Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verabreichen verb.
verabreichen , verb. mittels reichens darbieten. noch bei Adelung (1780) nicht aufgeführt. mit abreichen gleichbedeutend ( s. theil 1, 88); jedoch fühlen wir bei abreichen die sinnliche bedeutung des hinreichens noch mehr durch: es ward dem kutscher anbefohlen, den pferden fast gar nichts zu verabreichen. Tieck 20, 30 ; wie sie über die menge lebensmittel klagen, die sie ihm täglich verabreichen müssen. H. Heine 3, 55 ; leibrenten, die wir unter dem namen pensionen einer menge von männern, weibern und kindern verabreichen. 3, 84; sie muszten mit den bescheidenen hüllen vorlieb nehmen, welche d…