter dem Vieh. Holl.: Het is een beest der beesten. (Harrebomée, I, 41b.) 62. Er ist mit dem lieben Vieh aufgewachsen. – Eiselein, 620; Klix, 114. Lat.: In stabmulis educatus. 63. Er und sein Vieh ist Ein Genie. Holl.: Het is eene sort van beesten, hij en zijn paard. (Harrebomée, II, 42a.) 64. Es ist ein Vieh von einem Menschen. Das Wort Vieh (pecus) war auch bei den Römern ein Schimpfwort. Cicero bedient sich mehrmals des Schimpfworts »Viehstück« (pecus) und Tacitus erzählt, dass der durch Agrippina's Anschlag unter Nero ermordete Proconsul von Asien, Junius Silanus, wegen seiner Trägheit und seines Mangels an Ehrgeiz vom Kaiser Caligula aurea pecus, das goldene Vieh, genannt worden sei. (m. Schimpfwörter in Ausland 1871, Nr. 8.) Lat.: Bellua inanis. (Cicero.) (Philippi, I, 56.) 65. Es wird ihm kein Vieh sterben. 66. Nü oach, doas brängd a Vîch em. (Oesterr.-Schles.) – Peter, 455. Ausruf der Verwunderung. 67. Zu solchem Vieh gehört solche Weide. – Parömiakon, 2855. [Zusätze und Ergänzungen] 68. Besorg dein Vieh und schon' es auch, das ist der beste Hexenrauch. – Mätzler, 413. 69. Wenn ên Stöck Veh bîest, hêwt det angre den Zagel. (Natangen.) – Frischbier, I, 370. Schlechte Beispiele finden schnelle Nachahmung. Biesen ist das unruhige Umherlaufen des Weideviehes vor dem Summen und Stechen der Bremse. 70. Wenn man das Vieh todtschlägt, so hört das Viehsterben auf.
10477 Zeichen · 325 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Vieh

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Das Vieh , des -es, plur. die -e, im gemeinen Leben und im Oberd. -er, Diminut. welches doch nur zuweilen im Scherze geb…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Vieh

    Goethe-Wörterbuch

    Vieh [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. modern
    Dialekt
    Vieh

    Elsässisches Wb. · +5 Parallelbelege

    Vich , Vie h [Fìa Liebsd. ; Fìə Lutterb. ; Fé allg.; Fíχ N. ] n. Vieh. 1. das unvernünftige Geschöpf, doch vorzugsweise …

  4. Sprichwörter
    Vieh

    Wander (Sprichwörter)

    Vieh 1. Das beste Vieh im Pfarrhaus ist die Katze. 2. Das dümmste Vieh schreit am lautesten. Nicht blos auf dem Bauernho…

  5. Spezial
    Vieh

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Vieh n. (-[e]s) 1 bestiam m. 2 (Viehbestand) ciaussa f. , tiers m.pl. ▬ das Vieh tränken aberé i tiers ; das Vieh scheid…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit vieh

649 Bildungen · 597 Erstglied · 50 Zweitglied · 2 Ableitungen

vieh‑ als Erstglied (30 von 597)

Vieharzt

SHW

Vieh-arzt Band 2, Spalte 713-714

Viehauto

SHW

Vieh-auto Band 2, Spalte 713-714

Viehbau

SHW

Vieh-bau Band 2, Spalte 713-714

Viehbube

SHW

Vieh-bube Band 2, Spalte 713-714

Viehbütte

SHW

Vieh-bütte Band 2, Spalte 713-714

Viehdokter

SHW

Vieh-dokter Band 2, Spalte 713-714

Viehdreck

SHW

Vieh-dreck Band 2, Spalte 713-714

viehdumm

SHW

vieh-dumm Band 2, Spalte 713-714

Vieheimer

SHW

Vieh-eimer Band 2, Spalte 713-714

Viehfutter

SHW

Vieh-futter Band 2, Spalte 713-714

Viehfuß

SHW

Vieh-fuß Band 2, Spalte 713-714

Viehgasse

SHW

Vieh-gasse Band 2, Spalte 713-714

Viehglocke

SHW

Vieh-glocke Band 2, Spalte 713-714

Viehhandel

SHW

Vieh-handel Band 2, Spalte 713-714

Viehhaut

SHW

Vieh-haut Band 2, Spalte 713-714

Viehhirt

SHW

Vieh-hirt Band 2, Spalte 713-714

Viehhof

SHW

Vieh-hof Band 2, Spalte 713-714

Viehhorn

SHW

Vieh-horn Band 2, Spalte 713-714

vieh als Zweitglied (30 von 50)

Ackervieh

Adelung

acker·vieh

Das Ackervieh , des -es, plur. car. das zum Ackerbaue nöthige Zugvieh, d. i. Pferde und Ochsen.

brautvieh

DWB

braut·vieh

brautvieh , n. abgabe an vieh, welche die unterthanen bei verheiratung ihrer kinder entrichten müssen.

faselvieh

DWB

fasel·vieh

faselvieh , n. zuchtvieh, zuweilen, gleich dem bloszen fasel, federvieh, altile, ags. fêdels. weisth. 2, 263.

federvieh

DWB

feder·vieh

federvieh , n. bestiae volatiles, das zahme geflügel in der haushaltung.

halbvieh

DWB

halb·vieh

halbvieh , n. 1 1) von einem menschen, der zu thierischer rohheit neigt: und ein halbgott und ein halbvieh. J. Paul flegeljahre 1, 20 . 2 2)…

haltevieh

DWB

halte·vieh

haltevieh , n. fremde schafe, die man bei überflüssigem futter und dem mangel einer verhältnismäszigen herde in fütterung nimmt. Jacobsson 6…

hornvieh

DWB

horn·vieh

hornvieh , n. alles hörnertragende vieh; speciell das rindvieh: auch hornvieh zog ... weg, wahrscheinlich geforderte weggenommene heerden. G…

kleinvieh

DWB

klein·vieh

kleinvieh , n. das kleine vieh auf dem hofe, s. kleines vieh sp. 1090, 1092 mitte und vgl. schmalvieh : beide sie rauben nunmehr hornvieh un…

lastvieh

DWB

last·vieh

lastvieh , n. vieh zum tragen oder ziehen von lasten; jumentum veterinum, clitellarium Stieler 2369 .

mastvieh

DWB

mast·vieh

mastvieh , n. altilia, quae aluntur sagina. Frisch 1, 648 a : das mastvieh war geschlachtet ( zur bevorstehenden hochzeit ). Hölty 29 Halm; …

Maurervieh

Wander

maurer·vieh

Maurervieh Das Maurervieh, der Zimmerochs und die Herren Handlanger werden zum Essen gebeten. In dieser scherzhaften Form werden in Ostpreus…

melkvieh

DWB

melk·vieh

melkvieh , n. kühe, schafen und ziegen, die gemolken werden können. öcon. lex. 1592.

Miethvieh

Adelung

Das Miethvieh , des -es, plur. car. in den Schäfereyen einiger Gegenden, z. B. in der Lausitz, diejenigen fremden Schafe, welche um einen ge…

mietvieh

DWB

miet·vieh

mietvieh , n. gemietetes vieh. in schäfereien der Lausitz heiszen so die fremden schafe, welche um einen gewissen lohn in das winterfutter g…

Mundvieh

DRW

mund·vieh

Mundvieh, n. wie Maulvieh (I) ist der scheffen beladen, so es sach wehre, dass ein maulguitt [aL.: maulguitt oder mundtvieh] hie in dem geri…

opfervieh

DWB

opfer·vieh

opfervieh , n. zum opfern bestimmtes oder geopfertes vieh ( vgl. opferthier) Rädlein 688 a : der priester ... legte die linke auf den kopf d…

Pfandvieh

DRW

pfand·vieh

Pfandvieh, n. gepfändetes bzw. zu pfändendes Nutztier, wie Pfand (I 2 d) darzu er ihme dennoch 14 tage frist gebenn soll, loͤset ers darin n…

Pfründervieh

DRW

pfründer·vieh

Pfründervieh, n. zu Pfründe (VII) Vieh, das von einem Gemeindehirten gehütet wird die gemein weiß auch, daß mann pfründerviehe ahnschneiden …

Reitvieh

DRW

reit·vieh

Reitvieh, n. zu 1reiten (III) männliches Zuchtvieh weyßen wir auch, dass der hoffman soll schuldich sein, den dreyen dörfferen ... daß reytv…

Richtervieh

DRW

richter·vieh

Richtervieh, n. eine Abgabe an einen Richter vgl. Richterlohn (I) mer sagen die eltern von wegen des richter viech [Komp.?]: wen vor zeiten …

rindvieh

DWB

rind·vieh

rindvieh , n. armentum bubulum. mhd. noch nicht vorkommend; der älteste beleg von 1483: driutzehen stucke ochszen oder ryntfiches. Mone zeit…

Roßvieh

DRW

roß·vieh

Roßvieh, n. wie Roß (I) ob einer dem andern roßvych zekeufen vnd nützit vngerehts zegeben versprochen, auch hieruf der mërgkt beschlossen, a…

schafvieh

DWB

schaf·vieh

schafvieh , n. collectivname für schafe jedes geschlechts und alters. Adelung : die hauptstücke, welche er mitzubringen und zu besorgen hatt…

schlachtvieh

DWB

schlacht·vieh

schlachtvieh , n. das zum schlachten bestimmte vieh: schlacht- sive mastvieh, altilia Stieler 2370 ; ein fleischerhund bemächtigte sich des …

schmalvieh

DWB

schmal·vieh

schmalvieh , n. das kleinere hausvieh im unterschiede vom gröszeren zug- und lastvieh, insbesondere schafe und ziegen Adelung. über die etym…

schmervieh

DWB

schmer·vieh

schmervieh , n. unreines, mit der krätze behaftetes vieh, besonders schafvieh, mit schmer, heilsalbe behandelt ( auch schmiervieh, s. d. ): …

Ableitungen von vieh (2 von 2)

urvieh

DWB

urvieh , n. , vieh mit ur- C 4 a. ' groszes vieh ' Fischer schwäb. wb. 6, 311 . ' erzgrober mensch ' Schöpf 789 ; das ist ein u. Wander 4, 1…

verviehen

DWB

verviehen , v. , Campe verd.-wb.; intransitiv: er verviehet ganz und gar Stieler 2370 ; trans.: der faule, feile und feige genusz ..., das '…