Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gebrauchen
gebrauchen , verstärktes brauchen ( s. d. ), ahd. kiprûhan u. ähnl. Graff 3, 280 , mhd. gebrûchen; alts. gibrûkan neben brûkan nicht bezeugt, mnd. mnl. gebrûken, nnl. gebruiken; ags. gebrûcan, und zwar starkformig. 1 1) Eine durchgeführte unterscheidung von brauchen und gebrauchen auch nur zu versuchen ist unmöglich, da beide im sprachgefühl jetzt und weit rückwärts im wesentlichen zusammenfallen. im nl. dagegen ist bruiken jetzt ganz durch gebruiken verdrängt, auszer bei dichtern. 1@a a) doch bei manchem älteren gebrauchen kann das ge- auch kein anderes sein, als das zu jeglichem zeitwort ohn…