Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Rumpf m.
Rumpf m.
Rumpf m. ‘Körper von Mensch und Tier, Leib’ (ohne Kopf und Gliedmaßen), übertragen ‘Schiffskörper’ (ohne Masten und Aufbauten), ‘Flugzeug’ (ohne Tragflächen und Fahrgestell), mhd. rumph, (md.) rump ‘Körper, Leib, hölzerne Schüssel, Gefäß aus Baumrinde’, mnd. rump, auch ‘Bienenkorb, Leibchen’, mnl. romp(e), rump ‘Leib, Gefäß aus Rinde, Leibchen’, nl. romp, aschwed. rumpa, rompa ‘Schwanz’, schwed. rumpa ‘Schwanz, Steiß, Hintern’, dän. rumpe ‘Steiß, Hintern’, norw. rump, mundartlich auch ‘abgestumpfter Berggipfel’ (engl. rump ist wohl aus dem Skandinav. entlehnt, s. Rumpsteak). Herkunft ungewiß. in: Jb. d. Vereins f. nd. Sprachforsch. 104 (1981/82) 82 ff. geht von einer Grundbedeutung ‘Stubbe, Baumstamm, Gefäß aus Rinde, geflochtener Korb’ aus und verbindet die genannten Formen mit germ. *hram- ‘Lattengestell, Umzäunung, Flechtwerk’ (s. Rahmen). Er erklärt sie also als Labialerweiterungen (ie. *kremp-, *kromb-, *krṃb-) von ie. *krem- ‘Gestell aus Latten, hölzerne Umzäunung’ und schließt sie an die unter rümpfen (s. d.) genannte Wurzel an.