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swak

mnd. bis Dial. · 3 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

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Hauptquelle · Mnd. Handwb. (Lübben/Walther)

swak

Bd. 1, Sp. 393b
swak fl. swak- u. swack-, schwach, kraftlos, zerbrechlich, biegsam, dünn, gering; adv. swakeliken.
99 Zeichen · 4 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    swak

    Mnd. Handwb. (Lübben/Walther) · +1 Parallelbeleg

    swak, fl. swak- u. swack-, schwach, kraftlos, zerbrechlich, biegsam, dünn, gering; adv. swakeliken.

  2. modern
    Dialekt
    Swakm.

    Westfälisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Swak m. 1.1. das Schwanken (einer Person): Hai krig ne Swack geriet ins Schwanken, verlor das Gleichgewicht ( Mes Br ). …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit swak

29 Bildungen · 26 Erstglied · 1 Zweitglied · 2 Ableitungen

swak‑ als Erstglied (26 von 26)

Swakebeen

MeckWB

swak·e·been

Swakebeen m. a. Spr. 'Schwachbein'; PN.: 'Johanne Swakebeen' (1366) UB. 16, 96.

¹swāken

MNWB

1 swāken , swv. , intrans. schwach werden, von Personen kollektiv: (Amt:) an Mitgliederzahl verlieren, schrumpfen; an Bedeutung , Einfluß ve…

swak(ge)lö̂vich

MNWB

swak·geloevich

swak(ge)lö̂vich , adj. , schwach, anfällig in Glaubenssachen; °Subst. de swak(ge)lö̂vige, m. , Einfältiger im Glauben, Schwachgläubiger (Ref…

swakgelȫvich

KöblerMnd

swak·gelȫvich

swakgelȫvich , Adj. nhd. schwachgläubig, anfällig in Glaubenssachen Hw.: s. swaklȫvich E.: s. swak, gelȫvich W.: s. nhd. schwachgläubig, Adj…

swakgelȫvige

KöblerMnd

swakgelȫvige , (subst. Adj.=)M. nhd. Einfältiger im Glauben (M.), Schwachgläubiger Hw.: s. swaklȫvige Q.: Reformationsliteratur (um 1550) E.…

swakhēt

KöblerMnd

swakhēt , F. nhd. „Schwachheit“, Schwäche, relativ geringes Maß an Kraft, Altersschwäche, Benommenheit, krankhafter Schwächezustand, Umnacht…

swakhēthalven

KöblerMnd

swakhēthalven , Adv. nhd. „Schwachheit halber“, wegen körperlicher Schwäche E.: s. swakhēt, halven (1) L.: MndHwb 3, 633 (swakhê[i]thalven)

Swakkelbrügge

WWB

Swakkel-brügge f. [ Mes Olp] Steg (Brett, das über das Wasser führt) (Frbg.).

swakkelen

WWB

swak·kelen

swakkelen V. [ Enr KSauerl Alt] 1. sich schwingend, schwankend bewegen. Me draff dat Kind nit schwackeln lōten man muss dem Säugling beim Tr…

Swakkelke

WWB

swak·kelke

Swakkelke f. [ Mes Bri Olp] lange Gerte; langer, dünner, biegsamer Zweig (Frbg.). ⟨ Vokalismus: ā ( Mes Bl ), sonst a ⟩

swakken

WWB

swak·ken

swakken V. [ Bür Sos Arn Bri Wal] 1. sich schwingend, schwankend bewegen. Säo de Wint wegget, säo schwacket de Boime ( Sos SchmB ). — 2.1. (…

swakkendigful

WWB

swakkendig-ful Adj. [Mes] (von einem Gefäß mit Flüssigkeit) übervoll. Dai Ömmer iß swackenege vull ( Mes Br).

Swakkop

WWB

swak·kop

Swak-kop m. [verstr. OWestf Tek Lst] schwachsinnige Person.

swaklȫvich

KöblerMnd

swaklȫvich , Adj. nhd. schwachgläubig, anfällig in Glaubenssachen Hw.: s. swakgelȫvich E.: s. swak, lȫvich (1) W.: vgl. nhd. schwachgläubig,…

swaklȫvige

KöblerMnd

swaklȫvige , (subst. Adj.=)M. nhd. Einfältiger im Glauben (M.), Schwachgläubiger Hw.: s. swaklȫvige Q.: Reformationsliteratur (um 1550) E.: …

swakmö̂dich

MNWB

swakmö̂dich , adj. , einfältig, schwachbegabt , simpel; religiös leicht beirrbar, schwachgläubig (Reformationslit.).

swakmȫdich

KöblerMnd

swakmȫdich , Adj. nhd. einfältig, schwachbegabt, simpel, religiös leicht beirrbar, schwachgläubig Q.: Reformationsliteratur (um 1550) E.: s.…

Swakop

Meyers

Swakop ( Tsoachaub ), Fluß in Deutsch-Südwestafrika, entsteht auf der Hochebene des Damaralandes und mündet nördlich von der Walfischbai in …

Swakopmund

Meyers

Swakopmund ( Tsoachaubmund ), Bezirk in Deutsch-Südwestafrika, mit (1903) 1600 Einw. (darunter 555 Weiße, unter ihnen 474 Deutsche) und glei…

swak als Zweitglied (1 von 1)

unswak

MNWB

° unswak , adj. : körperlich stark, „ Sunder ick en bleue in manheit ßo vnswak Dat ick konde benemen mj den lak ” (Danske Rimkrønike 3, 48).

Ableitungen von swak (2 von 2)

unswak

MNWB

° unswak , adj. : körperlich stark, „ Sunder ick en bleue in manheit ßo vnswak Dat ick konde benemen mj den lak ” (Danske Rimkrønike 3, 48).

unswāke

MNWB

° unswāke , adv. : mit Macht, „ De tant de wende sick vmme to enen swerde Dat horn dat bleeff ein drake De vatink ein worm ... Vnde doden de…