Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
knicken
knicken , ähnlich dem knacken, zu dem es in ablautsverhältnis steht, wie klicken zu klacken; alles übrige unter knacken (I, c ). hochd. wbb. nennen es erst spät, der Schweizer Denzler noch im jahre 1716 nicht. 1 1) von einem gewissen kurzen scharfen tone, bes. wie er durch ein brechen, bersten erzeugt wird, der vollere tiefere ton der art heiszt knacken, dumpfer nd. knucken. 1@a a) eine glasscheibe knickt, wenn man an sie drückt, ein trinkglas, das anstöszt und einen risz bekommt, ein dünner stock den man bricht; so gibt das brem. wb. an, von hochd. zuerst Steinbach 1, 886 . ebenso engl. knick…