Hauptquelle · Mnd. Handwb. (Lübben/Walther)
swak
swak, fl. swak- u. swack-, schwach, kraftlos, zerbrechlich, biegsam, dünn, gering; adv. swakeliken.
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swak, fl. swak- u. swack-, schwach, kraftlos, zerbrechlich, biegsam, dünn, gering; adv. swakeliken.
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Mnd. Handwb. (Lübben/Walther) · +1 Parallelbeleg
swak, fl. swak- u. swack-, schwach, kraftlos, zerbrechlich, biegsam, dünn, gering; adv. swakeliken.
Westfälisches Wb. · +1 Parallelbeleg
swak Adj. [verbr.] 1. gelenkig, biegsam, geschmeidig: He is so schwack as ne Wedde sehr gelenkig (vgl.→ WWB swank ) ( Wm…
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Wortbildung
32 Bildungen · 26 Erstglied · 4 Zweitglied · 2 Ableitungen
MeckWB
Wossidia Swakebeen m. a. Spr. 'Schwachbein'; PN.: 'Johanne Swakebeen' (1366) UB. 16, 96.
MNWB
swākelĩken , adv. , trübe, schwach, (Licht:) s. bernen (SL).
LW
swaken, sw. v. 1. intr. schwach sein oder werden; nachlassen, den Mut verlieren. 2. trans. schwach machen, schwächen (auch im geschlechtlich…
MNWB
swak(ge)lö̂vich , adj. , schwach, anfällig in Glaubenssachen; °Subst. de swak(ge)lö̂vige, m. , Einfältiger im Glauben, Schwachgläubiger (Ref…
KöblerMnd
swakgelȫvich , Adj. nhd. schwachgläubig, anfällig in Glaubenssachen Hw.: s. swaklȫvich E.: s. swak, gelȫvich W.: s. nhd. schwachgläubig, Adj…
KöblerMnd
swakgelȫvige , (subst. Adj.=)M. nhd. Einfältiger im Glauben (M.), Schwachgläubiger Hw.: s. swaklȫvige Q.: Reformationsliteratur (um 1550) E.…
WWB
Swakheid f. [ Kr. Ahaus Ahs Bek] Schwäche.
KöblerMnd
swakheit , F. Vw.: s. swakhēt
KöblerMnd
swakheithalven , Adv. Vw.: s. swakhēthalven
KöblerMnd
swakhēt , F. nhd. „Schwachheit“, Schwäche, relativ geringes Maß an Kraft, Altersschwäche, Benommenheit, krankhafter Schwächezustand, Umnacht…
KöblerMnd
swakhēthalven , Adv. nhd. „Schwachheit halber“, wegen körperlicher Schwäche E.: s. swakhēt, halven (1) L.: MndHwb 3, 633 (swakhê[i]thalven)
WWB
Swakkel-brügge f. [ Kr. Meschede Mes Olp] Steg (Brett, das über das Wasser führt) (Frbg.).
WWB
swakkelen V. [ Ennepe-Ruhr-Kreis Enr KSauerl Alt] 1. sich schwingend, schwankend bewegen. Me draff dat Kind nit schwackeln lōten man muss de…
WWB
Swakkelke f. [ Kr. Meschede Mes Kr. Brilon Bri Olp] lange Gerte; langer, dünner, biegsamer Zweig (Frbg.). ⟨ Vokalismus: ā ( Kr. Meschede Mes…
WWB
Swakkelte f. lange Gerte ( Kr. Meschede Mes Ev).
WWB
swakken V. [ Kr. Büren Bür Kr. Soest Sos Kr. Arnsberg Arn Kr. Brilon Bri Wal] 1. sich schwingend, schwankend bewegen. Säo de Wint wegget, sä…
WWB
swakkendig-ful Adj. [Mes] (von einem Gefäß mit Flüssigkeit) übervoll. Dai Ömmer iß swackenege vull ( Kr. Meschede Mes Br).
WWB
Swak-kop m. [verstr. OWestf Kr. Tecklenburg Tek Lst] schwachsinnige Person.
LW
swak-lovich, schwachgläubig.
KöblerMnd
swaklȫvich , Adj. nhd. schwachgläubig, anfällig in Glaubenssachen Hw.: s. swakgelȫvich E.: s. swak, lȫvich (1) W.: vgl. nhd. schwachgläubig,…
KöblerMnd
swaklȫvige , (subst. Adj.=)M. nhd. Einfältiger im Glauben (M.), Schwachgläubiger Hw.: s. swaklȫvige Q.: Reformationsliteratur (um 1550) E.: …
MNWB
swakmö̂dich , adj. , einfältig, schwachbegabt , simpel; religiös leicht beirrbar, schwachgläubig (Reformationslit.).
KöblerMnd
swakmȫdich , Adj. nhd. einfältig, schwachbegabt, simpel, religiös leicht beirrbar, schwachgläubig Q.: Reformationsliteratur (um 1550) E.: s.…
Meyers
Swakop ( Tsoachaub ), Fluß in Deutsch-Südwestafrika, entsteht auf der Hochebene des Damaralandes und mündet nördlich von der Walfischbai in …
Meyers
Swakopmund ( Tsoachaubmund ), Bezirk in Deutsch-Südwestafrika, mit (1903) 1600 Einw. (darunter 555 Weiße, unter ihnen 474 Deutsche) und glei…
WWB
swak-sinnig Adj. [verstr.] schwachsinnig; idiotisch ( Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck Rek Bo).