Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
stöhnen verb.
stöhnen , verb. fulcire; niti, inniti. form und verwandtschaft: zu oben stöhne f. gehörig ( s. dort weiteres ) ; das wort ist aus dem niederd. in das mitteldeutsche gedrungen und von Luther aufgenommen ( doch schon vorher in einer besonderen bedeutungsentwicklung als stunen bei Nicolaus von Jeroschin, vgl. unten 3 b); mndd. stonen, holl. stonen, steunen, stuenen; auch Luther hat noch vereinzelt die form stonen, bevorzugt aber durchaus die umgelautete form stönen; ein seltenes stenen gehört wohl nur dem drucker ( s. die belege unten ). Oberdeutschland hat das wort nicht aufgenommen, vgl. als be…