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Wabe

mhd. bis spez. · 14 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Adelung
Anchors
17 in 14 Wb.
Sprachstufen
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

Wabe

Bd. 4, Sp. 1318
Die Wabe, plur. die -n, ein nur in einigen Gegenden bekanntes Wort, eine Wachsscheibe aus einem Bienenstocke zu bezeichnen, welche im Hochdeutschen das Gewirk, in andern Gegenden aber das Rooß, das Wefel, die Tafel, der Kuchen heißt. Die Honigwabe, eine solche Scheibe mit Honig. Anm. Wabe, schon bey dem Notker Vuaba, in manchen Gegenden Wesel, ist augenscheinlich mit dem Lateinischen favus verwandt, ohne daß es eben davon abstammen dürfte, indem die Bienenzucht, und folglich auch die ihr angemessene Sprache, in den nördlichen Gegenden gewiß so alt ist, als in den südlichen. Das Stammwort von beyden ist ohne Zweifel in dem Verbo weben zu suchen, so fern es ehedem wirken, arbeiten überhaupt, bedeutete. Es wird solches sowohl durch den gleichbedeutenden Hochdeutschen Ausdruck das Gewirk, als auch durch das provinzielle Wefel, bestätiget,[] welches sowohl das Gewebe, ingleichen den Einschlag eines Gewebes, als auch eine Wachsscheibe aus einem Bienenstocke, bezeichnet.
977 Zeichen · 7 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    WABE

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +3 Parallelbelege

    WABE WABER s. ich WIBE .

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Wabe

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Die Wabe , plur. die -n, ein nur in einigen Gegenden bekanntes Wort, eine Wachsscheibe aus einem Bienenstocke zu bezeich…

  3. modern
    Dialekt
    Wabe

    Bayerisches Wörterbuch · +6 Parallelbelege

    Wabe Band 1, Spalte 1,1139–1141

  4. Spezial
    Wabe

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Wa|be f. (-,-n) spalma (-mes) f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit wabe

78 Bildungen · 64 Erstglied · 14 Zweitglied · 0 Ableitungen

wabe‑ als Erstglied (30 von 64)

wabe(n) I

Idiotikon

wabe(n) I Band 15, Spalte 89 wabe(n) I 15,89

wabe(n) II

Idiotikon

wabe(n) II Band 15, Spalte 90 wabe(n) II 15,90

wabele

BMZ

wabele swv. bin in bewegung. alsô in des strîtes sûr ros unde liute wabelet (: zabelet) Lohengr. s. 137. Schmeller 2,7.

wabelei

DWB

wabe·lei

wabbelei , wabelei , f. , verbalsubstantiv zu wabbeln, wabeln, meist in frequentativem sinne. im hess. unruhiges treiben. Pfister 2 . nachtr…

wabelen

Lexer

wabe·len

wabelen swv. ib. in bewegung sein Loh. 5467 ;

wabeleⁿ

Idiotikon

wabeleⁿ Band 15, Spalte 89 wabeleⁿ 15,89

wabelig

DWB

wabelig , s. wabbelig.

wabeln

DWB

wabeln , s. wabbeln .

Wabenbau

SHW

Waben-bau Band 6, Spalte 171-172

Wabenbock

SHW

Waben-bock Band 6, Spalte 171-172

Wabenegge

SHW

Waben-egge Band 6, Spalte 171-172

Wabengabel

SHW

Waben-gabel Band 6, Spalte 171-172

Wabenhonig

SHW

Waben-honig Band 6, Spalte 171-172

Wabenmeß

SHW

Waben-meß Band 6, Spalte 171-172

Wabenroße

SHW

Waben-roße Band 6, Spalte 171-172

Wabenwachs

SHW

Waben-wachs Band 6, Spalte 171-172

Wabenzange

SHW

Waben-zange Band 6, Spalte 171-172

wabenartig

DWB

waben·artig

wabenartig , adj. in der botanik wird die oberfläche der pflanzen mit regelmäszigen eckigen vertiefungen, die ganz nahe an einander grenzen,…

wabenbau

DWB

waben·bau

wabenbau , f. die anlage der honigwaben : man wird nun glauben, dasz die bienen das .. wachs als unrath von sich geben, und dann erst zum wa…

wabenbiene

DWB

waben·biene

wabenbiene , f. die honigbiene, die dicht an einander gefügte zellen von wachs baut, zum unterschied von der nestbiene, die lose zellen nebe…

wabenblatt

DWB

waben·blatt

wabenblatt , n. , dasselbe wie wachsblatt 2: mit diesem klebstoff .. befestigen die bienen ihre wabenblätter, dasz sie nicht leicht abbreche…

wabenfalter

DWB

waben·falter

wabenfalter , m. die wachsmotte, galleria melonella, deren raupe löcher in die waben friszt.

wabe als Zweitglied (14 von 14)

Altschwabe

DRW

alt·schwabe

Altschwabe Alteingesessener gegenüber dem Zugewanderten vgl. Altthüring GrRA.⁴ I 548 Faksimile

Durlwabe

BWB

Durlwabe Band 1, Spalte 1,1141

honecwabe

Lexer

honec·wabe

honec-wabe swmf. honigwabe Mart. 58,99. 141,95. 162,45. ebenso

honec|wabe

MWB

honec|wabe swMF. ‘Honigwabe’ (bildl., vgl. honec 2): dez himils honec waben / die vnsir sele solten laben Martina 141,95. 58,99. 162,44 MWB …

honigwabe

DWB

honig·wabe

honigwabe , f. 1 1) die mit honig gefüllte scheibe eines bienenstocks, mhd. honecwabe und honecwap ( Lexer 1, 1335 ): letztere neutrale form…

schwabe

DWB

sch·wabe

schwabe , m. name eines deutschen stammes. mhd. Swâp, Swâbe mhd. wb. 2, 2, 763 a . Lexer mhd. hwb. 2, 1338 ; ahd. Swâp ( Graff 6, 854 ), ags…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „wabe". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 20. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/wabe/adelung
MLA
Cotta, Marcel. „wabe". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/wabe/adelung. Abgerufen 20. May 2026.
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Cotta, Marcel. „wabe". lautwandel.de. Zugegriffen 20. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/wabe/adelung.
BibTeX
@misc{lautwandel_wabe_2026,
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