Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wirrwarr m.
wirrwarr , m. , daneben n., ganz selten f.; alliterierend-ablautende bildung vom typus schnickschnack, mischmasch, ticktack u. s. w. aus dem vb. mhd. werren bzw. wirren, nhd. wirren ( s. dort ), vgl. das bei Tauler belegte vb. wirrwarren ( s. d. ), das früheres vorhandensein auch des subst. vermuten läszt; wirrwarr erscheint vereinzelt ende des 15. jhs., gehäufter in der reformationszeit, verbreitet sich stetig seit dem beginnenden 18. jh. und gehört seit der klassischen zeit, nachdem es noch von Adelung wb. 4, 1575 , der insbesondere auf die starke nd. verbreitung des wortes hinwies ( vgl. üb…