Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Mörtel m.
Mörtel m.
Mörtel m. ‘aus Sand, Wasser und Kalk oder Zement bestehendes Bindemittel für Bausteine’. Ahd. mortāri (11. Jh., in der Bedeutung ‘Mörser’ schon um 800), mhd. morter, dann frühnhd. mortel, mörtel (15. Jh.) ist aus lat. mortārium entlehnt, das außer der Pfanne zum Zerkleinern und Anrühren des Bindemittels (s. Mörser) auch das Bindemittel selbst bezeichnet. Im Dt. bleibt die t-Form mit dissimiliertem l als Bezeichnung für das Bindemittel erhalten, während die (in Anlehnung an morsch?) umgestaltete Form Mörser als Gefäßbezeichnung weiterlebt.