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roete

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

röte f.

Bd. 14, Sp. 1302
röte, f. rubor, rubedo. ableitung von rot, ahd. rôti Graff 2, 484, mhd. rœte: rode eynes dinges, roty, rothe vel ryt, röte, roede, roide, rubedo Dief. 501b, rOeti, rubedo. nov. gloss. 321a. plural selten: sie (Albions muse) sah die junge bebende streiterin (Deutschlands muse); doch diese bebte männlich, und glühende siegswerthe röthen überströmten flammend die wang, und ihr goldenes haar flog. Klopstock 1, 101. 11) die rote farbe. 1@aa) röte, rubor, rubigo Dasypodius: alabandra ist ain edel stain und ist gar schœn und ist an der varb geleich ainem granâten, ân daʒ sein rœten vaister ist wan des granâten, nâhent sam ains rubîns. Megenberg 435, 19; granâtus ist ain stain gar schœner varb, geleich ainem rubîn, iedoch hât er ain vaister rœten wan der rubîn, sam ain rôteu rOes. 446, 32. von blumen und früchten: lieht was ir (der blumen) glîʒe, ir rôte unde ir wîʒe vil verre von in schein. Lamprecht Alex. 5254; ein granatapffel, ob er wol ist zierligkeit und röte voll, musz deinen zarten backen weichen. Opitz 3, 16. vom blute: sîe kundent iro auditoribus, uuelich candor lucis aeternae in cuman ist uone dero rôte mînes bluotes. Williram 57, 7; die die rôte mînes bluotes mit effusione sui sanguinis biledoton. 68, 6; der wart sîn loutervel nu vêch geverwet mit swertze und ouch mit rôte. jüng. Titurel 2723; des kaftans scharlachroth frischt mit des blutes röthe er auf. Freiligrath 4, 224. röte, die farbe des feldzeichens: die banner wart verkert, der fleder hieng vor jm ze tal, sin röte unfar und smal, der gab ettlicher varwe schîn. liedersaal 2, 325, 168. von der farbe des himmels am morgen und abend: ê daʒ sich geverbe der tac mit sîner rœte. minnes. 1, 9b Hagen; schwebe, mein geist, in der röthe dieses morgens, in der feier dieses tages. Stolberg 2, 137; [] möge nie der tag erscheinen, wo der himmel, den des abends sanfte röthe lieblich malt, von der dörfer, von der städte wildem brande schrecklich strahlt. Schiller 11, 316; des abends gluth zerflosz in weite röthe. Brentano 366 (1854). 1@bb) besonders von der gesichtsfarbe. 1@b@aα) rote wangen und roter mund sind zeichen der jugendfrische und des liebreizes: aber die hohe röte, die sie an den lefftzen hat, übertrifft solche farbe weit (nämlich die der nestel, damit die fuhrleute ihre lätz gezieret hatten). Simpl. 1, 143, 32 Kurz; swenne diu liebe und ouch diu beste lachet, ich wæne, ir rôter munt nachtes ûʒ der vinster gleste: ei, solt ich in lange stunt tougen spehen in rehter næhe, dicke ich gerne bî mir sæhe die vil liehten rœte brehen. minnes. 1, 113a Hagen; ir mündel kust' ich, unde wolde sprechen: 'sich, dîner rœte habe du daʒ!' 2, 21a; ob dû sîn geruochest, eʒ ist aber unnœte, eʒ mac von alten wîben versmæhen wol dîns jungen mundes rœte. jüng. Titurel 2812; zarte, schneeweisze wängelein, wie marmorstein poliert, doch als die blanken röselein mit röte purpuriert tun zwar vor alln meistnteils gefalln, weil ir gestalt so mannigfalt lieblich vor andern scheinet. Gödeke-Tittmann liederb. 19; der wangen farb ist auszgestrichen, die frische röth ist gantz verblichen. ged. der Königsberger 45; bückt sich sanft auf seine wangen hin, die, rosen gleich, in süszer röthe glühn. Wieland 10, 153; gott lob! noch färbt die röthe deine wangen. es drängte nur des augenblickes schmerz die frische kraft der jugendfülle nieder. Körner 3, 22. auch anstrengung erzeugt röte im gesicht: mein Berrintho wird mir sagen wo mir etwa fleisz gebricht und durch guten unterricht eine gute röht' abjagen. ged. der Königsberger 137. ähnlich: des abends gluth zerflosz in weite röthe, so löst der mühe gluth auf unsern wangen der schlaf in heilig sanfte röthe auf. Brentano 366 (1854). auch im folgenden wird an die röte des gesichtes gedacht, wobei die vorstellung, dasz dieselbe durch das blut bewirkt wird, durchschimmert: es will an theils orten geglaubet werden, dasz, wenn zwei personen zugleich mit einander anfiengen zu trinken und zugleich aufhörten, so tränke eines des andern die röthe ab. dieses fürgeben braucht keiner wiederlegung, weil es für sich selbst dahin fället, in dem ... die galante mode aufgenommen ist, dasz nicht nur ihrer zwei, sondern wohl gar ihrer zwanzig .. auf gesundheit dieses oder jenes zugleich austrinken, ohne besorgung, dasz ein und anderer seine röthe darüber verlieren werde. rockenphilos. 2, nr. 53, 277. 1@b@bβ) röte im gesicht bekundet seelische zustände des menschen: tausend empfindungen stürmten in ihm, seine knie zitterten, röthe und blässe wechselten in seinem gesichte. Schiller 4, 333. zorn: dem grafen stieg die röthe der kränkung über dieses gesuchte verschieben der bekanntschaft ins gesicht. J. Paul Tit. 2, 89. freudige erregung: und nechten da ich bei ir war, ir angsicht stund vol röte, sie sach den knaben freuntlich an, sprach: dasz dich gott beleite. Uhland volksl. nr. 73, 2; von hoher röthe glut seh ich die wangen des bruders glänzen, und sein auge blitzt. ich weisz nicht was es ist, doch ists die farbe der freude, und mitfreuend theil ich sie. Schiller braut von Mess. 1, 6. überraschung: Moor schnell, mit einer fliegenden röthe: dieser ist's! er steht wie vom blitz gerührt. Schiller räuber 4, 2 schauspiel. sehr häufig ist die röte ein zeichen der scham: dâ gedâhtens an die rœte, die scham dâ gibt, die helden ie versmâhte. jüng. Titurel 3414; ich meyne, weil die scham bey ihnen (den frauen) nicht mehr gilt, dasz auch die röte nun, der spiegel und das bild der scham, verächtlich sey (sie wollen gerne bleich sein). Opitz 2, 65; die edle röthe mahlt ihr weiszes angesicht. 3, 235; [] du wilder geilheit offner laden, o stirne, deiner scham entblöszt, schaw, was für röth' jetzt auff dich stöszt, die in der höllen glut soll baden! ged. der Königsberger 183; und greifft man seiner kunst mit nachdruck auff den zahn, so wird das gold zu bley, sein lob zu schimpff und röthe. Günther 399; mit keuscher röthe reicht sie Karamellen die hand. Wieland 5, 175; dasz ihr sein blick nur feuriger entdecket, was Venus selbst nicht ohne röthe hört. 10, 197; kurz, die wut für sein system ging weit genug, ganz trotzig, ohne röthe, zu prahlen. 9, 62; bald jagt er (Jupiter) Cytheren selbst die ungewöhnte röthe der scham ins antlitz. Gotter 1, 62; jener sprach's; da begann voll steigender röthe die jungfrau sanft den gesang. Voss Luise, id. 1, 467; eine glühende röthe überzog ihr gesicht, als sie den prinzen ansichtig wurde. Schiller 4, 334; Wilhelmen stieg die röthe ins gesicht, und die wangen der artigen verbrecherin belebten sich gleichfalls durch die reizende farbe der schamhaftigkeit. Göthe 18, 73. 22, 2@aa) krankheit mit rotem hautausschlag: rote od. urslacht, variola. voc. 1482; die borpele od. die rœte, bei Lexer 2, 504; recht als ain jung kind die rötte und die urschlecht und ander kranckhait, die von bösem pluot komt, empfacht von ainem andern kind, das es yetz hat, wenn es by im in ainem gemache wonet. Mynsinger 62; die abschewliche röte des angesichts zu vertreiben, nimb ... Tabernaemont. 626 G (1664); wo die röthe oder rose ist. Eleonore zu Troppau freiwillig aufgespr. granatapfel 395 (kochbuch 1731); die röthe, überröthe, rose. 'der kaiser Sigismund hatte ein gesucht an einem bein, die überröte genannt.' Tschudi 2, 94 bei Stalder 2, 284; die rothe, rötheln oder masern, je nachdem der ausschlag ist. ebenda. röte auch so viel als rippenkuchen (s. d.), herzgespann. Campe. 2@bb) krankheit an pflanzen, rost: röte, brenner, carbunculus Dasypodius; der brenner an den räben, unnd bäumen, die röte, carbunculus. ebenda; rost, röte am korn, rubigo, ebenda; dafür unumgelautetes masc.: der rote oder brenner. Sebiz 376. 33) röte als jagdausdruck: item eʒ ist auch geteilt uf den eyt, daʒ ein grefe von Hennenberg reht habe, drystunt zuo iagen und daʒ ist eyns in der veiste, daʒ ander in der röte, daʒ dritte in der brunft. mon. boica 39, 277. 44) name verschiedener pflanzen: sherardia arvensis, gallium mollugo, rubia tinctorum, aus der wurzel der beiden letzten wird roter farbstoff gewonnen. Nemnich; röte die zam. Fuchs historia stirpium (1542) 280; röte die wild. 281; erythrodanum, rubia sativa, röte, die färber brauchen es rot zu färben, hat rauch stengel. Gesner catal. plantarum (1542) 34; der rödt breuchlich wurzel ist fast aus den apotheken kommen, das machen die färber, wollens allein zu den farben behalten. Bock kräuterb. (1560) 195; so vil dann die zame und einheymische röte (dann solche hat man vil lieber, dann die ander wilde röte, welche rubia maior, oder rubia tinctorum von Latinis genannt wird) belanget, wöllen wir für die selbige eynen sonderen platz, ungefär dritthalben juchart grosz, nicht weit vom wasser gelegen, nun auch behalten. Sebiz 285; die rechte bequeme zeit die röte zu setzen oder zu pflantzen, ist vom mertzen an bis inn den halben meyen. dise wurtzel mag nicht eher zu nutz und zu gut kommen, dan erst zwey jar nach der ersten pflantzung. ebenda. 55) in dem folgenden beispiele scheint die röte das blut zu bedeuten: etliche jäger trincken die röht und feiszt (der gemse), von wegen des guoten kopffs für den schwindel inn groszen scharffen und klebergängen. Sebiz 570.
9164 Zeichen · 132 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    rœteswv.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +3 Parallelbelege

    rœte swv. mache roth. ahd. rôtjan Graff a. a. o. daʒ kriuʒe begunde sich mit sînem süeʒen bluote rœten Walth. 37,23. sîn…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    rötef.

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +1 Parallelbeleg

    röte , f. rubor, rubedo. ableitung von rot, ahd. rôti Graff 2, 484 , mhd. rœte: rode eynes dinges, roty, rothe vel ryt, …

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Röte

    Goethe-Wörterbuch

    Röte -the; in frühen Briefen wiederholt ‘Röhte’ rote Farbe bzw Färbung a mBez auf farbtheoret relevante Gegenstände (Min…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Röte

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Röte , soviel wie Krapp; auch soviel wie Rotlauf der Schweine.

  5. modern
    Dialekt
    Rötef.

    Pfälzisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Röte f. : FlN, Äcker mit rotem Lehm, amtl. An (Auf) der Röthe, mda. Reet [ KB-Mauchh Morschh ]; vgl. PfWB Rötel 2.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit roete

145 Bildungen · 50 Erstglied · 94 Zweitglied · 1 Ableitungen

roete‑ als Erstglied (30 von 50)

rȫtedîk

MNWB

roete·dik

° rȫtedîk , m. : Gewässer in dem Flachsstengel zum Faulen gebracht werden um die Bastfasern von unbrauchbaren Pflanzenteilen zu trennen, Fla…

rȫtekûle

MNWB

roete·kule

*° rȫtekûle , f. : Gewässer in dem Flachsstengel zum Faulen gebracht werden um die Bastfasern von unbrauchbaren Pflanzenteilen zu trennen, F…

rötel,

FWB

1. ›Gestein, Mineral mit roter bzw. rötlicher Farbe (die durch Eisenoxid erzeugt wird)‹; ›roter, kreideartiger Ton (der zum Schreiben verwen…

Rœtelabend

MeckWB

roetel·abend

Wossidia Rœtelabend m. früher Fastnachtfeier der Schiffer in Wi Wo. Seem. 2, 76.

rötelbaum

DWB

roetel·baum

rötelbaum , m. : rubus ist ain paum in dem land gegen der sunnen aufganch, sam Ambrosius spricht, und in Italia ist eʒ ein paumpusch. der ge…

rœtelboum

Lexer

roetel·boum

rœtel-boum stm. rubus ist ain paum in dem land gegen der sunnen aufganch - - er mag ain rœtelpaum haiʒen, wan er hât ain rôt rinden Mgb. 344…

Roetele

ElsWB

roet·ele

ROetele n. Rotkehlchen. ‘also frisst vnnd verderbt nicht .. das ROetele der Aumeysen eyer?’ Fisch. Garg. 308. — Bayer. 2, 185.

rœtelëht

Lexer

roetel·eht

rœtelëht , rœteloht adj. BMZ rot, rötlich. rœtelehteʒ hâr Otte 8. rôtelohter bart Kl. 835. rœtlot Mgb. ;

rœtelëhte

Lexer

rœtelëhte adv. und schein im rœtelehte sîn bart Part. B. 13098 ;

rœtelëhtic

Lexer

roetel·ehtic

rœtelëhtic adj. s. v. a. rœtelëht. rôtlechtiger wîn, rubellum Dfg. 501 b . ndrh. rôdellechtig vale, isabellenfarbig Karlm. 30,10 ;

rötelerde

DWB

roetel·erde

rötelerde , f. eine eisenhaltige, dunkelrote oder bleichrote erdart, terra damascena. Campe.

rötelgeier

DWB

roetel·geier

rötelgeier , m. : rötel-geier, eine art von kleinen geyern, als ein sperber, nisi species ruffa. Frisch 2, 128 c .

Rötelmaus

LDWB2

roetel·maus

Rö|tel|maus (Clethrionomys glareolus) f. (-, ...mäuse) ‹zool› sorücia cocejina f.

röteln

DWB

roet·eln

röteln , verb. 1) rötlich, rot sein oder werden: röthelen, ein wenig rot werden. Stalder 2, 284 ; sie ( die alten ) lassen das gelbe rötheln…

Rötelpunkt

GWB

roetel·punkt

Rötelpunkt ‘Röthelpunct’ mit Rötel gesetzte Punktmarke (zur Positionierung von Setzerzeichen im Druckmanuskript) GWB B34,252,18 Wesselhöft 2…

Rötelsbauer

RhWB

roetel·s·bauer

Rötels-bauer rydəltsbōr Köln-Stdt (veralt.) m.: 1. Bauer, Händler, der den Schreinern u. Zimmerleuten den Rötel 1 verkaufte. — 2. rērəlbauər…

Rötelschiefer

Meyers

roetel·schiefer

Rötelschiefer , durch Eisenoxyd intensiv rot gefärbte sandige Schiefertone, besonders im Rotliegenden und im Buntsandstein verbreitet.

Rötelsgarn

RhWB

roetel·s·garn

Rötels-garn rydəltsjān Köln-Stdt n.: rotgefärbtes G. zum Schminken.

Rötelskram

RhWB

roetel·s·kram

Rötels-kram -rȳ·ə.dəltskr:m Schleid-Hellenth m.: verächtl. gewöhnliche (ordinäre) Farbenzusammenstellung.

roete als Zweitglied (30 von 94)

Giftkröte

RDWB1

Giftkröte f umg. злюка разг. , злыдня разг.

Abendröte

Pfeifer_etym

abend·roete

Abend m. ‘Tageszeit um den Sonnenuntergang, Tagesende’, ahd. āband (9. Jh.), mhd. ābent, asächs. āƀand, mnd. āvent, mnl. avont, avent, nl. a…

beinschröte

DWB

beinschröte , f. laesio, incisio ossis: schläge, lähme, beinschröten. privilegium Maximilians von 1512 und Carl V von 1541 in der Frankf. re…

blitzkröte

DWB

blitz·kroete

blitzkröte , f. was blitzmädchen: seh mir einer die blitzkröte! Hermes Soph. reise 6, 363 ; wie nur die blitzkröt mir mein herz so stahl! Ti…

duftröte

DWB

duft·roete

duftröte , f. die wolken sind mit reichen duftröthen angesprüht Rückert 257 .

elefantenschildkröte

DWB2

elefant·en·schildkroete

elefantenschildkröte f. die riesenschildkröte testudo elephantopus: 1846 Tschudi Peru 1,345 faks. 1962 Wendt liebesleben 255. DWB2 6 adjekti…

erdkröte

DWB

erd·kroete

erdkröte , f. bufo terrester, im gegensatz von DWB wasserkröte .

Êrdschildkröte

Adelung

erd·schildkroete

Die Êrdschildkröte , plur. die -n, eine allgemeine Benennung aller Schildkröten, die sich auf der Erde aufhalten; zum Unterschiede von den W…

färbersröte

DWB2

faerber·s·roete

färbersröte f. : 1571 Thurneysser praeoccupatio 7. 1939 E. Jünger marmor-klippen 64.

Flußschildkröte

Campe

fluss·schildkroete

Die Flußschildkröte , Mz. die — n , die in Flüssen lebende Schildkröte, mit Zehen, die durch eine Schwimmhaut verbunden sind.

gartenkröte

DWB

garten·kroete

gartenkröte , f. rubeta, bufo, die gartenkrott Maaler 157 c , Henisch 1361 , z. b.: die welt .. kan nicht dann sich selbs lieben .. auch in …

gebröte

DWB

geb·roete

gebröte , n. collectivum zu brot, 1 1) ' so viel als brot im haus verzehrt wird ' Frisch 1, 141 a ( aus Mathesius ), bei Stieler 247 panific…

geschröte

DWB

geschröte , geschröt , n. die hoden, ein durch die ärzte des mittelalters aus lat. scrotum hodensack übernommenes wort, in der älteren sprac…

giftkröte

DWB

gift·kroete

giftkröte , f. : wissend nit, dasz an der bereitung alles lieget! ein spinn in ein mannam verkehrn, ein mannam in ein giftkröt — das ists Ko…

glockenkröte

DWB

glocken·kroete

-kröte rana bombina Nemnich wb. d. naturgesch. 199 ; glögglichrott geburtshelferkröte Staub-Tobler 3, 881 ;

glutröte

DWB

glut·roete

glutröte , f. , zum voraufgehenden adj. gebildet; oft vom antlitz: er stockte und eine dunkle gluthröthe ergosz sich über sein gesicht Schre…

grundröte

DWB

grund·roete

-röte : wo die blosze durchscheinende grundröte sonst einen roten glantz dem wasser gewöhnlich verleihet Francisci weh d. ewigkeit (1686) 25…

Jugendröte

GWB

jugend·roete

Jugendröte für: Morgenröte [ Eos von dem Meere heraufsteigend: ] Jugendröthe, Tagesblüthe | Bring’ ich schöner heut als jemals | Aus den une…

kaulkröte

DWB

kaul·kroete

kaulkröte , f. was kaulfrosch. Frisch 1, 505 a gibt aus Peucers vocab. kauelkroten, soboles ranarum vel bufonum; bei Junius nomencl. (1577) …

Ableitungen von roete (1 von 1)

gerœte

BMZ

gerœte swv. dasselbe. âne got sô kan dich ( den mund ) nieman alsô wol gerœten leseb. 614,28.