Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schmachten verb.
schmachten , verb. I I. dieses wort, das erst in neuerer sprache ein ausgedehnteres gebrauchsgebiet in besitz nimmt, gehört in der älteren periode besonders den mitteld. und nd. gebieten an, vgl. unter versmahte mhd. wb. 2, 2, 423 b . Lexer mhd. handwb. 3, 237 , mnd. esurire, smachten Dief. 211 a , nov. gloss. 157 a . Schiller-Lübben 4, 255 a , smachten, esurire, famere ( ebenso nnld. ); die nd. mundarten haben smachten in der alten bedeutung von heftig hungern ( oder dürsten, vgl. schmacht, m. ) bewahrt, vgl. brem. wb. 4, 854. Schambach 196 b . Woeste 242 b . Stürenburg 225 a , smagten, dürst…