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triller

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

triller m.

Bd. 22, Sp. 521
triller, m. , in der mitte des 17. jh. (erster beleg a. d. j. 1676, jedoch 1trillung a. d. j. 1654) entlehnt aus it. trillo mit der endung der nomina agentis. die italienische sippe trillo, trillare stammt, wie Falk-Torp norw.-dän. etym. wb. 2, 1282, u. a. annehmen, entweder ihrerseits wie der aus dem germanischen (< einem langob. *trillôn 'schütteln, schlagen' Gamillscheg frz. etym. wb. 865, welches 3trillen entsprechen würde) oder aus einem heimischen schallwort trill, s. Meyer-Lübke rom. et. wb.3 740, nr. 8904. doch auch im deutschen ist trill selbständig zu einem schallwort entwickelt, vgl. oben trill und den froschnamen triller: (die frösche) rieffen: das hat gethan gar Gecksch, Loachs, Wreke, Uky, Kebechs, Ryller, Tryller, Kulo, Tulunck Rollenhagen froschmeuseler (1595) c 6b; Bauszbakk sein fröscheheer rund um mich stehen hab; es komme Quadroqwor, Koax, Tulunk, Marx, Riller, Roax, Uky, Rekex, Rokere, Mark, Quark, Triller W. Scherffer geist- und weltliche ged. (1652) 83. it. trillo ist unter mehreren formen in das deutsche aufgenommen, auszer triller, vgl. noch 2trill (1716), 2trille (1691), trillo (1696); eine absolute chronologie dieser formen läszt die lückenhafte bezeugung nicht zu.vereinzelt mit gerundetem vokal: trüller Happel relationes curiosae (1685) 2, 723b; Pomey indiculus (1720) 323. mit verändertem auslaut: trilles Schmitz Eifler volk 232, s. unten trilles. mit unorganischem t: trillert Follmann lothr. 104. 11) der triller in der musik, eine rasche wiederholung nebeneinander liegender töne: trillo, tremblement, ein triller ist in der music ein angenehmes wancken oder zittern des klangs bey einer groszen note, mit einem etwas scharfen, doch zierlichen anschlagen, es sey mit der stimme oder auf einem instrument Sperander a la modesprach (1727) 757b; seit 1676 als kunstausdruck der italienischen musik im deutschen bezeugt: trillo, trillerino ein triller in der musik M. Kramer il nuovo dizzionario it.-ted. (1676) 1779; daher: italiänische triller Hippel über die ehe (1774) 148. 1@aa) im gesang: triller trillo, trillerino, gorgheggiatura, coloratura, tirata di gorga nel canto Kramer 2 (1702) 1143b; vox crispata Steinbach dtsch. wb. (1734) 2, 859; das heldengeschlecht, so die bühne beherrschet, welches in g-moll raset, in trillern spottet, in fugen geist und seele verhaucht Bodmer krit. ged. 98 lit. denkm.; sie cramete ihre krausiste triller aus ihrem halse hervor und indem die gurgel hieran zu schaffen hatte, gingen ihre augen ... herum Lindenborn Diogenes (1742) 2, 64; wenn in den opern die helden erst nach halbstündigen trillern das herz fassen, sich mit kaltem blute etwas leides zu thun Gottsched anmuth. gelehrsamkeit 8, 789; und regnet es noch wo an höfen ja ducaten, so trifft der regen nur die triller der castraten J. Fr. Löwen schr. (1765) 3, 37; (das lächerliche und unnatürliche) eines auf dem schlachtfeld singenden generals und einer sterbenden liebhaberin, die ihr leben mit einem triller schlieszt S. v. Laroche fräulein v. Sternheim (1771) 1, 159; Amor sang mit zarten trillern eins von deinen lieblingsliedern Gleim sämtl. schr. (1798) 2, 73; natürlich weggesungen, Dragones, nicht so kraus ..., ohne die schneckenstiegen von unnöthigen trillern hinauf und hinunter zu setzen, dasz dem zuhörer darüber schwindelt maler Müller (1811) 3, 110; hier kam sie vor groszem eifer ins singen und machte plötzlich einen langen feinen triller wie eine verdorbene spieluhr Eichendorff sämtl. werke (1864) 3, 444; ich blickte jetzt unverwandt nach ihr hin, bis sie ... unversehens sich erhob und in einem seltsam wohllautenden triller singend davon ging, ohne sich wieder nach mir umzusehen G. Keller ges. w. 4, 43; bildlich: zwei junge bürschchen, die auch zur oper gehörten und deren ganze existenz ... ein unauflöslicher triller war Bürde erzähl. v. einer gesellsch. reise (1785) 238. oft in verbindung mit ähnlichen bezeichnungen für musikalische figuren: versprechend, dasz er ihr alle vortheil in der music offenbahren wollte. solches thate er und die amme lernete dazumal hauptsächliche triller und manieren Zendorius a Zendoriis (d. i. Joh. Beer) teutsche winternächte (1682) 259; ja, er (der hund) habe sogar die coloraturen, trüller und läuffe nachgemacht E. G. Happel relationes curiosae (1685) 2, 723b; das ist uns schon genug, wenn durch eine italienische kehle eine menge läufer, triller, schwebungen ... und andere ... künstliche ausdehnungen der sylben vorgesungen werden J. A. Scheibe d. crit. musicus (1745) 4; in triolen und trillern Herder 12, 253 S.; rouladen und triller Meisl theatral. quodlibet 1, 26; passagen, triller und cadenzen O. Jahn Mozart (1856) 1, 495. (einen) triller schlagen, der ausdruck ist wohl von den instrumenten hergenommen: einen triller schlagen far' un trillo Kramer 2 (1702) 1143b; denn ich habe stümper unter ihnen angetroffen, die eine so steife kähle gehabt, dasz sie keinen reinen triller schlagen können, sondern alsdenn wie eine ziege gemeckert M. H. Fuhrmann die an d. kirchen gottes gebauete satanskapelle (1729) 36; sie thun ganz hell und lieblich singen, schlagen driller nach der kunst anmuth. gelehrsamkeit 4, 595 Gottsched; nun bebt der stolze held; die hände sinken nieder, er merkt sein end und fällt, schlägt einen triller an und singt Dusch verm. werke (1754) 207; der Derfflinger steht denn doch höher, als ein hoher tenor; dieser schlägt nur triller ...; aber unser Derfflinger schlug schlachten Holtei erzähl. schriften 19, 168; die sängerin war berühmt in der kunst, bockgerechte triller zu schlagen Gutzkow zauberer v. Rom (1858) 4, 189; tirol. einen triller schlagen jodeln Schöpf 757; bildlich: (weil das mädchen) freundlich blickende augen, hüpfende glieder, leib und leben hat wie ihr und seine nerven mit den euren triller schlagen Fr. H. Jacobi w. (1812) 1, 23. übertragung auf laute, die kein gesang mehr sind; häufig beim jungen Schiller, z. b.: gräszlich lacht der wahnsinn in das angstgestöhne, in heulende triller ergeuszt sich der schmerz 1, 299 G.; Franz: in die hölle (fördern) wolltest du sagen? — wirklich! ich wittere so etwas — (wahnsinnig:) sind das ihre hellen triller? hör ich euch zischen, ihr nattern des abgrunds? 2, 189 (räuber V, 1). magentriller rülpser: (der säufer) gröpetzt und singt solche magendriller, dasz man ausz disem tischglöckel leicht kan abnemmen, man werde bald für die säu anrichten Abr. a s. Clara Judas, der ertzschelm (1686) 224; wollen etwan dir die kopper, grölzer und dergleichen magentriller aufstoszen, so vergönne ihnen freyen pasz Tölpels baurenmoral (1752) 15. lippentriller: wenn man die Karline (schnapsflasche) an den mund setzt, so kluckert es. dies ist der lippentriller Meyer d. richt. Berliner (1925) 114. 1@bb) der triller bei instrumenten: langsames anschlagen der beeden zum triller gehörigen umwechselnden klänge J. Mattheson vollk. capellmeister (1739) 115; er setzte dieselbe (pfeife) an den mund und hub an, mit so vielen bebungen, läufern und trillern zu spielen, dasz die schäfer ... seinem liede nicht folgen konnten Gottsched crit. dichtkunst (1751) 601; man hat bey einer guten art, das clavier zu spielen, vielerley triller, den ordentlichen, den von unten, den von oben und den halben oder pralltriller Ph. E. Bach art, das clavier zu spielen (1759) 1, 63; beym gottesdienst in Rom versuchte die musik von zeit zu zeit naseweisz ... zu werden, dasz auch verschiedene päbste sich gemüszigt fanden, ihrem muthwillen in triolen und trillern usw. schranken zu setzen M. Claudius Asmus omn. sua sec. portans 1-2, 95; (man wird) mit einem jeden finger der linken hand triller schlagen können Quantz anweisung d. flöte zu spielen (1789) 30; die hornmusik, wo jeder sein ganzes leben durch nur einen einzigen ton bläset und dennoch die schwersten passagen, triller usw. ... ausgeführt werden F. Th. v. Schubert verm. schr. (1823) 2, 253; ich musz die lustgen triller greifen und fieber bebt durch mark und bein, euch musz ich frohe weisen pfeifen und möchte gern begraben sein Brentano (1852) 2, 335; wenn sie ein g'schickter harfenist sein, so lassen sie ein paar tüchtige triller heraus F. Raimund (1881) 2, 157; ihr (geigen-)bogen schwebte in der leichtigkeit des traumes. alles beherrschte sie, auch den glänzenden rausch der triller P. Wiegler d. haus an d. Moldau (1934) 198. vom pfeifen mit dem mund: (wo) ein dorfvirtuose ... zum spiel der mandoline ein lied sang und am ende jedes verses künstlich seinen triller pfiff grafen Stolberg (1820) 6, 29. 22) vom trillern der vögel: welche (waldvögel) gar oft pleno choro mit ihren natürlichen trillern ... den wald zu einer singstuben verwandlen Abr. a s. Clara mercks Wien (1680) 141; wenn Philomela selbst die reinsten triller schlägt anmuth. gelehrsamkeit 2, 610 Gottsched; ist unter allen vögeln keiner, so ihn (die nachtigall) übertrifft, besonders einen rechten und langen triller in einem athem auszuhalten Döbel jägerpractica (1754) 1, 63; durch triller sagt sie (die nachtigall) dir: der herr von welt und zeit erschuf so dich, als mich, zur lust und dankbarkeit v. Cronegk schr. (1766) 2, 89; indes der lerche triller empor sich hebt J. G. Jacobi sämmtl. werke (1807) 6, 87; die frische morgenluft und die triller der lerche, ach ich sog sie so wollustig ein H. Laube ges. schr. (1875) 8, 178; dann flogen die tauben heran und gurrten die triller G. Freytag ges. w. (1886) 6, 92; dadurch angeregt, liesz unser neuer kanarienvogel ... seinen ungeheuren triller los H. Seidel Leberecht Hühnchen (1899) 113; speciell: triller ein teil des balzsatzes oder der balzarie des auerhahns Riesenthal jagdlex. (1920) 544; man nennt mit recht und sehr passend das immer schneller aufeinanderfolgende knappen des auerhahns vor dem hauptschlag den triller zs. f. dtsche wortforsch. 9, 61; töd öd öd öd öd, welche beschleunigte tonreihe in Österreich u. s. f. treffend der triller genannt wird Brehm tierleben 5, 480 P.-L. triller bei tierstimmen, vgl. triller als froschname im kopf dieses artikels: (die frösche) machen solche driller in ihrem gesang, dasz gegen ihnen ein kropffeter Pintzger (bewohner des Pinzgaues) ein lieblicher Amphion im singen scheint zu seyn Abr. a s. Clara Judas, d. erzschelm (1686) 230; (die stimme der pinche, einer affenart, welche) bald in reinen, langgezogenen flötentönen, bald in trillern sich bewegte Brehm tierl. 1, 264 P.-L. 33) triller im übertragenen gebrauch. vereinzelt: ich kann dir die scene nicht besser beschreiben, Aristipp, als wenn ich dir sage, dasz seine in entzücken schwimmende seele mit den augenwimpern auf den sehpunkten der augen lauter — triller zitterte Heinse 3, 73 Schüddekopf. seit dem 18. jh. wird das schnelle trippeln, die zitternde bewegung der füsze beim tanz mit triller bezeichnet: nun schwebt die Grazie vor mir schlägt mit den silberfüschen triller und tanzet hin an das klavier J. G. Bürger ged. (1778) 117; er begann darauf auszerordentlich künstlich zu tanzen, ... schlug ordentliche triller mit den füszen Eichendorff (1864) 3, 74; ich möchte den tänzern und tänzerinnen arm und beine entzwei schlagen; wenn sie sich wie gepeitschte kreisel drehen und mit ihren füszen lächerliche triller schlagen — dann verliert man alle geduld Börne ges. schr. (1829) 10, 161; vgl. fusztriller: die rührende selbstaufopferung der modernen oper, womit diese in wahrhaft convulsivischen klängen das trippeln auf den zehenspitzen, die fusztriller und das emancipirte beinausrecken ihrer lächerlichen halbschwester (des balletts) ... nachzuahmen bemüht ist Eichendorff z. gesch. d. dramas (1854) 210. schottischer triller ein bestimmter tanz: eure meisten juristen, sagt ein grämlicher mann, haben keine einsicht in die staatsverwaltung, keine philosophie, keine kenntnisz der welt ... — und ich vollende das bild — sie verstehen auch weder zu singen noch zu flöten — sie tanzen vielleicht schlecht und malen erbärmlich — aber verlangt ihr von Mansfield einen schottischen triller? fodert ihr, dasz Crebillon regenten erziehe? H. P. Sturz schriften (1779) 1, 209; nichts schien ihn (den verschluckten fisch) aber mehr zu beunruhigen, als die schnelle bewegung meiner füsze, da ichs versuchte, einen schottischen triller zu tanzen Bürger Münchhausen (1786) 72; nun muszte er auf bitten des fürsten einen schottischen triller (so beliebte der heitere fürst ihn zu nennen, denn er ist auch dem deutschen landvolke unter diesem namen bekannt, was sonst wohl auch ein riel genannt wird) mit seiner tochter tanzen A. v. Arnim 15, 109. 44) redensartliches. 4@aa) Bismarck braucht die sonst nicht belegte, nach seinen worten aber geläufige redensart mit einem triller über etwas hinwegzugehen oberflächlich, leichtfertig: das eigentliche ingrediens im gesetze fehlt gänzlich. sie sind darüber wie man sagt, mit einem triller hinweggegangen, mit der hinweisung auf den bundesrat reden 14, 431. triller als 'drehung, wendung', mit anknüpfung an 1trillen, wie Heyne dtsch. wb. 3, 1044 meint, ist unwahrscheinlich. eher läszt sich an das bild des sängers denken, der über schwierigkeiten trillernd hinweggeht. 4@bb) vermutlich im zusammenhang mit gleichbedeutenden Berlinischen wendungen wie du hast 'nen vogel und bei dir trillerts wohl ist zu verstehen: triller verrücktheit Meyer d. richt. Berliner 179; hast wohl n triller (trill)? bist wohl verrückt, ebda; und weil ich sie nicht liebe, hätte ich sie retten dürfen und sonst ...? jetzt wirds verrückt, jetzt mache ich nicht mehr mit. und wenn ich sie liebte, hätte ich sie nicht retten dürfen? entschuldigen sie, aber sie haben in dieser beziehung einfach einen kleinen, süszen triller Maner. Hausmann Abel mit d. mundharmonika (1932) 204.
13727 Zeichen · 240 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Triller

    Adelung (1793–1801) · +8 Parallelbelege

    Der Triller , des -s, plur. ut nom. sing. Diminut. das Trillerchen, in der Musik, die mehrmahlige geschwinde Abwechselun…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Triller

    Goethe-Wörterbuch

    Triller [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Triller

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +2 Parallelbelege

    Triller , ital. trillo , heißt in der Musik eine mehrmalige schnelle Abwechslung eines Tones mit dem nächst darüber lieg…

  4. modern
    Dialekt
    Triller

    Bayerisches Wörterbuch · +6 Parallelbelege

    Triller Band 4, Spalte 4,503

  5. Sprichwörter
    Triller

    Wander (Sprichwörter)

    Triller 1. Am Trillern erkennt man die Lerche. – Altmann VI, 389. 2. Du hast gut trillern, sagte der Bauer zur Lerche, d…

  6. Spezial
    Triller

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Tril|ler m. (-s,-) ‹mus› triler (-lri) m. , sciblot (-oc) m. ▬ einfacher Triller triler scëmpl m.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit triller

38 Bildungen · 36 Erstglied · 1 Zweitglied · 1 Ableitungen

Ableitung von triller 2 Analysen

tril + -ler

triller leitet sich vom Lemma tril ab mit Suffix -ler.

Alternativen: trill+-er

triller‑ als Erstglied (30 von 36)

trillerartig

DWB

triller·artig

trillerartig , adj. : dasz er den reim aufgegeben, ist sehr übel, in dieser sprache, die sich sogar sehr in einem spielend reimenden übersch…

trillerchen

DWB

trill·erchen

trillerchen , n. , kleiner triller. im gesang: ( auf ein jungs mädchen ) denn wer den gantzen tag bey seinen noten sitzt, bey einem trillerg…

trillerei

DWB

trille·rei

trillerei , f. , getriller: er besuchte dort die alten freunde, findet aber auch, wie er schreibt, musikalisch alles beim alten ... auszer L…

trilleren

WWB

trill·eren

trilleren V. [verstr.] 1. (von Singvögeln) mit Trillern singen; zwitschern ( Dor Wl ). De Leewingskes (Lerchen) trillert in de Höchte ( WmWb…

trillereⁿ

Idiotikon

trillereⁿ Band 14, Spalte 883 trillereⁿ 14,883

trillerfigur

DWB

triller·figur

trillerfigur , f. , musikalisch: ( in Mozarts quintett 85 sind ) bewegung und ausdruck ... durch eine hinzugefügte leichte trillerfigur bele…

Trillerfläut

MeckWB

Trillerfläut f. Trillerpfeife Hack. Papp. 122; Wa Malch .

trillerhaus

DWB

triller·haus

trillerhaus , n. , dass. wie 1 trille 1, 2 triller 2 a und trillhaus, ' ein hölzerner drehbarer kasten, in welchen narren oder leichtere ver…

trillerieren

DWB

trille·rieren

trillerieren , vb. , durch die fremde endung erweitertes trillern. s. auch trillieren : alle flöten und schallmeien, die winters über in sta…

trillerkehlchen

DWB

triller·kehlchen

trillerkehlchen , n. : ( die lerchen ) entschütten ihren flügeln nacht und reif, der kecken trillerkehlchen tirili dem frischen wandrer um d…

trillerkette

DWB

triller·kette

trillerkette , f. , auch kettentriller, ' eine aneinanderhängung mehrerer triller oder richtiger ein fortrückender triller, der daher erst a…

trillerkunst

DWB

triller·kunst

trillerkunst , f. , beim singen: was sollen diese trillerkünste, durch die man sonst den mond beschwor? sie sind ein nichts und leere dünste…

trillerlein

DWB

triller·lein

trillerlein , n. , deminutivum zu 2 triller. ' kreisel ': es ist auch disz eine gemeine, aber verwunderliche begebenheit, da ein zwischen de…

trillermeister

DWB

triller·meister

trillermeister , m. , exerciermeister, soldatenausbilder, dass. wie 2 triller 1 c und trillmeister: Davidt Awmüller, so ein trillermeister u…

trillerpfeife

DWB

triller·pfeife

trillerpfeife , f. , die bekannte signalpfeife, deren ton durch eine vorrichtung oft und schnell hintereinander gebrochen wird: im nothfall …

trillerpfiff

DWB

triller·pfiff

trillerpfiff , m. : er weisz, dasz ... die birkhühner mit ihrem flügelgepolster und der raubwürger mit seinem trillerpfiff es anzeigen, wenn…

trillerruf

DWB

triller·ruf

trillerruf , m. : zu meiner linken liesz sich der leise trillerruf eines waldhuhns vernehmen Soyaux aus Westafrika (1879) 1, 233 . —

trillerschläger

DWB

triller·schlaeger

trillerschläger , m. , ironisch oder verächtlich vom sänger, besonders von dem mit frauenstimme singenden italienischen eunuchen: ( die fürs…

trillerschlag

DWB

triller·schlag

trillerschlag , m. , beim singen, s. triller schlagen ( sp. 523) und die folgenden wörter: wie ihre ... schwester Filomela die lesung ihres …

trillerschlagen

DWB

triller·schlagen

trillerschlagen , n. : mich rühret nicht das welsche trillerschlagen, mich nicht, wenn feiler liebe freches klagen durch der guitarre steife…

trillerspiel

DWB

triller·spiel

trillerspiel , n. 1) s. trillspiel, sp. 538. 2) das spiel des halses beim singen eines trillers: doch ihres halses trillerspiel, nach dem ic…

trillersprung

DWB

triller·sprung

trillersprung , m. , ' in der tanzkunst, ein sprung, bei welchem man sich in der luft umdreht; auch ein sprung, bei welchem man, in der luft…

trillertaktik

DWB

triller·taktik

trillertaktik , f. , taktik der militärischen driller ( s. 2 triller 1 c): während dieser zeit ladet das erste glied wieder und rückt durch …

triller als Zweitglied (1 von 1)

pralltriller

DWB

prall·triller

pralltriller , m. ein sehr kurzer triller, ' wo die zwei abwechselnden töne gleichsam zurückprallen ' Adelung : mitten im contrapunkt und in…

Ableitungen von triller (1 von 1)

getriller

DWB

getriller , n. , verbalsubstantiv zu trillern ( s. d. ), vergl. geträller sp. 4415: ist darum, weil von ihrem ( der kanarienvögel ) hellen g…

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Cotta, M. (2026). „triller". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 9. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/triller/dwb?formid=T10949
MLA
Cotta, Marcel. „triller". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/triller/dwb?formid=T10949. Abgerufen 9. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „triller". lautwandel.de. Zugegriffen 9. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/triller/dwb?formid=T10949.
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