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schuft

mhd. bis spez. · 19 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
Anchors
24 in 19 Wb.
Sprachstufen
8 von 16
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35
Verweise raus
24

Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

schuft m.

Bd. 15, Sp. 1835
schuft, m. schelte, zuerst im 17. jahrh. bezeugt, nach den älteren lexicographen zunächst eine spottende bezeichnung von edelleuten, vile et ironicum nomen in nobiles Schottel 1410, nach Stieler 1715 von armen edelleuten und noch von Frisch 2, 234a angeführt als namen womit einige die edelleut zuschimpffen vermeinen. Adelung erklärt es als verächtliche benennung eines armseligen, bettelhaften menschen in den 'niedrigen sprecharten', Campe nennt es üblicher in schärferem sinne, als harten beleidigenden ausdruck, wie 'schlechter ehrloser mensch', und so wird es in der regel auch heute gebraucht. man glaubte früher, das wort hätte ursprünglich einen guten sinn gehabt und brachte es zusammen mit schaffen, schöffe, so Schilter nach Scherz-Oberlin 1445, und gleich dem letzteren (vgl. Stieler 1715) mit hebr. schophet, richter: schofft s.schufft, olim honestum erat vocabulum prœfectorum, in agris aut oppidis justitiam administrantium. nunc versatur in contemtu, quum vulgo sic appellamus nobiles cum re tenui imperiosulos. oritur a schophet, i. e. judex, praetor, ein scheppe. Helvigius orig. dict. germ. bei Wachter 1470; tschufft ist gar ein verachtet wörtlein worden, gleich wie das wort pape, da doch beyde köstlich gut seyn, denn tschufft kömpt vom hebreischen schophet, das ist ein richter, regierer oder verweser der gerechtigkeit. Sebaldus breviarium hist. (Wittenb. 1655). auf diese ansicht spielt auch J. Paul in der folgenden stelle (scherzend?) an: er (der gerichtshof) wird grösztentheils von uns damen gebildet und wir richten oder verläumden — wiewol man den letztern ausdruck besser gar abkommen liesze, da man mit ihm doch so wenig wie mit den worten schuft, pfaff . noch den alten edlern begriff verknüpfft — fast alle tage. a. d. teufes papieren 1, 60. Stieler weist sie ab und stellt eine andere sehr sonderbare etymologie auf: stiefelschaft, scapus ocrearum, a quo nobiles pauperes per contemtum dicuntur schüfte, quasi schäfte, qui pluris non valeant, quam tales vetusti ocrearum scapi. et licet hujus vocis significationem nonnulli mitigare, et ab Hebraeo scophet, judicare, derivatum velint, minime tamen persuadebunt [] nobilem, schuft eis honori esse, quasi judices et senatores hac appellatione salutarentur. 1715. Wachter erwähnt als neueste ableitung die vom griech. σοφιστής. 1470. Frisch vermuthet zusammenhang mit schupfen. 2, 234a. im brem. wb. 4, 725 wird schuft als zusammengezogen aus dem nd. in gleichem sinne gebrauchten schuvût erklärt und als eigentliche bedeutung 'ausgestoszener, auswurf' angegeben (schuv ût imperativische bildung zu ût schuven). Weigand billigt diese erklärung unter hinweis auf das gleichbedeutende nndl. schavuit4 2, 647, das schon bei Kilian bezeugt ist, dort aber mit dem wahrscheinlich aus dem romanischen entlehnten schavuit, schuifuit als bezeichnung des uhus zusammengestellt wird. dasselbe würde auf schufut in diesem sinne passen (s. dies unten). das nndl. kennt auch schoft in entsprechender bedeutung. Franck etym. wb. 853 hält dies für eine ableitung zu schobben, schaben, reiben. in gleichem verhältnis könnte nd. schubben zu schuft stehen. darnach würde die grundbedeutung etwa 'schäbiger kerl' sein (vergl.schubber, schubbert), und das wort wol zunächst auf äuszere armseligkeit, abgeschabte kleidung gehen.der plur. lautet nach Steinbach 2, 518, Adelung und heute regelmäszig schufte. Göthe braucht neben dieser form auch schuften. schüfte erscheint in quellen des 17. jahrh. und noch bei Bürger. s. die belege. 11) die heute veraltete bedeutung 'armseliger, bettelhafter mensch', die Adelung anführt, tritt hervor in verbindungen wie een nakeden schuft, armseliger kerl, lumpiger bettler. brem. wb. 4, 725; kahle schufft, kerl, der nichts hat. Strodtmann 207: ich weis wol wie die kahlen schüffte, die edelleute seynd. wenn sie sollen geld geben, da sind sie trefflich vergessen. Schoch studentenleben 1, 3 (17, 4 Fabricius); hätten dich die kahlen schüffte vor 2. jahren gemiethet, so möchten sie dich heuer vor einen boten gebrauchen. Weise erzn. 11 neudruck. auch auf geistige armseligkeit wird das wort bezogen und im sinne von 'geck' gebraucht, so nach Klein 2, 145 in Coblenz und Jülich-Berg. 22) im heute gewöhnlichen, schärferen sinne 'nichtswürdiger, erbärmlicher mensch': vielmehr haben die niederträchtigen schufte den vater verführt, die mädchen zu erhalten. F. Müller 2, 51; schuften die reiter! wenn man sie nicht bezahlt, thun sie dir keinen streich. Göthe 42, 242; die schuften, die ich führte, sollten von auszen hinein mähen, bis sich unsere sensen begegnet hätten, aber sie flohen wie reichsknechte. 355; ein konfiszierter widriger kerl .. eh ich meine tochter an so einen schuft wegwerfe, lieber soll sie mir — gott verzeih mirs. Schiller kab. 1, 2; wart', schuft! du sollst den bauer kennen lernen. Raimund bauer als mill. 1, 13; feile schufte schrieben in gleichfalls abschriftlich verbreiteten knittelreimen gegen mich und mein gedicht. Grillparzer (1887) 15, 164; die gründlichsten schuften, die gott erschuf. Göthe 56, 83; wenn ihr's 'raus bekommt, bin ich ein schuft. H. v. Kleist zerbr. krug 9; keinen character entdeckst du in diesem erbärmlichen schauspiel (der liga von Cambrai)? wären es schufte, du kämst besser mit ihnen zurecht. Platen 145a; ist's recht, dasz hier sich auskurire so recht mit lüsten dieser schuft, der unsern feldherrn in die kluft des grabes förderte? Immermann 13, 158 Boxberger; seht den schuft am waldessaum, mit gewandten sprüngen fliegend, einen jungen eichenbaum auf den breiten schultern wiegend! Keller 10, 86 (waldfrevel). schuft dem ehrlichen, braven, unverdorbenen gegenübergestellt: wie das ganze (Rameaus neffe), trotz jener allgemeinheit, womit ein schuft einem ehrlichen mann entgegengestellt ist, doch aus lauter wirklichen, Pariser elementen zusammengesetzt erscheint. Göthe 36, 200; Henriette: ein braver herr. baron: ein schuft. Kotzebue dram. sp. 2, 183; ein armer teufel ist der schuft, er weisz, es kennt ihn jedes kind, er wandelt wie ein träumender, wo unverdorbne menschen sind. Keller 9 (1895), 280. der nichtswürdige Spiegelberg wendet aber die bezeichnung auf den ehrlichen an, unter anlehnung an die ältere bedeutung (1): den schuft soll man an den nächsten besten galgen knüpfen, der bei geraden fingern verhungern will. Schiller räub. tr. 1, 4. Mephistopheles redet die dickteufel vom kurzen, graden horn an: nun wanstige schuften mit den feuerbacken! Göthe 41, 325. [] schuft auf thiere übertragen: wundern kann es mich nicht, dasz menschen die hunde so lieben: denn ein erbärmlicher schuft ist, wie der mensch, so der hund. 1, 368; ein uhu ruft den andern: schuft. Rückert (1841) 68. von den fingern: so wenig sie dran wollten, haben die schufte sich doch gewöhnen müssen die tasten zu treffen und auf den saiten herumzuspringen. Göthe 36, 34. als fingierter eigenname: vetter Schuft hatte das recht, durch sein verhältnisz zur familie, zu dem fest (hanswursts hochzeit) geladen zu werden. 48, 88; an herrn Schuft. o Schuft, es ist unmöglichkeit, von schlechter verse schlechtigkeit mît gründen stets die Schüfte zu belehren. Bürger 386 Sauer.
7182 Zeichen · 109 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    SCHÛFTstm.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +1 Parallelbeleg

    SCHÛFT stm. galop. zu schiube? vgl. Diefenb. g. wb. 2,252. schûftes im galop Orl. 8936. Gr. 3,129. mit einem vollen schû…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    schuftM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    schuft , M. nhd. Widerrist des Pferdes E.: Herkunft ungeklärt? L.: MndHwb 3, 155 (schuft), Lü 337b (schuft)

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Schuft

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    Der Schuft , des -es, plur. die -e, in den niedrigen Sprecharten, eine verächtliche Benennung eines armseligen, bettelha…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Schuft

    Goethe-Wörterbuch

    Schuft ‘Schufft’ GWB B5,235,19 ; mehrf mit schwacher Flexion 1 als Scheltwort a ehrloser, niederträchtiger, nichtswürdig…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Schuft

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Schuft ( Vorderschuft ), als Bezeichnung eines Körperteils beim Schlachttier, soviel wie Schulter.

  6. modern
    Dialekt
    Schuft

    Schweizerisches Idiotikon · +7 Parallelbelege

    Schuft Band 8, Spalte 418 Schuft 8,418

  7. Sprichwörter
    Schuft

    Wander (Sprichwörter)

    Schuft 1. Der Schuft baut Häuser in die Luft. Die Bedeutung des Wortes Schuft ist nicht zweifelhaft; aber über die Ablei…

  8. Spezial
    Schuft

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Schuft m. (-[e]s,-e) canaia (-ies) m. , coiun (-s) m. ✒ Schuft bleibt Schuft coiun resta coiun.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schuft

50 Bildungen · 28 Erstglied · 17 Zweitglied · 5 Ableitungen

Zerlegung von schuft 2 Komponenten

sch+uft

schuft setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

schuft‑ als Erstglied (28 von 28)

schuftchens

RhWB

schuftchens šufdχəs verbreiteter WMosfrk in Bitb-Speicher , Mos in Trier , Wittl , Bernk Adv.: sch. kappen (käppen) mit den Seitenflächen de…

schuften

DWB

schuf·ten

schuften , verb. 1 1) angestrengt arbeiten, landschaftlich Jecht 100 a . Kleemann 20 b . Hertel thür. sprachsch. 222 . Frischbier 2, 321 a ,…

schuften1

PfWB

schuften 1 schw. : ' schwer, hart arbeiten, lernen; sich abmühen ', schufde [verbr. (seit dem 1. Weltkrieg), Müller Dietschw 68 Höh 126]; vg…

schuften2

PfWB

schuften 2 schw. : ' sich schämen ', sich schuffde [ Schäfer Lotegorisch 51]. Schuff dich e Mattche! 'ein bißchen' [ Schäfer Lotegorisch 51]…

schuften I

RhWB

schuften I -of- vereinzelt Malm-Büttgenb (s. schauben (-ū:v-) »schieben«) schw.: sich sch., sich gut schicken; das Kind schofft sich wenn es…

schuften II

RhWB

schuften II PfWB -u- Allg. [ šufən Barm , Elbf , Bergh-OEmbt (-ūf) ] schw.: 1. schwer u. unvernünftig arbeiten, sich abmühen u. plagen; ich …

schuftenschaft

DWB

schuften·schaft

schuftenschaft , f. , gelegentliche bildung zu schuft, m., nach analogie von ritterschaft u. ähnl., gesellschaft, genossenschaft von schufte…

Schufter

MeckWB

schuf·ter

Wossidia Schufter m. starker Arbeiter Ro; Schö Schönberg@Schlagsdorf Schlagsd .

schufterei

DWB

schufte·rei

schufterei , f. handlung eines schufts: ich wollt', der mensch müszt' sich lieber über seine schuftereien schämen als über seine schwachheit…

Schufterīe

WWB

schufte·rie

Schufterīe f. Schufferigge schwere Arbeit ( die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen Dor Wl).

Schufterli

Idiotikon

Schufterli Band 8, Spalte 418 Schufterli 8,418

schûftes

Lexer

schûftes gen. adv. BMZ im galopp Orl. 8936.

schufteⁿ

Idiotikon

schufteⁿ Band 8, Spalte 418 schufteⁿ 8,418

schuftig

DWB

schuf·tig

schuftig , adj. einem schufte eigen, gemäsz, gleich. 1 1) im sinne von schuft 1, armselig, zerlumpt, bettelhaft, schäbig brem. wörterb. 4, 7…

schuftig1

MeckWB

Wossidia schuftig 1 in der Zs. MeckWB breitschuftig breitschulterig (Bd. 1, 1130).

schuftig2

MeckWB

Wossidia schuftig 2 schurkisch: Bri. 4, 43. — Br. Wb. 4, 725; Kü. 3, 98.

Schuft II

RhWB

Schuft II PfWB das Wort ist nach dem Nhd. allg. u. behält auch durchweg die nhd. Lautung, also schuft, šuf, selten -o- (nur Mörs šōf ), Pl. …

Schuft III

RhWB

Schuft III šuft f. WMosfrk in Merz-Nunk , Bitb-Geichl ; šuftχən n. Trier-Stdt Sg. t.: die Längsseite des Ostereies (die andern Seiten Spetz,…

Schuftikus

PfWB

schufti·kus

Schuftikus m. : = PfWB Schuft 1, Schuftikus (ˈšufdigus) [ KU-Schmittw/O , vereinzelt]. E großer Lumpes mit Verlaab, / E Schuftikus [ Claus 1…

Schuftküssen

MeckWB

schuft·kuessen

Wossidia Schuftküssen n. Kissen unter dem Joch des Ochsen und dem Riemenzeug des Pferdes. Me. 4, 423.

Schuftreim

MeckWB

schuft·reim

Wossidia Schuftreim m. Riemen, der über dem Widerrist des Pferdes liegt. Kü. 3, 98; Me. 4, 423.

Schuftrē¹me

WWB

schuf·treme

Schuft-rē¹me m. [verstr. bes. nördl.] (mit zwei Kissen versehener ( Kr. Halle Hal Kr. Halle@Brockhagen Bh )) Trageriemen über die→ WWB ²Schu…

schuft als Zweitglied (17 von 17)

Ausschuft

DRW

aus·schuft

Ausschuft mögen die geschlechtsvettern solche bechern zu hochzeiten, kindtaufen, außschuften und sothgraben gebrauchen 1737 ZRG.² Germ. 43 (…

Bet(t)schuft

Idiotikon

Bet(t)schuft Band 11, Spalte 1758 Bet(t)schuft 11,1758

erzschuft

DWB

erz·schuft

erzschuft , m. nequam: diese untersuchungen führten mich zu dem äuszerst interessanten erzschuft Josephus, der eine wahre schatzgrube für da…

Füᵉrschuft

WWB

fueer·schuft

Füᵉr-schuft m. [verstr.] (bei Pferd, Rind, Schwein) Vorderschulter, Vorderbug, Widerrist.

Fǖrg(e)schuft

Idiotikon

Fǖrg(e)schuft Band 8, Spalte 418 Fǖrg(e)schuft 8,418

Fǖrgschuft

Idiotikon

Fǖrgschuft Band 11, Spalte 1721 Fǖrgschuft 11,1721

Geschuft

RhWB

Ge-schuft Siegld Sg. t. n.: verächtl. hässliche Gestalt, schlecht sitzendes Kleidungsstück.

hāveschuft

KöblerMnd

hāveschuft , M. Vw.: s. hōveschuft

hōveschuft

KöblerMnd

hōveschuft , M. nhd. Hofknecht, Gutsknecht E.: s. hof, schuft (2) L.: MndHwb 2, 370 (hōveschuft) Son.: jünger

krautschuft

DWB

kraut·schuft

krautschuft , m. krautjunker, ' nobilis olitor ' Haas a. a. o. : denn für einen bloszen krautschuft schickt sich dein staat auf keine weise.…

Pīpenschuft

WWB

pipen·schuft

Pīpen-schuft m. Pause zum Pfeiferauchen. Fīf Minūt’n Pīp’mschuft! ( Kr. Steinfurt Stf Rh).

unbeschuft

DWB

unbe·schuft

unbeschuft , adj. adv. , unverschämt, bes. im essen, nehmen u. dgl.; volkswort des nordw. Deutschland. nl. onbeschoft Franck-van Wijk 469 b …

ungeschuft

WWB

ung·e·schuft

un-ge-schuft Adj. a) ungehobelt, grob im Benehmen. — b) unbeholfen, tölpelhaft ( Kr. Meschede Mes Br).

vollblutschuft

DWB

vollblut·schuft

-schuft , m.: welche antwort müszte ich diesem v. ... geben Bernoulli Overbeck u. Nietzsche 2, 104 . —

Ableitungen von schuft (5 von 5)

erschuft

Lexer

er-schuft part. s. erschüpfen.

ERSCHUFTEN

DWB2

DWB2 ERSCHUFTEN vb. DWB2 präfixbildung zu schuften vb. umgangssprachlich sich etwas durch große anstrengung erarbeiten, mit schwerer arbeit …

Geschuft

RhWB

Ge-schuft Siegld Sg. t. n.: verächtl. hässliche Gestalt, schlecht sitzendes Kleidungsstück.

schufte

Lexer

schufte prät. s. schüpfen.

verschuften

DWB

verschuften , verb. , sich verschuften, durch angeberei, mangel an kameradschaftlichem sinn sich die achtung der kameraden verscherzen; schu…