Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
bremsen
bremsen , 1 1) intransitiv, was ahd. prëman, fremere, rugire: auf das die gottlosen mit den zenen kirren und bremsen. Luther 4, 357 a , wobei die verwandtschaft zwischen frendere und fremere einschlägt, vgl. brunft . die stelle aus ps. 42, 2 wie der hirsch schreiet nach frischem wasser, umschreibt Melissus S 3 a : wies gehirse bremst und rechzet girig frischer wasserflusz. man musz auch von fliegen und hornissen gesagt haben, dasz sie bremsen oder bremen, wie es heiszt sumsen oder summen. 2 2) Stalder 1, 223 hat ein weiter geleitetes bremschlen, bremstlen, ungeduldig auf etwas warten. 3 3) tra…