Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
foppen
foppen , insultare, nnl. foppen, das gleichviel mit fokken scheint, s. DWB focken sp. 1865, doch foppen klingt ganz unhochdeutsch und kommt zuerst in der zweiten hälfte des 15 jh. unter den gaunern vor ( s. das folgende fopper). dann in Gengenbachs betlleroden, wo es neben färben ( betrügen, lügen sp. 1325) steht: so es gevopt und geferbt ist. z. 201 ( Gödeke s. 349 ); also disz bettler mit kluogen sinnen können das gelt von lüten bringen, so es gevopt ist, 'was sie sagen'. z. 527 (G. s. 358); sobald die selben in ein stat kommen, verbergens ir kappen oder hüt und brichten dan gar bald die lüt…