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foppen

mhd. bis spez. · 15 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
Anchors
15 in 15 Wb.
Sprachstufen
6 von 16
Verweise rein
20
Verweise raus
13

Eintrag · Rheinisches Wb.

foppen

Bd. 2, Sp. 703
foppen Rhfrk, Mosfrk -ǫb-, –o-; sonst allg. [] -ǫp-; doch auch Nfrk hier u. da -ǫb-, –o- [-p- Sieg-Fussh Ägid (u. -ǫ-), Mörs-Birten; -up- (-b-) Wittl-Meerf, Bernk-Gornhsn, Zell-Merl, Koch-Laub Bremm, May-Sdt Rüber, Daun-Katzwinkel, Eup-Lonzen] schw.: 1. einen f., necken, hänseln. sticheln, zum Besten halten, auch an enem f. (herömf.) u. enen möt jet f.; mer han den N. met senge ale Peərd gefopp; ech loss mech net van öch f. Rip, Allg. RA.: An den ersten Aprel kann me f., we me well Kemp, Mörs. Spor dei F. (Fubberei) on schmer de Samsdig de Schouh met deim Spodde! Bernk-Gornhsn. — F., ein Ballsp.; die Kinder geben sich die Hände; eins stellt sich vor dieselben u. tut, als ob es den andern den Ball zuwerfen wollte; machen nun diese die Hände auf, müssen sie von neuem zu zählen beginnen; so oft sie die Hände geschlossen halten, zählt dies einen Punkt; wer 10 Punkte hat, darf sich vorne hinstellen Geld-Kevelaer, Aach-Eschw; Foppball das vor der Reihe stehende Kind wirft mehreremale den Ball demselben Kinde zu u. sagt dabei einen Mädchennamen, worauf das Kind den Ball fangen darf; dazwischen nennt es aber auch Knabennamen, worauf die Annahme des Balles zu verweigern ist; hat das fangende Kind die Probe bestanden, dann tritt es vor die Reihe u. wirft den Ball; im andern Falle kommt es als letztes unten an Mettm, Lennep. — 2. einen (närrischen Menschen) beschmeicheln Mörs-Neuk Fünderich. RA.: Fopp de Geck, dann frett hei gut. — Abl.: die Fopperei, dat Gefopps, der Föpper, sech zerf.
1528 Zeichen · 31 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    foppensw. V.

    Köbler Mhd. Wörterbuch

    foppen , sw. V. Vw.: s. voppen

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Foppen

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Foppen , verb. reg. act. im gemeinen Leben, jemandes Schwachheit zu seinem Vergnügen benutzen, ihn aufziehen, zum Besten…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    foppen

    Goethe-Wörterbuch

    foppen a necken, zum besten haben Er tappte hin und wieder, | .. Und alle foppten ihn GWB 1,17 Blindekuh 15 [ für: uccel…

  4. modern
    Dialekt
    foppen

    Elsässisches Wb. · +4 Parallelbelege

    PfWB PfWB RhWB foppe n , Demin. föpp(e)le n [fòpə Roppenzw. Hi. Lutterb. Banzenh. Bghz. Su. NBreis. Co. Str. ; fèpələ Hi…

  5. Sprichwörter
    Foppen

    Wander (Sprichwörter)

    Foppen 1. Wer andere foppt, kommt auch an die Reihe. 2. Wer foppt, wird wiedergefoppt. – Gaal, 477. »Die in der Absicht …

  6. Spezial
    foppen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    fop|pen vb.tr. coiené (coiona), trazé (-za), tó por le nes, ‹pop› tó por le cü.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit foppen

4 Bildungen · 2 Erstglied · 2 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von foppen 2 Komponenten

fop+pen

foppen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

foppen‑ als Erstglied (2 von 2)

Foppenwërch

Idiotikon

Foppenwërch Band 16, Spalte 1194 Foppenwërch 16,1194

foppen als Zweitglied (2 von 2)

Ausfoppen

Campe

aus·foppen

Х Ausfoppen , v. I) trs. sehr foppen, zum Besten haben. Einen ausfoppen. II) intrs. aufhören zu foppen. — Das Ausfoppen. Die Ausfoppung.