Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verschlag m.
verschlag , m. 1 1) eine aus brettern zusammengeschlagene wand: mein bette, mein hölzerner stuhl und ein tisch für meine schreiberei und kleine geräthschaften stehen hinter einem verschlage, der beinahe das viertel von der stube einnimmt. Thümmel 1, 147 ; ein helles freundliches haus ... ein weitläufiges zimmer, an das eine kammer mit dem artigsten bette und an diese wieder ein verschlag stöszt, der eine kleine bibliothek enthält. 3, 58; doch sie sämtlich zu meiner unterhaltung näher zu betrachten, gab mir in den brettern des verschlags eine astlücke die beste gelegenheit. Göthe 30, 220 ; die …