Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
mitgift f.
mitgift , f. was mitgabe ( sp. 2345), später als dieses entstanden, mhd. noch nicht bezeugt: mitgift Schottel 639 a ; in allgemeinem sinne, was mitgegeben ist auf den lebensweg oder als eigenschaft, gut u. ähnl.: jahrhunderte und reihen von menschenaltern legten in diesz grosze behältnis ihre schätze von ideen, so gut oder schlecht geprägt sie sein mochten; neue jahrhunderte und zeitalter prägten sie zum theil um, wechselten damit, und vermehrten sie, jeder denkende kopf trug seine mitgift dazu bei. Herder zur litt. 1, 57 ; mir war von meinem vater eine gewisse lehrhafte redseligkeit angeerbt …