Hauptquelle · Mnd. Handwb. (Lübben/Walther)
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swak
mnd. bis Dial. · 3 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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1200–1600
Mittelniederdeutschswak
Mnd. Handwb. (Lübben/Walther) · +1 Parallelbeleg
swak, fl. swak- u. swack-, schwach, kraftlos, zerbrechlich, biegsam, dünn, gering; adv. swakeliken.
-
modern
DialektSwakm.
Westfälisches Wb. · +1 Parallelbeleg
Swak m. 1.1. das Schwanken (einer Person): Hai krig ne Swack geriet ins Schwanken, verlor das Gleichgewicht ( Mes Br ). …
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit swak
29 Bildungen · 26 Erstglied · 1 Zweitglied · 2 Ableitungen
swak‑ als Erstglied (26 von 26)
Swakebeen
MeckWB
Swakebeen m. a. Spr. 'Schwachbein'; PN.: 'Johanne Swakebeen' (1366) UB. 16, 96.
swākelĩken
MNWB
swākelĩken , adv. , trübe, schwach, (Licht:) s. bernen (SL).
¹swāken
MNWB
1 swāken , swv. , intrans. schwach werden, von Personen kollektiv: (Amt:) an Mitgliederzahl verlieren, schrumpfen; an Bedeutung , Einfluß ve…
swak(ge)lö̂vich
MNWB
swak(ge)lö̂vich , adj. , schwach, anfällig in Glaubenssachen; °Subst. de swak(ge)lö̂vige, m. , Einfältiger im Glauben, Schwachgläubiger (Ref…
swakgelȫvich
KöblerMnd
swakgelȫvich , Adj. nhd. schwachgläubig, anfällig in Glaubenssachen Hw.: s. swaklȫvich E.: s. swak, gelȫvich W.: s. nhd. schwachgläubig, Adj…
swakgelȫvige
KöblerMnd
swakgelȫvige , (subst. Adj.=)M. nhd. Einfältiger im Glauben (M.), Schwachgläubiger Hw.: s. swaklȫvige Q.: Reformationsliteratur (um 1550) E.…
Swakheid
WWB
Swakheid f. [ Ahs Bek] Schwäche.
swakhê(i)t
MNWB
* ~swakhê(i)t , f. , Leibesschwäche. —
swakhêⁱthalven
MNWB
swakhêⁱthalven , adv. , wegen körperlicher Schwäche.
swakhēt
KöblerMnd
swakhēt , F. nhd. „Schwachheit“, Schwäche, relativ geringes Maß an Kraft, Altersschwäche, Benommenheit, krankhafter Schwächezustand, Umnacht…
swakhēthalven
KöblerMnd
swakhēthalven , Adv. nhd. „Schwachheit halber“, wegen körperlicher Schwäche E.: s. swakhēt, halven (1) L.: MndHwb 3, 633 (swakhê[i]thalven)
Swakkelbrügge
WWB
Swakkel-brügge f. [ Mes Olp] Steg (Brett, das über das Wasser führt) (Frbg.).
swakkelen
WWB
swakkelen V. [ Enr KSauerl Alt] 1. sich schwingend, schwankend bewegen. Me draff dat Kind nit schwackeln lōten man muss dem Säugling beim Tr…
Swakkelke
WWB
Swakkelke f. [ Mes Bri Olp] lange Gerte; langer, dünner, biegsamer Zweig (Frbg.). ⟨ Vokalismus: ā ( Mes Bl ), sonst a ⟩
Swakkelte
WWB
Swakkelte f. lange Gerte ( Mes Ev).
swakken
WWB
swakken V. [ Bür Sos Arn Bri Wal] 1. sich schwingend, schwankend bewegen. Säo de Wint wegget, säo schwacket de Boime ( Sos SchmB ). — 2.1. (…
swakkendigful
WWB
swakkendig-ful Adj. [Mes] (von einem Gefäß mit Flüssigkeit) übervoll. Dai Ömmer iß swackenege vull ( Mes Br).
Swakkop
WWB
Swak-kop m. [verstr. OWestf Tek Lst] schwachsinnige Person.
swaklovich
LW
swak-lovich, schwachgläubig.
swaklȫvich
KöblerMnd
swaklȫvich , Adj. nhd. schwachgläubig, anfällig in Glaubenssachen Hw.: s. swakgelȫvich E.: s. swak, lȫvich (1) W.: vgl. nhd. schwachgläubig,…
swaklȫvige
KöblerMnd
swaklȫvige , (subst. Adj.=)M. nhd. Einfältiger im Glauben (M.), Schwachgläubiger Hw.: s. swaklȫvige Q.: Reformationsliteratur (um 1550) E.: …
swakmö̂dich
MNWB
swakmö̂dich , adj. , einfältig, schwachbegabt , simpel; religiös leicht beirrbar, schwachgläubig (Reformationslit.).
swakmȫdich
KöblerMnd
swakmȫdich , Adj. nhd. einfältig, schwachbegabt, simpel, religiös leicht beirrbar, schwachgläubig Q.: Reformationsliteratur (um 1550) E.: s.…
Swakop
Meyers
Swakop ( Tsoachaub ), Fluß in Deutsch-Südwestafrika, entsteht auf der Hochebene des Damaralandes und mündet nördlich von der Walfischbai in …
Swakopmund
Meyers
Swakopmund ( Tsoachaubmund ), Bezirk in Deutsch-Südwestafrika, mit (1903) 1600 Einw. (darunter 555 Weiße, unter ihnen 474 Deutsche) und glei…
swaksinnig
WWB
swak-sinnig Adj. [verstr.] schwachsinnig; idiotisch ( Rek Bo).
‑swak als Zweitglied (1 von 1)
unswak
MNWB
° unswak , adj. : körperlich stark, „ Sunder ick en bleue in manheit ßo vnswak Dat ick konde benemen mj den lak ” (Danske Rimkrønike 3, 48).
Ableitungen von swak (2 von 2)
unswak
MNWB
° unswak , adj. : körperlich stark, „ Sunder ick en bleue in manheit ßo vnswak Dat ick konde benemen mj den lak ” (Danske Rimkrønike 3, 48).
unswāke
MNWB
° unswāke , adv. : mit Macht, „ De tant de wende sick vmme to enen swerde Dat horn dat bleeff ein drake De vatink ein worm ... Vnde doden de…