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stoehnen

nhd. bis spez. · 10 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Alle 10 Wörterbücher
Anchors
12 in 10 Wb.
Sprachstufen
5 von 16
Verweise rein
9
Verweise raus
55

Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)

stöhnen verb.

Bd. 19, Sp. 178

stöhnen , verb. fulcire; niti, inniti. form und verwandtschaft: zu oben stöhne f. gehörig ( s. dort weiteres ) ; das wort ist aus dem niederd. in das mitteldeutsche gedrungen und von Luther aufgenommen ( doch schon vorher in einer besonderen bedeutungsentwicklung als stunen bei Nicolaus von Jeroschin, vgl. unten 3 b); mndd. stonen, holl. stonen, steunen, stuenen; auch Luther hat noch vereinzelt die form stonen, bevorzugt aber durchaus die umgelautete form stönen; ein seltenes stenen gehört wohl nur dem drucker ( s. die belege unten ). Oberdeutschland hat das wort nicht aufgenommen, vgl. als be…

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Stöhnen

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Stöhnen , verb. reg. neutr. welches das Hülfswort haben erfordert, anhaltend seufzend, mit Seufzen Athem holen, sowohl z…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    stöhnen

    Goethe-Wörterbuch

    stöhnen [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. modern
    Dialekt
    stœhnen

    Mecklenburgisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Wossidia stœhnen s. MeckWB stähnen .

  4. Sprichwörter
    Stöhnen

    Wander (Sprichwörter)

    Stöhnen 1. Stennen (stöhnen) is de halve Arbeit. ( Bremen. ) – Köster, 254; Goldschmidt, 106; Hauskalender, II. 2. Stenn…

  5. Spezial
    stöhnen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    stöh|nen vb.intr. jemé (jëma), lamenté (lamënta), süsté (-ta), trá süsc.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit stoehnen

17 Bildungen · 0 Erstglied · 15 Zweitglied · 2 Ableitungen

stoehnen als Zweitglied (15 von 15)

Abstöhnen

Campe

Х Abstöhnen , v. rec. Sich abstöhnen, sich müde stöhnen. Das Abstöhnen. Die Abstöhnung.

anstöhnen

DWB

anstöhnen , gemere, plangere versus aliquem, stärker als anseufzen.

durchstöhnen

DWB

durch·stoehnen

durchstöhnen , eine zeit stöhnend hinbringen. diese tausendfältigen liebesseufzer die die sommernacht durchstöhnen Bettine Tagebuch 49 .

nachstöhnen

DWB

nach·stoehnen

nachstöhnen , verb. 1 1) intransitiv, stöhnend nachfolgen: vergebens, ach! vergebens stöhnet ihm der bange seufzer nach. Schiller räub. 3, 1…

todesstöhnen

DWB

tod·es·stoehnen

todesstöhnen , n. das stöhnen eines sterbenden, zum tode verwundeten: horch des hochgeliebten todesstöhnen! nackt, gebunden, blutend liegt e…

Umstoehnen

Campe

Umstoehnen , v. trs . ich umstöhne, umstöhnet, zu umstöhnen , sein Stöhnen rundum hören lassen, stöhnend umgeben. D. Umstöhnen .

unterstöhnen

DWB

unter·stoehnen

unterstöhnen , v. zu 1 stöhnen 2 ( Franck-van Wijk 664 b ); nl. ondersteunen, reich entwickelt: was wolt man sich hie dar widder streuben? a…

verstöhnen

DWB

ver·stoehnen

verstöhnen , verb. 1) mit stöhnen verbringen, zubringen: den abend und die nacht verstöhnen und verseufzen Campe ; sie war durch ihr unglück…

vorstöhnen

DWB

vor·stoehnen

vorstöhnen , verb. Campe ; freier: dann stöhnten mir Bellins sehr viel über die üblen eigenschaften des pächters vor Bismarck br. an s. brau…

Ableitungen von stoehnen (2 von 2)

verstöhnen

DWB

verstöhnen , verb. 1) mit stöhnen verbringen, zubringen: den abend und die nacht verstöhnen und verseufzen Campe ; sie war durch ihr unglück…