Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
entrinnen
entrinnen , effluere, effugere, evadere, elabi, ahd. intrinnan ( Graff 1, 515 ), mhd. entrinnen, das goth. andrinnan ist aber gegeneinander laufen, undrinnan zufallen, zuflieszen. 1 1) vom wasser: ihm ( dem gehölz ) entrinnt ein quell. Voss; ein zäher dem andern nit entran. Uhland 148 ; schau die wässer seind entrunnen. Spee trutzn. 230 ; dasz kaum eine thräne der andern entrinnen konnt. Simpl. 2, 397; da entrannest du, tropfen, der hand des allmächtigen. Klopstock 1, 137 . 2 2) die zeit entrinnt, flieszt dahin; die jahre, die tage entrinnen; wie schnell die stunden uns entrinnen. Gotter 1, 40…