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grütze

mhd. bis spez. · 13 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

grütze f., m.

Bd. 9, Sp. 1019
grütze, f., m. , geschrotetes getreide. herkunft und form. ahd. gruzzi, gruzze, grutze, mhd. grütze, ags. grytt, n., pollis, grytta, gryttan (pl. f.) furfur, engl. grit, mnd. grutte, f., gehören wie grausz, griesz, grosz, an. grautr, m., grütze, ags. grot, n., pollis, particula, grotan, engl. groats grütze zur idg. wurzel ghrēud- zerreiben, zermalmen, die im germ. im st. v. ahd. fergrozziniu excollocta (= exculta) gl. 2, 207, 67; 211, 77 und gigrozzan broth panis cretinus (= χριθινός) gl. 3, 507, 6 sowie in mhd. griezen zerkleinern, zermalmen, streuen fortlebt. die bei einer schweren wurzel zu erwartende langvokalische form der schwundstufe begegnet wie in ags. grūt, mhd. grûz in lit. grūdas korn, grūdiẽne grützbrei. dagegen geht ksl. gruda erdscholle auf *grōudā zurück. weiteres bei Walde-Pokorny 1, 649 f.; Trautmann bsl. wb. 99; Berneker 357. das geschlecht ist ahd. und mhd. unklar, nhd. erscheint neben dem fem. auch das masc. und neutr.: da schmissen die mönche ... den grütze mit der schüssel auf den ofen Herberger herzpost. (1613) 1, 263; hat die köchinne aufsicht auf ihre mütz, ... so hat sie nicht sonderliche gedancken auf den grütz Prätorius philosophia colus (1662) 128; brennt euch der kalte grütze auch sehr aufs hertze? Chr. Weise grünende jugend 183 ndr.; die liebe brennt wie heiszer grütze und würcket tausend bangigkeit Henrici ernst-scherzh. u. sat. ged. 2, 403. weitere belege s. unten. das nd. wechselt zwischen gört(e), Doornkaat-Koolman ostfries. 1, 665; Wöste 82b; Müller-Weitz Aachener ma. 70, gööt Hönig Köln 67 und grüt(te) Hönig 69; Mi mecklenb. 29; Schambach Göttingen 70, fast nur als fem., doch vgl. das masc. bei Frischbier preusz. 1, 258; Hupel Lief. u. Esthl. 83. auch das md. (grütz, gritz, grötz, gretz) bevorzugt das fem., doch vgl. Crecelius oberhess. 442; Hofmann niederhess. 111a und die historischen belege bei Müller-Fraureuth 1, 448. auf obd. boden ist das wort seit je wenig verbreitet oder unbekannt gewesen. Augsburger und Züricher bibelübertragungen meiden es, s. Byland wortschatz des Züricher alten testamentes von 1525 und 1531, s. 46; Fischer schwäb. 3, 889 anm. die bayrisch-österreichischen dialektwbb. verzeichnen grütze überhaupt nicht, während das schwäbische das wort heute nur in der bedeutung 'verstand' kennt. es steht aber nicht fest, ob grütze 'verstand' und grütze 'getreidekörner, brei' ursprünglich gleiche wörter waren. die verbindung der erstgenannten bedeutung mit kritz (s. u. teil 5, 2341) ist möglich und es könnte die uneinheitlichkeit im geschlecht auf alter entstehungsverschiedenheit beruhen. allerdings scheinen von der idg. wurzel *ghrēud- auch wörter, die sich auf das seelische gebiet erstrecken, gebildet worden zu sein wie russ. grustъ kummer, lit. graudùs 'brüchig, rührend, wehmütig; vgl. auch ahd. grūsōn schrecken empfinden' Walde-P. 1, 648f. eine klärung des sachverhalts scheint nicht mehr möglich. bedeutung. 11) mehr oder weniger grob geschrotete und enthülste körner von gerste, hafer, buchweizen, hirse oder der daraus gekochte brei. 1@aa) getreidekörner, geschrotet oder gestampft: pabulum grosz, grutz als die swein essen, mancherlei korn gemenget vocab. theuton. (1482) nach Diefenbach gl. 405a, vgl. 226a, s. v. farrago; gritze alica Aler dict. 1, 983a; grütz (der) est far comminutum, polenta, farrago, granea ptisana Stieler 712: da wird brimel, grütze daz ist auch gar nütze, und den pferden fuoter König v. Odenwald 5, 39 Schröder; item 4½ f. vor 2 tunne grucze handelsrechn. d. deutschen ordens 4 Sattler; item 1 firdung 1 sch. vor grucze, pottir, böten, dorsch zu schiffe zu brengen Marienb. treszlerbuch 175 Joachim, häufig im groszen ämterbuch, auch als grocze, s. register; und das weib nam und breitet eine decke uber des brunnen loch und breitet grütze drüber, das man es nicht mercket 2. Samuel 17, 19; der erbar mann ... dörret sein gerstene graupen oder weitzene grützen Mathesius 2, 130 Lösche; wie bei den nidern Sachsen der brauch (ist), ... den grütz oder bauchweitzen mit milch zu sieden Ryff spiegel u. regiment d. gesundth. (1544) 38a; appenda die hülse vom hirtz oder grütz nomencl. lat. germ. (Hamburg 1634) 103; nachdem dann linsen, bonen, hirse, heide, habern, gärsten, grütz, auch erbeiszen, sehr gute speiszen, zum krieg dienstlich S. Wolder türck. untergang (1664) e 4b; mit erbsen, gritz und bohnen kompt (der bauer) auf den marck gar schone Agyrtas grillenvertreiber (1670) 97; man richtet daraus (aus dem heidekorn) wenn es auf der mühle zurecht gemacht und ausgehülset, den grützen zu v. Rohr obersächs. hauswirtschaftsb. (1722) 205; sie waren ehmals rüstige gesellen, der eine, der den mais gemahlen, dieser, der graupen und auch deutsche grütze machte Tieck 10, 185; was die niedern bedürfnisse betrifft, bitte ich zur grütze noch von jeder nudelsorte ein pfund packen zu lassen Göthe IV, 10, 196 W.; von der Dresdner grütze so viel, dasz ich mir alle morgen kann in den bouillon das nöthige einrühren lassen ebda IV 21, 81; eine habersuppe, worin man wasser und grütze, butter und salz ... unterscheiden kann J. Möser s. w. 2, 304; der mann hatte gritze gehabt da drinnen in dieser beinbüchse Rosegger II 15, 17; er trug grütze und hirse aus Reichenberg im zwerchsack Musäus volksmärchen 1, 38; Luthers übertragung von sprüche 27, 22 wenn du den narren im mörser zustieszest mit dem stempfel wie grütze, so liesze doch seine narrheit nicht von im (si contuderis stultum in pila quasi ptisanas feriente desuper pilo, non auferetur ab eo stultitia eius) wurde sprichwörtliche redewendung, vgl. noch ob man uns gleich im mörser zerstiesze wie ein grütze Luther 15, 253 W.: wenn du in dem mörser den narren zerstieszest mit seim zanck und schnarren mit dem stempffel klein wie den grütz, so wer es im doch wenig nütz Hans Sachs 19, 350 lit. ver.; ja, wenn man sie (die toren) im mörser stiesz, und so, wie grütze, stampfen liesz, so würden sie doch wahrheit hassen Triller poet. betrachtungen (1750) 2, 644; noch laszt die torheit nit von ihm, wann du ihn gleich wie ein gritz in einem mörser zerstieszest S. Franck sprichw. 1, 141b, vgl. 2, 172a; doch vgl. schon drum ist allzeit an den toren hopfen und auch malz verlohren, stieszt du ihn wie grütz so klein S. Brant narrenschiff 24 Z. (interpol.). 1@bb) gekochte grütze, brei; puls grutz, gratz, grutte, grütte, gurt, gorte Diefenbach gl. 472b; puls, pulmentum ... weiche speis, brei, soppen, grötz, mus E. Alberus dict. f f 2b; polenta grütte, dicke gerstenbrüh Orsäus nomencl. methodicus (1623) 89; über die mannigfache art der zubereitung vgl. Mensing schlesw. holstein. wb. 2, 504: und ein brot und ein kuchen und grutze nichten esst von der sate (panem et polentam et pultes non comeditis ex segete) 1. deutsche bibel 3, 439 lit. ver.; dar umbe solche schwacheit ein wenig zu geringern, nutzte si gekorner und grotze mit bir gesotten Hedwigslegende (1504) d 1a; ihre kinder ... speck und grütz, kohl, schincken, ... und dergleichen sieben sachen satt zu fressen haben B. Schupp schriften (1663) 188; ein anders wäre es, so es solche bratwürste sollen werden, als in Salfeld bei uns in der Marck von den bauren verschluckt werden, dann diese sind voll grütze gestopft Prätorius Blockesberg (1668) 457, vgl. grützwurst; weil noch der ehrsucht nessel im angeflammten blut wie heiszer gritze brennt M. Wiedemann gefangensch. (1668) aug. 68; kocht weder grütz noch kraut, der greuel kommt ihr an, wenn sie ein spinnrad schaut J. Rachel sat. gedichte 18 ndr.; setzt ihm grütze oder andere hiesige speisen vor Gottsched schaubühne 2, 434; meinst du, man soll süsze grütze fressen, ehe man zum examen geht? L. Holbergn. schaubühne 3, 15; dicke grütze, rindfleisch und sauerkraut ... Göthe IV 23, 328 W.; ihre nahrung ist ... fast nur gerste ... unter mancherlei formen, als grütze oder geröstet Ritter erdkunde 1 (1822) 903; Botta soll gesagt haben, er wolle machen, dasz man von der grütze essen könne, ohne sich den mund zu verbrennen Ranke s. w. 29, 78; ein schönes altes dithmarisches gericht hat deine mutter mir oft gekocht ...: grütze in buttermilch Hebbel briefe 2, 84 Werner. übertragen: hastu in deiner lutherischen grütz und in deiner wittenbergischen suppen nicht mügen finden, was Ezechiel ... weissagt bei Luther 18, 371 W. als kärgliche speise hervorgehoben: weil ich sonst all tag in mein haut musz essen grützen, rube vnd kraut H. Sachs 21, 211 lit. ver.; hat mich und die kinder lassen därben, grütz und wassersuppen fressen Cochläus ein heimlich gespräch 24 ndr.; bei pasteten, austern, fisch kont er grütz und wurst vergessen H. Chr. Boie bei Weinhold Boie 347. in sprichwörtern und redensarten: es sind nicht alle köche, die gern grütz essen Petri d. Teutschen weish. 2, C c 6b, auch mnd.: et sinth nicht alle kuken, de gherne grutte eten Schiller-Lübben 2, 161; in den bauern gehört grütze, in den ochsen gehört stroh Düringsfeld sprichw. 1, 80b; arme leute kochen dünne grütze Körte sprichw. 277; dai het ōk all mär dn as görte eten Wöste 82. weitere zahlreiche belege Wander 2, 163; Mensing 2, 505. 22) verstand, in dieser bedeutung mundartlich weit verbreitet, vgl. Fischer schwäb. 3, 888; Staub-Tobler 2, 839; Vilmar 138; Crecelius 442; Bauer-Collitz 146; Frisch bier 1, 258; Stürenburg 73. die literarischen belege sind jung: einen honneten mann kann man aus jedem weidenstozen (weidenstumpf) formen, aber zu einem spitzbuben wills grüz Schiller 2, 82 G.; der eine, scheints, hat nicht viel grütze Platen 2, 33 H.; sie glauben, (wir) hätten selbst nicht grütze genug, die zu verstehen Bettine dies buch gehört dem könig 1, 190; der hat mehr grütze als alle anderen Laube 10, 173. wie kritz und witz stehen auch grütz und witz in verbindung: ab hoc et ab hac, confus, ohne ordnung, durch einander, ohne witz und gritz Sperander (1727) 2b; habt ihr witz und gritz im kopf, habt ihr ein herz im leib, so lasset heute eure fäuste unsern feinden solches zu fühlen geben S. v. Birken Androfilo 70; maszen er denn solches zu thun alle seine witz und gritz zusammenraspelt schefflerischer Protheus (1664) b 1a; wolt voll euch zeigen meinen witz, möchts aber nehmen vor grütz Göthe III 1, 2 W. grütze steht in diesem sinne am häufigsten in der redewendung grütze im kopf haben u. ä. erst seit dem 17. jh. literarisch zu belegen, vgl. auch grützkopf: dasz dir das gehirn zu leicht ist, denn du hast keinen gritz in kopfe Filidor Ernelinde (1665) 103; ein kopf, der spreu vor grütze führet Günther ged. 374; ihr habt nicht allein den grütze, der scharf dencken kan ebda 426; es kan einer zum verstaunen gescheut sein und gleichwol nit so viel grütz im kopf haben Schwabe tintenfäszl (1745) 18; ihr seid in der gröszten gefahr, in die ein tüchtiger junger kerl ..., der grütz im kopfe hat und stärke in den gliedern, nur geraten kann E. Th. A. Hoffmann 10, 197 Grisebach; er hats hinter den ohren, hat grütz im kopf, der teufelskerl! Tieck 5, 21; und wer sein bischen grütze im kopf hat, der bringt sein schäfchen ins trockne Alexis ruhe ist die erste bürgerpflicht (1852) 3, 138; wie du ein geschickter arbeiter gewesen, wie du grütz und gaben hättest, dich den ersten meistern in deinem fache gleichzustellen Mörike 4, 86; er habe grütze im kopf und sei ein gar braver junge Rosegger I 13, 25; denn er ... hat mehr grütz im kleinen finger als wir beide im ganzen leib Immermann 3, 115 Boxb. nur selten erscheint grütze in dieser verbindung auch in seinem eigentlichen sinne. grütze im kopf haben nimmt dann die gegenteilige bedeutung an, nämlich 'dumm, töricht sein'. die entstehung ist durch die gedankenverbindung 'grütze statt gehirn im kopf haben' verständlich, vgl. he heft statt marcks grött öm kopp Frischbier preusz. 1, 258b: der kopf sei mit gritze angefüllet oder habe doch zum wenigsten kein gehirn mehr Thomasius vernunftlehre (1691) 32; denn die wenigsten wissen ... die magern einfälle vieler mit grütze angefüllten köpfe recht zu beurteilen J. B. Mencke charlatanerie 36; ich haa ooch fünf sinne und ooch gehern im kupp, es stäckt kee grütze drinne curiosa Saxonica (1752) 37. vgl.grütz im kopf grillen, seltsame einfälle Staub-Tobler 2, 839 und grützkopf. 33) besondere bedeutungen, besonders des obd. sprachgebietes. hier ist nicht immer sicher, ob es sich stets um dasselbe wort handelt. die etymologische verwandtschaft jedoch steht auszer frage. grütze im sinne von etwas zerkleinertem, zerbröckeltem, vgl. gritz (l. grütz) bruchstein, farrago Harsdörffer poetisch. trichter (1647) 2, 146; grüetz kalkscherben und dergleichen, steingemüsel, bruchstein von verfallenen gebewen Henisch (1616) 1760; sed grütz etiam dicuntur rudera sive lapidum frusta Stieler 712; gruts, m., zerbröckeltes, kleine stücke Bauer-Collitz 41b. vgl. auch das nd. grott, m. und n. (teil 4, 1, 6, 594), gruuts zerbröckeltes (neumärkisch) zeitschrift f. dtsche maa. 1910, 44 und weiterhin das bedeutungsfeld 'kleinigkeit', 'etwas unscheinbares', in mannigfacher anwendung, s. grütz(e) Staub-Tobler 2, 840; luxemb. mundart 157; grotzen, grutzen Crecelius oberhess. 438. im sinne von 'körnchen, häufchen, prise': ein grützen saltz grumus salis Frisius dict. 1174a, dazu das deminutivum grützel (s. d.) und grützet (s. d.). 44) zusammensetzungen.
13310 Zeichen · 278 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    grützestnf.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +2 Parallelbelege

    grütze stnf. grütze, grützbrei Buch v. g. sp. 17,47. haberkerne grütze wær mir harte nütze Fragm. 38,83. grutz, puls Voc…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Grütze

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Die Grütze , plur. inus. grob gemahlnes und von allen Hülsen gereinigtes Getreide. Hafergrütze, Gerstengrütze, Buchweitz…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Grütze

    Goethe-Wörterbuch

    Grütze Krü- u Kri- 50,361 ReinF Var zerkleinerte, geschrotete Getreidekörner, als Bestandteil des Grützbreis, auch meton…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Grütze

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Grütze , mehr oder weniger grob geschrotene Körner von Gerste, Hafer, Buchweizen, Weizen und Hirse. Zur Bereitung der G.…

  5. modern
    Dialekt
    Grützef.

    Pfälzisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Grütze f. : 1. 'Verstand', Gritz (grids) [KU-Erdb RO-Messbhf KL-Katzw KB-Kriegsf NW-Wachh Klein Prov. 166], Gritze (Pl.)…

  6. Sprichwörter
    Grütze

    Wander (Sprichwörter)

    Grütze 1. De Grütt wart nig so hêt (heiss) utêten as he upfällt ward. ( Holst. ) – Schütze, II, 77. Die Grütze wird nich…

  7. Spezial
    Grütze

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Grüt|ze f. (-,-n) 1 (Grieß) gries m. 2 ‹pop› (Verstand) ciorvel (-ví) m.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gruetze

21 Bildungen · 15 Erstglied · 5 Zweitglied · 1 Ableitungen

Zerlegung von gruetze 2 Komponenten

gru+etze

gruetze setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

gruetze‑ als Erstglied (15 von 15)

grützelmöhre

DWB

gruetzel·moehre

grützelmöhre , f. : sisaron est oleris ... genus, quod geierlin vocant germani et klingelmören, grützelmören Bas. Faber thes. 765 b ; Henisc…

grütze(l)n

DWB

gruet·zeln

grütze(l)n , vb. , auch grutzen, grotzen, grundbedeutung ' kleine teile abschneiden ', ' in kleine teile zerlegen ', mundartlich sehr verbre…

Grützenzähler

Wander

grutzen·zaehler

Grützenzähler Da es en rechten Güörtenteller. ( Iserlohn. ) – Woeste, 84, 74; für Preussen: Frischbier 2 , 1394. Ein knickeriger Mensch. Hol…

grützerei

DWB

gruetze·rei

grützerei , f. , collect. zu 1 grütze: alsdenn ( müszte man ) die unterschiedenen bei den speisen nöthigen materialien als milch, wein, bier…

grützezähler

DWB

gruetze·zaehler

grützezähler , m. , auch grützchenzähler, einer, der die grützkörner zählt, knauser, kleinigkeitskrämer, bes. vom kleinlichen ehemann gesagt…

gruetze als Zweitglied (5 von 5)

gerstengrütze

DWB

gersten·gruetze

gerstengrütze , f. grütze, aus gerste gemacht, zerschrotene gerstengraupen Jacobsson 2, 64 b , gerstengrütz Stieler 712 , mnd. garstengrütte…

Hafergrütze

Adelung

hafer·gruetze

Die Hafergrütze , plur. inus. eine aus Hafer bereitete Grütze, zu Grütze gemahlne Haferkörner.

heidegrütze

DWB

heide·gruetze

heidegrütze , f. grütze von heidenkorn: andere .. nehmen wienerischen oder andern griesz, gersten- oder heydegrütze ( zu brei für kinder ). …

schwadengrütze

DWB

schwaden·gruetze

schwadengrütze , f. die körner von festuca fluitans ( siehe schwad 4) und der daraus bereitete brei, auch wol für die pflanze selbst. schwad…

Ableitungen von gruetze (1 von 1)

Gegrütze

RhWB

Ge-grütze gəgrets, –i- Verbr. wie Grutz 2 e Sg. t. n.: Abfälle, meist pflanzliche Küchenabfälle; Überbleibsel von einer Arbeit, etwa beim Dr…