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küche

mhd. bis spez. · 12 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

küche f.

Bd. 11, Sp. 2490
küche, f. culina. 11) Formen und herkunft. es ist ein fremdwort. 1@aa) ahd. chúchîna coquina, culina, popina, taberna Graff 4, 360, d. i. das vulgärlat. coquîna, später gesprochen cokîna (coquinare kochen schon bei Plaut.) ziemlich rein übernommen, nur deutsch gemacht durch zurückziehung des tones auf die stammsilbe (chóchôn gleich coquere, cocere lag ja daneben) und erhöhung des ó zu ú in folge des -î (s. kirsche I, c); das î, das man bisher nicht annahm, stützt sich auf noch später mhd. erscheinendes chúchein coquina Mones anz. 8, 99b (tirol., v. j. 1323), bair. noch 1418 kuchein Schmeller 2, 278, nürnb. küchein 1450 Nürnb. chron. 2, 310, 7 var., vgl. kücheinen. daneben aber schon früh ein merkwürdiges chuchil, s. unter kuchel, küche. 1@bb) mhd. musz küchîn, kuchîn noch gegolten haben nach jenem späteren chuchein; im mhd. wb. 1, 856b küchen, küche, kuche, kuchi (Wack. voc. opt. 18b), in den var. Nib. 900, 1. 2 kuchin, kuchen, kuch, Parz. 486, 12 küchin, kuche, also starkes schwanken in der form, das schon über die mhd. zeit zurückgehn musz und sich nhd. lange, ja bis jetzt fortsetzt, hauptsächlich herbeigeführt durch die unsicherheit des sprachgefühls über das n, das man allmälich als zur flexion gehörig ansah. es gieng wie bei kette (lat. catena), besonders ähnlich sind die schicksale von küssen, d. i. kissen, das doch sein n heute noch hat; s. auch kümmel. 1@cc) die nhd. formen. 1@c@aα) die geschichtlich beste form wäre küchen, das denn auch im 18. jh. noch geschrieben ward: nun war über der küchen eine rauchkammer. Stilling jünglingsj. (1778) 57, freilich gleich darauf im acc.: die dreschtenne stiesz an die küche. 58, sodasz es als schwaches fem. behandelt ist, der acc. aber unrecht dem nom. gleichgesetzt. küchen auch im acc. hört man z. b. noch in Thüringen, Franken, wol auch im nom.; im nom. z. b. luxemb. kichen Gangler 234. älter: wir haben hier kein flaschenfutter, keine kalte küchen. Schuppius 321. im 15. jh. als nom. küchen popina Dief. 447b, im 16. bei Luther: dis ist die küchen, darin die diener ... kochen sollen. Ezech. 46, 24. vgl.kuchen unter ε zuletzt. 1@c@bβ) auch noch mit i küchin Dief. 150a, nov. gl. 113b. 298a: ein küchin gebauet. Fischart bien. 116a; küchinmaister, keller und köch, dy zu der küchin hören. Beheim Wiener 66, 22. öfter ohne umlaut oder ohne bezeichnung des umlauts kuchin Dief. 161c. 447b, Dasyp. 369a (der daneben kuchen und küchen hat), Megiser dict. quat. lingu. Graz 1592 H 6a: wer .. in ain kuchin laszet schwein. Kellers alte gute schwänke s. 21; die kuchin thet er in verfellen. Soltau 2, 67, Liliencron 3, 70b, man zerschosz den auf Hohenkrähen belagerten die küche, im j. 1512. ebenso kussin, küssin noch im 16. jh. 1@c@gγ) ferner kuchi, küchi, wie schon mhd. und wie kussi, küssi sp. 852, hauptsächlich alem., und nicht blosz im nom.: kuchy Dief. 161c; daʒ sey (die junge frau) kuchi, tisch und pett schon berait und sauber halt. Wittenweiler ring 31d, 31, ebend. 32c, 35 auch küchi; schmeckt (riecht) nach der kuchi wie ein hund. Gengenbach gouchmat 1082; zuo Dornach vor dem festen hus da schluog der koch die kuchy uf. Körners hist. volksl. 46; der hausknecht fordert mee speis in der kuchy von der wirtin. Wickram rollw. 24, 12 Kurz. noch schwäb., z. b. im Riesz kuchi Schmeller 2, 278 fg., wo auch aus Aventins gramm. kuchi. 1@c@dδ) küche, kuche aber ward weiter zu küch, kuch, wie küsse, kusse zu küss, kuss sp. 852 (s. schon mhd. kuch unter b): kuech popina Dief. 447b, rhein.; was (= mhd. swaʒ) kuch und keller .. vermag. Simpl. 4, 56 Kurz, im wortlaut einer einladung; einem eine besondere küch aufschlagen, cupedias inferre, quando panis non sapit. Aler 1247b, nrh., er hat sonst küche. küch (neben kuche) auch Kirsch. vgl.küchmagd bei Göthe 30, 108 (neben küchengespann), küchfeuer, küchwagen, küchschrank ders., diesz küch ist also rheinländisch (frankf. kich Malsz jungfer köch. s. 12, auch dat. kich 38). 1@c@eε) das fehlen des umlauts ist sicher z. b. im folg.: kuche Maaler 254a, der den umlaut genau beobachtete; in den zusammensetzungen schwankt er zwischen kuchegeschirr, kuchimeister, kuchenbuob, sodasz das kuche selbst in die zusammensetzung ohne das -n eingieng, vgl. schwäb. kuchebapst Zimmer. chron. 3, 52 (bei Logau küchejunge). noch der Schweizer Denzler hat nur kuche, garkuche, auch Schönsleder g 7d, dem nur in den zusammensetzungen neben kuchen- ein paarmaal sein bair. kuchel entschlüpft. diesz ausbleiben des umlauts ist auffallend, zumal diesem alem. kuche unmittelbar kuchi voraufgieng. Unsicher im nichtumlaut ist kuchen voc. inc. teut., voc. 1482, auch md. bei Trochus O 5a (aber kuche voc. opt. Lpz. 1501 H ija). wirkliches u aber: sihe in dein kuchen. Fischart podr. trostb. 685 Sch., als übersetzung von nosce te ipsum, s. auch Frank u. Fischart 2, c. noch nürnb. kuchen Grübel 3, 289b. 1@dd) auszer dem hd. gebiete. 1@d@aα) rheinisch. in den gl. des Jun. cochine culina Nyerup 314, aber auch schon cochene coquina 283, neben hd. chuchîna durch die kürzung auffallend, die aber dort auch sonst sehr früh eintrat (wie im ags., s. γ), s. z. b. cûchelen das. 285 gleich hd. chuochelîn (s. u. kräpfel, kräppel 1, d). im 15. jh. kochen, koghen coquina Dief. 150a, coche culina 161c (kochenrauch nidor 380b), selbst kochin fulina 251a (angelehnt an fuligo rusz); nrh. aber coecken coquina, clevisch, Teuthonista 53b. das o ist übrigens auch sonst mitteld., z. b. in kochenmeister Joh. v. Guben Zittauer chron. 52, 24, wie mrh. kochenmeister Dief. 46b. ebenso wieder kossen gleich küssen, kussen sp. 853 (g). 1@d@bβ) im nd. gebiete: nl. noch bei Kilian recht alterthümlich kokene und keukene, jetzt keuken f., mnl. kukene Dief. 161c. alts. nicht belegt, mnd. kokene Dief. 150a. 161c. 447b, im Rein. vos koken (als acc. z. b. 6642); ditm. noch bei Neocorus köken, jetzt kœk f., wie anderwärts, z. b. in der Altmark Danneil 97a; im brem. wb. 2, 719 köke nom. acc., dat. aber noch köken, bei Schambach 108a auch noch köke nom., diesz aber auch im dat. neben köken. ostfries. noch köken nom., Stürenb. 117b, wie nl. 1@d@gγ) ags. cycene f., auch cicen Wright voc. 57b, engl. kitchen. endlichn. kjökken n., schwed. kök n., norw. kjök m. und kjöken n. Aasen 217b, auf Island aber kockhús kochhaus Biörn 1, 465a, altn. fehlend; man sieht die entlehnung aus dem nd., doch mit auffallender änderung des geschlechts. aus dem nd. auch ehstn. köök, aus dem schwed. finn. kyökki f. 1@ee) erwähnenswert ist auch das erscheinen des wortes anderwärts: litt. kukne, lett. kukña; sloven. kuhinja, bei Megiser (s. c, β) kuhina, russ. kuchnja, poln. kuchnia, böhm. kuchyně, alles aus dem deutschen, jenes nd., dieses hd., in der alten n-form. die Romanen haben gleichfalls coquina fortgeführt: walach. cocnë, it. cucina, span. cocina, prov. cozina, frz. cuisine. auch kelt.: altir. cucann, altkymr. keghin Zeusz 1095, welsch cegin, u. s. w. So hat sich dasm. volkswort, über das gebildete culina hinweg, ganz Europa erworben, zuerst vielleicht durch die soldaten verbreitet, durch die lagerküchen, vorwärts wandernd mit der römischen kochkunst, s. koch, kochen. 22) Bedeutung und gebrauch. 2@aa) stabreimend küche und keller (wie koch und kellner): was des vorigen tages aufgangen sei in küche und keller. Schuppius 28; was zur hof-öconomie, küchen und keller gehört. 105, d. i. hofküche, unterschieden von hausküche, garküche, schiffküche Stieler 1001, klosterküche (klosterkoch Felder reich u. arm 284), feldküche, auch puppenküche, waschküche, dampfküche, hexenküche u. a., und gewerblich leimküche, theerküche. an höfen auch eine besondere bratküche und backküche, zum braten und backen; in Hohenzollern aber heiszt auch das gemeindebackhaus die bachkuche (vgl. das bachen in des teufels küche unter f), wie lat. coquere das backen mit umfaszte. kuche, darinn man alles gekochet feil findt, popina Maaler 254d, d. i. garküche, vgl. ahd. 'taberna' unter 1, a, auch diese einrichtung wird uns von den Römern gekommen sein; eine solche garküche, stadtküche ist wol auch die mnd. koken, in der einmal in Göttingen eine gastung ausgerichtet wurde (urkund. der stadt Gött. 2, 370, vgl. 204). eine küche aufschlagen, culinam temporariam exstruere Frisch 1, 552c, wie bei öffentlichen festlichkeiten, jagden (Nib. 900, 1). 2@bb) redensarten: man wird dir keine besondere küche aufschlagen, propter te non novus fiet fumus Frisch (vergl. Aler unter 1, c, δ), der es doch nicht kräftig genug faszt, ein leckermaul wird damit stark zurückgewiesen. hund aus der küche! hinc procul abeste, profani(!) Stieler 1001, vergl. küchenhund. kalte küche, die nicht gebraucht wird: arme leute haben kalte küchen. Lehman flor. 1, 168; vom (bloszen) dank wird die kuchen kalt. 86; die allen heiligen dienen, haben kalte küchen, sie werden mehr beräuchert als bereicht. 145, zugleich vom fasten und verarmen. dagegen 'die küche raucht', ist in thätigkeit: einen haufen freunde hat man oft, so lang die küche raucht. Simpl. 1685 1, 197. Man gibt, trägt 'in die küche', als beitrag, gabe: xenia, klein gab, als ostereyer, vel aliquid pro novo anno, ut kuw, kalb in die kuchen. Melber varil.; das graf Jos Niclas von Zollern .. nachdem (d. i. wie) er dan ain rechter erdenwurm (d. i. kröte, s. d. 2, c, ein landgieriger) und dem nit erden und lands gnug werden konnte, so heftig nach alten sachen (besitzurkunden) gesucht, die im dann hetten in die kuchen mögen eintragen, wie man sagt. Zimmer. chron. 1, 260; dieweil sie gemerkt, dasz es (das practikenschreiben) in die kuchen trägt. Fischart groszm. 6; es tragt nichts in die kuche, nihil ad farinam. Denzler 2, 178b; disz bringt nichts in die küche, trägt nichts ein, questo non farina. Rädlein 569a. 2@cc) oft schwankt der begriff vom küchenraum über in das was da gekocht wird oder vorrätig ist, also die hauptsache: nach der krönung (kaiser Karls V.) hielt man im pallacio frei kuchen für jedermann. S. Frank chron. 1536 1, 262b; bei solcher schmalen küche. Kirchhof wendunm. 224b; dan solches (das kreuz) trägt iren (der kirche) gute renten und macht ein feiszte helle kuchen und wolgespickte tafel. Fischart bien. 179b, 1588 197b (Marnix 189a een warme keucken); er hat eine magere kuche. Denzler; eine gute, fette küche Frisch; doch werde ichs keinem menschen sagen, wie mich nach meines vaters küche verlangte. Weise erzn. 70; er musz gestehen, dasz die thüringischen damen eine sehr gute küche führen. Schiller 1079a (herzog v. Alba in Rudolstadt). 2@dd) daher endlich entschieden für die küchenspeise selber, auch für kost überhaupt: brod, datteln und wein, das ist die küche eines soldaten. Lessing 2, 555 (matr. v. Eph.); ob auch wir der französischen küche kosten werden. Chamisso (1864) 5, 115, briefl. 9. dec. 1805. allgemein so kalte küche, kalte fleischspeisen, schwed. kallkök, n. koldt kjökken, nl. koudekeuken Halma 341a: geschwind, magd, lauf nach dem weinkeller. frau, was vermag die kalte küche? der viesierl. exorcist 30, hier noch mit einer oder zwei fasern an dem alten begriffe hängend, sodasz die küche selbst noch mit gedacht ist; er wolte mir eine kalte küche mit auf den weg geben. Simpl. 1, 613, eine gute kalte küche 2, 199 Kurz, ebenso hier, es ist wie in flaschenkeller reisekeller (s.keller I, d, schon 16. jh. keller in fueteraln font. rer. austr. I. 1, 353), wo doch der keller zu hause bleibt, vergl. nl. de koude keuken mede op de reis neemen Halma 313a, wo in dem best. art. und dem mede die vorstellung an die küche selber noch deutlich durchblickt; absonderlich bedurften sie keines wirthshauses, so lange ihre kalte küche zulangen wolte. Weise kl. leute 145; eine schwester, die schickte ihm bisweilen etwas von kalter küche. erzn. 115; wir muszten .. mit kalter küche vorlieb nehmen. Göthe 24, 318; an beiden orten gabs nur kalte küche. der arme mann im Tockenb. 111. ebenso schott. kitchen zukost zum brote. auch lat. culina, popina galten zugleich für kost, speise. aus der Oberlausitz gibt übrigens Anton 9, 6 kalte küche für fliegenschrank in der küche zur aufbewahrung kalter fleischspeisen. 2@ee) nach andern seiten erweitert sich der begriff in folg.: die küche oder sich auf die küche verstehn, franz. connaître la cuisine, in der kochkunst erfahren sein; sie versteht sich auf die französische küche. auch die art zu kochen: mein magen muszte sich erst an die englische küche gewöhnen. bei groszen küchen, wie in gasthäusern, bei hofe, heiszen alle, die zur küche gehören, kurzweg die küche (wie die kanzlei, die schule u. ä.). 2@ff) des teufels küche, die hölle, wie der teufel der koch in der hell sp. 1552, vergl.teufelsbraten: dar umb sint si zuo nihtiu nütz dann in des teufels kuchein. Megenb. 197, 19; begab sich, das derselbig gsell (landsknecht) gschlagen ward und kam in die hell, ins teufels kuchen. Waldis Esop. 4, 12, 33; dasz .. die teufel .. ausz höll und fegfeur ein küchin gebauet haben, darinn sie ir seelen nach irem willen sieden, bachen und braten. Fischart bien. 116a, 1588 125b; es ist mein glück (dasz ich mir aus tadel nichts mache), wollt ich mich dagegen vertheidigen, ich käm in des teufels küche. Bettine br. 2, 10; auch des henkers küche Weise Is. opf. 43. Auch von sinnlichem leben, bildlich: also (wie die küchenhunde, s. d., in der küche) ligen die faullenzer in des teufels kuchel, im zarten und waichen bet u. s. w. Albertinus narrenh. 390. 2@gg) die lateinische küche heiszt volksmäszig die apotheke, auch wie unter d die arzeneien von dort: lateinische küche, pharmacopolium, medicamenta Frisch 1, 552c; die lateinische küche ist die kostbarste. Simrock spr. 6001; arme kranke leute, die für die lateinische kuchel (schlesisch) keinen heller hatten. Schwartz leichenpred. auf Joh. Schefler, bei Kahlert A. Silesius 31. 2@hh) früher auch gleich münzschmiede, das haus worin man münzte Krünitz 54, 255 (vgl.gold kochen u. kochen II, 1, f). bei wollenfärbern die feuerstelle unter den kesseln. das.
14068 Zeichen · 432 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    küche

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    küche s. küchen;

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    KücheDie

    Campe (1807–1813) · +2 Parallelbelege

    Die Küche , Mz. die — n ; Verkleinungsw. das Küchlein , (auch wol Küchelchen), des — s , d. Mz . w. d. Ez. überhaupt ein…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Küche

    Goethe-Wörterbuch

    Küche (im Vers) gelegentlich ‘Küch(’)’ 1 Raum/Örtlichkeit mit einer Feuerstelle, einem Herd zum Kochen od (in erweiterte…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Küche

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Küche , der zur Bereitung der Speisen bestimmte Raum eines Gebäudes. In kleinern, nur von einer Familie bewohnten Häuser…

  5. modern
    Dialekt
    Kueche

    Elsässisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Kueche II [Khyùχə M. ] m. der vorn aufwärts gekrümmte Schlittenbalken. s. Mankel 75. — Schweiz. 3, 145. Bayer. 1, 1222.

  6. Sprichwörter
    Küche

    Wander (Sprichwörter)

    Küche 1. Ae wenijer em än de Kächen dît, ä biesser schmackt se. – Schuster, 266. 2. Aus fremder Küche lassen sich leicht…

  7. Spezial
    Küche

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Kü|che f. (-,-n) 1 (Raum zum Kochen) ciasadafüch (ciasesdafüch) f. 2 (Kücheneinrichtung) ciasadafüch (ciasesdafüch) f. 3…

Verweisungsnetz

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit kueche

308 Bildungen · 299 Erstglied · 7 Zweitglied · 2 Ableitungen

kueche‑ als Erstglied (30 von 299)

Kueche(n)ber

Idiotikon

Kueche(n)ber Band 4, Spalte 1468 Kueche(n)ber 4,1468

küchelbacher

DWB

kuechel·bacher

küchelbacher , m. der küchel bäckt, von oberd. bachen backen: kuchlpacher, cupedinarius. Aventinus gramm. bei Schm. 2, 279 , noch bair. küec…

küchelbad

DWB

kuechel·bad

küchelbad , n. : an etlichen orten vertrinkt man die kinder, helt kindschenken, kindbetthöf, küchelbad. S. Frank weltb. 129 a ; die kindtauf…

küchelbäcker

DWB

kuechel·baecker

küchelbäcker , m. dasselbe in mehr md. form, nicht selten als name. das fem. kchelbeckerin bei Mathesius Sar. 10 a .

küchelbeck

DWB

kuechel·beck

küchelbeck , m. küchelbäcker in älterer form: kuchelpeck, krapfenpeck oder pastillenpeck, pastillarius. voc. theut. 1482 r 7 a .

Küchelbecker

Wander

kuechel·becker

Küchelbecker Wo es viel Küchelbecker hat, da isset man desto mehr Kuchen. – Lehmann, 807, 19.

küchelbret

DWB

kuechel·bret

küchelbret , n. kuchenbret: kuchelbrette, plathanus ( Hesych. ) Aler 1248 b , küechelbret Schönsleder g 7 a .

küchelchen

DWB

kuechel·chen

küchelchen , n. kleine küche: der windofen wird in der kinderstube ( in der neuen amtswohnung ) in wenigen stunden stehen und das küchelchen…

Küchel(e)

ElsWB

kuch·ele

Küchel(e) [‘ X iələ Roppenzw. ; Khiχl Str. ; Khìχl U. ] n. 1. kleine Küche. 2. Räucherkammer Roppenzw. — Schweiz. 3, 129. Bayer. 1, 1221.

küchelhütte

DWB

kuechel·huette

küchelhütte , f. hütte, bude wo küchel gebacken und verkauft werden, bair. 17. jh., s. Schm. 2, 279 .

küchelig

RhWB

küchelig = edelfaul s. bei Küken;

kücheln

DWB

kuch·eln

kücheln , küchel backen, in Süddeutschland viel gebraucht und reich entwickelt. s. küchel . mnd. entspricht kôken tortas facere Dief. 589 c …

kücheln I

RhWB

kücheln I = kauern s. bei kauchen II.

kücheln II

RhWB

kücheln II -øx- Mörs-Rheinbg , Emmerich schw.: Purzelbaum schlagen; ower de Kopp k.; öwerk.; hei reul (rollte) de Berg heronder, dat hei köc…

küchelspitz

DWB

kuechel·spitz

küchelspitz , m. eisen, womit die gebackenen küchel aus dem siedenden schmalze geholt werden. Schmeller 2, 279 . auch küechelspiesz Birlinge…

Küchenabgang

GWB

kuechen·abgang

Küchenabgang Abfall aus der Küche [ ein Bewohner von Palermo: ] was wir aus dem Hause werfen, verfault gleich vor der Thüre über einander. I…

küchenaccidentien

DWB

küchenaccidentien , pl. nebeneinkünfte bei einem küchenamte: die küchenaccidentien der köchin bekommen dadurch einen zuwachs. L. Tölpels bau…

küchenamt

DWB

kuechen·amt

küchenamt , n. 1) ein amt in einer fürstl. küche, z. b. das des küchenmeisters, küchenschreibers. Adelung. mlat. officium coquinae Wackern. …

küchenartig

GWB

kuechen·artig

küchenartig scherzhaft-okkasionell iSv auf die Belange der Küche hin ausgerichtet, darauf konzentriert August ist .. ganz haus- und kellerha…

küchenarznei

DWB

kuechen·arznei

küchenarznei , f. : ( die geizigen, welche aus furcht vor mitessern sich heimlich gütlich thun ) heiszen winkelzerer, katzenfresser, küchena…

kueche als Zweitglied (7 von 7)

Gerüchteküche

RDWB1

Geruecht·e·kueche

Gerüchteküche f сплетни, разговоры в кулуарах Die Gerüchteküche brodelt. - Слухи расползаются.; Сплетники не дремлют.; Поползли слухи.; Стал…

Teufelsküche

RDWB1

Teufelsküche f in die ~ kommen / geraten idiom. - заварить кашу идиом. , разг. , попасть в переделку идиом. , попасть в передрягу идиом.

Wohnküche

RDWB1

Wohnküche f кухня, встроенная в гостиную или столовую

Herrenküche

Wander

herren·kueche

Herrenküche Herrenküche schadet dem Magen und bringt den Rock um den Kragen. Schadet der Gesundheit und untergräbt den Wohlstand des Hauses.…

Hundsküche

Wander

hunds·kueche

Hundsküche Er ist in der (kommt in die) Hundsküche. – Eiselein, 334. Wo alles auf ihn, wie in der Küche auf einen Hund, losrennt, um ihn zu …

Ableitungen von kueche (2 von 2)

geküche

DWB

geküche , n. gekochtes: er giebt nichts geräuchertes, früchte, geküche trägt er auf. Hippel lebensl. 1, 287 . eigentlich wol geköch ( s. d. …

urküche

DWB

-küche fürst Pückler briefw. 7, 351 ,

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „kueche". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 12. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/kueche/dwb?formid=K15262
MLA
Cotta, Marcel. „kueche". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/kueche/dwb?formid=K15262. Abgerufen 12. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „kueche". lautwandel.de. Zugegriffen 12. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/kueche/dwb?formid=K15262.
BibTeX
@misc{lautwandel_kueche_2026,
  author       = {Cotta, Marcel},
  title        = {„kueche"},
  year         = {2026},
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  urldate      = {2026-05-12},
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