Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
anhauch m.
anhauch , m. afflatus, anblast: von ihrem sanften anhauch glitschte eine zarte flamme von schönem unwillen aus den seelenvollen augen des mädchens. Wieland ; unter dem hohen rufe der glocken und dem durchdringenden anhauch der orgel. Herder 16, 267 ; bildet sich in den klüften ein anhauch ( anflug ) von den allerkleinsten amethystkrystallen. Göthe 60, 130 ; silbermünzen, die weil sie lange genug in feuchter verschlossener luft aufbewahrt worden, die wolerhaltenen gepräge mit einem bläulichen anhauch darwiesen. 31, 221; der göttliche anhauch, afflatus divinus. Wolfs mus. der alterth. wiss. 1, v…